Chancen und Risiken von Hedgefonds für Investoren


Diplomarbeit, 2005
143 Seiten, Note: 1,00

Leseprobe

Gliederung

Abkürzungsverzeichnis

Verzeichnis der nummerierten Abbildungen im Textteil

1. Kapitel: Einleitung
A. Motivation und Zielsetzung
B. Aufbau der Arbeit

2. Kapitel: Eigenschaften und Besonderheiten von Hedgefonds
A. Definition Hedgefonds
B. Charakteristika von Hedgefonds
I. Instrumente und Bedingungen von Hedgefonds
a) Anlageinstrumente
1. Einsatz von Leerverkäufen
2. Einsatz von Kreditfinanzierung
3. Einsatz von Derivaten
b) Rechtliche Rahmenbedingungen
1. Regulierung durch den Gesetzgeber
2. Organisationsstruktur
3. Transparenz
c) Bedingungen für die Anlage in Hedgefonds
1. Gebührenstruktur
2. Mindestanlagebetrag
3. Liquidität
II. Management, Sitz und Zielgruppe von Hedgefonds
a) Hedgefonds-Management
b) Domizilisierung
c) Zielgruppe von Hedgefonds
1. Privatinvestoren
2. Institutionelle Investoren
III. Hedgefondsmarkt in Zahlen
C. Geschichtliche Entwicklung von Hedgefonds
I. Beginn in den USA
a) Jones neuartiges Konzept
b) Loomis’ Artikel und die folgenden Entwicklungen
II. Aufstieg der Hedgefonds
III. Neunziger Jahre und Entwicklung in Deutschland bis 2003
a) Neunziger Jahre
b) Entwicklung in Deutschland bis 2003

3. Kapitel: Strategien von Hedgefonds
A. Heterogenität der Strategien
B. Anlagestrategien von Hedgefonds
I. Long/Short-Equity-Strategien
a) Equity Hedge
b) Equity Non Hedge
c) Short Selling
d) Pair Trades
II. Market-Neutral-Strategien
a) Fixed Income Arbitrage
b) Convertible Bond Arbitrage
c) Equity Market Neutral
III. Event-Driven-Strategien
a) Merger Arbitrage
b) Distressed Securities
IV. Global-Macro-Strategien
a) Währungen
b) Rohstoffe
c) Emerging Markets
C. Managed Futures
I. Sonderrolle von Managed Futures
II. Handelsstrategien
III. Unterschiede und Gemeinsamkeiten mit Hedgefonds

4. Kapitel: Die Beurteilung von Hedgefonds
A. Chancen
I. Absolute-Return-Ansatz
a) Benchmark- versus Absolute-Return-Ansatz
b) Wissensbasierte Strategie
II. Renditeentwicklung von Hedgefonds im Vergleich zu traditionellen Anlagen
a) Hohe Rendite
b) Geringeres Risiko
c) Schutz vor Verlusten
III. Marktneutralität
IV. Korrelation und Portfoliodiversifizierung
a) Geringe Korrelation zu traditionellen Anlagen
b) Diversifizierung für das traditionelle Portfolio
c) Beispielberechnung zu Portfoliooptimierung mit Hedgefonds
V. Sonstige Vorteile
a) Volle Flexibilität der Anlageentscheidungen
b) Keine Publizitätspflichten
c) Interessengleichheit
d) Niedrige Besteuerung
e) Geringe Liquidität
f) Hohe Mindestanlagesummen
g) Spezialisten im Fondsmanagement
B. Risiken
I. Allgemeine Risiken
a) Marktrisiko
b) Kreditrisiko
c) System-, Prozess- und rechtliches Risiko
d) Strukturrisiko
II. Besondere Risiken
a) Risiken hinsichtlich bestimmter Anlageinstrumente
1. Leverage-Risiko
2. Leerverkaufsrisiko
3. Liquiditätsrisiko
aa) Direktes Risiko durch Mindesthaltepflichten und Kündigungsfristen
bb) Indirektes Risiko durch illiquide Finanzinstrumente
cc) Margin-Call- und Catch-Match-Risiko
4. Bewertungsrisiko
b) Risiken hinsichtlich rechtlicher Rahmenbedingungen
1. Transparenzrisiko
2. Operationelles Risiko
3. Offshore-Risiko
c) Sonstige Risiken
1. Größenrisiko
2. Schlüsselpersonenrisiko
3. Strategiewechselrisiko
III. Finanzskandale der Vergangenheit
a) George Soros und die Krise des EWS 1992
b) „Valentinstag Massaker“ 1994
1. Askin Capital Management
2. Argonaut Capital Management
3. Vairocana Limited
c) Long-Term Capital Management
1. Anfang mit renommierten Namen
2. Zusammenbruch in der Russlandkrise
3. Rettung durch das Bankenkonsortium
C. Kritik an Rendite- und Risikokennzahlen
I. Überschätzte Renditen
a) Renditekennzahlen
1. Nettoinventarwert
2. Sharpe Maß
b) Hedgefonds-Indizes
1. Beispiele für Hedgefonds-Indizes
aa) Heterogenität der Hegefonds-Indizes
bb) CSFB/Tremont Hedge Fund Index
cc) Van Hedge Indizes
dd) Standard & Poor’s Hedge Fund Index
2. Schwächen von Hedgefonds-Indizes
aa) Survivorship Bias
bb) Selection Bias
cc) Backfill Bias
dd) Überhöht ausgewiesene Rendite
II. Unterschätztes Risiko
a) Risikokennzahlen
1. Standardabweichung
2. Semivarianz
3. Value at Risk
b) Schwächen der Risikokennzahlen
D. Kosten von Hedgefonds
I. Leistungsabhängige Vergütung
II. Verlustvortrag
III. Schwellenrendite

5. Kapitel: Aktueller Markt der Hedgefonds in Deutschland
A. Neuregelung durch das Investmentmodernisierungsgesetz
I. Investmentgesetz
a) Einzel-Hedgefonds nach deutschem Recht
b) Dach-Hedgefonds nach deutschem Recht
c) Behandlung ausländischer Hedgefonds
II. Besteuerung nach dem Investmentsteuergesetz
B. Angebotene Produkte in Deutschland
I. Einzel-Hedgefonds
II. Dach-Hedgefonds
a) Struktur eines Dach-Hedgefonds
b) Vorteile gegenüber Einzel-Hedgefonds
c) Nachteile von Dach-Hedgefonds
III. Zertifikate
a) Struktur eines Zertifikats
b) Vorteile von Zertifikaten
c) Nachteile von Zertifikaten
C. Absatzentwicklung, Anlegerreaktion und Tendenzen
I. Hedgefonds-Absatz in Deutschland
II. Anleger reagieren mit Zurückhaltung
III. Tendenzen

6. Kapitel: Fazit und Ausblick

Wissenschaftlicher Anhang

Verzeichnis der nummerierten Abbildungen im wissenschaftlichen Anhang

Literaturverzeichnis

Präsentationsanhang

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Verzeichnis der nummerierten Abbildungen im Textteil

Abbildung 1: Wertentwicklung des CSFB/Tremont-Hedgefonds-Index im Vergleich zu DAX und MSCI 32

Abbildung 2: Risiko/Rendite-Profil bei unterschiedlichem Hedgefonds-Anteil 38

1. Kapitel: Einleitung

A. Motivation und Zielsetzung

Seit einigen Jahren sind Hedgefonds[1] wieder in den Fokus der Anleger geraten. Vor allem in Zeiten fallender Aktienmärkte suchen Investoren verstärkt nach alternativen An­lagemög­lichkeiten, um unabhängiger von der Entwicklung der Weltmärkte zu sein. Durch das Invest­mentmodernisierungsgesetz, welches am 1. Januar 2004 in Deutschland in Kraft getreten ist, werden der Vertrieb und die Auflage von Hedgefonds erstmals in Deutschland zugelassen. Bisher konnte der deutsche Anleger nur direkt im Ausland oder über verschie­dene Zertifikate­konstruktionen in Hedgefonds investieren. Mit Inkrafttreten des neuen Gesetzes stieg das öffentliche Interesse an dieser Anlageklasse enorm an. Die alten bislang hervorgebrachten Vorurteile und Halbwahrheiten über Hedgefonds traten wieder hervor. Auf der einen Seite werden Hedgefonds als „die Königsklasse der Invest­ments“ in den Himmel gehoben und von den Produktanbietern als die neue Anlageklasse bezeichnet, die in keinem Portfolio fehlen darf. Auf der anderen Seite gelten sie als hoch­spekulative Risikofonds, die die Kurse nach unten drücken, den Ölpreis beeinflussen[2] und sogar ganze Volkswirtschaften in die Krise stürzen können.

Aus diesem Grund soll die vorliegende Arbeit einen Beitrag zur aktuellen Diskussion in Deutschland zu Hedgefonds leisten und helfen Vorurteile abzubauen sowie einen differen­zierten Blick auf die Hedgefonds-Branche zu werfen. Mit Hedgefonds kann der Anleger Chancen nutzen, die ihm in dieser Form keine andere Anlageklasse bietet. Er setzt sich aber auch besonderen Risiken aus, die es zu beachten und einzukalkulieren gilt.

B. Aufbau der Arbeit

Diese Diplomarbeit ist wie folgt aufgebaut. Nach dieser kurzen Einführung folgt im zweiten Kapitel ein Überblick über die Charakteristika von Hedgefonds, in dem der Begriff definiert und auf die Besonderheiten im Vergleich zu traditionellen Investmentfonds eingegangen wird. Anschließend werden im dritten Kapitel die verschiedenen Hedgefonds-Strate­gien ausführlich dargestellt. Das vierte Kapitel befasst sich eingehend mit den Chancen und Risiken von Hedgefonds für Investoren. Die aktuelle Situation am Markt für Hedge­fonds in Deutschland nach Inkrafttreten des Investmentmodernisierungsgesetzes ist Ge­genstand des fünften Kapitels. Im letzten Kapitel wird ein Fazit gezogen und ein Ausblick auf die zukünftige Entwicklung gegeben.

2. Kapitel: Eigenschaften und Besonderheiten von Hedgefonds

A. Definition Hedgefonds

Für Hedgefonds gibt es in der Literatur keine einheitliche Definition. Sie werden meist nur durch die Aufzählung ihrer typischen Charakteristika definiert[3] und zur Gruppe der Alternati­ven Investments hinzu­ge­rech­net[4]. Im Anhang 1 befindet sich eine Darstellung der verschie­de­nen alter­nativen Anlageformen.

Hedgefonds sind Kapitalsammelstellen, deren Vermögensverwalter keinen rechtlichen Beschränkungen oder Anlagegrundsätzen unterliegen[5]. Das Ziel von Hedgefonds ist es, eine ab­solut positive und risikoeffiziente Wertentwicklung unabhängig vom allgemeinen Markt­umfeld zu erreichen[6], wobei sie sich nicht an einem Index als Vergleichs­maßstab orientieren[7]. Dazu verwenden sie alle Arten von Wertpapieren und Deri­vaten einschließlich Leerverkäufe und nutzen die Hebelwirkung, die durch den Einsatz von Fremdkapital entsteht[8]. Im Allge­meinen bedienen sie sich dabei der Anlageformen, die bei institutio­nellen Anlegern, wie z.B. im Eigenhandel von Investmentbanken, üblich sind[9].

Der Begriff „Hedgefonds“ darf aber nicht zu sehr mit dem in diesem Zusammenhang irre­führenden Ausdruck „Hedging“ in Verbindung gebracht werden[10]. Das englische Wort leitet sich von „to hedge in“ ab, was „einzäunen“ oder im übertragenen Sinne „begrenzen“ bedeu­tet. Als Hedging wird die Absicherung bestehender offener Vermögenspositionen be­zeichnet, indem Gegenposi­tionen, z.B. durch den Verkauf eines Terminkontraktes, aufge­baut werden, deren Wertent­wicklung mit der abzusichernden Position negativ korreliert ist. Kursrück­gänge der einen Position werden durch die positive Wertent­wicklung der Hedge-Position kompen­siert[11]. Dadurch kann das Risiko vollständig beseitigt oder zumindest reduziert werden[12].

Die ersten Hedgefonds versuchten tatsächlich durch Hedging einen Teil des Marktrisikos in ihren Beständen zu reduzieren. Wohingegen die heutigen Hedgefonds sich lediglich der Ins­trumente des Hedging[13] bedienen, aber nicht vor­wiegend zum Zweck der Absicherung des Portfolios, sondern hauptsächlich aus Anlage- bzw. Spekulationsgründen[14]. Die meisten heutigen Hedgefonds haben somit nicht mehr viel mit der ursprünglichen Idee gemeinsam[15]. Da Absicherungsstrategien immer Kosten verur­sachen und Hedgefonds eine positive absolute Renditeerwartung haben, können sie keine effektive Absicherung sein[16]. Die beispielhafte Struktur eines Hedgefonds ist in Anhang 2 dargestellt.

B. Charakteristika von Hedgefonds

Hedgefonds unterscheiden sich in vielen Punkten von traditionellen Investmentfonds. Nach der ersten allgemeinen Definition soll hier auf die verschiedenen Besonderheiten detailliert eingegangen werden (siehe auch Anhang 3 und 4).

I. Instrumente und Bedingungen von Hedgefonds

Neben den für traditionelle Investmentfonds nicht zugänglichen Anlageinstrumenten gelten für Hedgefonds außerdem spezifische rechtliche und allgemeine Anlagebedingungen.

a) Anlageinstrumente
1. Einsatz von Leerverkäufen

Als Leerverkauf wird eine Investmentstrategie bezeichnet, bei der für überbewertet befun­dene Wertpapiere verkauft werden, ohne dass sie im Besitz des Verkäufers sind[17]. Hier wird in der Literatur oft nicht klar zwischen Besitz und Eigentum getrennt. Exakter wäre die Formulier­ung, dass sich die Wertpapiere nicht im Eigentum des Verkäufers befinden[18]. Das Ziel solcher Transaktionen ist es, die zuvor leerverkauften Wertpapiere zu einem spä­teren Zeitpunkt zu einem geringeren Preis zurückzukaufen. Der Investor spekuliert somit auf fal­lende Kurse, er geht „short“[19]. Der Gewinn ergibt sich aus der Differenz zwischen dem Verkaufspreis des Wertpapiers und dem späteren erhofften niedrigeren Rückkaufspreis.

Rechtlich gesehen besteht der Leerverkauf aus mehreren Rechtsgeschäften[20] (siehe An­hang 5). Der Leerverkäufer erhält zuerst die zu verkaufenden Wertpapiere als Wertpapier­leihe von Banken oder Investmentfonds, die dafür im Gegenzug eine Leih­gebühr erhalten[21]. Die Höhe der Leih­gebühr variiert in Abhängig­keit vom Risiko des Wertpapiers. Bei DAX-Titeln liegt sie zwi­schen 0,1 und 0,25 Prozent, während sie bei Titeln des TecDAX bis zu 6 Prozent des Wertes betragen kann[22]. Die geliehenen Wertpapiere werden daraufhin vom Leer­ver­käufer an der Börse verkauft. Später, zu einem meist vorher fest­gelegten Zeitpunkt, wird die gleiche An­zahl von Wertpapieren über den Markt zurückge­kauft und an den Verleiher zurückgegeben[23]. Da die Valuta im Allgemeinen zwei Tage be­trägt, kommt es oft vor, dass die Verkaufsorder in den Markt gestellt wird, bevor die eigent­liche Wertpapierleihe erfolgt[24].

Da der Leerverkäufer nur die Leihgebühr finanzieren muss, kann er mit geringem Kapital­einsatz große Summen bewegen[25].

2. Einsatz von Kreditfinanzierung

Zur Erzielung einer Hebelwirkung setzen Hedgefonds Fremdkapital ein, welches das Eigen­kapital des Fonds um ein Vielfaches übersteigen kann. Im Gegensatz zu Unternehmen beschreibt Leverage bei Hedgefonds nicht nur die Hebelwirkung auf das Eigenkapital durch Fremdfinanzierung[26], sondern die Finanzierung, die nötig ist, um einen bestimmten Wert der offenen Positionen[27] über das Anlagevolumen des Fonds hinaus zu errei­chen[28]. Je höher der Marktwert aller Positionen des Fonds über dem Wert des Eigenkapitals liegt, desto höher ist der Hebel auf das Portfolio[29]. In der Literatur wird Leverage oft mit Fremdkapital gleichge­setzt, was aber nicht zutrifft. Der Ausdruck Leverage[30] bezeich­net die Hebel­wirkung, die neben Fremdkapital auch durch die Verwendung von Derivaten erreicht werden kann[31].

Die Kredit gebenden Banken verlangen für ihr Fremdkapital vom Hedgefonds die Beleihung von Aktien, Anleihen oder anderen Finanzinstrumenten aus dessen Portfolio als Sicherheit[32] (Lombard­kredit[33]). Je höher die Liquidität und Bonität der als Sicherheit hinterlegten Wertpa­piere ist, desto höher ist der Kredit im Vergleich zum Marktwert der Sicherheit[34].

Die erreichte Hebelwirkung ist allein allerdings kein geeignetes Risikomaß, da ein hoher Hebel nicht immer mit einem hohen Risiko gleichzusetzen ist[35]. Deswegen ist hier zwischen Brutto- und Netto-Leverage zu unterscheiden[36].

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Innerhalb einer Hedgefonds-Strategie sind beide Leverage-Kennzahlen vergleichbar. Ein strategieübergreifender Vergleich ist dagegen nur eingeschränkt möglich, da sich die Strate­gien im Einsatz von Leverage stark unterscheiden[37]. So findet man z.B. bei der Anleihen­arbitrage-Strategie Portfolios, die dem 40-fachen des Eigenkapitals entsprechen, wohingegen bei Emerging-Markets-Strategien ein hoher Fremdkapitaleinsatz selten ist[38]. Ursache hierfür ist, dass bei Arbitragestrategien oft nur sehr kleine Gewinne mög­lich sind, die durch einen hohen Fremdkapitaleinsatz auf ein lohnendes Niveau gehebelt wer­den müssen[39]. Wertpapiere aus Emerging Markets werden dagegen für Lombardkredite we­gen ihres hohen Risikos kaum als Sicherheit für Fremdkapital ange­nommen.

Ein Überblick über den Fremdkapitaleinsatz verschiedener Strategien gibt die Tabelle im Anhang 6.

3. Einsatz von Derivaten

Als Derivate werden alle Formen von Finanzprodukten bezeichnet, deren Wert sich von einem zugrunde liegenden Basiswert ableitet[40]. Sie werden als Oberbegriff für Finanz­termin­geschäf­te verwendet[41]. Dazu zählen unbedingte Termingeschäfte wie Futures und Forwards sowie bedingte Verpflichtungen wie Optionen[42].

Auch durch den Einsatz von Optionen und anderen Derivaten wie z.B. Swaps können Hedge­fonds innerhalb eines Portfolios eine Hebelwirkung erzielen[43]. Viele Hedgefonds-Strategien er­reichen dies nur durch eine externe Finanzierung, während Strategien, die Futures handeln, keine Fremdkapitalgeber brauchen. Dies ist damit zu begründen, dass beim Einsatz von Futures nur ein Bruchteil des Kontraktwertes, die so genannte Margin, als Sicherheit bei der Termin­börse hinterlegt werden muss[44]. Das implizierte Fremdkapital unterscheidet sich dabei je nach Art des Kontraktes (siehe Anhang 7).

b) Rechtliche Rahmenbedingungen
1. Regulierung durch den Gesetzgeber

Hedgefonds unterscheiden sich von traditionellen Investmentfonds vor allem auch durch die Art der Regulierung durch Behörden. Da Anlagefonds in vielen Ländern umfassend durch die Bankenaufsicht und das Finanzministerium reguliert sind, scheuen Hedgefonds diese Ein­schränkungen und sind deswegen oft in Steueroasen ansässig[45]. Sie umgehen dadurch bewusst jedwede Bankenaufsicht[46]. Eine umfassende Regulierung würde sie in ihrer Anlage­freiheit extrem einschränken. Es wäre ihnen dann nicht mehr möglich unbe­grenzt Fremdka­pital aufzunehmen und Leerverkäufe zu tätigen[47]. Gerade diese Freiheiten machen aber den wich­tigsten Unterschied zu Investmentfonds aus und sind daher für Hedgefonds essentiell.

Außerdem können Hedgefonds ihre Anlagevehikel vollkommen frei festlegen. Beschrän­kun­gen bezüglich des Anlageuniversums und der Fremdkapitalaufnahme sowie weitere Portfolio­restriktionen kann der Manager völlig frei mit seinen Investoren aushandeln und im Gesell­schaftsvertrag festsetzen[48].

2. Organisationsstruktur

Hedgefonds werden in den USA hauptsächlich als Private Investment Limited Partnership (LP), ähnlich der deutschen Kommanditgesellschaft, gegründet[49]. Bei dieser Firmen­struk­tur ist der Manager meistens auch Gründer des Fonds und haftet als allgemeiner Part­ner unbe­grenzt mit seinem gesamten Vermögen[50]. Die Investoren sind die begrenzten Partner, deren Haftung auf das in den Fonds investierte Kapital beschränkt ist[51]. Sie haben keinen direkten Einfluss auf die anlagepolitischen Entscheidungen. Ein in den USA als Limited Partnership eingetragener Hedgefonds unterliegt nicht der strengen Aufsicht der SEC, Commodity Futures Trading Commission (CFTC) oder Federal Reserve Bank[52].

Weiterhin besteht die Möglichkeit, dass der Hedgefonds als Managed Account verwaltet wird. Dabei handelt es sich um ein Konto mit Verwaltungsvollmacht[53]. Hedgefonds, die keiner zentralen Börsenaufsicht und keinen Anlagebeschränkungen unterliegen, werden als Offshore-Fonds bezeichnet[54].

In Deutschland sind Hedgefonds Sondervermögen mit zusätzlichen Risiken oder Investment­aktiengesellschaften[55].

3. Transparenz

Während Investmentfonds gesetzlich verpflichtet sind, über ihre Anlagepolitik und Anlage­entscheidungen Rechenschaft abzulegen, herrscht da­gegen bei Hedgefonds aufgrund der fehlenden Regulierung viel Intransparenz. Der In­vestor erfährt meist überhaupt nicht, mit welchen Strategien und Gewichtungen die Kapital­anlage­gesell­schaft agiert[56]. Informationen über die einzelnen Fondspositionen bekommt er eben­falls nicht. Meist beschränkt sich die Berichterstattung auf einen Monats- oder Quar­talsaus­zug, mit dem dem Investor die erreichte Rendite bekannt gegeben wird.

Ebenfalls sehr undurchsichtig gestalten sich die Informationswege, um an Daten über Hedge­fonds zu gelangen. Privatanleger finden so gut wie keine Informationen über einzelne Hedge­fonds oder bekommen oft keinen Zugang. Die vorhandenen Informationen im Inter­net sind meist nur für institutionelle Anleger oder vermögende Privatkunden oder über­haupt nicht zugäng­lich. Somit ist es Privatanlegern kaum möglich eine fundierte qualitative und quantitative Analyse durchzuführen[57].

c) Bedingungen für die Anlage in Hedgefonds
1. Gebührenstruktur

Die Gebühren bestehen aus einem fixen Teil, der jährlichen Managementgebühr in Höhe von ca. ein bis zwei Prozent, und einem variablen Teil, dem Erfolgshonorar[58] des Mana­gers, das meist zwischen zehn und 30 Prozent der Rendite beträgt[59]. Die Manage­ment­gebühr soll die laufenden Verwaltungskosten decken, während die Perfor­mancegebühr die Leistung des Managements entlohnt und eine Anreizfunktion besitzt. Hedgefonds, die keine Performance­gebühr ver­langen, berechnen oft eine höhere fixe Managementgebühr und umgekehrt[60].

Für den variablen Gebührenteil wird oft eine so genannte High-Watermark-Klausel[61] ver­ein­bart. Sie besagt, dass nur dann ein Erfolgshonorar vom Anleger verlangt wird, wenn ein neuer historischer Höchststand des Nettoinventarwertes des Fonds erreicht wurde, d.h. in der Vergangenheit entstandene Verluste müssen erst wieder aufgeholt werden, bevor die Gebühr fällig wird[62].

Bei einigen Hedgefonds muss eine Schwellenrendite[63] übertroffen werden, bevor das Leis­tungshonorar fällig wird. Das bedeutet, dass erst eine gewisse Mindestrendite von zehn, 30 oder sogar bis zu 50 Prozent erreicht werden muss[64]. Oft werden dazu auch Inter­banken­zinssätze wie EURIBOR oder LIBOR verwendet[65].

2. Mindestanlagebetrag

Für die Anlage in Hedgefonds ist eine Mindestanlage erforderlich. Sie liegt in der Regel zwi­schen 100.000 US-Dollar bei den jungen weniger bekannten Managern und mehreren Millio­nen US-Dollar bei den erfahrenen und etablierten Managern der Branche (siehe Anhang 8)[66].

Der Grund liegt darin, dass Hedgefonds auch mit einer geringen Anzahl an Investoren ein hohes Anlagevolumen erreichen wollen, um profitabel arbeiten zu können. Es ist außerdem einfacher, wenige Großinvestoren zu betreuen als eine große Anzahl von Privat­anlegern[67].

3. Liquidität

Bei der Anlage in Hedgefonds gibt es eine Sperrfrist[68], in der der Anle­ger seine Fondsanteile nicht zurückgeben darf[69]. Ein Verkauf der Hedgefonds-Anteile ist in der Regel auf das Monats-, Quartals- oder Jahresende[70] mit einer Kündigungsfrist von ein bis drei Monaten[71] beschränkt. Es kann zwischen 30 Tagen und drei Jahren dauern, bis das investierte Geld den Investoren wieder zur Verfügung steht[72].

Außerdem findet die Preisfeststellung meist nur monatlich[73], quartalsweise oder sogar noch seltener statt[74].

Bei Fonds mit langen Liquiditätsfristen gibt es gelegentlich eine Schlüsselpersonenklausel[75], die besagt, dass die Investoren ihre Fondsanteile immer dann außerhalb der üblichen Fristen verkaufen dürfen, wenn ein Manager in einer Schlüsselposition stirbt, den Fonds ver­lässt oder aufgrund von Krankheit nicht weiterarbeiten kann[76]. In solchen Aus­nahmefällen können alle Anleger ihre Gelder gleichzeitig zurückziehen, wenn der Fonds­verwaltung aus­reichend Zeit eingeräumt wird, die Positionen ordnungsgemäß aufzulösen[77].

II. Management, Sitz und Zielgruppe von Hedgefonds

a) Hedgefonds-Management

Ein weiterer Unterschied zu Investmentfonds ist, dass der Manager eines Hedge­fonds mit einem großen Teil seines Privatvermögens, ca. zehn bis 15 Prozent des Fonds­volu­mens[78], im eigenen Fonds investiert ist[79]. Dies zeigt dem Anleger, dass der Fondsmanager auch an den

Erfolg seiner eigenen Strategie glaubt.

Die Leistungshonorare stellen enorme Verdienstmöglichkeiten für erfolgreiche Manager dar, deswegen zieht die Hedgefonds-Industrie die besten Leute der Finanzbranche an[80].

b) Domizilisierung

Die Hedgefonds-Branche hat sich vorwiegend aus den USA heraus entwickelt. 91 Prozent aller Hedgefonds-Manager agieren von dort heraus, dennoch sind nur 33,9 Prozent aller Fonds dort zugelassen (siehe Anhang 9 und 10)[81]. Hedgefonds werden meist als Limited Partnership nach US-Recht strukturiert und in Offshore-Regionen[82] registriert[83]. Dies hat vorwiegend regulatorische Gründe. Dazu zählen vor allem geringere gesetzliche Ein­schrän­kungen und eine geringere Steuerbelastung[84]. Die Offshore-Domizile sind meist kleine Insel­staaten, oft auch Steueroasen genannt, die besonders liberale Regelungen für die Grün­dung von Investmentfirmen haben[85]. Die bekanntesten dieser Steueroasen sind: British Virgin Islands, Bahamas, Bermuda, Cayman Island, Guernsey, Irland, Luxemburg und Malta. Die Manager können somit Gewinne in Ländern mit einer niedrigen Steuer- und Kostenbelastung isolieren[86].

In den Offshore-Regionen existieren außerdem keine besonders strengen Anforderungen für die Verwaltung eines Fonds und wenig aufsichtsrechtliche Hürden. Dies ermög­licht die Auslagerung von Management und Administration des Fonds und redu­ziert somit die allgemeinen Verwaltungskosten der Gesellschaft[87].

c) Zielgruppe von Hedgefonds
1. Privatinvestoren

Wegen der hohen Mindestanlagesummen ist eine Investitionen in Hedgefonds meistens nur vermögenden Anlegern vorbehalten. Die Hauptinvestoren sind daher die so genannten High Net Worth Individuals, d.h. Privatinvestoren mit überdurchschnittlich hohen Einkom­men oder Vermögen[88]. In den USA müssen sich Investoren, die als begrenzte Partner an einem Hedge­fonds beteiligt sind, akkreditieren lassen[89]. Diese Gruppe ist ge­kennzeichnet durch ein hohes Fachwissen und eine formal gute Ausbildung sowie ein überdurchschnitt­lich hohes Einkom­men oder Vermögen[90]. Ziel dieser Regelung ist der Schutz von Klein­anlegern.

Da Hedgefonds in der Regel kaum Marketingaktiviäten haben, erstreckt sich ihr Anleger­kreis nicht auf die große Masse der Privatanleger[91]. Die wichtigste Gruppe sind die vermö­genden Privatkunden. Allerdings wird der Anteil von institutionellen Anlegern in den nächsten Jahren zunehmen[92].

2. Institutionelle Investoren

Auch wenn Privatanleger den größten Investorenanteil stellen, so fällt der Großteil der Ver­mögenswerte, wegen der höheren Einlagesummen, auf institutionelle Investoren wie Banken, Versicherungen[93], Pensionskassen und Dachfonds[94], die Hedgefonds insbesondere zur Port­foliooptimierung einsetzen[95]. Aber auch Universitäten (siehe Anhang 11) legen einen Teil ihrer Stiftungsgelder in Hedgefonds an[96]. So hat z.B. die Harvard Uni­versität zwölf Prozent ihres Stiftungsvermögens von 19,5 Milliarden US-Dollar in Hedge­fonds investiert[97].

Einen Überblick über die Investorenverteilung von Hedgefonds befindet sich in Anhang 12.

III. Hedgefondsmarkt in Zahlen

Derzeit gibt es weltweit ca. 7000 bis 8000 Hedgefonds mit einem verwalteten Gesamt­volu­men von 700 Milliarden[98] bis 865 Milliarden[99] US-Dollar (siehe Anhang 13-15), wobei die größten Gesellschaften bis zu 12 Milliarden US-Dollar verwalten (siehe Anhang 16 und 17). Das Fachmagazin „Alternative Fund Services Review“ be­zifferte im Mai 2004 das in Hedgefonds weltweit verwaltete Vermögen sogar auf bis zu 1,16 Billionen US-Dollar[100]. Da Hedgefonds nicht von einer übergreifenden Behörde erfasst wer­den, sind Zahlenangaben nur von kommerziellen Anbietern wie z.B. Hedge Fund Research, TASS und Van Hedge Fund Advisors erhältlich[101]. Die Unterschiede bei den Daten der einzel­nen Anbieter und Quellen beruhen darauf, dass es sich bei den meisten Angaben um Schätz­ungen und unter­schiedliche begriffliche Klassifikationen handelt, außerdem melden Hedgefonds-Manager ihre Daten nur auf freiwilliger Basis.

Die Branche ist in den letzten 14 Jahren durchschnittlich um 25 Prozent pro Jahr ge­wachs­en[102] und soll auch die kommenden Jahre um ca. 20 Prozent p.a. weiter wachsen[103]. Trotz dieser Zahlen muss darauf hingewiesen werden, dass es sich hier um ein vergleichsweise geringes Volumen handelt. Die 700 Milliarden US-Dollar entsprechen nur rund ein Prozent der Welt­marktkapitalisierung in Aktien und Anleihen[104] (siehe Anhang 18) sowie zwei[105] bis drei[106] Prozent des Volumens der gesamten Investmentfondsbranche. Dennoch sollte beachtet wer­den, dass Hedgefonds ein wichtiger und ernstzunehmender Investor an den globalen Finanz­märkten geworden sind[107]. Einen Überblick über die Größenverteilung gibt Anhang 19.

Schätzungen zufolge haben deutsche Anleger inzwischen 60 Milliarden Euro im Ausland in Hedgefonds investiert[108].

C. Geschichtliche Entwicklung von Hedgefonds

Obwohl Hedgefonds erst seit einigen Jahren in Deutschland verstärkt in der Finanzpresse thematisiert werden, so sind sie eigentlich nichts Neues. Ihre Anfänge gehen auf das Ende der 40er Jahre des vergangenen Jahrhunderts zurück (siehe auch Anhang 20).

I. Beginn in den USA

a) Jones neuartiges Konzept

Der erste Hedgefonds wurde von Alfred Winslow Jones am 1. Januar 1949 gegründet[109]. Er suchte einen Weg, um nicht nur von steigenden sondern auch von fallenden Aktien­märkten zu profitieren und verwendete dazu fremdfinanzierte Kaufpositionen und Leerver­käufe[110]. Um das Risiko der In­vestoren zu teilen, verpflichtete er sich, eigenes Geld in seinen Fonds zu inves­tieren und führte als erster eine leistungsabhängige Vergütung ein, die 20 Prozent der Wert­steigerung des Fonds betrug[111].

Das neuartige Konzept von Jones bestand darin, mit dem Fondsvermögen als unterbewertet betrachtete Wertpapiere zu kaufen und in gleichem Umfang als überbe­wertet eingestufte Wertpa­piere zu verkaufen. Somit konnte das gesamte Portfolio gegen das syste­matische Risiko abgesichert werden und es bestand nur noch das bewusst übernommene unsystematische Risiko der einzelnen Wertpapiere[112] (marktneu­trale Strate­gie[113]).

b) Loomis’ Artikel und die folgenden Entwicklungen

Mitte der 1950er Jahre setzten einige andere Fondsgesellschaften ebenfalls Leerverkäufe ein, obwohl die Absicherung von Marktrisiken nicht deren Hauptziel war[114]. Bekanntheit erlangte Jones mit seinem Fonds aber erst durch den 1966 im Fortune Magazin erschienen Artikel „The Jones nobody keeps up with“[115] von Carol J. Loomis. Sie verwen­dete als erste Person die Bezeichnung „Hedgefonds“ und prägte damit den Namen einer ganzen Branche[116].

Der Arti­kel war für die Fondsbranche ein Schock, denn Jones hatte selbst nach Abzug aller Gebühren die Rendite sämtlicher Investmentfonds übertroffen[117]. Der beste Fonds, der Fidelity Trend Fund, konnte über die letzten fünf Jahre um 44 Prozent über­troffen werden[118]. Während der S&P 500 Index von 1955-1965 um 222 Prozent anstieg, legte der AW Jones Fund im gleichen Zeitraum um 670 Prozent zu[119].

Nach Erscheinen des Artikels wurden über 140 Hedgefonds gegründet, die das Konzept von Jones nachahmten[120]. In den steigenden Aktienmärkten der 1960er Jahre vernach­lässigten viele Manager jedoch die Absicherung ihrer Positionen durch Leerverkäufe, da dies die Rendite der Fonds verringerte[121]. Dies führte dazu, dass in der Aktienbaisse der Jahre 1973/74 viele Hedgefonds kreditfinanzierte Long-Positionen besaßen und dadurch hohe Verluste er­litten und liquidiert werden mussten. In den darauf folgenden Jahren wurde es ruhig um die Branche[122]. So konnten 1984 nur noch 68 Hedgefonds in einer Untersuchung von Tremont Partners gezählt werden[123].

II. Aufstieg der Hedgefonds

Neue Strategien wie die von Julian Roberts Tiger Fonds, der das ursprüngliche Konzept von Jones um neue Finanzinstrumente im Bereich Währungen, Zinssätze und Aktien­indizes erweiterte und damit die Global-Macro-Strategie begründete sowie neue Instru­mente wie Optionen und Futures und die stark voranschreitende Computertechnologie bescherten der Hedge­fonds-Branche in den 1980er Jahren neuen Auftrieb[124]. Für Aufsehen sorgte auch die bessere Wertentwicklung dieser Fonds gegenüber den Aktienmärkten. Der Tiger Fonds erreichte in den ersten sechs Jahren seines Bestehens bis 1986 eine Rendite von 43 Prozent pro Jahr[125].

In der Zeit der tendenziell positiven Entwicklung der Weltbörsen in den 1980er Jahren kamen neue Hedgefonds auf den Markt[126]. Zusätzlich entstanden Fonds, die sich auf bestimmte Anlageregionen und Segmente wie z.B. Schwellenländer spezialisierten[127].

III. Neunziger Jahre und Entwicklung in Deutschland bis 2003

a) Neunziger Jahre

In den neunziger Jahren setzte sich das Wachstum der Branche weiter fort. Die vorherr­schenden Marktbedingungen wie feste Aktien- und Rentenkurse sowie stark schwankende Devisenkurse waren eine optimale Grundlage für die herausragenden Renditen vieler Hedge­fonds[128].

Trotz der Tatsache, dass Hedgefonds immer wieder in Negativschlagzeilen zu finden waren, wie 1992 bei der EWS-Krise, 1997 bei der Asien-Krise[129] und 1998 beim Beinahe­zusam­menbruch des Hedgefonds LTCM, stieg die Zahl der Hedgefonds und deren ver­waltetes Ver­mögen immer weiter an. Das Jahr 2001 war ein Rekordjahr für die Branche. In Europa ver­vierfachte sich das Anlagevolumen auf 64 Milliarden US-Dollar und weltweit stieg es um 144 Mil­liarden USD auf 563 Milliarden US-Dollar und ca. 6000 Fonds[130]. 2002 zogen viele Anleger ihre Gelder aus Hedge­fonds aufgrund zu geringer Renditen zurück. Infolge dessen setzte eine Schließ­ungswelle ein, in der laut Tremont Advisors über 700 Hedgefonds liquidiert wurden (siehe Anhang 21), was einem Viertel der Branche entsprach[131]. Wegen der vielen Neugrün­dungen gab es in 2002 dennoch einen Nettozuwachs in der Anzahl der Hedgefonds[132].

b) Entwicklung in Deutschland bis 2003

Bis zum Inkrafttreten des Investmentmodernisierungsgesetzes am 1. Januar 2004 war es in Deutschland nicht möglich, Hedgefonds aufzulegen, da Investmentfonds in Deutschland bis­her unter das KAGG fielen und dessen Vorschriften erfüllen mussten. Dieses Gesetz verbietet den Einsatz von Leerverkäufen und begrenzt die Fremdkapitalaufnahme auf zehn Prozent des Fondsvermögens[133]. Der Anteil eines Wertpapiers am Fondsvermögen ist auf zehn Prozent und der Anteil verschiedener Wertpapiere des gleichen Emittenten ist auf 40 Prozent be­grenzt[134]. Optionen dürfen nur bis zu 20 Prozent gehalten werden und Futures sowie weitere Termingeschäfte sind für Investmentfonds nur zur Absicherung erlaubt[135]. Außerdem fordert das KAGG die jederzeitige Rückgabe der Anteilsscheine[136]. Diese Einschränkungen haben es in der Vergangenheit unmöglich gemacht, dass in Deutschland Hedgefonds aufgelegt wurden[137].

Der Vertrieb ausländischer Hedgefonds war in Deutschland zwar möglich, doch galt für sie das Auslandinvestment-Gesetz (AuslInvestmG), durch das Hedgefonds in die Gruppe der schwarzen Fonds einklassifiziert wurden[138]. Dies führte zu einer pauschalen Strafbesteuer­ung[139], die ein Invest­ment für inländische Anleger uninteressant machte.

Um diese Regularien zu umgehen und um die erwartete Kundennachfrage zu befriedigen, wur­den von deutschen Banken Hedgefonds-Zertifikate emittiert. Das erste deutsche Hedge­fonds-Zertifikat wurde im Jahr 2000[140] von der Commerzbank unter dem Namen COMAS mit einem Emis­sionsvolumen von 80 Millionen Euro auf den Markt gebracht[141]. Im gleichen Jahr folgte die Deutsche Bank, die mit ihrem Xavex HedgeSelect-Zertifikat 1,8 Milliarden Euro an Kundengeldern akquirierte[142].

Während der Aktienbaisse bis 2003 konnten innerhalb von zwei Jahren mehr als fünf Milliar­den US-Dollar eingesammelt und in Hedgefonds-Produkten investiert werden[143].

3. Kapitel: Strategien von Hedgefonds

A. Heterogenität der Strategien

Eine einheitliche, verbindliche und abschließende Klassifizierung der Hedgfonds-Strategien ist nicht möglich[144]. Sowohl in der Literatur als auch bei den verschie­denen Daten­anbietern und Analysehäusern finden sich unterschiedliche Ein- und Unter­teilungen sowie eine vonein­ander abweichende Anzahl von Strategien (siehe Anhang 22 und 23). Das Spektrum reicht dabei von unter zehn bis über 30 Kategorien[145]. So bezeichnet z.B. Fano-Leszczynski die Long/Short-Equity-Strategie, die laut Kaiser und Weber A. W. Jones als erster angewendet hat, als Equity-Market-Neutral-Strategie und nennt die Statistische Arbi­trage, die Kaiser und Weber ihrerseits als Equity-Market-Neutral-Strategie bzw. Relative-Value-Strategie bezeich­nen einen Sonderfall der Equity-Market-Neutral-Strategie.

Global-Macro- und nicht marktneutrale Long/Short-Equity-Strategien werden oft auch un­ter der Gruppe der opportunistischen Strategien zusammengefasst, da sie von bestimm­ten Richtungsbewegungen der Kapitalmärkte profitieren[146].

Um die Chancen und Risiken von Hedgefonds eingehend beurteilen zu können, ist die Kennt­nis der verschiedenen Anlagestrategien (siehe Anhang 24 und 25) unumgäng­lich. Auf­grund der größeren Übereinstimmung mit weiteren Quellen wird im Folgenden wei­test­gehend die Strategieeinteilung von Kaiser und Weber verwen­det und detailliert besprochen.

B. Anlagestrategien von Hedgefonds

I. Long/Short-Equity-Strategien

Im Rahmen dieser von Alfred W. Jones begründeten Strategie investieren Hedgefonds in ein diversifiziertes Portfolio verschiedener Wertpapiere und Derivate und setzen sowohl auf stei­gende als auch auf fallende Kurse[147], wobei Fremdkapital als Rendite­hebel verwendet wird. Die Manager dieser am weitesten verbreiteten Strategie[148] kaufen ihrer Meinung nach unter­be­wertete Aktien (Long-Strategie) und verkaufen gleichzeitig ihrer Meinung nach überbewer­tete Aktien leer (Short-Strategie)[149]. Der Hedgefonds kann den aus dem Leerverkauf erhalte­nen Kapitalbetrag für den Kauf seiner Long-Position verwenden. Dadurch kann sich die Long/Short-Strategie, abgesehen von Transaktionskosten, selbst finanzieren und erfordert nicht notwendigerweise zusätzliches Eigenkapital[150].

Ein Positionsübergewicht auf der Kaufseite wird als Long-Bias[151] und ein Übergewicht auf der Verkaufsseite wird als Short-Bias bezeichnet[152]. Besteht das Port­folio des Hedgefonds nur aus Long- oder Short-Positionen, spricht man von direktio­nalen Strate­gien[153], da die Strategie nur auf eine Richtung setzt[154]. In diesen Fällen ist die Strategie nicht, wie beim Handel mit Aktienpaaren, marktneutral ausgerich­tet[155].

Die Long/Short-Equity-Strategien haben eine hohe Korrelation mit den Aktienmärkten, die sich in Boomphasen noch steigert sowie eine geringe bis negative Korrelation zu den Renten­indizes[156]. Der Auswahl der einzelnen Aktien, dem so genannten Stock-Picking, kommt eine besondere Bedeutung zu, denn der Hedgefonds-Manager ist hierbei, wie die Manager traditio­neller Fonds, von der Wertentwicklung einzelner Titel abhängig[157]. Dabei hat er aber den Vorteil, dass er Leerverkäufe tätigen darf[158].

Darüber hinaus konzentrieren sich immer mehr Long/Short-Hedgefonds auf verschiedene Branchen oder Regionen oder verfolgen einen wertorientierten oder wachs­tumsorientierten Ansatz[159].

a) Equity Hedge

Durch den Einsatz von Leerverkäufen und Optionen auf Aktien oder Aktienindizes wird bei der Strategie Equity Hedge (Aktienabsicherung) ein abgesichertes Aktienportfolio aufge­baut, das in Abhängigkeit von der Marklage eine netto long bis netto short Gewich­tung aufweisen kann[160]. Es werden Positionen in Titeln gekauft, die sich besser als der Markt entwickeln und Positionen in Titeln leerverkauft, die sich schlechter als der Markt entwickeln werden. Der Manager erwartet beispielsweise, dass in fallenden Märkten die Short-Positionen schneller an Wert verlieren als die Long-Positionen[161] und umgekehrt. Meistens werden fremdfinanzierte Long-Positionen mit einer Short-Position kombiniert, die vor Verlusten schützen soll[162].

b) Equity Non Hedge

Manager dieser Strategie verzichten auf eine Absicherung ihrer Anlagen vor fallenden Kur­sen. Sie handeln dadurch ähnlich wie traditionelle Anlagefondsmanager[163], aber mit dem Unter­schied, dass sie Fremdkapital und Derivate zur Nutzung des Hebels einsetzen können[164].

c) Short Selling

Beim Short Selling, d.h. dem Leerverkauf, werden ausschließlich Leerverkaufspositionen in Aktien oder Derivaten vom Fondsmanager eingegangen, um von fallenden Kursen zu profitieren.

Die Besonderheit liegt darin, dass der Hedgefonds mit einem relativ kleinen Kapitaleinsatz arbeiten kann, da er nur die Leihgebühr sowie eventuelle Margins finanzieren muss[165]. Das aus dem Verkauf der Wertpapiere erhaltene Kapital stellt für den Verleiher der Wert­pa­piere eine Sicherheit dar, indem der Hedgefonds entweder Bargeld hält oder festverzins­liche Wert­papiere erwirbt[166]. Dadurch werden zusätzlich Zinserträge generiert, die zur Aufbesserung der Rendite dienen. Für den Hedgefonds entsteht dann eine Hebelwirkung, wenn weniger als 100 Prozent des Leerverkaufs als Sicherheit hinterlegt werden müssen[167].

Hedgefonds dieser Strategie setzen sich vollständig dem Leerverkaufsrisiko[168] aus, bei dem das Gewinnpotenzial begrenzt, das Verlustrisiko aber unbegrenzt ist[169].

Ein Beispiel für die Leerverkaufsaktivitäten von Hedgefonds in Deutschland ist der Kurs­verlust der TUI-Aktie im Sommer 2004[170]. Hedgefonds spekulierten darauf, dass die Aktie, wegen ihrer schlechten Wertentwicklung aus dem DAX entfernt wird[171].

d) Pair Trades

Eine besondere Form der Long/Short-Strategie ist der Handel mit Aktienpaaren[172], dabei wird eine Long-Position in einer Aktie eingegangen und in gleichem Umfang eine Short-Position mit einer zweiten Aktie innerhalb desselben Sektors aufgebaut (Beispiel siehe Anhang 26)[173]. So entsteht ein von der allgemei­nen Marktentwicklung unabhängiges marktneutrales Portfolio[174], bei dem nur die relative Kursentwicklung der beiden gewählten Aktien zueinander von Bedeutung ist[175].

Der Hintergrund dieser Methode ist, ein Portfolio von systematischen Bewegungen in der Branche durch eine Long-Position in der besten Aktie und einen Leerverkauf in der schlech­testen Aktie der Branche zu isolieren[176]. Die Manager tauschen das ihrer Meinung nach schwieriger einzuschätzende Gesamtmarktrisiko (systematisches Risiko) gegen das besser einzuschätzende unsystematische Einzelaktienrisiko. Der Gewinn entsteht dabei durch die relative Differenz der Kursbewegung zwischen den beiden Aktien, wobei die Richtung nach­rangig ist. Die Strategie erfordert nicht notwendigerweise, dass die Long-Position steigen und die Short-Position fallen muss, sondern es genügt wenn sich die Long-Position immer besser entwickelt, d.h. stärker steigt oder weniger stark fällt, als die Short-Position[177].

II. Market-Neutral-Strategien

Bei den marktneutralen Strategien, die auch als Relative-Value-Strategien bezeichnet werden, versucht der Hedgefonds, mit Arbitragegeschäften bei Anleihen, Wandelanleihen und Aktien eine Rendite zu erzielen[178]. Als Arbitrage wird an sich das Ausnutzen von Preisunter­schieden der­selben Wertpapiere an verschiedenen Handels­plätzen zum gleichen Zeitpunkt bezeichnet, wobei die Papiere an der billigeren Börse gekauft und an der teureren verkauft werden[179]. Im Zusammenhang mit Hedgefonds wird der Arbitragebe­griff jedoch für solche Geschäfte ver­wendet, bei denen man nicht mit glei­chen Wertpa­pieren han­delt[180], sondern den Preisunter­schied zwischen ähnlichen Instru­menten ausnutzt[181]. Ein Bei­spiel hierfür ist die Arbitrage zwischen einer Wandelanleihe und der zugrunde liegenden Aktie.

Kennzeichnend für die marktneutralen Strategien ist die geringe Korrelation zu den Aktien- und Anleihemärkten. Allerdings darf marktneutral nicht mit risikolos verwechselt wer­den[182], sondern bedeutet die Minimierung oder komplette Ausschaltung des Marktrisi­kos[183]. Das unsystematische Risiko des einzelnen Wertpapiers bleibt allerdings bestehen.

Da bei Arbitragegeschäften die Preisunterschiede sehr gering sind, wird, um eine ak­zep­table Rendite zu erwirtschaften, Fremdkapital eingesetzt[184], dessen Höhe im Extremfall bis zum hundert­fachen des Eigenkapitals betragen kann[185].

Die von Hedgefonds ausgenutzten Ungleichgewichte können sich oft über einen längeren Zeitraum hinziehen. Folglich kann es oft sehr lange dauern, bis der erwartete Gewinn reali­siert wird. Deswegen haben Arbitragefonds sehr lange Mindesthaltepflichten, währ­end derer die Anleger ihr Geld nicht abziehen können[186].

Im Folgenden werden die drei wichtigsten Unterstrategien erläutert.

a) Fixed Income Arbitrage

Bei der Anleihenarbitrage[187] werden Arbitragegeschäfte mit Zinswertpapieren und deren Derivaten durchgeführt, wobei Long- und Short-Positionen ein­gesetzt werden[188]. Dabei wird auf die Beziehung zwischen zwei Wertpapieren spekuliert und nicht in erster Linie auf die Entwicklung des Rentenmarktes[189]. Da die Bewertung von fest­verzinslichen Wertpapieren und deren Derivaten auf einer Vielzahl komplexer Ein­fluss­fak­toren wie z.B. Zinsstruktur­kurve, Volatilitäten und Bonität des Emitten­ten beruht, die nicht von allen Anlegern richtig verstanden werden, entstehen Ineffizienzen und somit Anla­gemög­lich­keiten[190].

Läuft die historische Korrelation zweier ähnlicher festverzinslicher Wert­papiere auseinander und der Manager ist davon überzeugt, dass sich die Beziehung beider Rentenpa­piere wieder dem historischen Zustand annähert, investiert er[191], indem er das teuere Papier leerverkauft und das billigere im gleichen Umfang kauft[192]. Dadurch werden poten­tielle Zins­änderungen abge­sichert[193] und der Gewinn, der entsteht, wenn sich die Korrelation beider Papiere wieder an­nähert, hängt nur von der indi­viduellen Entwicklung dieser Renten­papiere ab[194].

Diese Strategien nutzen meist die Zinsunterschiede zwischen Staatsan­leihen und Anleihen nichtstaatlicher Emittenten höchster Bonität, zwischen Anleihen unter­schied­licher Bonitäts­klassen[195] oder zwischen verschiedenen Laufzeiten desselben Emittenten[196].

Anleihenarbitrage-Strategien korrelieren in den meisten Marktszenarien nur schwach mit der Gesamtmarktentwicklung[197], dennoch sind auch diese Strategien bei starken Einbrü­chen der Finanzmärkte nicht vor Verlusten geschützt[198].

Als typische Handelsstrategien der Anleihenarbitrage lassen sich zum Beispiel Zinsstruk­tur­kurvenarbitrage, Arbitrage zwischen Kassa- und Terminmarkt, Credit-Spread-Arbitrage und Mortgage-Backed-Securities-Arbitrage[199] unterscheiden[200].

b) Convertible Bond Arbitrage

Bei der Wandelanleihenarbitrage[201] werden Fehlbewer­tungen von Wandelanleihen, die aus einer Anleihe- und einer Optionskomponente be­stehen, identifiziert und gewinnbringend genutzt[202]. Dabei wird die Struktur der Anleihe finanz­ma­thematisch in ihre einzelnen Komponenten zerlegt, die dann separat bewertet werden[203]. Die Summe der Einzelkompo­nenten entspricht häufig nicht dem Preis der Wandelanleihe. Als Hybridwertpapiere weisen Wandelanleihen Merkmale von Anleihen und Aktien auf[204]. Die Anleihenkomponente der Wandelanleihe unterliegt dem Zins- und Kreditrisiko, wohingegen die Optionskomponente vom Kurs der zugrunde liegenden Aktie sowie deren Volatilität ab­hängt[205]. Der Hedgfonds-Manager kauft Wandelanleihen, die er als unterbewertet befindet und verkauft gleichzeitig einen Teil der zugrunde liegenden Aktien leer[206], damit soll ein stabiler und von der Markt­bewegung unabhängiger Ertrag erwirtschaftet werden[207]. Er macht sich dabei das differen­zierte Verhalten von Wandelanleihen zu nutzte. In Abhängigkeit vom Preis der zugrunde liegenden Aktie verhalten sich Wandelanleihen als Anleihe (wenn der Konver­sionspreis[208] weit über dem aktuellen Aktienpreis liegt – aus dem Geld), als Aktie (Konversionspreis unter dem aktuellen Aktienkurs – im Geld) oder als eine Art Hybrid (Konversions­preis nah am aktuellen Aktienkurs – am Geld)[209]. Im letzteren Fall, wenn die Wandel­anleihe wie eine Mischform reagiert[210], partizipiert sie bei gleichen Veränderungen der Aktie bei einem Preisanstieg stärker an der Kursentwicklung als bei einem Preisrück­gang[211]. Dadurch wird bei stei­genden Aktienkursen mit der Wandel­anleihe mehr Geld verdient, als mit den leer­ver­kauften Aktien verloren wird und bei fallenden Kursen verdient der Hedgefonds mit der Short-Posi­tion mehr als er mit der Wandelanleihe verliert, da deren Obligations­bestandteil wirksam wird[212]. Der Wert der Anleihenkompo­nente bildet eine Art Boden für das Anlage­kapital[213]. Somit kann unter der Voraussetzung, dass das Zinsniveau relativ konstant bleibt, ein Gewinn erzielt werden, der unabhängig von den Bewegungen der Aktie ist (siehe Beispiel Anhang 27)[214].

Ein besonderes Risiko ist, dass durch eine unerwartete Ausweitung der Prämie auf das Kredit­risi­ko des Schuldners der Anleihekurs stärker fällt als der der Aktie[215]. Dies kann beispiels­weise durch eine Herabstufung des Ratings des Emittenten eintreten. Der Gewinn aus der Short-Position reicht dann nicht mehr aus, um den Kursver­lust der Anleihe zu kompensieren.

c) Equity Market Neutral

Bei der Equity-Market-Neutral-Strategie, die auch als statistische Arbitrage bezeichnet wird, versucht man kurzfristig auftretende Kursverzerrungen beim Aktienhandel auszu­nutzen[216]. Das Hedgefonds-Management bedient sich dabei computergestützter Modelle, die davon ausgehen, dass sich kurzfristige Preisungleichgewichte am Aktienmarkt ihrem längerfristigen Mittelwert normaler Bewertung annähern[217]. Anhand historischer Daten werden zwei Port­folios gebildet, die die beobachteten Märkte abbilden, wobei im Idealfall der gleiche Markt mit unterschiedlichen Aktien dargestellt wird[218]. Um Portfolios mit mehreren 100 Einzelposi­tionen zu finden, die die beste Rendite bei gegebenem Risiko oder das geringste Risiko bei gegebener Rendite liefern, werden hoch entwickelte Optimier­ungsverfahren angewendet[219]. Sobald sich die Wertentwicklung der Portfolios auseinander bewegt, wird das billiger gewor­dene Portfolio, dessen Wertentwicklung unterhalb des Mittelwerts liegt, gekauft und das teurer gewordene, dessen Bewertung oberhalb des Mittelwerts liegt, leerverkauft, um mit der erwarteten späteren Annäherung des Preisun­gleichgewichts einen Gewinn zu erzielen[220]. Diese Strategie zeigt Ähnlichkeiten mit den Long/Short-Equity-Strategien. Normalerweise werden die automatisch aufgestellten Portfolios innerhalb weniger Stunden bis hin zu Wo­chen umgeschlagen[221]. Zur Durch­führung dieses Verfahrens sind moderne Handelssys­teme und gute Brokerkonditionen nötig, um schnell und kostengünstig agieren zu können[222].

Ein großes Problem dieser Anlagestrategie ist, dass, um kleine Ineffizienzen ausnutzen zu können, ein großes Volumen gehandelt werden muss, das aufgrund seines zu großen Umfangs selbst marktbeeinflussend wirken kann und dadurch die eigene Strategie konter­kariert[223].

III. Event-Driven-Strategien

Im Rahmen der Event-Driven-, d.h. ereignisgetriebenen bzw. ereignisorientierten Strate­gien, wird in Anlagen investiert, die von bestimmten Unternehmensereignissen wie z.B. Zusam­men­schlüsse, Übernahmen, Konkurse oder finanzielle Umstrukturierungen betroffen sind[224]. Auf­grund der Größe einzelner Hedgefonds ist es aber auch möglich, dass diese selbst Einfluss auf außer­gewöhnliche Ereignisse ausüben bzw. sie selbst mit auslösen[225]. Da bei derartigen Ereignis­sen immer Unsicher­heiten existieren, entstehen Investi­tionsmög­lichkeiten für Experten, die die Entwicklung richtig vorhersagen können[226]. Wichtig für den Er­folg dieser Strategien ist zum einen, dass die Kurse der Wertpapiere mehr vom spezifischen Ereignis als vom allge­meinen Markt­umfeld abhängen und zum anderen die Schnelligkeit und fundierte Branchenkenntnis des Hedge­fonds-Managements um Nachhaltigkeit und Wahrscheinlich­keit des Eintreffens der Ereignisse zu beurteilen und darauf reagieren zu können[227].

Die Korrelation der ereignisorientierten Strategien zu Aktien- und Rentenindizes ist tenden­ziell etwas höher als bei den Equity-Market-Neutral-Strategien[228]. Außerdem ist die Rendite volatiler als bei marktneutralen Hedgefonds-Strategien[229]. Die wichtigsten ereignis­orientierten Strategien sind die Fusionsarbitrage und die Distressed-Securities-Strategie.

a) Merger Arbitrage

Bei der Merger Arbitrage, d.h. Fusionsarbitrage, die auch Risk Arbitrage genannt wird, werden Aktien von Unternehmen gehandelt, bei denen sich eine Übernahme oder Fusion ankündigt[230]. In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass bei Ankündi­gung einer Übernah­me die Aktien des Bieters fallen, während in der Regel die Aktien des Übernahme­kandida­ten stark zulegen. Ursache dafür ist oft die Annahme der Marktteil­nehmer, dass der Über­nahme­preis zu hoch ist, und die erwarteten Synergien nicht im erwar­teten Maße ein­treten werden[231]. Deswegen werden die Aktien des Zielunternehmens ge­kauft und die des überneh­menden Unternehmens leerverkauft[232]. Ein solches Vorgehen findet statt, wenn die Übernah­me durch einen Aktientausch abgewickelt wird, wobei mit dem Aktienverhält­nis gearbeitet wird, dass der Fusion entspricht. Dieses Verhältnis wird als Hedge Ratio bezeichnet. Der Manager stellt somit sicher, dass er seine Short-Position mit Aktien der Long-Position im Rahmen des Aktientausches abdecken kann (Beispiel siehe Anhang 28)[233].

Wird dagegen ein Barangebot abgegeben, versucht der Manager, aus der Differenz zwischen dem Angebotspreis und dem Kurs des zu übernehmenden Unternehmens einen Gewinn zu generieren[234]. Bis zum endgültigen Abschluss der Transaktion wird das Zielunternehmen auf­grund der Unsicherheit im Markt über den Erfolg der Übernahme in der Regel mit einem Ab­schlag zum Angebotspreis gehandelt[235]. Der Manager, der die Aktie des Zielunternehmens kauft, verdient, sobald die Transaktion abgeschlossen ist, nur an dieser „Versicherungs­prämie“, da er das Fusionsrisiko in Kauf nimmt[236].

Fusionsarbitragefonds investieren meist nur in bereits bekannt gegebene Transaktionen[237], die Spekulation auf ungewisse Übernahmen fällt dagegen in den Bereich Long/Short Equity[238].

Das besondere Risiko dieser Strategie besteht darin, dass die angekündigte Übernahme aus kartellrechtlichen Gründen oder aufgrund von Finanzierungsschwierigkeiten nicht durchge­führt wird (Ereignisrisiko)[239]. So wurde zum Beispiel 2001 die Fusion von General Electric und Honey­well von der EU-Kommission untersagt. Außerdem ist die Strategie abhängig von der Anzahl der Übernahmen und Unternehmenszusammenschlüsse, denn wenn keine Transaktionen statt­finden, ergeben sich auch keine Investitionsmöglichkeiten[240].

b) Distressed Securities

Bei der Distressed-Securities-Strategie[241] handelt der Hedgefonds-Manager mit Wertpapieren von Unternehmen, die sich in finan­ziellen oder operationellen Schwierigkeiten befinden[242]. In solchen Situationen, zu denen vor allem Insolvenzen sowie Reorganisationen, Notverkäufe oder andere Firmenumstruk­turierungen zählen, ist die Preisbildung meistens gestört, da sich viele Investoren von der­artigen Wertpa­pieren unter der Inkaufnahme von Verlusten (Stop-Loss) trennen müssen[243]. Institutionelle Anleger sind zu solchen Schritten gezwungen, wenn ein Unternehmen kein Investment Grade[244] mehr aufweist, und Privatanleger können aus Mangel an Wissen und Kontakten die tatsächliche Unternehmenssituation meist nicht richtig bewerten und trennen sich deswegen von ihren Papieren[245]. Man kann sagen, dass Distressed-Securities-Hedgefonds in die Angst anderer Leute investieren, da sie Wertpapiere von ver­ängstigten Investoren zu unterbewer­te­ten Kursen kaufen[246]. Nach einem hohen Kursverlust ist die Unsicherheit der Marktteilnehmer oft so groß, dass sich viele zurückhalten, und der Handel illiquide wird. Weniger risikoaverse Anleger, die über mehr Erfahrung und Wissen in diesem Bereich verfügen, nutzen die günsti­gen Einstiegschancen und treten dann als Käufer im Markt auf.

Mit der Reform des amerikanischen Insolvenzrechts 1978 und der Einführung der Chapter-11-Regelung[247] wurde die Distressed-Securities-Strategie begünstigt[248]. Der Prozess der Restrukturierung ist durch dieses Gesetz zu einem konstruktiven Verfahren geworden. Unter­neh­men, die von Zahlungsunfähigkeit bedroht sind, können sich unter den Schutz des Chapter 11 stellen (Gläubigerschutz), um einen Plan zur Restrukturierung auszuarbeiten[249]. Das besteh­ende Management bleibt in seiner Funktion erhalten, und es sind zwei Drittel der Gläu­biger­stimmen erforderlich, um einen Restrukturierungsplan umzusetzen[250]. Die Gesamt­liqui­dation nach Chapter 7 kann dadurch häufig unterbleiben[251].

Man unterscheidet bei dieser Strategie zwei Varianten. Beim passiven Vorgehen erwirbt der Hedgefonds Aktien, Anleihen oder Derivate des Unternehmens, in der Erwartung eines Um­schwungs[252]. Sichert sich der Hedge­fonds dagegen ein Mitspracherecht bei der Restruktu­rierung des Unternehmens, spricht man von einem akti­ven Verhalten[253]. Dies geschieht entweder durch die Vergabe von Krediten und die dadurch mögliche Teilnahme am Gläubi­gerkomitee[254] oder durch den Erwerb eines großen Aktien­pakets. Bei der aktiven Variante nimmt der Hedgefonds gezielt Einfluss auf unternehmerische Entschei­dungen, um in abseh­barer Zeit sichtbare Erfolge zu erzielen. Oft sehen sich die Fonds dabei dem Vorwurf ausge­setzt, nur auf kurzfristigen Profit aus zu sein, statt eine wirklich langfris­tige Gesundung des Unternehmens zu beabsichtigen.

Aufgrund der hohen Unsicherheit über den Ausgang von Restrukturierungs- und Rettungs­maßnahmen gibt es bei dieser Strategie sehr hohe Ertragschancen, die mit einem sehr hohen Risiko verbunden sind, welches auch den möglichen Totalverlust des Engagements mit ein­schließt[255].

IV. Global-Macro-Strategien

Diese Strategie versucht, makroökonomische Trendveränderungen auf den weltweiten Märk­ten zu erkennen und gewinnbringend auszunutzen[256]. Sie basiert auf der makroöko­nomischen Analyse der wichtigsten Entwicklungen in Politik und Wirtschaft, um unter Einsatz von Fremdkapital von Veränderungen und Trends auf den Aktienmärkten, bei Zinskurven, Wechselkursen oder Rohstoffen zu profitieren[257]. Dabei werden alle denkbaren Finanzinstru­mente wie u.a. Wertpapiere, Optionen und Futures eingesetzt[258]. Global-Macro-Hedgefonds haben die größte Flexibilität der Branche und können in praktisch jedes Finanzinstrument, jeden Markt, jeden Sektor und jeden Anlagestil investieren[259]. Außerdem verfügen sie oft über sehr große Volumina[260], die über dem Dreifachen des durchschnittlichen Volumens anderer Strate­gien liegen[261]. Die Hedgefonds dieser Strategie diversifizieren ihre Anlagen dabei weltweit in verschiedene Trends[262].

Global-Macro-Hedgefonds haben in der Regel hohe Renditen bei sehr hoher Volatilität[263].

Im Folgenden soll kurz auf die Unterstrategien bezüglich Währungen, Rohstoffen und Schwel­lenländern eingegangen werden.

a) Währungen

Bei dieser Strategie investiert der Global-Macro-Manager in Währungen, die er als unterbe­wertet ansieht. Er verschuldet sich in einer Währung, von der er eine Abwer­tung erwartet, und legt dieses Geld in Staatsanleihen oder Geldmarktpapieren in einer Währung an, von der er eine Aufwertung erwartet[264].

Oft werden auch so genannte Carry Trades betrieben, bei denen der Fonds in einem Land mit niedrigen Geldmarktzinsen Kredite aufnimmt, um das Kapital dann in einem Land mit hohen Zinsen anzulegen[265].

Die Währungsstrategie verfolgte beispielsweise George Soros mit seinem Quantum Fonds im Jahre 1992[266].

b) Rohstoffe

Hier wird weltweit in Rohstoffe wie z.B. Rohöl, Schweinehälften, Orangen, Kaffee sowie Edelmetalle oder in deren Futures investiert[267]. Um eine effektive Lieferung der Güter zu vermeiden, wird vor dem Auslaufen des Future-Kontraktes eine Gegenposi­tion aufgebaut, mit der ein Gewinn erzielt werden soll.

In Deutschland laufen diese Geschäfte über die EUREX. Der größte Rohstoffmarkt in Europa ist die London Mercantile Exchange (LME) und weltweit ist es die Terminbörse von Chicago (CBOT)[268].

c) Emerging Markets

Diese auch von traditionellen Investmentfonds verfolgte Strategie investiert in Aktien und Anleihen von Schwellen- und Entwicklungsländern, wobei man sich bei der Auswahl auf viel versprechende Titel in bestimmten Regionen stützt, von denen eine Aufwertung erwartet wird[269]. Der Schwerpunkt liegt meist in asiatischen, lateinamerika­nischen und osteuropäi­schen Ländern[270]. Hier arbeitet der Manager oft mit der Kaufen-und-Halten-Strategie[271], da eine Absicherung des Portfolios durch Leerverkäufe in diesen Staaten meistens verboten ist und Derivate oder Futures nicht angeboten werden[272].

Im Unterschied zu Investmentfonds haben Hedgefonds bei der Umsetzung dieser Strategie die Möglichkeit Fremdkapital einzusetzen[273]. Allerdings bestehen in den Schwellenländern im Vergleich zu Industrieländern meist größere Risiken aufgrund unzureichender Marktinfra­struktur im Finanzbereich, illiquider Finanzinstrumente und einem erschwerten Zugang zu Informatio­nen[274].

C. Managed Futures

I. Sonderrolle von Managed Futures

Managed Futures nehmen eine Sonderrolle innerhalb der Hedgefonds-Branche ein. Sie haben eine separate Entwicklung und Geschichte durchlaufen[275]. In letzter Zeit werden sie zwar immer mehr zu den klassischen Hedgefonds-Strategien hinzugezählt[276], dennoch gibt es in der Literatur keine einheitliche Trennung zwischen Managed Futures und Hedgefonds. Oft ver­wenden sie gleiche oder ähnliche Instrumente und Strategien, was eine Abgrenzung schwierig macht.

Kaiser grenzt sie, ebenso wie Cottier[277], als extra Anlageform von Hedgefonds ab. Er ar­gu­men­tiert damit, dass Managed Futures nicht alle Eigenschaften von Hedgefonds erfüllen, die ein Inves­tor erwartet. Deswegen sollten sie als ein eigenes Segment der Alternati­ven Invest­ments und nicht als Hedgefonds-Strategie behandelt werden[278].

II. Handelsstrategien

Als Managed Futures wird die aktive Vermögensverwaltung an den weltweiten Futures- und Optionsmärkten durch so genannte Commodity Trading Advisors[279] (CTA) bezeich­net[280]. Sie investieren long oder short in gelistete Finanz- und Warenterminkontrakte sowie Optio­nen auf Aktien, Devisen, Zinsen und Rohstoffe, wobei quantitative Modelle zur Vorhersage der Kurs­verläufe sowie zur Generierung von Kauf- und Verkaufssignalen eingesetzt werden[281]. Die Grundüberlegung der CTA’s ist, dass Kursverläufe in Trends verlaufen und mittels analyti­scher Methoden deren Wendepunkte und Verläufe vorher­gesagt werden können[282].

Man unterscheidet systematische und diskretionäre CTA’s. Bei systematischen CTA’s werden die Ergebnisse der selbst entwickelten Modelle ohne Hinterfragen umgesetzt und die Trans­aktionen vom Computer automatisch ausgelöst, wohingegen der diskretionäre CTA sein Modell nur zur Entscheidungsvorbereitung ver­wendet, und die eigentliche Handels­entschei­dung auf seiner individuellen Einschätzung beruht[283]. Abhängig vom Modell verfol­gen CTA’s kurz- bis langfristige Handelsstrategien, wobei sie versuchen, Trendentwicklun­gen früh zu erkennen, um davon zu profitieren[284]. Sollten die prognostizierten Trends nicht eintre­ten, werden Positionen frühzeitig geschlos­sen, um Verluste zu begrenzen[285]. Dadurch wird er­reicht, dass oft schon eine Quote von 25 Prozent erfolgreicher Investments ausreicht, um eine positive Gesamtent­wicklung zu erzielen[286]. So ist es z.B. möglich, dass sich die Gesamtren­dite aus einem sehr erfolgreichen und elf unterdurchschnittlichen Monaten ergibt[287].

Managed Futures verfolgen zum einen langfristige Trendfolge- sowie kurzfristi­ge Handels­strategien, wobei es oft üblich ist, innerhalb eines Tages einzelne Positionen oder auch das komplette Portfolio umzuschichten[288].

III. Unterschiede und Gemeinsamkeiten mit Hedgefonds

Anders als Hedgefonds sind Managed Futures in den USA sehr stark reguliert und transpa­rent[289]. Wegen des fast ausschließlichen Einsatzes von Futures unterliegen sie der Aufsicht der CFTC, welche den Handel an den amerikanischen Terminbörsen überwacht[290]. Da sie nur in sehr liquide Finanzmarktinstrumente investieren, sind Engagements kurzfristig kündbar, sofern über ein Managed Account abgerechnet wird[291].

Wegen ihrer geringen Korrelation zu den anderen Anlagemärkten eignen sich Managed Futures vor allem als Beimischung[292].

Ebenso wie Hedgefonds verlangen sie eine jährliche Managementgebühr sowie eine Performancegebühr von in der Regel 20 Prozent[293].

4. Kapitel: Die Beurteilung von Hedgefonds

A. Chancen

Im Folgenden wird ausführlich auf die besonderen Vorteile für Investoren eingegangen, denen es zu verdanken ist, dass sich Hedgefonds in den vergangenen Jahren fest etabliert ha­ben. Ursächlich für diese Vorteile sind die in den vorangegangenen Kapiteln beschrie­ben­en Stra­tegien und besonderen Freiheiten von Hedge­fonds, die traditionellen Invest­mentfonds versagt sind.

I. Absolute-Return-Ansatz

Im Gegensatz zu Investmentfonds verfolgen Hedgefonds absolute Ertragsziele. Hedge­fonds-Manager haben den Anspruch, eine Rendite zu erzielen, die von der allgemeinen Marktent­wicklung unabhängig ist[294]. Sie sind nicht an einen Index als Vergleichsmaßstab gebunden. Manager traditioneller Investmentfonds verfolgen dagegen relative Ertragsziele und streben eine Risikostreuung in verschiedenen Märkten an[295]. Sie orientieren sich meist an einem Vergleichsindex wie dem DAX oder dem MSCI Welt Aktienindex.

a) Benchmark- versus Absolute-Return-Ansatz

Traditionelle Fondsmanager sind bestrebt besser als ihr Vergleichsindex zu sein. Sie streben eine relative Rendite an[296]. Dazu bilden sie diesen Index nach und treffen eigene Entschei­dungen bezüglich der Über- oder Untergewichtung einzelner Werte des Portfolios. Ziel ist es, durch derartige Einzelentschei­dungen eine bessere Rendite im Vergleich zum Index zu erwirt­schaften (Benchmark-An­satz). In der Regel gibt der Index das Anlage­univer­sum vor, an dem man sich orientiert.

Ein Aktienfonds kann es schon als einen Erfolg verbuchen, in einem fallenden Markt weniger Wert als der Ver­gleichsindex verloren zu haben. Obwohl der Anleger in einem solchen Fall einen Verlust erleiden musste, war der Fondsmanager dennoch erfolgreich. Schließlich war er besser als sein Vergleichsmaßstab. Selbst bei einer hohen Kor­relation zur Benchmark ist ein Kapitalerhalt nicht gewährleistet[297], da der Index als die Summe der Einzelwerte eines be­stimmten Marktes oder Segmentes sowohl steigen als auch fallen kann. Der Investmentfonds ist somit von der Gesamtmarktentwicklung abhängig, die er selbst nicht beeinflussen kann. Außerdem schafft es die Mehrzahl der meisten aktiv gemanagten Fonds nicht, ihren Vergleichsmaßstab zu übertreffen[298].

Bei Hedgefonds ist dies nicht der Fall, da man absolute Renditeziele, den so ge­nann­ten Absolute-Return-Ansatz, verfolgt. Für einen Hedgefonds ist es fast unmöglich nach einem Verlust von z.B. 20 Prozent seine Kundeneinlagen zu halten, da er sein Ziel, eine absolut positive Ren­dite zu erwirtschaften, nicht erreicht hat[299]. Jeder Verlust wird hier als Vermö­genszerstörung angesehen[300], da man sich nicht an einem Index zum Vergleich orientiert. Es zählt einzig und allein die Rendite über null. Schafft ein Hedgefonds dies nicht, verliert er das Vertrau­en seiner Investoren und somit auch seine Existenzberechti­gung. Als sinnvoller Maß­stab für den Erfolg eines Hedgefonds kann daher der risikofreie Zinssatz angesehen wer­den[301]. Dies wird mit dem Sharpe Maß[302] umgesetzt.

Insgesamt bedeutet dies aber nicht, dass ein Hedgefonds nicht auch Verluste machen kann, es bedeu­tet nur, dass die Herangehensweise eine andere ist. Man begibt sich nicht in die Ab­hängig­keit eines Index und versucht jeden Verlust von vorn herein soweit wie möglich zu vermei­den.

b) Wissensbasierte Strategie

Dadurch, dass ein Hedgefonds-Manager nicht nur einfach einen Index nachbilden muss und dabei eventuell nur entscheidet welche Werte oder Sektoren er über- oder unterge­wichtet, sondern sich seine Wertschöpfung aus der günstigen Selektion einzelner Instru­mente ergibt, die gekauft oder leerverkauft werden, sind seine Fähigkeiten der entscheidende die Rendite beein­flussende Faktor und nicht, wie bei den meisten Anlagefonds, die allge­meinen Kurs­gewinne an den Finanzmärkten[303]. Der Erfolg traditioneller Investmentfonds wird an der Realisation von Überschussrenditen in Relation zu Vergleichsmaßstäben ge­messen, wobei sie eine Beta[304] -Rendite-Strategie (marktbasierende Strategie) im Sinne des Capital Asset Pricing Model verfolgen[305]. Die Absolute-Return-Strategien werden dagegen den wissensbasierenden Strategien[306] zugerechnet, da hier die Rendite von den persönlichen Fähig­keiten des Mana­gers abhängt, eine lohnende Investi­tionsmöglichkeit zu entdecken und in einen Gewinn umzu­wandeln[307]. Hierbei wird nicht versucht, relative Leis­tungsvorteile gegenüber dem als Ver­gleichsmaß­stab dienenden Index zu erwirtschaften[308]. Die Tabelle in Anhang 29 stellt die wesentlichen Unterschiede beider Ansätze noch einmal gegen­über.

II. Renditeentwicklung von Hedgefonds im Vergleich zu traditionellen Anlagen

a) Hohe Rendite

Die besonderen Eigenschaften und Freiheiten der Hedgefonds ermöglichten dieser Anlage­klasse in der Vergangenheit eine herausragende Wertentwicklung (siehe Anhang 30). Der Quantum Fonds von George Soros erwirtschaftete zum Beispiel von 1969 bis 1999 eine durchschnittliche Rendite von 30 Prozent pro Jahr[309].

Abbildung 1: Wertentwicklung des CSFB/Tremont-Hedgefonds-Index im Vergleich zu DAX und MSCI

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthaltenQuelle: Eigene Erstellung; Daten: Reuters, CSFB/Tremont; Zeitraum: 31.12.1993 – 31.10.2004

Abbildung 1 zeigt einen geringen Gleichlauf zwischen den traditionellen Indizes und dem CSFB/Tremont Hedgefonds-Index. Die Korrelation steigt in Boomphasen an und sinkt in Zeiten des wirtschaftlichen Ab­schwungs. Hedgefonds erwirtschaften in kritischen Zeiten stabile Renditen und haben meist eine höhere Wertentwicklung im Vergleich zu Aktien­indizes[310]. Während der CSFB/Tremont Hedgefonds-Index vom Januar 1994 bis Dezember 2003 11,11% p.a. Rendite bei einer Volatilität von 8,48% erwirtschaftete, erzielte ein inter­nationales Aktienportfolio gemessen am MSCI Welt Aktienindex im gleichen Zeitraum nur 7,58% p.a. bei 14,74% Volatilität[311].

Im schwierigen Bör­senjahr 2002 schwankte die Hedgefonds-Rendite zwischen +4,14% und -3,51% (siehe Anhang 31). Dies scheint auf den ersten Blick sehr gering, man sollte aber bedenken, dass der MSCI Welt Aktien­index in diesem Jahr fast 20% verloren hat.

Interessant ist das Ergebnis von Hedgefonds in Zeiten, in denen die Aktienmärkte durch Schwächephasen gekennzeichnet waren. Die durchschnittliche Monatsrendite des S&P 500 lag in den 37 Monaten von Januar 1990 bis Dezember 1999, in denen der Index an Wert verloren hat, bei -3,01%. Währenddessen marktneutrale Hedgefonds-Strate­gien in nur acht dieser Monate einen Verlust verzeichneten und in den 37 Betrachtungs­monaten eine durchschnittliche Rendite von 0,47% erwirtschafteten[312].

b) Geringeres Risiko

Hedgefonds weisen deutlich niedrigere Schwankungsbreiten (Volatilitäten[313]) als die großen Aktienindizes auf[314]. Von September 1999 bis September 2004 betrug die Volatilität des HFR Fund-of-Hedge-Funds-Index 5,6 Prozent, während sie beim S&P 500 16,6 Prozent und beim Nasdaq rund 35 Prozent betrug[315]. Hedgefonds haben ein besseres Risiko/Rendite-Profil (siehe Anhang 32 und 33). Im Vergleich zu Aktienanlagen erzielen sie vergleich­bare Renditen bei geringeren Risiken[316]. Die risikobereinigten Renditen waren in der Ver­gan­gen­heit bei einer geringeren Volatilität höher als bei Aktienanlagen, wie die Auswertung des Sharpe Maßes belegt[317]. Amerikanische Studien haben gezeigt, dass Hedgefonds den klassi­schen Investmentfonds auch auf risikoadjustierter Basis überlegen sind[318].

In Phasen unsicherer Märkte bieten Hedgefonds einen gewissen Kapitalerhalt, da die maxi­malen Aus­schläge nach unten[319] geringer sind. Dieser Vorteil hat aber auch zur Folge, dass in Boomphasen Hedgefonds weniger stark an der Wertentwicklung nach oben partizi­pieren als Aktien­fonds[320].

c) Schutz vor Verlusten

Hedgefonds haben die Möglichkeit, Investoren vor Verlusten durch Absicherungsstrategien zu schützen. Das Verlustrisiko soll minimiert oder zumindest unter Kontrolle gehalten wer­den[321]. Investmentfonds sind dagegen nicht in der Lage, ihr Vermögen effektiv gegen fallende Märkte abzusichern, da sie aufgrund rechtlicher Beschränkungen nur in begrenz­tem Umfang Bargeld halten und Derivatepositionen aufbauen dürfen[322] sowie keine Leer­verkäufe tätigen können. Erwartet ein Investmentfondsmanager fallende Kurse, so darf er nicht sein gesamtes Portfolio zum Kapitalerhalt verkaufen, sondern muss investiert bleiben und kann dem Kurs­verfall nur tatenlos zusehen, da er nur eine bestimmte Bargeldquote halten darf.

Hedgefonds haben dagegen die Freiheit, alle Möglichkeiten zu nutzen, die es auf den moder­nen Finanzmärkten gibt, um ihre Portfolios vor Verlusten zu schützen[323]. Da sie Leer­verkäufe oder Derivate einsetzen können, ist es ihnen, in Ab­hängigkeit von der verfolgten Strategie, möglich, auch in fallenden Märkten Gewinne zu erwirtschaften (siehe Anhang 34-37).

III. Marktneutralität

Marktneutralen Strategien setzen das Portfolio nicht dem systematischen Markt­risiko aus[324]. Sie versuchen Gewinne aus der ineffizienten Preisbildung auf den Finanzmärk­ten zu generie­ren und sind daher alpha-orientiert[325] und weisen ein niedriges Beta auf[326].

Hierbei ist die richtige Einzeltitelauswahl Voraussetzung für ein erfolgreiches Investment. Ein traditioneller Investor verdient nur bei steigenden Kursen, wohingegen ein Hedgefonds mit einer Long/Short-Strategie an beiden Richtungen partizipiert, aber auch auf beiden Seiten ein potentielles Risiko trägt[327]. Bei einem Portfolio, das aus annähernd gleich großen Long- und Short-Positionen besteht, um das Marktrisiko zu minimieren, wird das Risikopotenzial des Gesamtmarktes gegen das Risikopotenzial aus der Beziehung zwischen der Long- und Short-Seite des Portfolios eingetauscht[328]. Diese Beziehungen sind nicht weniger risikoreich als bei einem marktrichtungsabhängigen Engagement, doch haben sie sich in der Vergangenheit als stabiler im Vergleich zu traditionellen Marktansätzen erwiesen[329].

Dabei bedeutet, wie oben bereits erwähnt, marktneutral nicht risikolos, sondern es besagt, dass Risiken eingegangen werden, die sich von den mit marktrichtungsabhängigen reinen Long-Investitionen verbundenen Risiken unterscheiden. Marktneutrale Investments sind daher kein Ersatz für traditionelle Anlagen, sondern durch die Beimischung einer zusätz­lichen und unabhängigen Ertragsquelle, kann der Anleger sein Gesamtrisiko diversifizieren und das Risiko/Ertrags-Profil seines Portfolios verbessern[330].

Eine echte Marktneutralität zu erreichen ist sehr schwer. Außerdem hätte ein vollkommen marktneutrales Portfolio nur geringe Möglichkeiten einen aktiven Ertrag zu erzielen. Somit bringt eine Optimierung der Erträge Einbußen bei der Marktneutralität, was dazu führt, dass das Marktrisiko ein Bestandteil eines Long/Short-Portfolios bleibt[331].

Da die Marktrisiken durch kompensatorische Long- und Short-Positionen neutralisiert wer­den, entstehen, wie z.B. beim Handel mit Aktienpaaren, Erträge durch die relative Verän­der­ung der Positionen zueinander. Andererseits entsprechen die Erträge aber oft dem Nettoer­gebnis der Long- und Short-Komponenten des Portfolios. In einer Marktrichtung bleibt dann ein offenes Restrisiko bestehen, da die Short-Komponente nur einen Teil des Risikos auf der Long-Seite absichert und neutralisiert. Marktneutrale Ansätze können das Marktrisiko also nicht vollständig eliminieren, sie ermöglichen es dem Fondsmanagement aber, das Risikopo­ten­zial für den Investor akzeptabel zu gestalten[332].

Die Anzahl der Hedgefonds, die marktneutrale Strategien anwenden, sowie deren investier­tes Vermögen nimmt stetig zu, wobei noch nicht abzusehen ist, wie sich dies auf die Wie­derhol­barkeit marktneutraler Strategien auswirkt[333]. Es besteht die Gefahr, dass die relativ häufigen Ineffizienzen in der Bewertung von Finanzinstrumenten, die die Ertragsgrundlage aller marktneutralen Strategien darstellen, in Zukunft immer seltener werden, je mehr Kapital zur Ausnutzung solcher Ineffizienzen eingesetzt wird[334]. Die unkorrekte Bewer­tung mancher Instrumente könnte zwar völlig verschwinden, allerdings ist davon auszu­gehen, dass in einer dynamischen Finanzwelt neue Quellen für Ineffizien­zen entstehen werden[335].

IV. Korrelation und Portfoliodiversifizierung

a) Geringe Korrelation zu traditionellen Anlagen

Die verschiedenen Hedgefonds-Strategien haben jeweils unterschiedliche Risiko/Rendite-Pro­file, welche untereinander und zu traditionellen Anlageklassen wenig oder negativ kor­re­liert sind (siehe Anhang 38)[336]. Dies bedeutet, dass sie sich unabhängig von einander be­wegen. Darin ist einer der Hauptvorteile von Hedgefonds zu sehen. Die niedrige Korrela­tion zu klassischen Investments sorgt für die Risikoreduzierung des Portfolios[337]. Sollte ein Verlust in einem klassischen Portfolio auftreten, so kann dieser durch einen ge­ring oder nega­tiv korrelierten Hedgefonds ganz oder teilweise ausgeglichen werden[338].

[...]


[1] In der Literatur finden sich weitere Schreibweisen z.B. Hedge Fonds, Hedge-Fonds, engl.: Hedge Funds
Im Folgenden wird die Bezeichnung Hedgefonds analog zu Aktienfonds oder Rentenfonds verwendet.

[2] Vgl. Balzli, Beat: Von der reinen Gier gesteuert, in: Der Spiegel 35/2004, S. 78-79, S. 78

[3] Vgl. Cottier, Philipp: Hedge Funds and Managed Futures, Diss. Bern/Stuttgart/Wien 1997, S. 15 f.; Breuer, Wolfgang/Gürtler, Marc/Schuhmacher, Frank: Alternative Assetklassen: Hedgefonds, in: Coche, Joachim/ Stotz, Olaf (Hrsg.): Asset Allocation – Vermögens und Finanzanlagen professionell steuern, Köln 2002,
S. 259-280, S. 259

[4] Vgl. Kreuter, Bernd: Private-Equity- und Hedge-Fonds-Rating – Neue Möglichkeiten für Spezialfonds?,
in: Kreditwesen 16/2002, S. 826-827, S. 826; Hockmann, Heinz J.: Alternative Investments: Hedge Fonds, in: Hockmann, Heinz J./Thießen, Friedrich (Hrsg.): Investment Banking, Stuttgart 2002, S. 266-273, S. 266 f.

[5] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds - Entmystifizierung einer Anlageklasse, Wiesbaden 2004, S. 19

[6] Vgl. Engel, Andreas: Chancen und Gestaltungsmöglichkeiten von Hedge-Fonds, in: Kreditwesen 16/2003,
S. 924-927, S. 924; Weber, Thomas: Das Einmaleins der Hedge Funds, 2. Auflage, Frankfurt/Main 2004, S. 17

[7] Vgl. Cottier, Philipp: a.a.O., S. 18

[8] Vgl. Weber, Thomas: a.a.O., S. 17; Balzli, Beat/Pauly, Christoph: Cash im Casino, in: Der Spiegel 37/2004,
S. 78-80, S. 80

[9] Vgl. Single, Gerhard L.: Boommarkt Hedge-Fonds – Initialzündung oder Strohfeuer am europäischen Kapitalmarkt, in: Die Bank 7/2001, S. 478-483, S. 482

[10] Vgl. Keller, Martin: Hedge Funds – Mythos und Realität, Bern/Stuttgart/Wien 1997, S. 9; Single, Gerhard L.: Hedge Fonds – Anlageform der Zukunft?, in: Kreditwesen 5/2001, S. 240-244, S. 240; Weber, Thomas: a.a.O., S. 17;

[11] Vgl. Büschgen, Hans E.: Bankbetriebslehre, 5. Auflage, Wiesbaden 1998, S. 465

[12] Vgl. Locarek-Junge, Hermann: Hedging, in: Gerke, Wolfgang/Steiner, Manfred (Hrsg.): Handwörterbuch des Bank- und Finanzwesens, 3. Auflage, Stuttgart 2001, Sp. 1016-1022, Sp. 1016

[13] Derivate wie z.B. Futures und Optionen

[14] Vgl. Simmert, Diethard B./Hölscher, Klaus: Hedge-Fonds – Neue Wege zur Renditesteigerung Ihres Portfolios, Stuttgart 2004, S. 6; Weber, Thomas: a.a.O., S. 17; o.V.: LTC verliert 2,1 Milliarden Dollar, in: FAZ vom 04.09.1998, S. 26

[15] Vgl. Beck, Hanno: Haifische in internationalen Finanzgewässern, in: FAZ vom 25.07.2001, S. 38

[16] Vgl. Weber, Thomas: a.a.O., S. 19; Friedrich, Marcus/Bahr, Dietmar H.: Hedge Funds - Die Königsklasse des Investments, München 2003, S. 83

[17] Vgl. Pichl, Andrea: Hedge Funds – Eine praxisorientierte Einführung, Stuttgart 2001, S. 33; Becker, Hans Paul/Peppmeier, Arno: Bankbetriebslehre, 5. Auflage, Ludwigshafen 2002, S. 310

[18] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Kontrolliertes Anlagerisiko, in: Bank Magazin 7/2004, S. 15-17, S. 16; Aschinger, Gerhard: Börsen­krach und Spekulation – Eine ökonomische Analyse, München 1995, S. 304, 306

[19] Das Gegenteil, d.h. auf steigende Kurse zu spekulieren wird als „long“ gehen bezeichnet.

[20] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 28

[21] Vgl. Maltzan, Bernd-Albrecht v.: Handelsobjekte und Handelsmodalitäten, in: Hagen, J./Stein, J. H. (Hrsg.): Obst/Hintner Geld-, Bank- und Börsenwesen, 40. Auflage, Stuttgart 2000, S. 827-843, S. 832; Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 28; Muff, Kurt: Hedge Funds – Eine attraktive Anlagealternative?, Berlin/Stuttgart/ Wien 1999, S. 25

[22] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 29

[23] Vgl. Fano-Leszczynski, Ursula: Hedgefonds – Erfolgreich investieren, Risiko minimieren, Wien 2002, S. 57; Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 28; Schuhmacher, Frank: Hedge-Fonds: Performance und Erklärungsansätze, in: Kreditwesen 22/2001, S. 1290-1294, S. 1292 f.

[24] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 29

[25] Vgl. Pauly, Christoph: Heißer Hebel, in: Der Spiegel 16/2001, S. 96-98, S. 96

[26] zum Leverage-Effekt vgl. Schierenbeck, Henner: Grundzüge der Betriebswirtschaftslehre, 15. Auflage,
München/Wien 2000, S. 66 ff.

[27] engl.: exposure; Bei einer Aktien-Kaufposition von 150.000 EUR und einer Leerverkaufsposition von 100.000 EUR ergibt sich ein Netto-Markt-Exposure von 50.000 EUR, dass dem Risiko fallender Aktienkurse direkt ausgesetzt ist. Vor Kosten beträgt der Hebel 3, da nur 50.000 EUR als Eigenkapital eingesetzt werden.

[28] Vgl. Fano-Leszczynski, Ursula: a.a.O., S. 20; Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 30

[29] Vgl. Fano-Leszczynski, Ursula: a.a.O., S. 20

[30] engl. für: Hebel, Hebelwirkung, Fremdkapitalaufnahme, Verhältnis von Eigen- zu Fremdkapital, Verschul­dungsgrad

[31] Vgl. Nicholas, Joseph G.: Marktneutrale Investments: Hedge-Fund-Strategien für volatile Märkte, Frank­furt/Main 2002, S. 25; Erke, Burkhard/Marquardt, Ralf-M.: Zulassung von Hedge-Fonds in Deutsch­land: Fluch oder Segen?, in: Wirtschaftsdienst 5/2004, S. 309-316, S. 309; Pichl, Andrea: a.a.O., S. 83

[32] Vgl. Mössle, Klaus: Asset Management, in: Hagen, J./Stein, J. H. (Hrsg.): Obst/Hintner Geld-, Bank- und Börsenwesen, 40. Auflage, Stuttgart 2000, S. 872-897, S. 875; Fano-Leszczynski, Ursula: a.a.O., S. 50

[33] Vgl. Muff, Kurt: a.a.O., S. 23; Rutkis, André: a.a.O., S. 28

[34] Vgl. Fano-Leszczynski, Ursula: a.a.O., S. 50

[35] Vgl. Fano-Leszczynski, Ursula: a.a.O., S. 26; Kaiser, Dieter: a.a.O, S. 31

[36] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 31

[37] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 33

[38] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 33

[39] Vgl. Muff, Kurt: a.a.O., S. 26

[40] Vgl. Beike, Rolf/Schlütz, Johannes: Finanznachrichten lesen – verstehen – nutzen, 3. Auflage, Stuttgart 2001, S. 462

[41] Vgl. Beike, Rolf/Schlütz, Johannes: a.a.O., S. 462

[42] Vgl. Maltzan, Bernd-Albrecht v.: a.a.O., S. 833

[43] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 31; Muff, Kurt: a.a.O., S. 27; Engel, Andreas: a.a.O., S. 924

[44] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 31

[45] Vgl. Lähn, Marcel V.: Hedge Fonds, Banken und Finanzkrisen, Wiesbaden 2004, S. 265; Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 94

[46] Vgl. Rutkis, André: Hedge-Fonds als Alternative Investments, Frankfurt/Main 2002, S. 20

[47] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 94

[48] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 94

[49] Vgl. Schäfer, Klaus: Hedgefonds, in: Gerke, Wolfgang/Steiner, Manfred (Hrsg.): Handwörterbuch des Bank- und Finanzwesens, 3. Auflage, Stuttgart 2001, Sp. 1005-1015, Sp. 1006; Fano-Leszczynski, Ursula: a.a.O.,
S. 34; Muff, Kurt: a.a.O., S. 15

[50] Vgl. Fano-Leszczynski, Ursula: a.a.O., S. 34; Muff, Kurt: a.a.O., S. 15

[51] Vgl. Fano-Leszczynski, Ursula: a.a.O., S. 34; Muff, Kurt: a.a.O., S. 16

[52] Vgl. Simmert, Diethard B./Hölscher, Klaus: a.a.O., S. 9

[53] Vgl. Engel, Andreas: a.a.O., S. 926; Rutkis, André: a.a.O., S. 21, Weber, Thomas: a.a.O., S. 127; Managed Accounts sind Plattformen auf denen separate Einzelkonten geführt werden, deren Verwaltung der Hedge­fonds-Manager auf Basis zuvor definierter Richtlinien im Namen und für Rechnung des Anle­gers übernimmt. Vgl. Rettberg, Udo: Aufbruch in das neue Zeitalter der Hedge Funds, in: HB vom 09.05.2003, S. B5

[54] Vgl. Rutkis, André: a.a.O., S. 22

[55] siehe hierzu ausführlich Kapitel 5

[56] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 94

[57] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 95

[58] Auch Performancegebühr bzw. Performance Fee oder Incentive Fee genannt.

[59] Vgl. Bekier, Matthias: Marketing of Hedge Funds, 2. Auflage, Bern/Berlin/Frankfurt am Main/New York/ Paris/Wien 1998, S. 92; Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 99 f.; Deutsche Bundesbank (Hrsg.): Hedge-Fonds und ihre Rolle auf den Finanzmärkten, in: Monatsbericht März 1999, S. 31-44, S. 33; Simmert, Diethard B./Hölscher, Klaus: a.a.O., S. 10; Schäfer, Klaus: a.a.O., Sp. 1008 f.;

[60] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 100 f.

[61] Auch als „Lost-carry-forward-Klausel“, d.h. Verlustvortrag bezeichnet. Vgl. Jud, Kurt: Das Prime Brokerage-Geschäft mit Hedge Funds, Bern/Stuttgart/Wien 1996, S. 11

[62] Vgl. Kluß, Norbert/König, Markus/Cremers, Heinz: Incentive Fees, Frankfurt/Main 2003, S. 21; Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 101; Weber, Thomas: a.a.O., S. 181; Schuhmacher, Frank: a.a.O., S. 1292

[63] engl.: hurdle rate

[64] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 101

[65] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 102

[66] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 95

[67] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 95

[68] engl.: look up period

[69] Vgl. Kayser, Joachim/Steinmüller, Jens: Hedge-Fonds im Überblick – Funktionsweise, aufsichts- und steuerrechtliche Behandlung aus Investorensicht, in: Finanz-Rundschau 23/2002, S. 1269-1279, S. 1272

[70] Vgl. Kayser, Joachim/Steinmüller, Jens: Hedge-Fonds, a.a.O., S. 1272

[71] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 98

[72] Vgl. Deutsche Bundesbank (Hrsg.): a.a.O., S. 33; Söhnholz, Dirk: Hedge Fonds in institutionellen Portfolios, in: Leser, Hartmut/Rudolf, Markus (Hrsg.): Handbuch Institutionelles Asset Management, Wiesbaden 2003, S. 717-736, S. 727

[73] Vgl. Rutsch, Werner E.: Wo bleibt das Rating für Hedge Funds?, in: Die Bank 1/2004, S. 44-45, S. 45; Hockmann, Heinz J.: a.a.O., S. 269

[74] Vgl. Herbst, Marcel/Cottier, Philipp: Kapitalgarantierte Hedge-Fund-Produkte bieten Vorteile, in: Finanz und Wirtschaft vom 29.06.2002, S. 28

[75] engl.: key man clause

[76] Vgl. Fano-Leszczynski, Ursula: a.a.O., S. 45

[77] Vgl. Kaiser, Dieter G.: a.a.O, S. 99

[78] Vgl. Bekier, Matthias: a.a.O., S. 94

[79] Vgl. Muff, Kurt: a.a.O., S. 15

[80] Vgl. Fano-Leszczynski, Ursula: a.a.O., S. 28; Simmert, Diethard B./Hölscher, Klaus: a.a.O., S. 10

[81] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 26

[82] Als Offshore-Gebiete in diesem Zusammenhang zählen alle Regionen außerhalb der USA, der Eurozone (ohne Luxemburg und Irland) sowie Großbritannien, in denen Hedgefonds fast keiner Regulierungen unterliegen. Vgl. hierzu Lähn, Marcel V.: a.a.O., S. 267

[83] Vgl. Keller, Martin: a.a.O., S. 16

[84] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 26

[85] Vgl. Fano-Leszczynski, Ursula: a.a.O., S. 32; Rutkis, André: a.a.O., S. 15

[86] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 26

[87] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 26

[88] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 103

[89] Vgl. Muff, Kurt: a.a.O., S. 16

[90] Vgl. Muff, Kurt: a.a.O., S. 16

[91] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 103

[92] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 104

[93] Die Gothaer Versicherung ist z.B. schon seit über zehn Jahren in Hedgefonds-Anlagen investiert. Vgl. o.V.: Hedge Fonds locken mit riskanten Hochrenditen, in: Versicherungswirtschaft 23/2000, S. 1900-1901, S. 1900; Röring, Claudia: Assekuranz sucht Alternativen, in: HB vom 24.09.2003, S. D2

[94] Vgl. Schäfer, Klaus: a.a.O., Sp. 1007 f.; Pichl, Andrea: a.a.O., S. 40

[95] Vgl. Achleitner, Ann-Kristin: Handbuch Investment Banking, 3. Auflage, Wiesbaden 2002, S. 669; Deutsche Bundesbank (Hrsg.): a.a.O., S. 36

[96] Vgl. Bekier, Matthias: a.a.O., S. 99; o.V.: Calpers ist enttäuscht von Hedge Funds, in: HB vom 18.02.2003, S. 37

[97] Vgl. o.V.: Calpers, a.a.O, S. 37

[98] Vgl. Simmert, Diethard B./Hölscher, Klaus: a.a.O., S. 7; Weber, Thomas: a.a.O., S. 16

[99] Vgl. Balzli, Beat: Gift fürs Geschäft, in: Der Spiegel 34/2004, S. 74-76, S. 75

[100] Vgl. Woitzik, Andreas/Albert, Katharina: Der Track Record ist entscheidend, in: Bank Magazin 7/2004,
S. 18-21, S. 18; Kaiser, Dieter G.: Anlagerisiko, a.a.O., S. 16

[101] Vgl. Schäfer, Klaus: a.a.O., Sp. 1010

[102] Vgl. Erke, Burkhard/Marquardt, Ralf-M.: a.a.O., S. 311; Weber, Thomas: a.a.O., S. 16, 26 f.

[103] Vgl. Pichl, Andrea: a.a.O., S. 16; Weber, Thomas: a.a.O., S. 16

[104] Vgl. Laut Aussage von Herrn Markus Sievers, Geschäftsführer der apano GmbH, am 25.09.2004 auf einer Podiumsdiskussion zum Thema „Welcher Hedgefonds ist für den Privatanleger der richtige?“ auf der Inter­nationalen Anlegermesse 2004 in Düsseldorf; Weber, Thomas: a.a.O., S. 16

[105] Vgl. Rettberg, Udo: Hedge Funds setzten auf Jahresend-Rallye, in: HB vom 16.10.2002, S. 29

[106] Vgl. Rettberg, Udo: Aufbruch, a.a.O., S. B5

[107] Vgl. Single, Gerhard L.: Hedge Fonds, a.a.O., S. 240

[108] Vgl. Engel, Andreas: a.a.O., S. 924

[109] Vgl. Rutkis, André: a.a.O., S. 11; Weber, Thomas: a.a.O., S. 19

[110] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 57; Rutkis, André: a.a.O., S. 11; Weber, Thomas: a.a.O., S. 20

[111] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 57 f.; Rutkis André: a.a.O., S. 11 f.; Weber, Thomas: a.a.O., S. 21

[112] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 58; Keller, Martin: a.a.O., S. 12

[113] Vgl. Schäfer, Klaus: a.a.O., Sp. 1006; Hockmann, Heinz J.: a.a.O., S. 268

[114] Vgl. Rutkis, André: a.a.O., S. 12

[115] Loomis, Carol J.: The Jones nobody keeps up with, in: Fortune Magazine 4/1966, S. 237-247
(dt.: „Der Jones, mit dem niemand mithalten kann“)

[116] Vgl. Schäfer, Klaus: a.a.O., Sp. 1006; Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 58; Weber, Thomas: a.a.O., S. 19

[117] Vgl. Rutkis, André: a.a.O., S. 12

[118] Vgl. Keller, Martin: a.a.O., S. 13; Pichl, Andrea: a.a.O., S. 2 f.

[119] Vgl. Bekier, Matthias: a.a.O., S. 74; Keller, Martin: a.a.O., S. 11; Hornberg, Klaus W.: Unbekannte Sieger – Einführung in die Welt der nicht-klassischen Investmentfonds, Zürich 1997, S. 39

[120] Vgl. Pichl, Andrea: a.a.O., S. 2; Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 60

[121] Vgl, Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 60; Keller, Martin: a.a.O., S. 13; Lähn, Marcel V.: a.a.O., S. 272

[122] Vgl. Rutkis, André: a.a.O., S. 12; Keller, Martin: a.a.O., S. 14; Weber, Thomas: a.a.O., S. 21 f.

[123] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 60

[124] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 60 f.

[125] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 60; Weber, Thomas: a.a.O., S. 22

[126] Vgl. Rutkis, André: a.a.O., S. 12

[127] Vgl. Pichl, Andrea: a.a.O., S. 4; Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 61

[128] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 61

[129] Vgl. Rutkis, Adré: a.a.O., S. 12 f.

[130] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 66

[131] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 68 f.

[132] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 69

[133] Vgl. § 9 Abs. 4, Abs. 5 KAGG; Luttermann, Claus/Backmann, Julia: Rechtsverhältnisse bei Hedge-Fonds („Risikofonds”) in Deutschland und in den USA, in: Zeitschrift für Wirtschaftsrecht 23/2002, S. 1017-1024, S. 1018 f.; Breuer, Wolfgang/Gürtler, Marc/Schuhmacher, Frank: a.a.O., S. 261

[134] Vgl. § 8a Abs. 1 KAGG

[135] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 33; Friedrich, Marcus/Bahr Dietmar H.: a.a.O., S. 187

[136] Vgl. § 11 Abs. 2 KAGG

[137] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 33; Rettberg, Udo: Aufbruch, a.a.O., S. B5; Kayser, Joachim/ Steinmüller, Jens: Hedge-Fonds, a.a.O., S. 1273 f.

[138] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 34 ff.

[139] Vgl. § 18 Abs. 3 AuslInvestmG

[140] Vgl. Mager, Ferdinand/Kiehn, Daniela: Hedgefonds, in: Die Betriebswirtschaft 5/2003, S. 605-608, S. 605

[141] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 126

[142] Vgl. Rodewald, Maik: Hedgefonds werden salonfähig Anleger profitieren von Diversifikation, in: BZ vom 24.03.2001, S. 5; Baumann, Michael/Reimer, Hauke: Hohes Risiko, in: WiWo 16/2001, S. 152-153, S. 153

[143] Vgl. Rettberg, Udo: Aktienbaisse fördert Alternativ-Investments, in: HB vom 15.05.2003, S. 31

[144] Vgl. Mager, Ferdinand/Kiehn, Daniela: a.a.O, S. 605

[145] Vgl. Bundesverband Alternativer Investments e.V. (Hrsg.): Alternative Investments – Grundlagen, Produkte, Chancen und Risiken, Bonn 2003, S. 18

[146] Vgl. Eling, Martin/Erner, Carsten: Hedgefonds, in: WiSt 7/2004, S. 424-426, S. 425

[147] Vgl. Simmert, Diethard B./Hölscher, Klaus: a.a.O., S. 21; Weber, Thomas: a.a.O., S. 72

[148] Vgl. Friedrich, Marcus/Bahr, Dietmar H.: a.a.O., S. 105

[149] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 131; Weber, Thomas: a.a.O., S. 75 f.; Rutkis, André: a.a.O.,
S. 27

[150] Vgl. Fano-Leszczynski, Ursula: a.a.O., S. 67

[151] bias: engl. für Neigung, Voreingenommenheit

[152] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 131

[153] engl.: directional trading

[154] Vgl. Bundesverband Alternativer Investments e.V. (Hrsg.): a.a.O., S. 19; Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 131

[155] Vgl. Eling, Martin/Erner, Carsten: a.a.O., S. 425

[156] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 131

[157] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 132 f.; Friedrich, Marcus/Bahr, Dietmar H.: a.a.O., S. 106

[158] Vgl. Simmert, Diethard B./Hölscher, Klaus: a.a.O., S. 21 f.

[159] Vgl. Simmert, Diethard B./Hölscher, Klaus: a.a.O., S. 22; Weber, Thomas: a.a.O., S. 72 f.

[160] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 133

[161] Vgl. Fano-Leszczynski, Ursula: a.a.O., S. 80 f.; Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 133

[162] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 133

[163] Vgl. Fano-Leszczynski, Ursula: a.a.O., S. 82; Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 134

[164] Vgl. Cottier, Philipp: a.a.O., S. 122

[165] Vgl. Friedrich, Marcus/Bahr, Dietmar H.: a.a.O., S. 101

[166] Vgl. Fano-Leszczynski, Ursula: a.a.O., S. 109; Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 134 f.; Deutsche Bundesbank (Hrsg.): a.a.O., S. 35

[167] Vgl. Cottier, Philipp: a.a.O., S. 123

[168] siehe Kapitel 4 Gliederungspunkt B. II. a) 2.

[169] Vgl. Fano-Leszczynski, Ursula: a.a.O., S. 110; Weber, Thomas: a.a.O., S. 77

[170] Vgl. Balzli, Beat: Gift, a.a.O., S. 76

[171] Vgl. Jenkins, Patrick/Atkins, Ralph: Geier-Fonds greifen nach TUI, in: FTD vom 13.08.2004, S. 1; o.V.: Morgan Stanley springt bei Tui wieder ab, in: BZ vom 11.09.2004, S. 9

[172] engl.: pair trade

[173] Vgl. Nicholas, Joseph G.: a.a.O., S. 246; Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 131; Friedrich, Marcus/ Bahr, Dietmar H.: a.a.O., S. 105; Weber, Thomas: a.a.O., S. 72; Fano-Leszczynski, Ursula: a.a.O., S. 83

[174] Deswegen wird diese Strategie oft auch den marktneutralen Strategien zugerechnet. Im Rahmen dieser Arbeit wird sie bei Long/Short Equity aufgeführt, da dies der erste von Jones betriebene marktneutrale Ansatz war und hier nur mit Aktien gehandelt wird. Die anderen marktneutralen Strategien wie z.B. Anleihenarbitrage (siehe unten II.) kamen erst später hinzu.

[175] Vgl. Friedrich, Marcus/Bahr, Dietmar H.: a.a.O., S. 105; Nicholas, Joseph G.: a.a.O., S. 246; Weber, Thomas: a.a.O., S. 72

[176] Vgl. Nicholas, Joseph G.: a.a.O., S. 246

[177] Vgl. Nicholas, Joseph G.: a.a.O., S. 227, 246

[178] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 135 f.

[179] Vgl. Perridon, Louis/Steiner, Manfred: Finanzwirtschaft der Unternehmung, 13. Auflage, München 2004,
S. 319

[180] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 136

[181] Vgl. Söhnholz, Dirk: a.a.O., S. 721

[182] Vgl. Peetz, Dietmar/Compton, Paul: Wandelanleihenarbitrage: Attraktiv, aber nicht ohne Risiken, in:
Die Bank 3/2003; S. 202-206, S. 205; Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 137

[183] Vgl. Weber, Thomas: a.a.O., S. 79; Simmert, Diethard B./Hölscher, Klaus: a.a.O., S. 24

[184] Vgl. Hilpold, Claus/Maaß, Christopher: Hypotheken bieten eine hohe Arbitrage, in: HB vom 06.06.2003, S. B5

[185] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 137; Weber, Thomas: a.a.O., S. 83

[186] Vgl. Weber, Thomas: a.a.O., S. 82; Simmert, Diethard B./Hölscher, Klaus: a.a.O., S. 25; Schumm, Thomas/ Lang, Roland: Praxisratgeber Hedge Funds, München 2004, S. 82

[187] engl.: fixed income arbitrage

[188] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 137; Fano-Leszczynski, Ursula: a.a.O., S. 85

[189] Vgl. Nicholas, Joseph G.: a.a.O., S. 118 f.

[190] Vgl. Weber, Thomas: a.a.O., S. 83 f.; Nicholas, Joseph G.: a.a.O., S. 102; Fano-Leszczynski, Ursula: a.a.O., S. 86

[191] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 137 f.; Nicholas, Joseph G.: a.a.O., S. 101 f.

[192] Vgl. Fano-Leszczynski, Ursula: a.a.O., S. 85, 87

[193] Vgl. Cottier, Philipp: a.a.O., S. 129

[194] Vgl. Fano-Leszczynski, Ursula: a.a.O., S. 85 f.

[195] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 138; Simmert, Diethard B./Hölscher, Klaus: a.a.O., S. 26

[196] Vgl. Bundesverband Alternativer Investments e.V. (Hrsg.): a.a.O., S. 20

[197] Vgl. Nicholas, Joseph G.: a.a.O., S. 119; Fano-Leszczynski, Ursula: a.a.O., S. 88

[198] Vgl. Fano-Leszczynski, Ursula: a.a.O., S. 88

[199] Mortgage-Backed-Securites (MBS) sind in Wertpapieren verbriefte Hypothekenforderungen. Vgl. Hilpold, Claus/Maaß, Christopher: a.a.O., S. B5

[200] Vgl. Söhnholz, Dirk: a.a.O., S. 722; Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O. S. 139 f.

[201] Wandelanleihe engl.: convertible bond

[202] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 140

[203] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 140

[204] Vgl. Nicholas, Joseph G.: a.a.O., S. 54

[205] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 140

[206] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 140; Fano-Leszczynski, Ursula: a.a.O., S. 90

[207] Vgl. Weber, Thomas: a.a.O., S. 88; Fano-Leszczynski, Ursula: a.a.O., S. 90

[208] Preis zu dem die Wandelanleihe in Aktien des Emittenten umgewandelt werden kann (auch Wandlungs­preis genannt).

[209] Vgl. Weber, Thomas: a.a.O., S. 88

[210] Vgl. Friedrich, Marcus/Bahr, Dietmar H.: a.a.O., S. 91; Simmert, Diethard B./Hölscher, Klaus: a.a.O., S. 27

[211] Vgl. Weber, Thomas: a.a.O., S. 88; Nicholas, Joseph G.: a.a.O., S. 54, 71; Simmert, Diethard B./Hölscher, Klaus: a.a.O., S. 27; Bundesverband Alternativer Investments e.V. (Hrsg.): a.a.O., S. 21

[212] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 141; Weber, Thomas: a.a.O., S. 88

[213] Vgl. Nicholas, Joseph G.: a.a.O., S. 72

[214] Vgl. Weber, Thomas: a.a.O., S. 88; Simmert, Diethard B./Hölscher, Klaus: a.a.O., S. 27

[215] Vgl. Weber, Thomas: a.a.O., S. 93

[216] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 141

[217] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 141; Weber, Thomas: a.a.O., S. 96

[218] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 142

[219] Vgl. Weber, Thomas: a.a.O., S. 96; Simmert, Diethard B./Hölscher, Klaus: a.a.O., S. 29

[220] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 142; Nicholas, Joseph G.: a.a.O., S. 245; Simmert, Diethard B./ Hölscher, Klaus: a.a.O., S. 28

[221] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 141; Weber, Thomas: a.a.O., S. 97

[222] Vgl. Weber, Thomas: a.a.O., S. 97; Simmert, Diethard B./Hölscher, Klaus: a.a.O., S. 29

[223] Vgl. Weber, Thomas: a.a.O., S. 97; Simmert, Diethard B./Hölscher, Klaus: a.a.O., S. 29

[224] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 142; Simmert, Diethard B./Hölscher, Klaus: a.a.O., S. 30; Fano-Leszczynski, Ursula: a.a.O., S. 98

[225] Vgl. Simmert, Diethard B./Hölscher, Klaus: a.a.O., S. 30

[226] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 142; Fano-Leszczynski, Ursula: a.a.O., S. 98

[227] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 142 f.; Simmert, Diethard B./Hölscher, Klaus: a.a.O., S. 30

[228] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 143

[229] Vgl. Eling, Martin/Erner, Carsten: a.a.O. S. 425

[230] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 143

[231] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 144

[232] Vgl. Weber, Thomas: a.a.O., S. 108; Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 143; Nicholas, Joseph G.: a.a.O., S. 154; Friedrich, Marcus/Bahr, Dietmar H.: a.a.O., S. 96; Fano-Leszczynski, Ursula: a.a.O., S. 93 f.

[233] Vgl. Nicholas, Joseph G.: a.a.O., S. 157

[234] Vgl. Kayser, Joachim/Steinmüller, Jens: Hedge-Fonds, a.a.O., S. 1273; Simmert, Diethard B./Hölscher, Klaus: a.a.O., S. 31

[235] Vgl. Nicholas, Joseph G.: a.a.O., S. 155; Fano-Leszczynski, Ursula: a.a.O., S. 94

[236] Vgl. Nicholas, Joseph G.: a.a.O., S. 156 f.

[237] Vgl. Nicholas, Joseph G.: a.a.O., S. 156; Fano-Leszczynski, Ursula: a.a.O., S. 94 f.

[238] Vgl. Weber, Thomas: a.a.O., S. 109; Simmert, Diethard B./Hölscher, Klaus: a.a.O., S. 32

[239] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 144; Nicholas, Joseph G.: a.a.O., S. 155, 157

[240] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 144; Schumm, Thomas/Lang, Roland: a.a.O., S. 86; Fano-Leszczynski, Ursula: a.a.O., S. 97; Nicholas, Joseph G.: a.a.O., S. 176

[241] distressed securites: engl. Not leidende Wertpapiere

[242] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 144; Weber, Thomas: a.a.O., S. 101

[243] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 144 ff.

[244] Investment Grade = das Rating von Wertpapieren, dass BBB oder besser ist (entspricht sicheren Anlagen).

[245] Vgl. Simmert, Diethard B./Hölscher, Klaus: a.a.O., S. 33; Weber, Thomas: a.a.O., S. 104; Friedrich, Marcus/Bahr, Dietmar H.: a.a.O., S. 97 f.

[246] Vgl. Simmert, Diethard B./Hölscher, Klaus: a.a.O., S. 35; Weber, Thomas: a.a.O., S. 104

[247] Chapter 11 bezeichnet den § 11 des US-Konkursgesetzes

[248] Vgl. Rutkis, André: a.a.O., S. 33

[249] Vgl. Hornberg, Klaus W.: a.a.O., S. 62

[250] Vgl. Hornberg, Klaus W.: a.a.O., S. 62

[251] Vgl. Cottier, Philipp: a.a.O., S. 135

[252] Vgl. Cottier, Philipp: a.a.O., S. 135; Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 145

[253] Vgl. Cottier, Philipp: a.a.O., S. 135; Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 145

[254] Vgl. Weber, Thomas: a.a.O., S. 101

[255] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 145

[256] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 148; Fano-Leszczynski, Ursula: a.a.O., S. 103

[257] Vgl. Cottier, Philipp: a.a.O., S. 139; Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 148

[258] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 148; Weber, Thomas: a.a.O., S. 65

[259] Vgl. Cottier, Philipp: a.a.O., S. 140; Fano-Leszczynski, Ursula: a.a.O., S. 104

[260] Vgl. Fano-Leszczynski, Ursula: a.a.O., S. 104; Grünbichler, Andreas/Graf, Steffen/Wilde, Christian: Private Equity und Hedge Funds in der Strategischen Asset Allocation, in: Dichtl, Hubert/Kleeberg, Jochen M./ Schlenger, Christian (Hrsg.): Handbuch Asset Allocation – Innovative Konzepte zur syste­matischen Portfolioplanung, Bad Soden/Ts. 2003, S. 571-600, S. 576

[261] Vgl. Bundesverband Alternativer Investments e.V. (Hrsg.): a.a.O., S. 18

[262] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 148; Fano-Leszczynski, Ursula: a.a.O., S. 104

[263] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 148 f.

[264] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 149

[265] Vgl. Beike, Rolf/Schlütz, Johannes: a.a.O., S. 738; Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 148; Rutkis, André: a.a.O., S. 36

[266] siehe unten Kapitel 4 Gliederungspunkt B. III. a)

[267] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 152

[268] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 152

[269] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 150; Fano-Leszczynski, Ursula: a.a.O., S. 107 f.

[270] Vgl. Rutkis, André: a.a.O., S. 35

[271] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 151

[272] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 151; Rutkis, André: a.a.O., S. 35; Muff, Kurt: a.a.O., S. 31

[273] Vgl. Fano-Leszczynski, Ursula: a.a.O., S. 108

[274] Vgl. Cottier, Philipp: a.a.O., S. 137; Fano-Leszczynski, Ursula: a.a.O., S. 106 f.

[275] Vgl. Weber, Thomas: a.a.O., S. 115; Simmert, Diethard B./Hölscher, Klaus: a.a.O., S. 38

[276] Vgl. Weber, Thomas: a.a.O., S. 115; Simmert, Diethard B./Hölscher, Klaus: a.a.O., S. 38

[277] Vgl. Cottier, Philipp: a.a.O., S. 11

[278] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 16 f.

[279] Ratgeber für den Handel mit Rohstoffen; Die Bezeichnung stammt noch aus der Zeit als Futures aus­schließ­lich auf Rohstoffe existierten. Financial Futures wurden erst später eingeführt. Vgl. Schumm, Thomas/Lang, Roland: a.a.O., S. 98

[280] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 13

[281] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 13; Weber, Thomas: a.a.O., S. 116

[282] Vgl. Weber, Thomas: a.a.O., S. 116

[283] Vgl. Weber, Thomas: a.a.O., S. 116; Schumm, Thomas/Lang, Roland: a.a.O., S. 101 ff.

[284] Vgl. Weber, Thomas: a.a.O., S. 116; Simmert, Diethard B./Hölscher, Klaus: a.a.O., S. 38

[285] Vgl. Weber, Thomas: a.a.O., S. 116; Simmert, Diethard B./Hölscher, Klaus: a.a.O., S. 38; Friedrich, Marcus/ Bahr, Dietmar H.: a.a.O., S. 112

[286] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 13; Weber, Thomas: a.a.O., S. 116; Friedrich, Marcus/Bahr, Dietmar H.: a.a.O., S. 112

[287] Vgl. Simmert, Diethard B./Hölscher, Klaus: a.a.O., S. 39; Friedrich, Marcus/Bahr, Dietmar H.: a.a.O., S. 112

[288] so genanntes Intraday Trading Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 18

[289] Vgl. Cottier, Philipp: a.a.O., S. 12; Pichl, Andrea: a.a.O., S. 18

[290] Vgl. Rutkis, André: a.a.O., S. 37

[291] Vgl. Weber, Thomas: a.a.O., S. 117; Simmert, Diethard B./Hölscher, Klaus: a.a.O., S. 38

[292] Vgl. Simmert, Diethard B./Hölscher, Klaus: a.a.O., S. 39; Friedrich, Marcus/Bahr, Dietmar H.: a.a.O., S. 112

[293] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 15

[294] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 88

[295] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 88

[296] Vgl. Meier, Peter: Hedge Fonds als Absolutrendite-Anlageprodukte, in: Leser, Hartmut/Rudolf, Markus (Hrsg.): Handbuch Institutionelles Asset Management, Wiesbaden 2003, S. 737-759, S. 743; Single, Gerhard L.: Hedge Fonds, a.a.O., S. 241

[297] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 88

[298] Vgl. Simmert, Diethard B./Hölscher, Klaus: a.a.O., S. 11; Nicholas, Joseph G.: a.a.O., S. 22 f.

[299] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 88

[300] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 88

[301] Vgl. Meier, Peter: a.a.O., S. 746

[302] Zur Erläuterung dieser Kennzahl siehe unten Gliederungspunkt C. I. a) 2. in diesem Kapitel.

[303] Vgl. Meier, Peter: a.a.O., S. 741 f.; Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 89

[304] Der Betafaktor ist im CAPM das Maß für das mit einer Kapitalanlage übernommene systematische Risiko. Bei Aktien verdeutlicht das Beta das Ausmaß der Sensitivität der Einzelwertrendite im Vergleich zur Gesamtmarktrendite. Vgl. hierzu Steiner, Manfred/Bruns, Christoph: Wertpapiermanagement – Professio­nelle Wertpapieranalyse und Portfoliostrukturierung, 8. Auflage, Stuttgart 2002, S. 66

[305] Vgl. Lähn, Marcel: a.a.O., S. 259

[306] Skill-Based- oder Alpha-Strategien; Das Alpha ist ein Maß für den Teil der Fondsrendite, der absolut bzw. unabhängig von der Gesamtmarkt­rendite entsteht. Vgl. Meier, Peter: a.a.O., S. 744

[307] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 89

[308] Vgl. Lähn, Marcel: a.a.O., S. 259

[309] Vgl. Beike, Rolf/Schlütz, Johannes: a.a.O., S. 739

[310] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 22

[311] Vgl. Bollmann, Klaus: Kapitalanlagen mit echter Effizienzsteigerung im Portfolio gefragt, in: BZ v. 5.3.04, S. B2

[312] Vgl. Nicholas, Joseph G.: a.a.O., S. 53

[313] Das Gesamtrisiko einer Anlage wird durch die Volatilität abgebildet. Sie wird mit der Standardabweich­ung gemessen und gibt die Schwankungsbreite der Renditen um ihren Mittelwert über einen bestimmten Zeit­raum an. Vgl. hierzu Perridon, Louis/Steiner, Manfred: a.a.O., S. 295; Steiner, Manfred/Bruns, Christoph: a.a.O., S. 58 f.

[314] Vgl. Dichtl, Hubert/Schlenger, Christian: Hedge Funds: Überschätzte Renditen, unterschätzte Risiken, in: Die Bank 5/2004, S. 318-323, S. 320; Weber, Thomas: a.a.O., S. 32

[315] Vgl. Ferro, Kevin: Zinserhöhungen verlieren den Schrecken, in: HB vom 24.11.2004, S. B2

[316] Vgl. Bundesverband Alternativer Investments e.V. (Hrsg.): a.a.O., S. 24

[317] Vgl. Friedrich, Marcus/Bahr, Dietmar H.: a.a.O., S. 119

[318] Vgl. Ackermann, Carl/McEnally, Richard/Ravenscraft, David: The Performance of Hedge Funds: Risk, Return, and Incentives, in: The Journal of Finance 3/1999, S. 833-874, S. 854 f.

[319] engl.: drawdown

[320] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 25

[321] Vgl. Meier, Peter: a.a.O., S. 746

[322] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 92

[323] Vgl. Kaiser, Dieter G.: Hedgefonds, a.a.O., S. 93

[324] Vgl. Fano-Leszczynski, Ursula: a.a.O., S. 65

[325] Vgl. Nicholas, Joseph G.: a.a.O., S. 42

[326] Vgl. Meier, Peter: a.a.O., S. 744

[327] Vgl. Fano-Leszczynski, Ursula: a.a.O., S. 66

[328] Vgl. Fano-Leszczynski, Ursula: a.a.O., S. 66; Nicholas, Joseph G.: a.a.O., S. 20

[329] Vgl. Nicholas, Joseph G.: a.a.O., S. 20

[330] Vgl. Nicholas, Joseph G.: a.a.O., S. 20

[331] Vgl. Fano-Leszczynski, Ursula: a.a.O., S. 66

[332] Vgl. Nicholas, Joseph G.: a.a.O., S. 26 f.

[333] Vgl. Fano-Leszczynski, Ursula: a.a.O., S. 68; Nicholas, Joseph G.: a.a.O., S. 22

[334] Vgl. Fano-Leszczynski, Ursula: a.a.O., S. 68; Nicholas, Joseph G.: a.a.O., S. 22

[335] Vgl. Fano-Leszczynski, Ursula: a.a.O., S. 69

[336] Vgl. Blum, Catherine A.: Integration nicht-traditioneller Asset Classes in die Vermögensverwaltung von High Net Worth Individuals, Diss. Bern/Stuttgart/Wien 1997, S. 17

[337] Vgl. Simmert, Diethard B./Hölscher, Klaus: a.a.O., S. 16

[338] Vgl. Simmert, Diethard B./Hölscher, Klaus: a.a.O., S. 16

Ende der Leseprobe aus 143 Seiten

Details

Titel
Chancen und Risiken von Hedgefonds für Investoren
Hochschule
Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig  (Fachbereich Wirtschaftswissenschaften)
Veranstaltung
Bankwirtschaft
Note
1,00
Autor
Jahr
2005
Seiten
143
Katalognummer
V122241
ISBN (eBook)
9783640278312
ISBN (Buch)
9783640282371
Dateigröße
1459 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Der Autor wurde für seine Arbeit mit dem Preis des Fördervereins der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) für die beste Diplomarbeit im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften für das Jahr 2005 ausgezeichnet.
Schlagworte
Chancen, Risiken, Hedgefonds, Investoren, Bankwirtschaft
Arbeit zitieren
Fabian Otto (Autor), 2005, Chancen und Risiken von Hedgefonds für Investoren, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/122241

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