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Lernmotivation aus pädagogischer Sicht

Motivationstheorien, motivationale Einflüsse und neue Ansätze in der Lernmotivation

Title: Lernmotivation aus pädagogischer Sicht

Term Paper , 2006 , 21 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Christine Thiel (Author)

Pedagogy - Pedagogic Psychology
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Das zentrale Anliegen in der Lernmotivationsforschung ist die Frage nach Bedingungen, die das Lernen sowie die Lernleistung durch Lernmotivation fördern können. Dazu gibt es unter anderem eine Fülle von Motivationstheorien und mittlerweile auch neue pädagogische Ansätze, die eine Erweiterung der Motivationstheorien darstellen. Viele Lehrende beschäftigten sich in der Vergangenheit und in der Gegenwart mit motivationalen Bedingungen, die das Lernen fördern sollen, um optimale Lernergebnisse zu sichern, aber auch in Zukunft wird es bestimmt noch einige Forschungen über Lernmotivation geben. Hier kann festgestellt werden, dass die Lernmotivationsforschung ein sehr relevantes und aktuelles Thema in diversen Gebieten ist. Meine zentrale Fragestellung als zukünftige Pflegepädagogin ist nun, welche Faktoren notwendig und angebracht sind, um die Lernenden zum Lernen zu motivieren, zumal es in der heutigen Zeit immer wieder vorkommt, dass die Lernmotivation nach geraumer Zeit nachlässt. Deswegen möchte ich schwerpunktmäßig Motivationstheorien darstellen und erläutern, deren Anwendung ich auf das Lernen beziehen werde; zusätzlich werde ich mich kritisch mit Faktoren auseinander setzen, durch die die Lernmotivation positiv beeinflusst werden kann. Der dritte Schwerpunkt meiner Hausarbeit sind neuere Ansätze in der Lernmotivationsforschung, die vermutlich noch nicht in allen Lehreinrichtungen bekannt sind.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Begründung des Themas

2. Hauptteil

2.1 Begriffserklärungen

2.1.1 Motiv und Motivation

2.1.2 Intrinsische und extrinsische Motivation

2.2 Klassische Motivationstheorien

2.2.1 Anreiztheoretischer Ansatz

2.2.2 Humanistische Theorien

2.2.3 Kognitive Theorien

2.3 Motivierende Einflüsse auf das Lernen

2.3.1 Lernmotivation durch geeignete Rahmenbedingungen

2.3.2 Entwicklung von Methodenkompetenz der Lernenden

2.3.3 Motivation durch den Lehrenden

2.3.4 Lehrer- Schüler- Verhältnis

2.4 Neue Ansätze der Lernmotivation

2.4.1 Differenzierung der Motivationsarten

2.4.2 Intrinsische und extrinsische Lernmotivation

2.4.3 Das Flow- Erleben

2.4.4 Konsequenzen für den Unterricht

3. Schluss

3.1 Fazit

3.2 Ausblick

Zielsetzung und Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, die Bedingungen der Lernmotivation aus pädagogischer Perspektive systematisch zu untersuchen und kritisch darzustellen, um die abnehmende Lernmotivation bei Lernenden zu adressieren. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, welche Faktoren und Ansätze notwendig sind, um Lernende effektiv zu motivieren und langfristige Lernerfolge zu sichern.

  • Analyse klassischer und neuer Motivationstheorien im schulischen und beruflichen Kontext.
  • Untersuchung des Einflusses der Lehrperson und des Lehrer-Schüler-Verhältnisses auf die Motivation.
  • Evaluierung der Bedeutung von Rahmenbedingungen und Methodenkompetenz für den Lernerfolg.
  • Darstellung der Bedeutung intrinsischer Motivation sowie des „Flow-Erlebens“ für eine effiziente Lerngestaltung.

Auszug aus dem Buch

2.4.3. Das Flow- Erleben

Ein für die pädagogische Lernmotivationsforschung recht neuer, aber sehr relevanter Ansatz ist der des Flow- Erlebens.

Der amerikanische Soziologe Csikszentmihalyi fand 1975 in einer großen Interviewstudie heraus, dass intrinsisch motivierte Tätigkeiten oft mit einer bestimmten Erlebnisweise einhergehen. Diesen Zustand nennt er Flow (Fluss; fließende Energie)– Erleben.

Er bezog seine Untersuchung erst auf den Freizeitbereich, dann erweiterte er dies auch auf berufliche Bereiche. Sein Ergebnis beinhaltete, dass das Flow- Erleben nahezu überall zu finden ist. Dieses Flow- Konzept bezieht sich auch auf das Thema Lernen. Das Flow- Erleben ist ein Zustand der intrinsischen Motivation und hat ein hohes Ansehen bei den Pädagoginnen und den Pädagogen. Durch dieses Konzept könnte die Möglichkeit bestehen, das Lernen flexibler und dadurch motivierender zu gestalten, als es bisher der Fall war.

Heckhausen (2006, 345) meint hierzu: „Bei diesem Zustand handelt es sich um das selbstreflexionsfreie, gänzliche Aufgehen in einer glatt laufenden Tätigkeit, bei der man trotz voller Kapazitätsauslastung das Gefühl hat, den Geschehensablauf noch gut unter Kontrolle zu haben.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Begründung des Themas: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Lernmotivationsforschung ein und erläutert die Motivation der Autorin, sich mit den Bedingungen zu beschäftigen, die Lernen und Lernleistung fördern.

2. Hauptteil: Der Hauptteil analysiert theoretische Fundamente, klassische Motivationstheorien, praktische Einflüsse durch Lehrende und Rahmenbedingungen sowie moderne Ansätze wie das Flow-Erleben.

3. Schluss: Der Schluss bietet eine zusammenfassende Bewertung der analysierten Theorien und Ansätze sowie einen Ausblick auf die Bedeutung zukünftiger Entwicklungen in der pädagogischen Motivationsforschung.

Schlüsselwörter

Lernmotivation, Motivationstheorie, Intrinsische Motivation, Extrinsische Motivation, Flow-Erleben, Lernpsychologie, Pädagogik, Methodenkompetenz, Lernumgebung, Selbstbestimmung, Kompetenzentwicklung, Lehr-Lern-Prozess, Lernzufriedenheit, Anreiztheorie, Humanistische Theorien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der pädagogischen Sicht auf die Lernmotivation, insbesondere wie Motivation durch Theorien, Rahmenbedingungen und das Lehrerverhalten gefördert werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernbereichen gehören Motivationstheorien, die Unterscheidung zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation, der Einfluss des Lernumfeldes sowie neue Ansätze wie das Flow-Erleben.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Lehrende die Lernmotivation der Lernenden durch gezielte Gestaltung des Unterrichts und Förderung der Selbstbestimmung steigern können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine systematische und kritische Literaturarbeit, die verschiedene psychologische und pädagogische Theorien auf den Bildungsbereich bezieht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Begriffsklärungen, eine Darstellung klassischer Theorien, die Analyse motivierender Einflüsse und die Einführung neuerer Ansätze wie Flow-Erleben und deren praktische Konsequenzen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Lernmotivation, intrinsische Motivation, Flow-Erleben, Selbstbestimmung, Methodenkompetenz und pädagogische Lernbegleitung.

Welche Rolle spielt das Lehrer-Schüler-Verhältnis laut der Autorin?

Das Verhältnis ist maßgeblich, da Emotionen wie Freude oder Angst den Lernprozess direkt beeinflussen; eine positive Atmosphäre wirkt hierbei als starker Motivator.

Warum ist das Flow-Erleben für die Pädagogik so bedeutend?

Es wird als optimaler Zustand der Lernmotivation betrachtet, da es durch ein Gleichgewicht von Anforderung und Fähigkeit ohne negativen Stress ein hochqualitatives Lernen ermöglicht.

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Details

Title
Lernmotivation aus pädagogischer Sicht
Subtitle
Motivationstheorien, motivationale Einflüsse und neue Ansätze in der Lernmotivation
College
University of Applied Sciences Esslingen
Course
Lern- und Motivationspsychologie
Grade
1,0
Author
Christine Thiel (Author)
Publication Year
2006
Pages
21
Catalog Number
V122227
ISBN (eBook)
9783640269310
ISBN (Book)
9783640270408
Language
German
Tags
Lernmotivation Sicht Lern- Motivationspsychologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christine Thiel (Author), 2006, Lernmotivation aus pädagogischer Sicht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/122227
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