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Erstellung eines FMEAs für ein neues Produkt eines Fahrradherstellers

Titel: Erstellung eines FMEAs für ein neues Produkt eines Fahrradherstellers

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2020 , 17 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Manuel Bullinger (Autor:in)

BWL - Allgemeines
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Unternehmen stehen aufgrund des wachsenden Wettbewerbs und der Globalisierung unter Druck, Produkte am Markt fehlerfrei zu vermarkten. Grundlegend dafür ist die frühzeitige Erkennung von Fehlerquellen bei der Produktentwicklungsphase. Zielsetzung der Arbeit ist es, die Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse sowie deren Vor- und Nachteile darzulegen.

Unternehmen wollen kostengünstig und effizient produzieren. Dabei sind Fehler ungünstig. Durch sie kann es zu einer Verzögerung und zu ungeplanten Kosten kommen. In der heutigen Zeit unterliegen Unternehmen den immer schneller werdenden Innovationszyklen, der wachsenden Konkurrenz sowie der Globalisierung. Sie verspüren den Druck, Produkte und Prozesse zu entwickeln, welche möglichst fehlerfrei sind. Fehlerquellen sollen so früh wie möglich aufgedeckt und abgeschafft werden, um später am Kunden katastrophales zu vermeiden. Es gibt viele Möglichkeiten, welche Unternehmen anwenden können, um Fehler frühzeitig zu entdecken. Die Erstellung und Durchführung einer Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse ist eine dieser Möglichkeiten. Sie wurde von der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde in den 1960er Jahren entwickelt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung

1.3 Gang der Untersuchung

2. Begriffe und Grundlagen

2.1 Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA)

2.2 Vor- und Nachteile der FMEA

3. Anwendungsbeispiel

3.1 Sachverhalt

3.2 Bildung des FMEA-Teams

3.3 Schritt 1: Strukturierung des Produktes

3.4 Schritt 2: Funktionsanalyse der Systemelemente

3.5 Schritt 3: Analyse der potentiellen Fehler

3.6 Schritt 4: Risikobewertung

3.7 Schritt 5: Ergebnisinterpretation und Optimierung des Produktes

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Anwendung der Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA) als Methode zur präventiven Risikominimierung in der Produktentwicklung eines Fahrradherstellers, um Fehlerquellen frühzeitig zu identifizieren und zu beheben. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich mit der methodischen Vorgehensweise einer FMEA und deren Nutzen zur Steigerung der Produktqualität.

  • Grundlagen und Definition der FMEA
  • Vor- und Nachteile der Analysemethode
  • Strukturierung und Funktionsanalyse eines komplexen Produkts
  • Durchführung einer Risikobewertung mittels Risikoprioritätszahl (RPZ)
  • Optimierung von Produkten durch gezielte Fehlerbeseitigung

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

„If there are two or more ways to do something and one of those results in a catastrophe, then someone will do it that way.“ Übersetzt man die Aussage ins Deutsche bedeutet dies: „Wenn es zwei oder mehr Möglichkeiten gibt, etwas zu tun, und wenn eine dieser Möglichkeiten zu einer Katastrophe führt, dann wird sich irgendjemand für genau diese Möglichkeit entscheiden.“ Diese Aussage, welche weltweit als Murphy’s Law bekannt ist, bildet die Grundlage für ein modernes Risikomanagement und sollte jedem in diesem Bereich bekannt sein. Zurück zu führen ist sie auf das Jahr 1949 und stammt von dem Air Force Ingenieur Captain Edward A. Murphy, welcher die Messapparaturen für das Raketenschlittenprogramm der Air Force entwickelte. Fehler, welche durch menschliches Verhalten, in Prozessen oder in Produkten entstehen und zu hohen Kosten oder sogar Imageschäden führen, werden dadurch veranschaulicht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz des Risikomanagements anhand von Murphy’s Law und definiert die Problemstellung sowie das Ziel der Arbeit im Kontext der Fehlerprävention.

2. Begriffe und Grundlagen: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse sowie deren spezifische Vor- und Nachteile dargelegt.

3. Anwendungsbeispiel: Dieses Kapitel bildet den Schwerpunkt der Arbeit und demonstriert die praktische Anwendung der FMEA an einer neu entwickelten Fahrradbeleuchtung in fünf strukturierten Schritten.

4. Fazit: Das Kapitel fasst die Bedeutung der FMEA als wirksames Instrument zur Qualitätssicherung zusammen und reflektiert die Stärken sowie Schwächen der Methode.

Schlüsselwörter

FMEA, Risikomanagement, Risikoprioritätszahl, Produktentwicklung, Fehlerprävention, Qualitätsmanagement, Systemanalyse, Prozessoptimierung, Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse, Fehlerursachen, Risikobewertung, Fahrradhersteller, Produktqualität, Fehlervermeidung, Innovationszyklen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung der Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA) zur systematischen Fehlererkennung in der Produktentwicklung bei einem Fahrradhersteller.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen sind das moderne Risikomanagement, die methodische Durchführung einer FMEA in der Praxis sowie die Optimierung von Produktmerkmalen zur Fehlervermeidung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Funktionsweise der FMEA zu erläutern, ihre Vor- und Nachteile aufzuzeigen und die praktische Anwendung anhand eines konkreten Fallbeispiels der Fahrradbeleuchtung zu veranschaulichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche, die verschiedene Fachmonografien, Sammelwerke, Fachzeitschriften und Internetquellen umfasst.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der FMEA und ein Anwendungsbeispiel, in dem ein Produkt in Teilschritte zerlegt, Funktionen analysiert, Fehler bewertet und durch Optimierungsmaßnahmen verbessert werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind FMEA, Risikoprioritätszahl (RPZ), Fehlerprävention, Risikomanagement und Qualitätssicherung.

Warum ist die korrekte Bildung des FMEA-Teams so entscheidend?

Das Team benötigt interdisziplinäres Fachwissen aus verschiedenen Unternehmensbereichen, um potenzielle Fehlerquellen umfassend zu identifizieren und die Risiken kompetent zu bewerten.

Wie wird die Risikoprioritätszahl (RPZ) berechnet?

Die RPZ ergibt sich aus der Multiplikation von drei Faktoren: der Bedeutung der Fehlerfolge, der Auftrittswahrscheinlichkeit und der Entdeckungswahrscheinlichkeit.

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Details

Titel
Erstellung eines FMEAs für ein neues Produkt eines Fahrradherstellers
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Frankfurt früher Fachhochschule
Note
1,3
Autor
Manuel Bullinger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
17
Katalognummer
V1224505
ISBN (PDF)
9783346656568
ISBN (Buch)
9783346656575
Sprache
Deutsch
Schlagworte
erstellung fmeas produkt fahrradherstellers
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Manuel Bullinger (Autor:in), 2020, Erstellung eines FMEAs für ein neues Produkt eines Fahrradherstellers, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1224505
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Leseprobe aus  17  Seiten
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