„Richtig ist, dass das Grundprinzip des Staates die Verfolgung der Gerechtigkeit
sein muss und dass es das Ziel einer gerechten Gesellschaftsordnung bildet,unter Berücksichtigung des Subsidiaritätsprinzips jedem seinen Anteil an den Gütern der Gemeinschaft zu gewährleisten.“
Viele kennen vielleicht das Prinzip der Wirkung, doch eine klare Definition gibt esdazu nicht.
Im Folgenden wird mit Sicherheit keine eindeutige und absolut schlüssige Definition hervorgebracht, aber im Vordergrund ist zu klären, warum dieses Prinzip so notwendig war und warum es das heute noch ist.
Natürlich wird das Prinzip heute vor allem in politischen Zusammenhängen gesehen und mit dem Föderalismus verglichen, vielleicht sogar vertauscht. Doch während der Föderalismus
eine klare politisch-rechtliche Struktur ist, ist Subsidiarität offen und heuristisch und bietet dadurch wesentliche größere Anwendungsgebiete, die von der Wirtschaft auch in die Gesellschaft reichen. Dies ist beachtlich, da die Entstehung vor allem mit wirtschaftlichen Problemen im Zusammenhang und mit der Ordnung der wirtschaftlichen Landschaft zur Zeit der Industrialisierung stand, in der wir uns, vielleicht nicht mehr in Europa, aber global betrachtet noch immer befinden.
Um das Prinzip der Subsidiarität besser zu fassen, wird mit einem Rückgriff auf die Anfängen der Katholischen Soziallehre, da diese
Ausgangspunkt und auch Anlass für die Enzyklika Pius XI. QUADRAGESIMO ANNO war.
Außerdem werden die Verbindungen zum Solidaritätsprinzip aufgezeigt, aber auf weitere Erklärungen zu diesem verzichtet.
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Inhaltsverzeichnis
(Da der Originaltext kein Inhaltsverzeichnis enthält, wurde eines basierend auf den identifizierbaren Abschnitten erstellt.)
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Ethik, der Katholischen Soziallehre und dem Subsidiaritätsprinzip. Ziel ist es, die zentralen Aspekte und Zusammenhänge dieser Themenbereiche darzustellen. Die Analyse konzentriert sich auf die grundlegenden Prinzipien und ihre Anwendung in verschiedenen Kontexten.
- Ethische Grundlagen der Katholischen Soziallehre
- Das Subsidiaritätsprinzip als Gestaltungsprinzip
- Anwendung des Subsidiaritätsprinzips in Staat und Gesellschaft
- Historische Entwicklung des Subsidiaritätsprinzips
- Kritik und Weiterentwicklung des Subsidiaritätsprinzips
Zusammenfassung der Kapitel
(Aufgrund des unstrukturierten und unleserlichen Originaltextes ist eine zusammenfassende Darstellung der Kapitel nicht möglich. Der Text scheint aus Bruchstücken von verschiedenen Quellen zu bestehen, die einen zusammenhängenden Überblick unmöglich machen.)
Schlüsselwörter
Ethik, Katholische Soziallehre, Subsidiaritätsprinzip, Sozialenzyklika, Rerum Novarum, Quadragesimo Anno, Solidarität, staatliche Verantwortung, gesellschaftliche Ordnung, Menschenbild, Institutionen, normative Ordnungstheorie.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die Definition des Subsidiaritätsprinzips?
Subsidiarität besagt, dass Aufgaben nach Möglichkeit von der kleinsten Einheit (z. B. Familie, Gemeinde) gelöst werden sollten und der Staat nur dann eingreift, wenn diese Einheiten überfordert sind.
Welchen Ursprung hat das Subsidiaritätsprinzip?
Es hat seine Wurzeln in der Katholischen Soziallehre, insbesondere in den Sozialenzykliken "Rerum Novarum" und vor allem "Quadragesimo Anno" von Papst Pius XI.
Wie unterscheidet sich Subsidiarität vom Föderalismus?
Föderalismus ist eine rechtlich-politische Struktur, während Subsidiarität ein offeneres, heuristisches Prinzip ist, das auch auf Wirtschaft und Gesellschaft angewendet wird.
Was ist der Zusammenhang zwischen Subsidiarität und Solidarität?
Beide sind Grundpfeiler der Sozialethik: Während Subsidiarität die Eigenverantwortung betont, fordert Solidarität die gegenseitige Unterstützung innerhalb der Gemeinschaft.
Warum ist das Prinzip heute noch relevant?
Es dient als Gestaltungsprinzip für eine gerechte Gesellschaftsordnung, die staatliche Bevormundung verhindert und die individuelle Freiheit schützt.
- Arbeit zitieren
- André Mandel (Autor:in), 2008, Das Subsidiaritätsprinzip, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/122220