Thema der Arbeit ist die Theodizee-Frage. In der Einleitung wird das Thema dieser Arbeit kurz präsentiert und die Gliederung vorgestellt. Der Hauptteil bildet das Kernstück dieser Arbeit und setzt sich aus zwei Teilen zusammen. Der erste Abschnitt besteht in der Darlegung der Theodizee-Problematik. Der anschließende Abschnitt skizziert einen von Gottfried Wilhelm Leibniz ausgearbeiteten Lösungsvorschlag aus seinem Werk „Essais de Theodicee, Sur la bonte de Dieu, la liberte de l'homme et l'orgine du mal". Das Fazit setzt sich aus einer Zusammenführung der behandelten Punkte zusammen. Ziel dieser Arbeit ist es nicht auf die Theodizee-Frage zu antworten, sondern ausschließlich die darin enthaltene Problematik vorzustellen und einen von zahlreichen Lösungsversuchen zu präsentieren.
Inhaltsverzeichnis
- I. Einleitung
- II. Die ,,Theodizee-Frage“
- III. Ein Lösungsansatz nach Gottfried Wilhelm Leibniz
- 3.1. Die beste aller möglichen Welten
- 3.2. Die Rechtfertigung des Übels
- IV. Fazit
- V. Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit der Theodizee-Frage, einem zentralen Thema der Philosophie und Theologie, das insbesondere im Kontext von Leid und Übel in der Welt auftritt. Die Arbeit analysiert die Problematik der Theodizee und präsentiert einen Lösungsansatz nach Gottfried Wilhelm Leibniz.
- Die Problematik der Theodizee: Wie kann der Glaube an einen allmächtigen und allgütigen Gott mit dem Vorhandensein von Leid und Übel in der Welt vereinbart werden?
- Leibniz' Argumentation: Die beste aller möglichen Welten als Lösung für die Theodizee-Frage.
- Die Rolle der Freiheit des Menschen in Leibniz' Theorie.
- Die Kritik an Leibniz' Theorie: Sind die Argumente für die beste aller möglichen Welten wirklich überzeugend?
- Die Relevanz der Theodizee-Frage für die heutige Zeit.
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung gibt einen Überblick über die Theodizee-Frage und ihre Relevanz im Kontext heutiger Ereignisse. Im zweiten Kapitel wird die Theodizee-Problematik anhand von philosophischen und theologischen Argumenten erläutert. Das dritte Kapitel widmet sich Leibniz' Lösungsansatz, der die These von der besten aller möglichen Welten präsentiert.
Schlüsselwörter
Die Theodizee-Frage, Gott, Übel, Leid, Freiheit, Gottfried Wilhelm Leibniz, beste aller möglichen Welten, Monadologie, Philosophie, Theologie.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter der Theodizee-Frage?
Die Theodizee-Frage untersucht, wie das Vorhandensein von Leid und Übel in der Welt mit der Existenz eines allmächtigen und allgütigen Gottes vereinbart werden kann.
Was war Leibniz' Lösungsvorschlag zur Theodizee?
Gottfried Wilhelm Leibniz argumentierte in seinem Werk, dass wir in der „besten aller möglichen Welten“ leben, in der das Übel notwendig ist, um ein größeres Gut zu ermöglichen.
Welche Rolle spielt die menschliche Freiheit bei Leibniz?
Leibniz sieht die menschliche Freiheit als zentral an; das moralische Übel resultiert aus der freien Entscheidung des Menschen, nicht direkt aus Gottes Willen.
Gibt es Kritik an Leibniz' Theorie?
Ja, viele Kritiker finden die Argumentation der „besten aller möglichen Welten“ angesichts massiven Leids in der Geschichte nicht überzeugend.
Ist die Theodizee-Frage heute noch relevant?
Ja, sie bleibt ein zentrales Thema in Philosophie und Theologie, besonders nach Katastrophen oder bei persönlichem Leid.
- Arbeit zitieren
- Liz Meyers (Autor:in), 2022, Die Theodizee-Frage. Warum erlaubt Gott Leid?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1223233