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Reisen und Design. Inwiefern das Reisen das Design beeinflusst

Titel: Reisen und Design. Inwiefern das Reisen das Design beeinflusst

Hausarbeit , 2021 , 21 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Carolin Kockert (Autor:in)

Design (Industrie, Grafik, Mode)
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Reisen und Design. Zwei Wörter, die auf den ersten Blick nicht unbedingt im selben Kontext stehen. Und doch hat dieser zunächst erscheinende Widerspruch, wie schon in dem einleitenden Zitat Goethes angedeutet, unterschiedliche Auswirkungen. Inwiefern das Reisen das Design beeinflusst und verändert, soll somit im Mittelpunkt dieser Arbeit stehen. Einzeln betrachtet haben sowohl das Reisen, als auch das Design eine nicht zu unterschätzende Bedeutung in unserer heutigen immer mobiler werdenden Gesellschaft.

Deshalb wird zunächst im ersten Teil der Arbeit der Wert, die Geschichte und durch einen Exkurs auch der psychologische Hintergrund des Reisens untersucht. Ausgangspunkt dafür sind unter anderem Vergleiche von geschichtlich weit zurückliegenden, bis hin zu zeitlich aktuelleren Thesen, sowie die Forschung bekannter Psychologen. Darauf aufbauend wird im zweiten Teil der Arbeit untersucht, welche Gemeinsamkeiten sich durch die Prozesshaftigkeit beider Begriffe aufzeigen lassen. Dazu wird die Rolle der Ästhetik und Kreativität in Bezug auf das Reisen und die kulturelle Grenzüberschreitung durch Intercultural Design betrachtet. Ebenso werden anschließend verschiedene Positionen von Designern beleuchtet. Im abschließenden Fazit dieser Arbeit soll gezeigt werden, inwiefern das Reisen auf das Design und auf die eigene Persönlichkeit wirkt und ob und wodurch dieser zunächst angenommene Widerspruch Produktivität fördern kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wert des Reisens

2.1 Geschichte und Entwicklung

2.2 Abgrenzung des Reisens vom Tourismus

2.3 Psychologischer Exkurs

3. Prozesshaftigkeit von Reisen und Design

3.1 Kreativität und Ästhetik

3.2 Intercultural Design

3.3 Positionen zu Reisen und Design

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Wechselwirkungen zwischen Reisen und Design, um aufzuzeigen, wie das Verlassen gewohnter Pfade durch Reisen den kreativen Prozess eines Designers bereichern und neue Impulse für die Gestaltung setzen kann. Dabei wird analysiert, inwiefern die prozesshafte Natur beider Bereiche Parallelen aufweist und wie ein Perspektivwechsel zur persönlichen sowie fachlichen Weiterentwicklung beiträgt.

  • Historische Entwicklung und psychologische Aspekte des Reisens
  • Definition von Reisen in Abgrenzung zum Massentourismus
  • Die prozessuale Verbindung zwischen Entwurfstätigkeiten und Reiseerfahrungen
  • Einfluss von Intercultural Design auf die gestalterische Problemlösung
  • Kreativitätsförderung durch Inspiration aus fremden Kulturen und Umgebungen

Auszug aus dem Buch

3. Prozesshaftigkeit von Reisen und Design

Ein Verlauf, eine Entwicklung oder einfach gesagt eine Bewegung an sich, kann durch den Begriff des Prozesses (von lateinisch Procedere, „vorwärts gehen“) beschrieben werden. Der Wortursprung des Prozesses geht bis ins Mittelalter zurück, wo der Begriff zunächst im Bezug auf das Rechtsverfahren verwendet wurde. Dieser hat sich über Jahrhunderte hinweg zunächst auf die Verfahrensweise, sowohl als auch auf die Herstellungsweise bis zu dem heutigen Prozessbegriff der Philosophie herausgebildet.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts nimmt Georg Wilhelm Friedrich Hegel den Begriff aus dem naturphilosophischen Diskurs und erweitert dessen Bedeutungsrahmen. Er differenziert zwischen dem sinnlichen Prozess, den er als „theoretischen Prozeß“ bezeichnet und dem „praktischen Prozeß“. Hegel betrachtet schließlich den Prozessbegriff für sich selbst stehend als „Bewegung des Prozesses“. Wird dieser Gedanke weitergeführt, lässt sich erkennen, dass es sich bei einem Prozess um das Vorankommen auf physischer sowie auf geistiger Ebene handeln kann. Beim Reisen, als auch beim Designen, lässt sich der innere Prozess in Form von Erkenntnis, Inspiration und geistiger Weiterentwicklung erkennen. Ebenso wird dieser auch in physischer Form durch das Ausarbeiten der Ideen oder dem Entdecken neuer Länder, Gerichte und Kulturen widergespiegelt.

Ein Prozess entwickelt, er ist ständig in Bewegung und schafft Neues. Normaden sind ununterbrochen unterwegs. Sie begeben sich auf Reise ohne genau zu wissen, wie ihr Ziel aussehen werden. Ähnlich geht es Designern, da behauptet zumindest Hans Höger in seinem Buch „Design Is A Journey“ (1997), in dem er verschiedene Positionen zu Design, Werbung und Unternehmenskultur beleuchtet. Um auf diese These näher eingehen zu können, muss jedoch zunächst der Begriff des Designs und dessen Aufgaben definiert werden. Dazu gibt es unterschiedlich variierende Definitionen, was sich darauf zurück führen lässt, dass Teil des Gestaltens nicht nur das Endprodukt, sondern auch der sich dahin erstreckende Prozess ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Forschungsfrage vor, inwiefern Reisen den Designprozess beeinflussen kann, und erläutert die methodische Herangehensweise der Arbeit.

2. Wert des Reisens: Das Kapitel beleuchtet historisch und psychologisch, warum das Reisen eine bedeutende Rolle für die Identitätsentwicklung und Erkenntnisgewinnung des Menschen spielt.

2.1 Geschichte und Entwicklung: Hier wird der historische Wandel des Reisens von einer existenziellen Notwendigkeit der Nomaden bis hin zu modernen Formen der Erholung nachgezeichnet.

2.2 Abgrenzung des Reisens vom Tourismus: Es erfolgt eine theoretische Abgrenzung zwischen dem ursprünglichen, erkenntnisorientierten Reisen und dem touristischen Massenphänomen.

2.3 Psychologischer Exkurs: Dieses Kapitel analysiert anhand der Maslowschen Bedürfnishierarchie das menschliche Bedürfnis nach Selbstverwirklichung und zeigt Parallelen zwischen Reisen und innerem Wachstum auf.

3. Prozesshaftigkeit von Reisen und Design: Dieser Abschnitt verknüpft philosophisch und designwissenschaftlich die Konzepte von Prozess, entwerferischem Schaffen und realem Unterwegssein.

3.1 Kreativität und Ästhetik: Es wird untersucht, wie äußere Eindrücke aus der Natur und fremden Umgebungen die ästhetische Wahrnehmung und die Kreativität eines Gestalters fördern können.

3.2 Intercultural Design: Hier wird die Relevanz des interkulturellen Ansatzes für Designprodukte in einer globalisierten Welt thematisiert.

3.3 Positionen zu Reisen und Design: Dieses Kapitel fasst prominente Design-Ansichten zusammen, die das Reisen als wesentliche Inspirationsquelle für die berufliche Praxis unterstreichen.

4. Fazit: Die Arbeit resümiert, dass das Ausbrechen aus routinierten Mustern durch Reisen ein wesentlicher Katalysator für innovative Designlösungen ist.

Schlüsselwörter

Reisen, Design, Prozesshaftigkeit, Kreativität, Ästhetik, Intercultural Design, Selbstverwirklichung, Perspektivwechsel, Identitätsentwicklung, Wissenserwerb, Gestaltungsprozess, Inspiration, kultureller Austausch, Innovation, Designforschung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Wechselbeziehung zwischen dem Reisen und dem Designprozess und analysiert, wie persönliche Reiseerfahrungen die kreative Arbeit eines Designers beeinflussen können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den Schwerpunkten gehören die Wertschätzung des Reisens in Geschichte und Psychologie, die Abgrenzung von Tourismus, die Ästhetik im Design sowie der interkulturelle Einfluss auf kreative Problemlösungsprozesse.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass Reisen nicht nur Freizeit ist, sondern durch den Bruch mit Routine und die Konfrontation mit dem Unbekannten neue Perspektiven eröffnet, die direkt in den Designprozess einfließen.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die durch Literaturstudien, vergleichende Philosophie des Reisens, psychologische Modelle sowie Expertenansichten namhafter Designer gestützt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der prozessualen Natur von Design und Reisen, untersucht kreativitätsrelevante ästhetische Faktoren und diskutiert Positionen, die das Reisen als essenziellen Bestandteil erfolgreicher Gestaltung begreifen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Kernbegriffe sind Reisen, Design, Prozesshaftigkeit, Kreativität, Intercultural Design und Perspektivwechsel.

Inwiefern spielt die Maslowsche Bedürfnishierarchie eine Rolle für das Reisen?

Das Modell wird genutzt, um das menschliche Bedürfnis nach Selbstverwirklichung zu erklären, welches durch das Reisen stimuliert wird, da dieses den Menschen aus seiner Komfortzone lockt.

Wie unterscheidet die Autorin zwischen Tourist und Reisendem?

Der Tourist wird primär als Konsument von Sicherheit und Komfort dargestellt, während das Reisen (nach Autoren wie Trojanow) als bewusste Konfrontation mit dem Fremden zur Erkenntnisgewinnung begriffen wird.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Reisen und Design. Inwiefern das Reisen das Design beeinflusst
Hochschule
Dresden International University
Note
1,3
Autor
Carolin Kockert (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
21
Katalognummer
V1224529
ISBN (PDF)
9783346675606
ISBN (Buch)
9783346675613
Sprache
Deutsch
Schlagworte
reisen design inwiefern
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Carolin Kockert (Autor:in), 2021, Reisen und Design. Inwiefern das Reisen das Design beeinflusst, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1224529
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Leseprobe aus  21  Seiten
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