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Erfolg und Effizienz des deutschen Filmförderungssystems

Zielvorstellungen der deutschen Filmförderung anhand der Einordnung des Filmes als Wirtschafts- oder Kulturgut

Titel: Erfolg und Effizienz des deutschen Filmförderungssystems

Hausarbeit , 2019 , 21 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Bachelor of Arts Emmely Schröder (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Medienökonomie, -management
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Ziel dieser Arbeit ist es den Erfolg und die Effizienz der nationalen Filmförderung zu bestimmen und bewerten. Wichtig für diese Bewertung ist das Verständnis für das Spannungsfeld zwischen Wirtschafts- und Kulturgut.
Als Erstes werden die wichtigsten Förderorgane vorgestellt, ihre Ziele abgeleitet und eine Effizienz- und Erfolgsanalyse anhand der einzelnen Ziele gemacht. Es folgt eine Betrachtung, wie gut diese im deutschen Filmfördersystem erreicht werden. Des Weiteren werden die analysierten Begriffe Erfolg und Effizienz definiert, Schwierigkeiten im Verfahren vorgestellt und in einem Fazit eine Schlussfolgerung gezogen. Es liegt kein Fokus auf einer vollständigen Abbildung der Förderorgane und ihrer Aufgaben, sondern eher auf der Bewertung eben jener. Dabei erschweren die Diversität der Förderorgane die Gesamtbewertung der Effizienz und des Erfolges. Die Analyse inkludiert internationale Vergleiche und zeigt auf, wie beispielsweise Frankreich gleiche Ziele effizienter und erfolgreicher erreicht. Denn das französische Filmfördersystem gilt als eines der Besten in Europa und bietet Anreize für eine Verbesserung des deutschen Systems (Tersteegen, 2016). Die Bewertung von Effizienz gestaltet sich im Vergleich verschiedener Ziele schwierig, weil Unterschiede in Zielvorstellungen die Wahrnehmung, was von den Akteuren als effizient wahrgenommen wird, beeinflussen (Mohr, 2010).

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Instrumente und Ziele der nationalen Filmwirtschaft

2.1 Der Film als Wirtschafts- oder Kulturgut

2.2 Deutsches Filmförderungssystem

2.2.1 Das Filmförderungsgesetz

2.2.2 Die Filmförderungsanstalt

2.2.3 Die Bundesbehörde für Kultur und Medien und Deutscher Filmförderfonds

2.2.4 Regionale Länderfilmförderung

3. Effizienz und Erfolg der Förderorgane

3.1 Begriffsdefinitionen

3.2 Probleme der Effizienz- und Erfolgsmessung

3.3 Zielerreichung deutscher Filmförderung

3.3.1 Regionale Standortförderung

3.3.2 Qualität und Vielfalt sichern

3.3.3 Nationale Standortförderung

3.3.4 Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen

3.3.5 Zufriedenheit der Betroffenen

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit das deutsche Filmförderungssystem effizient und erfolgreich ist, um die gesetzten kultur- und wirtschaftspolitischen Ziele zu erreichen. Dabei wird das Spannungsfeld zwischen dem Film als Wirtschafts- und als Kulturgut analysiert sowie die Struktur der verschiedenen Förderorgane kritisch beleuchtet.

  • Analyse der Dualität des Films als Wirtschafts- und Kulturgut
  • Strukturelle Darstellung der nationalen und regionalen Filmförderung
  • Evaluation von Effizienz und Erfolg bei der Zielerreichung
  • Vergleichende Betrachtung mit internationalen Systemen (insb. Frankreich)
  • Identifikation von Problemen bei der Erfolgsmessung und Datenverfügbarkeit

Auszug aus dem Buch

3.1 Begriffsdefinitionen

Effizienz ist laut dem wissenschaftlichen Rat der Dudenredaktion (2007) definiert als die Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit einer bestimmten Methode. Übertragen auf die Effizienz von Fördermaßnahmen spezifiziert sich das Effizienzverständnis weiter. Nach Mohr (2010) gelte eine Förderung als effektiv, wenn die vorher gesteckten Ziele mit einem möglichst geringen Aufwand erreicht werden. Damit setzt er in seiner Definition Effektivität mit Effizienz gleich. Dementsprechend wird diese Unterscheidung auch in der folgenden Arbeit nicht getroffen, da beide Begriffe auch in vielen Institutionen und Studien oft simultan verwendet werden.

Allerdings sieht Mohr (2010) ein Problem darin, dass sich die Zielvorstellungen einer Förderung vielerorts stark unterscheiden und eine Bewertung von Erfolg und Effizienz demnach schwierig machen. Die Akteure des deutschen Filmförderziel betrachten den Erfolg ihrer Maßnahmen in Hinblick auf ihre eigenen Ziele. Effizienz ist ein umfassender Begriff, der vielfältig verstanden werden kann. Eine Förderung könne man allerdings trotzdem als schlecht oder gut bewerten, sowie die Effizienz mit festen Kennzahlen belegen (Mohr, 2010). Erfolg bedeutet, dass eine beabsichtigte und erstrebte Wirkung eintritt oder eine Bemühung ein positives Ergebnis hat (Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion, 2007). Das deutsche Filmfördersystem ist demnach erfolgreich, wenn es die Ziele erreicht, um die es sich bemüht und effizient, wenn dies mit möglichst geringem Aufwand geschieht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Problematik der Effizienz und des Erfolgs der nationalen Filmförderung sowie Darstellung des Spannungsfeldes zwischen Film als Wirtschafts- und Kulturgut.

2. Instrumente und Ziele der nationalen Filmwirtschaft: Vorstellung der wesentlichen Förderstrukturen auf Bundes- und Länderebene inklusive des Filmförderungsgesetzes.

3. Effizienz und Erfolg der Förderorgane: Detaillierte Analyse der Effektivität von Fördermaßnahmen unter Berücksichtigung von Standortförderung, Qualitätssicherung und wirtschaftlichen Kennzahlen.

4. Fazit: Zusammenfassende Bewertung des Systems mit dem Hinweis auf notwendige Reformen und den Vergleich zum erfolgreicheren französischen Modell.

Schlüsselwörter

Filmförderung, Filmförderungsgesetz, Filmförderungsanstalt, Wirtschaftlichkeit, Kulturgut, Wirtschaftsstandort, Effizienz, Erfolgsmessung, Filmbranche, Deutschland, Frankreich, Filmförderfonds, Kulturpolitik, Medienregulierung, Filmkultur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Effizienz und den Erfolg des deutschen Filmfördersystems und untersucht, ob die eingesetzten Mittel ihre kultur- und wirtschaftspolitischen Ziele erreichen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die Definitionen von Erfolg und Effizienz, die Struktur der Förderorgane (Bund und Länder), die Qualitätssicherung von Filmen sowie die internationale Wettbewerbsfähigkeit.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, den Erfolg und die Effizienz der nationalen Filmförderung zu bewerten und ein Verständnis für das Spannungsfeld zwischen dem Film als Kultur- und Wirtschaftsgut zu schaffen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine qualitative Analyse auf Basis der Auswertung von Fachliteratur, Berichten der Förderorgane, Regierungsanfragen und eines Vergleichs mit dem französischen Fördersystem.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Förderorgane vorgestellt, Ziele abgeleitet, Probleme der Messbarkeit von Erfolg diskutiert und die Erreichung spezifischer Ziele wie Standortförderung und Qualitätssicherung evaluiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Filmförderung, Wirtschaftlichkeit, Effizienz, Kulturgut, Filmförderungsgesetz und Erfolgsmessung.

Welche Rolle spielt die "Dualität" des Films?

Die Dualität beschreibt den Film als gleichzeitiges Wirtschafts- und Kulturgut, was in der Praxis zu konkurrierenden Zielen führt und die Evaluierung der Förderung verkompliziert.

Warum wird das französische System als Vergleich herangezogen?

Frankreich gilt als Führungsnation der europäischen Filmpolitik und erreicht seine kulturpolitischen Ziele durch eine zentralistischere Lenkung oft effizienter als das deutsche System.

Was ist das Hauptproblem bei der Erfolgsmessung?

Das Hauptproblem liegt im Fehlen einheitlicher Daten, der Diversität der Förderorgane mit unterschiedlichen Zielen sowie der Schwierigkeit, kulturellen Wert in messbaren Kennzahlen abzubilden.

Gibt es einen konkreten Reformvorschlag?

Die Arbeit verweist auf die Notwendigkeit eines Systemwandels, insbesondere durch eine Novellierung des Filmförderungsgesetzes und eine klarere Trennung von wirtschaftlichen und künstlerischen Förderkriterien.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Erfolg und Effizienz des deutschen Filmförderungssystems
Untertitel
Zielvorstellungen der deutschen Filmförderung anhand der Einordnung des Filmes als Wirtschafts- oder Kulturgut
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena  (Kommunikationswissenschaft)
Veranstaltung
Medienregulierung
Note
2,3
Autor
Bachelor of Arts Emmely Schröder (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
21
Katalognummer
V1223490
ISBN (PDF)
9783346650092
Sprache
Deutsch
Schlagworte
filmförderung effizienz filmwirtschaft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Bachelor of Arts Emmely Schröder (Autor:in), 2019, Erfolg und Effizienz des deutschen Filmförderungssystems, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1223490
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Leseprobe aus  21  Seiten
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