Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Soziologie - Politik, Majoritäten, Minoritäten

Politische Mündigkeit. Politische Partizipation von Jugendlichen und jungen Menschen

"Sei mündig - aber bitte nicht so laut"

Titel: Politische Mündigkeit. Politische Partizipation von Jugendlichen und jungen Menschen

Hausarbeit , 2021 , 14 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Sabine Sender (Autor:in)

Soziologie - Politik, Majoritäten, Minoritäten
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Wie werden junge Menschen zu mündigen Bürgern? Welche Entfaltungsmöglichkeiten haben sie dabei? Die Arbeit setzt sich mit der politischen Partizipation von Jugendlichen und jungen Menschen auseinander. Die Entwicklung des Menschen zu einem mündigen Bürger in einem demokratischen Sozialstaat wie Deutschland beschreibt einen langen Weg in seinem Sozialisationsprozess.

Die Institution Schule ist derzeit durch die Corona-Pandemie in ihrer Funktion eingeschränkt. Dies stellt die Jugendlichen vor neue Herausforderungen. Zum zweiten Mal seit Beginn der Corona-Pandemie fällt infolge eines Lockdowns der Unterricht aus. Die Beschulung findet teilweise zuhause statt. Ein Mitspracherecht haben die jungen Novizen dabei nicht. Sie sind an die aktuellen Bestimmungen der einzelnen Bundesländer gebunden. Allgemein wird für eine frühere Wahlberechtigung ab dem 16. Lebensjahr plädiert. Junge Menschen werden dennoch als politikverdrossen bezeichnet. Aktuelle Studien zeigen jedoch ein gestiegenes Interesse der jungen Menschen auf.

Die „Generation Z“ wächst im Zeitalter der Digitalisierung auf. Die meisten Haushalte der jungen Menschen sind medial mit einem Laptop, PC oder Tablet gut ausgestattet. Das Erlernen der Medienkompetenz hingegen ist ein Lernprozess. Jugendliche vertrauen bei widersprüchlicher Berichterstattung am ehesten der Tageszeitung und weniger dem Internet. Auch die demographische Entwicklung hat einen Einfluss auf die politische Situation. Durch die immer älter werdende Bevölkerung in Deutschland stehen die jungen Menschen erneut vor großen Herausforderungen. Das neue Pflegeberufegesetz (PflBG) wurde auf den Weg gebracht, um den Versorgungsbedarf der älter werdenden Gesellschaft sicherzustellen. Die Pflegeschulen müssen sich der neuen Ausbildung curricular anpassen. Auch für die Auszubildenden ist dies eine neue Art des Lernens, wo es vor allem um Kompetenzen und Reflexion des eigenen Handelns geht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Politische Mündigkeit

2.1 Entwicklung der politischen Mündigkeit

2.2 Aktuelle Belastungen für junge Menschen

3 Politische Interessen der Jugend

3.1 Jung und politikverdrossen?

3.2 Mitspracherecht – ja oder nein?

3.3 Digitalisierung, Jugend und Politik

4 Demographische Entwicklung und Auswirkungen

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die politische Partizipation von Jugendlichen und jungen Menschen in Deutschland unter Berücksichtigung des Prozesses zur Mündigkeit sowie der aktuellen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie und den digitalen Wandel. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie junge Menschen zu mündigen Bürgern werden und welche Entfaltungsmöglichkeiten ihnen hierfür in der Gesellschaft geboten werden.

  • Entwicklung des Konzepts der politischen Mündigkeit
  • Einfluss der Corona-Pandemie auf das politische Interesse und die Partizipation
  • Die Rolle der Digitalisierung für die politische Bildung junger Menschen
  • Der Wandel des politischen Interesses im historischen Kontext
  • Auswirkungen der demographischen Entwicklung auf die Interessenvertretung der Jugend

Auszug aus dem Buch

2.1 Entwicklung der politischen Mündigkeit

Der Begriff der Mündigkeit ist sehr komplex. Er meint das eigenverantwortliche Handeln durch Selbstbestimmung und Urteilsfähigkeit (Detjen, 2013, S. 211). Die Bedeutung liegt darauf, dass der mündige Mensch in einem demokratischen Sozialstaat wie Deutschland durch sein Wissen Entscheidungen für sich selbst abwägen und treffen kann. Der Mensch ist aber nicht von Geburt an mündig. Er entwickelt sich erst im Laufe seines Lebens durch Erfahrungen zu einem mündigen Bürger (Düngen, 2007, S. 12 f.). Ein demokratischer Staat braucht mündige Bürgerinnen und Bürger. Ohne ein entwickeltes politisches Verständnis kann ein demokratischer Staat nicht existieren. Mündigkeit kann mit dem Begriff der autonomen Lebensführung gleichgesetzt werden und beschreibt das eigenverantwortliche Handeln des Einzelnen sowie seine Fähigkeit, emanzipiert zu urteilen (Detjen, 2013, S. 211). Dabei werden Interessen vertreten, die auch der Allgemeinheit in einer Solidargemeinschaft dienen sollen.

Der junge Mensch entwickelt sich in erster Linie durch sein soziales Umfeld zu einem mündigen Bürger. Er wird mit politischen Themen konfrontiert, die ihn fordern, sich ein eigenes Urteil zu bilden. Nur wenn es zu einer umfassenden Aufklärung gekommen ist und der junge Mensch die verschiedenen politischen Seiten kennt, kann er Stellung dazu nehmen und sein politisches Interesse ausbilden. Der junge Mensch befindet sich also in einem "Rohzustand" und wird im Laufe seines Lebens mit den verschiedenen politischen Richtungen konfrontiert. Demokratie-Lernen beschreibt die Aufgabe politischer Bildung, die Fähigkeiten zu fördern, die den Menschen zu einer verantwortungsbewussten und aktiven Partizipation befähigen (Bischoff, Johansson, König, Leistner, Schau, & Zimmermann, 2016, S. 53). Es wird erwartet, dass die Schule neben der Familie als gesellschaftliche Institution in der Verantwortung steht, „[…] Jugendliche dahingehend zu erziehen, dass sie fähig und willens sind, sich über ihre persönlichen Belange hinaus für die Lösung gesamt-gesellschaftlicher Fragen und Probleme zu engagieren.“ (Buhl, 2003, S. 12).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der politischen Partizipation von Jugendlichen ein, thematisiert die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf diesen Prozess und leitet die Forschungsfrage nach den Entfaltungsmöglichkeiten zum mündigen Bürger her.

2 Politische Mündigkeit: Dieses Kapitel definiert den komplexen Begriff der Mündigkeit im Kontext eines demokratischen Sozialstaates und erörtert, wie junge Menschen durch soziale Erfahrung und Bildungsprozesse zu politisch handelnden Akteuren heranwachsen.

3 Politische Interessen der Jugend: Hier wird der historische Wandel des politischen Interesses der Jugend betrachtet, kritisch hinterfragt, ob Jugendliche wirklich "politikverdrossen" sind und wie sich Digitalisierung und Mitspracherecht auf ihre Teilhabe auswirken.

4 Demographische Entwicklung und Auswirkungen: Das Kapitel beleuchtet den demographischen Wandel in Deutschland und analysiert, wie die zunehmende Überalterung der Gesellschaft die Handlungsspielräume der jüngeren Generation und die Anforderungen an das Gesundheitssystem beeinflusst.

Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit, politische Teilhabe strukturell zu ermöglichen, wobei die Herabsetzung des Wahlalters als wichtiger Schritt hervorgehoben wird.

Schlüsselwörter

Politische Partizipation, Mündigkeit, Demokratie-Lernen, Jugend, Politikverdrossenheit, Digitalisierung, Medienkompetenz, Demographischer Wandel, Generation Z, Fridays for Future, Mitspracherecht, Soziale Teilhabe, Pflegeberufegesetz, Corona-Pandemie, Wahlrecht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Möglichkeiten und Grenzen der politischen Partizipation von Jugendlichen und jungen Menschen in der heutigen demokratischen Gesellschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den Schwerpunkten zählen die Entwicklung politischer Mündigkeit, die Analyse des politischen Interesses der Jugend, die Auswirkungen der Digitalisierung sowie der demographische Wandel.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, zu analysieren, wie junge Menschen zu mündigen Bürgern werden und welche gesellschaftlichen Faktoren ihre politische Entfaltung hemmen oder fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine Literatur- und Studienanalyse, um den theoretischen Rahmen zu setzen und aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen einzuordnen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Mündigkeit, die Untersuchung des politischen Interesses der Jugend, die Einflüsse digitaler Medien und die Herausforderungen durch die demographische Alterung der Bevölkerung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Politische Partizipation, Mündigkeit, Jugend, Digitalisierung, Demokratie-Lernen und Demographischer Wandel.

Wie wirkt sich die Corona-Pandemie laut der Autorin auf die politische Teilhabe aus?

Die Pandemie schränkt die soziale Teilhabe ein, erschwert durch Homeschooling und Kontaktbeschränkungen den unmittelbaren Austausch und belastet die politischen Entfaltungsmöglichkeiten der jungen Generation massiv.

Welche Rolle spielt das neue Pflegeberufegesetz im Kontext der demographischen Entwicklung?

Es wird als Beispiel für eine notwendige Anpassung an eine alternde Gesellschaft angeführt, stellt jedoch gleichzeitig junge Menschen in der Ausbildung vor neue Herausforderungen hinsichtlich der Kompetenzentwicklung.

Welches Fazit zieht die Autorin bezüglich des Wahlalters?

Die Herabsetzung des Wahlalters wird als ein essenzieller erster Schritt gesehen, um sicherzustellen, dass die Interessen der Jugend in einer Gesellschaft, die immer älter wird, Gehör finden.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Politische Mündigkeit. Politische Partizipation von Jugendlichen und jungen Menschen
Untertitel
"Sei mündig - aber bitte nicht so laut"
Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule
Note
1,0
Autor
Sabine Sender (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
14
Katalognummer
V1223190
ISBN (PDF)
9783346649218
ISBN (Buch)
9783346649225
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Politische Mündigkeit Politikverdrosse Mündigkeit Digitalisierung Wahlrecht Mitspracherecht Partizipation Junge Menschen politisches Interesse Generation Z Selbstbestimmung Urteilsfähigkeit politische Bildung Corona Pandemie Fridays for future Fachdidaktik Sozialkunde
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sabine Sender (Autor:in), 2021, Politische Mündigkeit. Politische Partizipation von Jugendlichen und jungen Menschen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1223190
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  14  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum