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Reformideen für die Lissabon-Strategie

Title: Reformideen für die Lissabon-Strategie

Term Paper , 2008 , 16 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Elzbieta Szumanska (Author)

Politics - Topic: European Union
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Summary Excerpt Details

The Lisbon Strategy is a development plan for the European Union in order to make it "the most dynamic and competitive knowledge-based economy in the world, capable of sustainable economic growth with more and better jobs and greater social cohesion, and respect for the environment by 2010" (euractiv.com). It was set out [elaborated] by the European Council in Lisbon in March 2000. Between April and November 2004, Wim Kok prepared a review of the strategy and presented a report suggesting how to give new impulsions to the process due to the fact that the Lisbon Agenda hasn’t brought the expected results on time. The main conclusion of his report was that the Lisbon Strategy should not be seen just in social and environmental terms but come back to the economic dimensions in order to reach its objections. Even though there are still some weak points in this proposal, it has been judged quiet positive. Hence, the aim of this paper is to assess whether the reforms of the Lisbon Strategy will be an effective tool for reviving economic growth within the European Union or not.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Lissabon-Strategie

2.1 Die eigentliche Idee der Strategie von Lissabon

2.2 Halbzeitbilanz 2005 und Reformideen für die Lissabon-Strategie

3. Reformideen der Lissabon-Strategie: Ein realistischer Weg zur europäischen Wettbewerbsfähigkeit?

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit analysiert die Lissabon-Strategie vor dem Hintergrund ihrer industriepolitischen Zielsetzungen und bewertet die Wirksamkeit der nach der Halbzeitbilanz 2005 eingeleiteten Reformen hinsichtlich der Stärkung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit.

  • Historische Einordnung und ursprüngliche Ziele der Lissabon-Strategie.
  • Analyse der Halbzeitbilanz durch den Wim-Kok-Bericht.
  • Industriepolitische Perspektiven und Bedeutung des Binnenmarktes.
  • Herausforderungen bei der Umsetzung durch die Mitgliedstaaten.
  • Kritische Bewertung der Wirksamkeit der "Offenen Methode der Koordinierung".

Auszug aus dem Buch

2.1 Die eigentliche Idee der Strategie von Lissabon

Auf dem Lissabonner Gipfel im März 2000 wurde seitens der Staats- und Regierungschefs der EU eine neue, auf einem gemeinsamen Konsens zwischen den Mitgliedstaaten basierende Strategie vorgestellt, die zum Ziel hatte, Europa zu modernisieren. Sie wurde als Agenda für die wirtschaftliche, soziale und ökologische Erneuerung Europas definiert und sollte dazu dienen, die EU bis zum Jahre 2010 zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt umzuformen. In der ursprünglichen Fassung hatte die Strategie zwei Schwerpunkte. Zum einen sollte die EU durch strukturelle Reformen zu einer Wissensgesellschaft umgewandelt werden, zum anderen sollte mit Hilfe eines makroökonomischen Managements eine Balance zwischen Geld-, Haushalts- und Lohnpolitiken erreicht werden. Auf diesem Wege, so wurde angenommen, ließe sich eine Wachstumsrate von 3% pro Jahr verwirklichen, wodurch „[…] die Voraussetzungen für […] Vollbeschäftigung […] wieder geschaffen werden könnten“. Außerdem sollte bis 2010 die Beschäftigungsquote auf 70% gesteigert werden (vgl. Europäischer Rat: 3).

Um unter anderem den Bereich der „Informationsgesellschaft“ langfristig verbessern zu können, ist ein klarer Rahmen im Hinblick auf die elektronische Kommunikation, die Unterstützung der Verbreitung von IKT, der Schaffung von günstigen Bedingungen für E-Commerce sowie der Stärkung der europäischen Führungsrolle auf dem Gebiet der mobilen Kommunikationstechnologien erforderlich. Zur Unterstützung dieses Ziels soll außerdem innerhalb des Forschungssektors ein Raum für Innovationen geschaffen werden. Für den Bereich Bildung und Humankapital hat man sich hingegen zum Ziel gesetzt, die Zahl der Schulabbrecher zu halbieren. In diesem Zusammenhang sollen vor allem die Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung besser an die Wissensgesellschaft angepasst werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Krise des europäischen Einigungsprozesses und stellt die Forschungsfrage, ob Reformen der Lissabon-Strategie die industrielle Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig steigern können.

2. Lissabon-Strategie: Dieses Kapitel betrachtet die Strategie aus industriepolitischer Perspektive und definiert deren Grundpfeiler sowie die Rolle der Industriepolitik innerhalb der EU.

2.1 Die eigentliche Idee der Strategie von Lissabon: Hier werden die Ursprünge der Strategie aus dem Jahr 2000 sowie die ambitionierten Ziele zur Modernisierung Europas und zur Wissensgesellschaft erläutert.

2.2 Halbzeitbilanz 2005 und Reformideen für die Lissabon-Strategie: Das Kapitel analysiert den Bericht von Wim Kok, der die mangelnden Fortschritte sowie den Mangel an politischem Willen bei der Umsetzung der Ziele thematisiert.

3. Reformideen der Lissabon-Strategie: Ein realistischer Weg zur europäischen Wettbewerbsfähigkeit?: Abschließend wird kritisch bewertet, ob die revidierte Strategie trotz einiger Erfolge die grundlegenden strukturellen und politischen Probleme der EU lösen kann.

Schlüsselwörter

Lissabon-Strategie, Europäische Union, Industriepolitik, Wettbewerbsfähigkeit, Wissensgesellschaft, Wim Kok, Offene Methode der Koordinierung, Binnenmarkt, Strukturreformen, Beschäftigungsquote, Europäische Integration, Wirtschaftsraum, Innovationspotenzial.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Lissabon-Strategie der Europäischen Union, ihre Entstehung, die kritische Halbzeitbilanz und die daraus resultierenden Reformversuche.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die europäische Industriepolitik, die Förderung der Wissensgesellschaft, die ökologisch nachhaltige Entwicklung sowie die Koordinierung der Wirtschaftspolitik zwischen den Mitgliedstaaten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Bewertung, ob die Reformen der Lissabon-Strategie tatsächlich ein effektives Instrument zur Wiederbelebung des Wirtschaftswachstums und der Wettbewerbsfähigkeit der EU darstellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine Literaturanalyse, die offizielle Berichte der EU-Kommission, Dokumente des Europäischen Rates sowie wissenschaftliche Analysen zur europäischen Wirtschaftspolitik einbezieht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die ursprünglichen Zielsetzungen von Lissabon, die im Wim-Kok-Bericht identifizierten Defizite sowie die Herausforderungen bei der Umsetzung durch nationale Reformprogramme.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Lissabon-Strategie, Wettbewerbsfähigkeit, Industriepolitik, Wissensgesellschaft und die Offene Methode der Koordinierung.

Warum wird die Rolle der Industriepolitik besonders betont?

Die Industriepolitik wird als essentiell angesehen, um strukturelle Rahmenbedingungen zu schaffen, die das Wachstums- und Innovationspotenzial der europäischen Wirtschaft sichern sollen.

Welche Rolle spielt der Wim-Kok-Bericht für die Argumentation?

Der Bericht dient als zentrale Quelle zur Identifikation der Schwachstellen der ursprünglichen Strategie und liefert die Grundlage für die Diskussion der anschließenden Reformschritte.

Wie bewertet die Autorin die Umsetzungschancen?

Die Autorin ist skeptisch und betont, dass die Wirksamkeit der Strategie maßgeblich vom politischen Willen der einzelnen Mitgliedstaaten abhängt, der oft mangelhaft ausgeprägt ist.

Was bedeutet der Verweis auf die "Offene Methode der Koordinierung"?

Es handelt sich um das primäre Steuerungsinstrument der Strategie, das auf Gruppenzwang, Erfahrungsaustausch und öffentlicher Kritik statt auf harter rechtlicher Sanktionierung basiert.

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Details

Title
Reformideen für die Lissabon-Strategie
College
European University Viadrina Frankfurt (Oder)
Course
Europäische Industriepolitik
Grade
1,7
Author
Elzbieta Szumanska (Author)
Publication Year
2008
Pages
16
Catalog Number
V122233
ISBN (eBook)
9783640269372
ISBN (Book)
9783640270422
Language
German
Tags
Reformideen Lissabon-Strategie Industriepolitik Reform Lissabon 2000
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Elzbieta Szumanska (Author), 2008, Reformideen für die Lissabon-Strategie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/122233
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