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Ausgewählte Instrumente eines effizienten Risikomanagements am Beispiel des Commodity Trading

Title: Ausgewählte Instrumente eines effizienten Risikomanagements am Beispiel des Commodity Trading

Diploma Thesis , 2009 , 83 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Emanuel Schmid (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
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Summary Excerpt Details

Unternehmen agieren heutzutage in einem globalen und immer härter werdenden Wettbewerb. Dabei handelt es sich nicht nur um die Festigung und den Ausbau des eigenen Güterabsatzes, sondern beginnt mittlerweile bei der Beschaffung der zur Produktion benötigten Rohstoffe und somit bei der Sicherstellung der Produktionsfähigkeit. Am Beispiel der „Hubbert Kurve“ wird ersichtlich, dass sich dieser Konkurrenzkampf um Rohstoffe zukünftig noch verstärken wird. Es wird davon ausgegangen, dass die maximale Erdölförderung bis zum Jahre 2010 erreicht worden ist.
David O´Reilly – Vorstandsvorsitzender von Chevron – sagte 1995, dass es 125 Jahre dauerte um die erste Billion Fässer Öl zu verbrauchen, allerdings in 30 Jahren die nächste Billion konsumiert sein wird. Daraus wird deutlich, wie sich der Energiehunger der Menschheit innerhalb der letzten Jahrzehnte entwickelt hat. Ausgehend von einer stärker gewordenen Nachfrage in nahezu allen Rohstoffbereichen, vor allem durch die bevölkerungsreichen Länder China und Indien forciert, kam es bis Mitte des Jahres 2008 in den äquivalenten Märkten zu steigenden Preisen.
Dieser beachtliche Wertzuwachs der vergangenen Jahre, insbesondere der Rohölpreise, lockte viele Spekulanten an, die diesen Preisanstieg wiederum weiter beschleunigten. In der Mitte des Jahres 2008 kam es allerdings zu einer Trendumkehr und die Preise fielen zum Teil in einer noch nie dagewesenen
Geschwindigkeit. Diese negative Entwicklung, welche mit dem Auftreten der allgemeinen Finanzkrise und der daraus resultierenden Wirtschaftskrise begann, wird analog zu der Entwicklung der steigenden Preise, durch Spekulanten, die
Wetten auf weiter fallende Kurse abschlossen, beschleunigt und verstärkt. Daher sind Spekulanten bei vielen Marktteilnehmern unerwünscht. Jedoch darf nicht vergessen werden, dass Spekulanten eine entscheidende Funktion im Rahmen
des Commodity Tradings mit derivativen Finanzinstrumenten innehaben; sie sorgen für die nötige Liquidität am Markt. Ein zusätzlicher, jedoch negativer Effekt, der durch das Auftreten von Spekulanten hervorgerufen wurde, ist die gestiegene Volatilität der Rohstoffmärkte und die damit einhergehenden höheren Risiken. Aus diesem Grund wird das Management von Rohstoffrisiken zu einem essentiellen Wettbewerbsfaktor für Unternehmen und spielt eine immer zentralere Rolle im Risikomanagement der Unternehmen. Ohne die Institution eines effizienten Risikomanagements ist ein Unternehmen den extremen Kursschwankungen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 Problemstellung

1.2 Anspruchsgruppen und Ziele

1.3 Gang der Untersuchung

2 BEGRIFFSBESTIMMUNG

2.1 Risikomanagement

2.2 Commodity Trading

2.3 Derivate

3 DERIVATIVE FINANZINSTRUMENTE

3.1 Forward-basierte Derivate

3.1.1 Forwards

3.1.2 Futures

3.1.2.1 Die Börse

3.1.2.2 Marking-to-Market

3.1.3 Swaps

3.2 Optionen

3.2.1 Terminologie

3.2.2 Call

3.2.2.1 Long Call

3.2.2.2 Short Call

3.2.3 Put

3.2.3.1 Long Put

3.2.3.2 Short Put

3.2.4 Cap

3.2.5 Floor

3.2.6 Collar

3.2.7 Exotische Optionen

3.2.7.1 Multiple Commodity Optionen

3.2.7.2 Pfadabhängige Optionen

3.2.7.3 Compound Optionen

3.2.7.4 Digitale Optionen

4 HEDGINGSTRATEGIEN

4.1 Forwardbasierte Derivate

4.1.1 Forwards

4.1.2 Futures

4.1.3 Swaps

4.1.3.1 Plain-Vanilla Swap

4.1.3.2 Cross-Commodity Swap

4.1.3.3 Ortsbasisswap

4.1.3.4 Clean Dark Spread

4.2 Optionen

4.2.1 Call

4.2.2 Put

4.2.3 Cap / Floor

4.2.4 Collar

4.2.5 Exotische Optionen

4.2.5.1 Multiple Commodity Optionen

4.2.5.2 Pfadabhängige Optionen

4.2.5.3 Digitale / Binäre Optionen

4.3 Vorteilhaftigkeitsanalyse

5 SCHLUSSBETRACHTUNG UND AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist es, die Rolle und Funktionsweise derivativer Finanzinstrumente im Kontext eines effizienten Risikomanagements für Unternehmen im Bereich des Commodity Tradings zu erläutern und deren Nutzen für die Absicherung gegen Preisvolatilitäten aufzuzeigen.

  • Grundlagen des Risikomanagements und des Commodity Tradings
  • Struktur und Funktionsweise unbedingter Termingeschäfte (Forwards, Futures, Swaps)
  • Analyse bedingter Termingeschäfte (Optionen und komplexe exotische Varianten)
  • Praktische Anwendungsbeispiele für Hedgingstrategien
  • Vergleichende Vorteilhaftigkeitsanalyse der verschiedenen Finanzinstrumente

Auszug aus dem Buch

3.1.2.2 Marking-to-Market

Das Instrument des Marking-to-Market dient in erster Linie der Absicherung des Kreditrisikos und überwacht dabei unentwegt den Wert aller offenen Positionen. Zu diesem Zweck ist es erforderlich, dass jeder Broker, der eine Futuretransaktion vornimmt, ein Konto beim Clearinghouse führt. Dieses wird Margin Account genannt. Auf diesem Margin Account wird bei jedem Vertragsabschluss ein von der Börse festgelegter Betrag hinterlegt, der sogenannte Initial Margin. Dieser Initial Margin wird am Ende eines jeden Handelstages entsprechend der Veränderung des Marktpreises (dem Settlement Preis) im Vergleich zum vereinbarten Futurepreis angepasst. Der Settlement Preis stellt dabei i.d.R. den letzten gehandelten Futurepreis des jeweiligen Tages dar. Steigt der Futurepreis wird der Margin Account des Käufers der Futureposition erhöht. Im Gegenzug wird der Account des Verkäufers, welcher in diesem Fall eine Short-Position besitzt, entsprechend belastet. Bei fallenden Futurepreisen werden die Konten entsprechend umgekehrt behandelt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Darstellung der wachsenden Bedeutung von Rohstoffrisiken für Unternehmen und Vorstellung des Untersuchungsziels.

2 BEGRIFFSBESTIMMUNG: Historische und terminologische Einordnung der zentralen Begriffe Risikomanagement, Commodity Trading und Derivate.

3 DERIVATIVE FINANZINSTRUMENTE: Detaillierte technische Analyse von Termingeschäften, unterteilt in forwardbasierte Derivate und Optionen inklusive exotischer Varianten.

4 HEDGINGSTRATEGIEN: Anwendungsorientierte Betrachtung, wie die beschriebenen Derivate konkret zur Risikominimierung in der Praxis eingesetzt werden können.

5 SCHLUSSBETRACHTUNG UND AUSBLICK: Kritische Würdigung der Rolle von Derivaten in der aktuellen Wirtschaftslage und Fazit zur Notwendigkeit eines individuellen Risikomanagements.

Schlüsselwörter

Risikomanagement, Commodity Trading, Derivate, Hedging, Futures, Forwards, Swaps, Optionen, Volatilität, Marktpreisrisiko, Clearinghouse, Marking-to-Market, Rohstoffe, Finanzkrise, Preissicherung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Nutzung von derivativen Finanzinstrumenten als Mittel zur Risikoabsicherung für Unternehmen, die im Handel mit Rohstoffen (Commodities) tätig sind.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Kerngebiete umfassen die Definition von Risikomanagement und Handelsbegriffen, die Funktionsweise von Standardderivaten wie Futures und Swaps sowie die detaillierte Analyse verschiedener Optionsarten inklusive exotischer Varianten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, dem Leser eine Wissensbasis zu vermitteln, um die Funktionsweise dieser Instrumente zu verstehen und deren Vorteilhaftigkeit für unternehmerische Absicherungsentscheidungen kritisch beurteilen zu können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturgestützte theoretische Analyse, ergänzt durch Praxisbeispiele und eine systematische Gegenüberstellung (Vorteilhaftigkeitsanalyse) der verschiedenen Hedging-Instrumente.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in die Instrumente (Kapitel 3) und eine praktische Anwendung dieser Instrumente in Form konkreter Hedgingstrategien für verschiedene Branchen (Kapitel 4).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Typische Begriffe sind Risikomanagement, Commodity Trading, Hedging, Volatilität, Futures, Swaps und Optionen.

Welche Bedeutung haben Spekulanten laut dem Autor?

Obwohl Spekulanten oft kritisch gesehen werden, betont der Autor, dass sie eine wichtige Funktion bei der Bereitstellung der nötigen Marktliquidität innehaben.

Warum sind exotische Optionen oft komplexer?

Diese Optionen hängen von spezifischen Ereignissen oder Pfadentwicklungen ab (z.B. Barrieren oder Durchschnittspreisen), was ihre mathematische Bewertung und den Einsatz im Risikomanagement deutlich anspruchsvoller macht als bei Plain-Vanilla-Optionen.

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Details

Title
Ausgewählte Instrumente eines effizienten Risikomanagements am Beispiel des Commodity Trading
College
University of Applied Sciences Essen
Grade
2,0
Author
Emanuel Schmid (Author)
Publication Year
2009
Pages
83
Catalog Number
V122325
ISBN (eBook)
9783640260492
ISBN (Book)
9783640260706
Language
German
Tags
Ausgewählte Instrumente Risikomanagements Beispiel Commodity Trading Derivate Finanzinstrumente Derivative Rohstoffhandel Rohstoffe Optionen Futures Swap Cross Commodity
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Emanuel Schmid (Author), 2009, Ausgewählte Instrumente eines effizienten Risikomanagements am Beispiel des Commodity Trading, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/122325
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