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Venture Capital und Risikomanagement in Deutschland

Vertragliche und alternative Mechanismen

Título: Venture Capital und Risikomanagement in Deutschland

Trabajo Universitario , 2009 , 71 Páginas

Autor:in: David Eckner (Autor)

Derecho - Derecho Civil - mercantil, de sociedades, comercial, de la competencia y económico
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Dieses Arbeitspapier widmet sich Venture Capital-Investitionen in Deutschland und typischen Risiken, die mit einer solchen Investition verbunden sind. Der Autor zeigt drei Wege auf, um die einer Venture Capital-Finanzierung anhaftenden Risiken zu kontrollieren. Zunächst wird ein Überblick über vertragliche Mechanismen gegeben (insb. signalling, screening und self-selection). Darauf aufbauend folgt eine Darstellung der vertraglichen Probleme im konkreten Beteiligungsvertrag zwischen Venture Capital-Geber und Venture Capital-Nehmer. Im Anschluss daran werden alternative Risikomanagementansätze diskutiert.

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This working paper in German language focuses on venture capital investments in Germany and risks which are involved in these investments. After analyzing the risks which typically accompany not only venture capital investments but all financial projects, the author will illustrate three ways of managing those risks. At first, there will be an overview on pre-contractual mechanisms (signalling, screening, self selection). Based on this introduction, it will be figured out that there are several contractual issues in the venture capital agreement (Beteiligungsvertrag). Thirdly, alternative risk management mechanisms are presented. Though, it is widely accepted and dominant that the main possibility for investors to control their investments in risk avers start-up companies lies in contracts, I adduce that there are also other instruments to supervise and manage a venture capital investment. In fact, it is a risk management through executive pay which bears less risk than some contractual terms and an approach on trustworthiness in a venture capital relation between investor and founder of an innovation. In this respect, I will coeval show the alternatives of risk reduction for start-up companies.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Venture Capital und Risiko

III. Risikoanalyse des Venture Capital-Finanzierungsverhältnisses

1. Exogene Risiken

2. Endogene Risiken

IV. Risikomanagement durch Vertragsgestaltung

1. Vorvertragliches Risikomanagement

a. Signaling

b. Screening

c. Self Selection

2. Der Beteiligungsvertrag

a. Verhältnis des Beteiligungsvertrag zu gesetzlichen Regelungen und zur Satzung der Gesellschaft

b. Staging

c. Monitoring

d. Garantien

e. Geschäftsführungsersetzungsrecht

f. Wettbewerbsverbote

g. Exitvereinbarungen

V. Alternatives Risikomanagement

1. Risikomanagement durch vertrauensbildende Maßnahmen

2. Risikomanagement durch Intermediäre

a. Management und Vergütung

b. Portfoliodiversifikation

VI. Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Risiken und das Risikomanagement bei Venture-Capital-Investitionen in Deutschland. Dabei wird insbesondere analysiert, wie durch vertragliche Ausgestaltungen und alternative Mechanismen die Informationsasymmetrien zwischen Investoren und Gründern sowie spezifische Agency-Probleme bewältigt werden können.

  • Identifikation und Kategorisierung von exogenen und endogenen Risiken im Venture-Capital-Bereich.
  • Analyse vorvertraglicher Risikomanagement-Methoden wie Signaling, Screening und Self Selection.
  • Untersuchung der Struktur und der rechtlichen Implikationen des Beteiligungsvertrags (Beteiligungsvereinbarung).
  • Bewertung alternativer Risikomanagement-Ansätze durch Vertrauensbildung und Intermediäre.
  • Diskussion von Vergütungsstrukturen und Portfoliodiversifikation als Instrumente der Risikominimierung.

Auszug aus dem Buch

a. Signaling

Beim Signaling wird von der besser informierten Vertragspartei ein Signal generiert, das der Gegenseite entscheidungserhebliche Informationen zur Beurteilung des Investments bietet. Diese Methode kann Vorteile bei der Auslese des Erfolgs der vom Gründer präsentierten Vorhaben offenbaren. Der Venture Capital-Nehmer hat, wie bereits aufgezeigt, in der Regel einen Informationsvorsprung bezüglich der Qualität seines Vorhabens. Mit dem Signaling besteht daher die vorvertragliche Möglichkeit, dass Prognose- und Einschätzungsrisiko des Venture Capital-Gebers durch Informationssignalisierung auszutangieren. Dabei ist gleichwohl unterstellt, dass der Gründer oder Know-how Träger wahre Informationen über sein Innovationsvorhaben signalisiert.

Die Methode des Signaling in der Venture Capital-Finanzierung ist dem Einwand ausgesetzt, dass die Beteiligten im vorvertraglichen Stadium über die Fähigkeiten und Prognosen des Investitionsvorhabens selbst unsicher und damit gleich schlecht informiert sind. Diesem Einwand ist jedoch entgegenzuhalten, dass zumindest bezogen auf das obige Beispiel, ein als wahrheitsgemäß offen gelegter Businessplan als ein Signal zu verstehen sein kann, dass sämtliche Projektinformationen, die der Investor gerade nicht hat, zum Abbau von Informationsasymmetrie beitragen. Gleichwohl ist damit jedoch nicht das Ausfallrisiko des Vorhabens vermieden oder gar reduziert. Nach alledem stellt das Signaling zwar eine taugliche Maßnahme zum vorvertraglichen Risikomanagement dar, ist jedoch als alleine Handlungsmöglichkeit nicht zielführend.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Erholung des deutschen Beteiligungsmarktes seit 2006 und definiert das Ziel der Untersuchung, Risikomanagement-Methoden für die Frühphasenfinanzierung zu analysieren.

II. Venture Capital und Risiko: Dieses Kapitel erläutert die ökonomische Relevanz von Venture Capital und grenzt den Begriff von anderen Finanzierungsformen wie der Bankfinanzierung und Mezzanine-Kapital ab.

III. Risikoanalyse des Venture Capital-Finanzierungsverhältnisses: Hier werden die spezifischen Risikobereiche, unterteilt in exogene Marktrisiken und endogene Verhaltensrisiken, theoretisch fundiert dargestellt.

IV. Risikomanagement durch Vertragsgestaltung: Das Kernstück der Arbeit untersucht konkrete vertragliche Klauseln, Staging-Mechanismen und Kontrollinstrumente zur Risikominimierung bei Venture-Capital-Investitionen.

V. Alternatives Risikomanagement: Hier werden ergänzende Ansätze wie vertrauensbasierte Konzepte und der Einsatz von Intermediären zur Senkung von Transaktionskosten diskutiert.

VI. Schlussbemerkung: Die Schlussbemerkung fasst die Erkenntnisse zusammen und plädiert für einen kombinativen Ansatz aus vertraglicher Gestaltung und Vertrauensaufbau zur langfristigen Stärkung des Venture-Capital-Marktes.

Schlüsselwörter

Venture Capital, Risikomanagement, Beteiligungsvertrag, Informationsasymmetrie, Signaling, Screening, Due Diligence, Staging, Monitoring, Agency-Kosten, Frühphasenfinanzierung, Business Angels, Unternehmensfinanzierung, Beteiligungsgesellschaften.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie Investoren das spezifische Risiko bei der Finanzierung von innovativen Start-up-Unternehmen in Deutschland durch rechtliche und ökonomische Instrumente steuern können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die Risikoanalyse, die vertragliche Gestaltung von Beteiligungsverträgen (z. B. Kontrollrechte) sowie alternative Ansätze zur Risikoreduzierung im Venture-Capital-Geschäft.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Risiken im Venture-Capital-Verhältnis (insbesondere Informationsasymmetrien) durch vertragliche Anreize und geeignete Kontrollmechanismen effektiv gemanagt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit verfolgt einen rechts- und wirtschaftswissenschaftlichen Ansatz, der aktuelle Rechtsprechung und finanzierungstheoretische Modelle (wie die Principal-Agent-Theorie) verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Risikoanalyse, die detaillierte Darstellung von Vertragsmechanismen wie Signaling, Staging und Monitoring sowie alternative Managementstrategien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Venture Capital, Risikoanalyse, Beteiligungsvertrag, Informationsasymmetrie und Kontrollrechte sind die prägenden Fachbegriffe dieser Untersuchung.

Wie unterscheidet sich die Finanzierung durch Venture Capital von einer Bankfinanzierung?

Im Gegensatz zu Banken, die Sicherheiten verlangen und Zinsen sowie Tilgung fordern, beteiligt sich der Venture Capital-Geber am Eigenkapital und übernimmt ein höheres Risiko, das durch intensive Beratung und Mitspracherechte kompensiert wird.

Was besagt die „Goldene Regel“ im Venture-Capital-Geschäft?

Das Zitat „He who has the gold makes the rules“ verdeutlicht das Machtverhältnis und die Absicherung des Investors gegenüber dem Gründer durch vertragliche Regelungen.

Final del extracto de 71 páginas  - subir

Detalles

Título
Venture Capital und Risikomanagement in Deutschland
Subtítulo
Vertragliche und alternative Mechanismen
Universidad
University of Dusseldorf "Heinrich Heine"
Autor
David Eckner (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
71
No. de catálogo
V122495
ISBN (Ebook)
9783640278640
ISBN (Libro)
9783640282746
Idioma
Alemán
Etiqueta
Venture Capital Risikomanagement Deutschland CAPM GCAPM Beteiligungsvertrag Vertrauen Intermediäre Vorstandsvergütung Informationsasymmetrie stop-or-go hidden action consumption on the job start-up Unternehmensgründung hidden information corporate venture capital public venture capital spin-off university spin-off business angels mezzanine Finanzierung Vulture Capitalist Geierfonds Wagniskapital Risikokapital exogenes Risiko endogenes Risiko signaling screening monitoring self-selection Exit Gesellschaftssatzung Nebenvereinbarung Geschäftsführungsersetzungsrecht Portfoliodiversifikation Entrepreneur Gründungsfinanzierung start-up counselling VC-Beteiligung GmbH-Gründung Governance-Mechanismus Finanzierungsphasen early-stage later-stage mid-stage Kontrollrechte Überwachungsrechte Besuchsrechte
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GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
David Eckner (Autor), 2009, Venture Capital und Risikomanagement in Deutschland, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/122495
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