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Between 'Hispanic' y 'Gringo': Zur Konstruktion von kultureller Identität in Alberto Fuguets "Las películas de mi vida"

Título: Between 'Hispanic' y 'Gringo':  Zur Konstruktion von kultureller Identität in Alberto Fuguets "Las películas de mi vida"

Trabajo Escrito , 2007 , 36 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Jeanette Gonsior (Autor)

Romanística - Estudios latinoamericanos
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“No se puede tener todo en la vida y la gente que tiene dos países, dos idiomas, termina teniendo menos que el resto.” (Alberto Fuguet: "Las películas de mi vida")

Als seine Muttersprache gibt Alberto Fuguet Englisch an, allerdings schreibt er ausschließlich auf Spanisch. Wie viele Vertreter der McOndo-Gruppe ist Fuguet ein Autor mit einer „Zwischenidentität“: 1964 in Chile geboren, wuchs er – wie der Protagonist seines Romans "Las películas de mi vida", Beltrán Soler Niemeyer – bis zu seinem elften Lebensjahr in Encino/Kalifornien auf; später kehrte er nach Chile zurück. Das chilenische Onlineportal elperiodista.cl nennt ihn „nuestro ‚Encino man’“. Wie Fuguets Eltern emigrierten zahlreiche chilenische Intellektuelle in den 70er und 80er Jahren während der Diktatur (1973-1990) in die USA. [...] Die vorliegende Arbeit gliedert sich in drei Teile: Im ersten Kapitel wird der Begriff „Identität“ theoretisch betrachtet. Zunächst soll kurz zwischen den Begriffen „Persönliche“ (1.1) und „Kollektive Identität“ (1.2) unterschieden werden. Anschließend gehe ich auf „Kulturelle Identität“ (1.3) ein, wobei ich mich auf Stuart Halls Theorien konzentrieren möchte. In Kapitel 2 soll die Verflechtung der literarischen Gruppe McOndo mit „Identität“ veranschaulichen. Die Autoren berufen sich auf eine weitgehend globalisierte, hybride und widersprüchliche lateinamerikanische Kultur, die von US-Medien geprägt ist. Das dritte Kapitel schließlich soll verdeutlichen, wie „kulturelle Identität“ in "Las películas de mi vida" konstruiert wird. (...)

1 THEORETISCHE BETRACHTUNG: IDENTITÄT
In der heutigen Forschung ist unbestritten, dass Identität (lat. identitās: Wesenseinheit; lat. idem: der-, die-, dasselbe) nicht einfach gegeben ist, sondern in Bezug auf und in Abhängigkeit von den äußeren Rahmenbedingungen immer wieder neu konstruiert werden muss. Der Prozess permanenter Identitätsbildung gehört zum (post)modernen Leben. Trotz dieses Konzepts ist es bis heute weder Theologen, Philosophen, Psychologen noch Soziologen oder Historikern gelungen, den Identitätsbegriff hinsichtlich seiner Vielschichtigkeit zufriedenstellend zu definieren. Zunächst wird unterschieden zwischen „Persönlicher“ (1.1) und „Kollektiver Identität“ (1.2).

1.1 Persönliche Identität
Aufgrund der transdisziplinären Heterogenität des Begriffs ist eine eindeutige, abgrenzende Definition des Begriffs nicht möglich. Einig ist man sich jedoch in der Tatsache, dass Identität als relationaler Begriff (...)

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Theoretische Betrachtung: Identität

1.1 Persönliche Identität

1.2 Kollektive Identität

1.3 Kulturelle Identität

2 Die Gruppe McOndo: Vertreter einer „Zwischenidentität“

3 Zur Konstruktion von kultureller Identität in Alberto Fuguets Las películas de mi vida

Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Konstruktion kultureller Identität in Alberto Fuguets Roman „Las películas de mi vida“ vor dem Hintergrund einer durch Globalisierung geprägten, hybriden Lebensrealität. Dabei wird analysiert, wie der Protagonist, aufgewachsen zwischen Chile und den USA, zwischen verschiedenen kulturellen Zugehörigkeiten vermittelt und welche Rolle Identitätskonzepte in diesem Prozess spielen.

  • Theoretische Grundlagen von persönlicher, kollektiver und kultureller Identität (nach Stuart Hall).
  • Die Rolle der McOndo-Gruppe als literarische Vertreter einer „Zwischenidentität“.
  • Analyse der Identitätskonstruktion des Protagonisten Beltrán Soler Niemeyer.
  • Diskussion des Einflusses der Globalisierung auf die Wahrnehmung von Herkunft und Fremdheit.

Auszug aus dem Buch

Zur Konstruktion von kultureller Identität in Alberto Fuguets Las películas de mi vida

In Las películas de mi vida wird kulturelle Identität im Sinne einer „Zwischenidentität“, die zwischen den USA und Chile verankert ist, konstruiert. Wie Fuguet wird Beltrán im Jahre 1964 in Chile geboren; seine Muttersprache ist Englisch:

Mis padres, para protegernos y no hacernos sentir extranjeros, o quizás para quedar mi abuelo Soler, no lo sé, nunca nos hablaron en castellano. Crecimos, por lo tanto, en inglés. (LPDMV, S. 210)

Beltráns kulturelle Identität wird im Laufe des Romans immer wieder neu konstruiert; er erlebt die amerikanische sowie die chilenische Kultur von innen (Selbstbild einer Nation) wie von außen (Fremdbild). Auch seine Familie entwirft immer wieder neue Identitäten, ein Teil (die Solers) „amerikanisiert sich“ zunehmend, der in Chile lebende Teil (die Niemeyers) kritisiert die USA. Folgend möchte ich Beltráns Sozialisierungsprozess veranschaulichen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Vorstellung des Autors und der Forschungsfrage bezüglich der hybriden Identität im Zeitalter der Globalisierung.

1 Theoretische Betrachtung: Identität: Erläuterung der Begriffe persönliche, kollektive und kulturelle Identität unter Einbeziehung theoretischer Ansätze, insbesondere von Stuart Hall.

1.1 Persönliche Identität: Darstellung der persönlichen Identität als relationalen Prozess im Kontext gesellschaftlicher Interaktion.

1.2 Kollektive Identität: Untersuchung der kollektiven Identität, die durch Gruppenbildung, Rituale und gemeinsame Identitätsmerkmale geprägt ist.

1.3 Kulturelle Identität: Analyse der kulturellen Identität im Kontext der Globalisierung und der Hybridität.

2 Die Gruppe McOndo: Vertreter einer „Zwischenidentität“: Vorstellung der McOndo-Autorengruppe, die sich vom magischen Realismus abwendet und eine globalisierte, urbane Wirklichkeit reflektiert.

3 Zur Konstruktion von kultureller Identität in Alberto Fuguets Las películas de mi vida: Detaillierte Analyse des Sozialisierungsprozesses des Protagonisten Beltrán Soler Niemeyer.

Schlussbetrachtung: Synthese der Ergebnisse über die Identitätsfindung als niemals endenden Prozess der Neukonstruktion.

Schlüsselwörter

Kulturelle Identität, McOndo, Alberto Fuguet, Las películas de mi vida, Globalisierung, Hybridität, Sozialisierung, Postkoloniale Theorie, Stuart Hall, Identitätskonstruktion, Zwischenidentität, Lateinamerikanische Literatur, Diaspora, Beltrán Soler Niemeyer, Generation McOndo.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie kulturelle Identität konstruiert wird, wenn Menschen zwischen verschiedenen kulturellen Räumen – hier den USA und Chile – aufwachsen und leben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Identitätsbildung im Zeitalter der Globalisierung, das Konzept der Hybridität sowie die literarische Auseinandersetzung mit der Heimatlosigkeit und Anpassung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Sozialisierungsprozess des Protagonisten in Alberto Fuguets Roman „Las películas de mi vida“ nachzuvollziehen und aufzuzeigen, wie dieser eine „Zwischenidentität“ entwickelt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen kulturwissenschaftlichen Ansatz, basierend auf Identitätstheorien (insbesondere von Stuart Hall) und postkolonialen Diskursen, um den literarischen Text zu analysieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen gelegt, danach die McOndo-Gruppe als literarischer Kontext beleuchtet und schließlich der Roman „Las películas de mi vida“ als Fallbeispiel analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Identitätskonstruktion, Globalisierung, Hybridität, McOndo und kulturelle Zwischenidentität definieren.

Wie prägt die US-amerikanische Popkultur die Identität der McOndo-Autoren?

Die McOndo-Autoren integrieren Elemente der US-amerikanischen Popkultur, um sich vom traditionellen, „magischen“ Image Lateinamerikas abzugrenzen und eine zeitgenössische, globalisierte Realität abzubilden.

Warum wird Beltráns Sozialisierung als „Loyalitätsdilemma“ bezeichnet?

Er befindet sich in einem Dilemma zwischen der Bewahrung der Traditionen seines Herkunftslandes (Solidarität mit der Familie) und der erfolgreichen Assimilation in die neue Gesellschaft, was oft zum Verlust familiärer Bindungen führt.

Welche Rolle spielt die Sprache bei Beltráns Identitätskonstruktion?

Die Sprache fungiert als zentrales Identitätsmerkmal; der Wechsel zwischen Englisch als Muttersprache und Spanisch ist eng mit seiner kulturellen Orientierung und seinem Gefühl der Zugehörigkeit oder Fremdheit verknüpft.

Final del extracto de 36 páginas  - subir

Detalles

Título
Between 'Hispanic' y 'Gringo': Zur Konstruktion von kultureller Identität in Alberto Fuguets "Las películas de mi vida"
Universidad
Humboldt-University of Berlin  (Institut für Romanistik)
Curso
Seminar "Lateinamerikanische Literatur im Zeitalter der Globalisierung: McOndo"
Calificación
1,7
Autor
Jeanette Gonsior (Autor)
Año de publicación
2007
Páginas
36
No. de catálogo
V122145
ISBN (Ebook)
9783640269105
ISBN (Libro)
9783640268238
Idioma
Alemán
Etiqueta
Alberto Fuguet kulturelle Identität Las películas de mi vida Identitätskonstruktion Hispanic Gringo in-between identity
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Jeanette Gonsior (Autor), 2007, Between 'Hispanic' y 'Gringo': Zur Konstruktion von kultureller Identität in Alberto Fuguets "Las películas de mi vida", Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/122145
Leer eBook
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Extracto de  36  Páginas
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