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Der Gesundheitsfonds

Sinn und Unsinn der Gesundheitsreform 2007

Titre: Der Gesundheitsfonds

Dossier / Travail , 2009 , 28 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Dipl.-Sozialarbeiter (FH), Dipl.-Sozialpädagoge (FH) Uwe Janatzek (Auteur)

Politique - Système politique de l'Allemagne
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Résumé Extrait Résumé des informations

Das Jahr 2009 ist ein Jahr der Veränderungen – zumindest was die Neuerungen in der gesetzlichen Krankenversicherung betrifft, und hier speziell den neu eingeführten Gesundheitsfonds. Das Jahr 2009 ist ein Jahr der Veränderungen – zumindest was die Neuerungen in der gesetzlichen
Krankenversicherung betrifft, und hier speziell den neu eingeführten Gesundheitsfonds.
Es wäre jedoch verkürzt, lediglich die Änderungen, die sich durch den Gesundheitsfonds
ergeben, als quasi losgelöst von allen vorhergehenden und sonstigen Maßnahmen der
Gesundheitspolitik zu betrachten. Vielmehr stellt er (trotz seines Kompromißcharakters) eine
Weiterführung der bisherigen "Kostendämpfungspolitik" im Gesundheitswesen dar. Deshalb
erscheint es sinnvoll, auch den bisherigen Gang der gesundheitspolitischen Maßnahmen
und die Verortung des Gesundheitsfonds in die bis jetzt erfolgten Reformbemühungen mit in
die Betrachtungen aufzunehmen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. - Einführung:

2. - Gesetzliche Entwicklung:

3. - Der Gesundheitsfonds:

3.1 - Der Gesundheitsfonds als Kompromiß - Gesundheitsprämie und Bür gerversicherung:

3.2 - Funktionsweise des Gesundheitsfonds:

3.2.1 - Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil:

3.2.2 - Steuerfinanzierte Bundesmittel:

3.2.3 - Auszahlungen aus dem Gesundheitsfonds:

3.3 - Gleichzeitig mit dem Gesundheitsfonds eingeführte Regelungen:

3.3.1 - Allgemeine Versicherungspflicht:

3.3.2 - Morbiditäts-Risikostrukturausgleich und Morbiditätsfilter:

3.3.3 - Spitzenverband Bund der Krankenkassen:

4. - Fazit - Nach der Reform ist vor der Reform:

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Einführung des Gesundheitsfonds im Kontext der Gesundheitsreform 2007 kritisch zu beleuchten und dessen strukturelle Auswirkungen sowie die zugrunde liegenden politischen Kompromisslinien zu analysieren.

  • Historische Einordnung der gesundheitspolitischen Reformbemühungen seit 1977.
  • Gegenüberstellung der Modelle Gesundheitsprämie und Bürgerversicherung als Basis des Kompromisses.
  • Detaillierte Analyse der Funktionsweise, Finanzierungsstruktur und Zuweisungsmechanismen des Gesundheitsfonds.
  • Kritische Bewertung der flankierenden Maßnahmen wie der allgemeinen Versicherungspflicht und des Morbi-RSA.
  • Diskussion über die Auswirkungen auf Wettbewerb und soziale Gerechtigkeit innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung.

Auszug aus dem Buch

3.2.3 – Auszahlungen aus dem Gesundheitsfonds:

Aus dem Gesundheitsfonds wiederum wird den Krankenkassen pro Versichertem ein Pauschalbetrag gezahlt, der zur Zeit 185,6373 EUR beträgt. Der tatsächlich zu zahlende Betrag setzt sich dabei aber zusammen aus risikoadjustierten Beträgen (wobei auch Abschläge möglich sind), so daß sich der Gesamtbetrag pro Versichertem wie folgt aufschlüsselt:

Wie zu sehen, ist die Zuweisung des tatsächlichen Betrags aus dem Gesundheitsfonds an die Kassen pro Versichertem von einer ganzen Reihe von Parametern abhängig, so daß die Höhe der immer wieder in die Diskussion einfließenden monatlichen Grundpauschale die wirklichen Zahlungsverhältnisse nur höchst unvollkommen wiedergibt.

Weiterhin fließen den Kassen noch sonstige Einnahmen von außerhalb des Gesundheitsfonds zu (z.B. Rückforderungen für zu Unrecht erbrachte Leistungen), obwohl die Höhe gemessen am (bisherigen) Gesamtfinanzierungsbetrag durch Beiträge relativ niedrig sind. Aber auch darüber hinaus können der GKV Steuermittel zufließen, und zwar über den Gesundheitsfonds als zinslose Darlehen über § 271 Abs. 3 SGB V – nämlich dann, wenn es trotz des Bestehens der nach § 271 SGB V zu bildenden Liquiditätsreserven in Höhe von 50 % der monatlichen Beitragseinnahmen der GKV zu Finanzierungsproblemen bei der Zuweisung der Fondsmittel an die Krankenkassen kommt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. - Einführung: Die Einleitung bettet den Gesundheitsfonds in die langjährige deutsche Kostendämpfungspolitik ein und betont, dass er als Kompromissmodell innerhalb der laufenden Reformbemühungen zu verstehen ist.

2. - Gesetzliche Entwicklung: Dieses Kapitel skizziert die historische Entwicklung der gesetzlichen Krankenversicherung seit 1977 und zeigt auf, wie verschiedene Kostendämpfungsgesetze die Rahmenbedingungen stetig verändert haben.

3. - Der Gesundheitsfonds: Dieser Hauptteil analysiert das Finanzierungskonstrukt, die politischen Hintergründe des Kompromisses, die Funktionsweise der Mittelverteilung sowie ergänzende Reformen wie die Versicherungspflicht und den Morbi-RSA.

4. - Fazit - Nach der Reform ist vor der Reform: Das Fazit bewertet die Reform als übereiltes Projekt mit handwerklichen Fehlern und warnt davor, dass der Wettbewerb zu Lasten der Versicherten und der Qualität gehen könnte.

Schlüsselwörter

Gesundheitsfonds, Gesundheitsreform 2007, GKV, Risikostrukturausgleich, Morbi-RSA, Bürgerversicherung, Gesundheitsprämie, Kostendämpfung, Solidaritätsprinzip, Versicherungspflicht, Spitzenverband Bund der Krankenkassen, Finanzierung, Wettbewerb, Sozialversicherung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den 2009 eingeführten Gesundheitsfonds und bewertet ihn als ein politisches Kompromissmodell innerhalb der deutschen Gesundheitspolitik.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die historische Entwicklung der GKV, die Finanzierungsmechanismen des Gesundheitsfonds sowie die Auswirkungen neuer Regelungen auf Versicherte und Krankenkassen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit zielt darauf ab, den "Sinn und Unsinn" der Reform zu hinterfragen und zu prüfen, ob die gesetzlichen Anpassungen tatsächlich zu einer nachhaltigen Verbesserung führen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine politikwissenschaftliche und sozialrechtliche Analyse, die auf der Auswertung von Gesetzestexten, Kommissionsberichten und offiziellen Daten des Bundesversicherungsamtes basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Funktionsweise des Fonds, der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbelastung, dem Morbi-RSA und der Rolle des neuen Spitzenverbandes.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Gesundheitsfonds, Morbi-RSA, Versicherungspflicht, Solidaritätsprinzip und Kostendämpfung.

Was kritisiert der Autor konkret am Morbi-RSA?

Der Autor kritisiert, dass der Morbi-RSA zu stark von politischen Interessen geleitet sei, den Krankheitsbegriff verwässere und durch den Wegfall eines Hochrisikopools Wettbewerbsverzerrungen schaffe.

Wie bewertet der Autor die Belastung für Arbeitnehmer?

Der Autor stellt fest, dass Arbeitnehmer in ungünstigen Konstellationen bis zu 40 % höhere Gesundheitskosten tragen könnten als Arbeitgeber, was den sozialen Ausgleich in Frage stellt.

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Résumé des informations

Titre
Der Gesundheitsfonds
Sous-titre
Sinn und Unsinn der Gesundheitsreform 2007
Université
Protestant University of Applied Sciences Rheinland-Westfalen-Lippe
Cours
M1 LV 03 im Studiengang Management in sozialwirtschaftlichen und diakonischen Organisationen
Note
1,0
Auteur
Dipl.-Sozialarbeiter (FH), Dipl.-Sozialpädagoge (FH) Uwe Janatzek (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
28
N° de catalogue
V122500
ISBN (ebook)
9783640278688
ISBN (Livre)
9783640282760
Langue
allemand
mots-clé
Gesundheitsfonds Studiengang Management Organisationen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Dipl.-Sozialarbeiter (FH), Dipl.-Sozialpädagoge (FH) Uwe Janatzek (Auteur), 2009, Der Gesundheitsfonds, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/122500
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Extrait de  28  pages
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