Psychische Störungen sind sehr komplex und vielfältig, daher wird in Kapitel 2 ein Überblick über mögliche psychische Störungen aus dem Kindes- und Jugendalter gegeben. Dabei wird auf die Angststörungen, die Zwangsstörungen, die Ticsstörungen, die hyperkinetischen Störungen, der Störung des Sozialverhaltens, der umschriebenen Entwicklungsstörungen, der Depression, der Essstörungen und dem Substanzmissbrauch eingegangen und einen Vergleich (Gemeinsamkeiten und Unterschiede) zum Erwachsenenalter gemacht. Kapitel 3 beschäftigt sich nochmal mit der hyperkinetischen Störung ADHS, der umschriebenen Entwicklungsstörungen, sowie der Depression im Bezug zu Covid-19 Pandemie. Die Covid-19 Pandemie hat viele Menschen belastet, aber Kinder und Jugendliche, vor allem mit psychischen Störungen haben viel damit zu kämpfen gehabt, weshalb dieses Kapitel darüber aufklären soll, was für Auswirkungen die Pandemie hatte. Ziel dieser Arbeit ist es zu demonstrieren, wie vielfältig psychische Störungen sind, wie diese entstehen, aussehen und behandelt werden können, vor allem im Bezug zur Covid-19 Pandemie in Kapitel 3.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Störungen im Kindes- und Jugendalter
2.1 Störungen im Kindesalter
2.1.1 Angststörungen
2.1.2 Zwangsstörung
2.1.3 Ticstörung
2.1.4 Hyperkinetische Störung
2.1.5 Störung des Sozialverhaltens
2.1.6 Umschriebene Entwicklungsstörungen
2.1.7 Gemeinsamkeiten und Unterschiede mit dem Erwachsenenalter
2.2 Störungen im Jugendalter
2.2.1 Depression
2.2.2 Essstörung
2.2.3 Substanzmissbrauch
2.2.4 Gemeinsamkeiten und Unterschiede mit dem Erwachsenenalter
2.3 Zusammenfassung
3 Psychische Störungen während der Covid-19 Pandemie
3.1 ADHS
3.2 Umschriebene Entwicklungsstörungen
3.3 Depression
3.4 Zusammenfassung
4 Diskussion
5 Fazit und Ausblick
Zielsetzung & Themen
Ziel dieser Arbeit ist es zu demonstrieren, wie vielfältig psychische Störungen sind, wie diese entstehen, aussehen und behandelt werden können, mit einem besonderen Fokus auf die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Kinder und Jugendliche.
- Grundlagen und Symptomatik psychischer Störungen im Kindes- und Jugendalter.
- Vergleich von Störungsbildern zwischen Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter.
- Analyse der Auswirkungen von Lockdown und digitalem Lernen auf ADHS-Patienten.
- Herausforderungen für Kinder mit umschriebenen Entwicklungsstörungen in der Pandemie.
- Zusammenhang zwischen Pandemie-Einsamkeit und der Entstehung von Depressionen.
Auszug aus dem Buch
3.1 ADHS
Kinder mit ADHS haben bereits Probleme im normalen Schulalltag sich zurechtzufinden, den Unterricht aufmerksam zu verfolgen, sowie Kontakte mit Mitschülern zu halten, die Umstellung auf ein digitales Lernen ist für sie daher nochmals eine besondere Situation. Dabei hat der Lockdown aber nicht nur negative Seiten für Kinder mit ADHS gehabt.
Eine italienische Studie hat ergeben, dass Kinder, welche weniger auffällig vor dem Lockdown waren, sich nun mehr gelangweilt haben oder weniger Lust hatten, während Kinder, welche eher auffällig waren, es nun nicht mehr waren. Dies liegt daran, dass die Geräuschkulisse, sowie die ablenkbaren Mitschüler verschwunden sind und sie sich daher besser konzentrieren können. Die Kinder haben auch davon profitiert, wenn die Eltern da waren und eine Struktur bieten konnten (Stollhoff, 2021, S. 16).
Aus der Studie geht also hervor, dass ein Lockdown, die störende Kulisse entfernen konnte und dadurch die Kinder, welche Probleme damit hatten, nun besser zurechtkommen können. Dies trifft, allerdings bei Kindern, welche allgemein keine Aufmerksamkeit dem Unterricht schenken und weniger aktiv sind allerdings nicht zu. Solche Kinder könnten nun einfach sich mit etwas anderem, während dem Unterricht beschäftigen, ohne dass sie eine Person haben, welche sie dabei ständig beobachten kann. So könnte ein Schüler oder eine Schülerin nun, währenddessen ein Videospiel im Hintergrund spielen und der Lehrer, bzw. die Lehrerin würde dies gar nicht mitbekommen. Dadurch wird das Kind weniger vom Unterricht mitbekommen und somit auch weniger lernen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung definiert den Begriff Entwicklung, beschreibt die Komplexität psychischer Störungen und erläutert die Zielsetzung der Arbeit unter Berücksichtigung der Covid-19-Pandemie.
2 Störungen im Kindes- und Jugendalter: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über verschiedene Störungsbilder im Kindes- und Jugendalter, beleuchtet deren Ursachen sowie Behandlungsmöglichkeiten und vergleicht diese mit dem Erwachsenenalter.
3 Psychische Störungen während der Covid-19 Pandemie: Hier wird analysiert, wie sich die Pandemie, das digitale Lernen und die Kontaktbeschränkungen spezifisch auf Kinder mit ADHS, Entwicklungsstörungen und Depressionen auswirken.
4 Diskussion: Das Kapitel reflektiert die Komplexität der Störungsursachen sowie die Schwierigkeiten bei der Erfassung und kausalen Zuordnung von Störungen während der Pandemie.
5 Fazit und Ausblick: Abschließend werden die Ergebnisse zusammengefasst und die Notwendigkeit einer verstärkten staatlichen Unterstützung und Forschung im Bereich Kinder- und Jugendpsychiatrie postuliert.
Schlüsselwörter
Psychische Störungen, Kindesalter, Jugendalter, Covid-19-Pandemie, ADHS, Entwicklungsstörungen, Depression, Lockdown, Digitales Lernen, Auswirkungen, Psychologie, Entwicklungspsychologie, Therapie, Sozialverhalten, Zwangsstörung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundlegend?
Die Arbeit untersucht psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen und beleuchtet, wie die Covid-19-Pandemie diese Störungsbilder beeinflusst hat.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen umfassen Symptome und Entstehungsweisen von Störungen (wie ADHS, Depressionen, Essstörungen) sowie die Herausforderungen des Homeschoolings und der sozialen Isolation.
Was ist die primäre Forschungsfrage?
Die Arbeit demonstriert die Vielfalt psychischer Störungen und analysiert, wie entstandene Belastungen durch die Pandemie die Entwicklung der betroffenen Kinder und Jugendlichen erschweren.
Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?
Der Autor nutzt eine systematische Literaturanalyse, um den aktuellen Forschungsstand zu verschiedenen Störungsbildern und den Auswirkungen der Pandemie zusammenzuführen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Übersicht über Störungen im Kindes- und Jugendalter und eine spezifische Analyse von ADHS, Entwicklungsstörungen und Depressionen unter dem Einfluss von Covid-19.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Psychische Störungen, ADHS, Depression, Covid-19-Pandemie und Entwicklungspsychologie.
Wie hat sich die Lernsituation für ADHS-Kinder während der Pandemie verändert?
Während einige Kinder von der reduzierten Geräuschkulisse profitierten, litten andere unter der mangelnden Kontrolle, was zu Ablenkung und vermindertem Lernerfolg führte.
Warum wird im Kontext von Entwicklungsstörungen eine staatliche Unterstützung gefordert?
Da viele Eltern bei digitalem Lernen an ihre Grenzen stoßen oder das nötige Equipment fehlt, ist staatliche Hilfe erforderlich, um Chancengleichheit sicherzustellen.
Welche Rolle spielt Einsamkeit bei der Entstehung von Depressionen laut Arbeit?
Einsamkeit ist ein zentraler Risikofaktor; die durch die Pandemie erzwungenen Kontaktbeschränkungen haben die soziale Unterstützung durch Freunde reduziert, was depressive Symptome verstärken kann.
- Arbeit zitieren
- Denis Pyttel (Autor:in), 2022, Einfluss der Covid-19-Pandemie auf psychische Störungen von Kindern und Jugendlichen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1224538