David Foster Wallace - Eine Einführung zu Autor und Werk


Ausarbeitung, 2007
28 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhalt

1. Biographie und literarische Karriere

2. David Foster Wallaces Position innerhalb der amerikanischen Literatur
2.1 John Barth und „The Literature of Exhaustion“
2.2 „E Unibus Pluram“
2.3 Wallaces post-postmodernistisches Konzept
2.4 Parallelen zu Zeitgenossen

3. Brief Interviews with Hideous Men
3.1 Aufbau und erzählerische Gestaltung
3.2 Die „Hideous Men“

4. Literaturverzeichnis
4.1. Primärliteratur
4.2. Sekundärliteratur
4.3. Interviews
4.4. Rezensionen

David Foster Wallace – eine Einführung zu Autor und Werk

Ein Freund von David Foster Wallace, der Autor Mark Costello, beschrieb diesen einmal folgendermaßen:

Wallace is the smartest human I have ever known, plus the quickest, but he fights to write, which is odd considering the plenty of his talents. […] He’s a brutal worker and a brutal blow-off. He could bleed to death watching game shows, yet routinely puts out twenty-five thousand careful words a day, […] an editorial Idi Amin.[1]

Das folgende Kapitel informiert im ersten Teil abrissartig über den persönlichen und schriftstellerischen Werdegang dieses literarischen Schwerstarbeiters und gibt einen Überblick über sein bisheriges Werk. Im zweiten Abschnitt soll Wallaces Position innerhalb der amerikanischen Literaturlandschaft bestimmt und sein künstlerisches Anliegen verdeutlicht werden. Der dritte Teil widmet sich den Kurzen Interviews.

1. Biographie und literarische Karriere

David Foster Wallace wird 1962 in Ithaca, New York, als Sohn einer Englischlehrerin und eines Literaturprofessors geboren. Der mathematisch und sprachlich hochbegabte Junge liest von Comics bis zu psychologischer Fachliteratur alles, was die elterlichen Bücherwände hergeben; außerdem nimmt er an zahlreichen Tennisturnieren teil und schafft es bis in die Top 50 der US-Junioren-Tennisrangliste. Mit 15 stagniert er jedoch in seiner sportlichen Entwicklung und wendet seine Aufmerksamkeit verstärkt der Mathematik zu, in der er seine neue Berufung gefunden zu haben glaubt. (Rückblickend sagt er, das Lösen mathematischer oder logischer Probleme sei für ihn damals eine Epiphanie im Joyceschen Sinne gewesen.) 1980 nimmt er am Amherst College ein Philosophiestudium mit Schwerpunkt Mathematik und Logik auf, verliert aber auch hieran nach einiger Zeit das einst so brennende Interesse und gerät in eine Krise. Er unterbricht das Studium und entdeckt seine Begeisterung am Schreiben, das ihn nun in ähnliche Hochstimmung versetzt wie einst die Beschäftigung mit technischer Philosophie.

Als er das Studium 1985 abschließt, ist die Rohfassung seines ersten Romans fertig, der er die Aufnahme in das M.F.A.-Programm der University of Arizona verdankt, und die 1987 in überarbeiteter Form unter dem Titel The Broom of the System[2] bei Penguin erscheint. Im selben Jahr wird Wallace für den Roman mit dem Whiting Writers’ Award der Mrs. Giles Whiting-Stiftung ausgezeichnet.

In Arizona schreibt Wallace mehrere Short Storys, die in bekannten Zeitschriften wie Paris Review, Conjunctions, Playboy oder Harper’s abgedruckt werden und 1989 zusammen mit der Novelle „Westward the Course of the Empire takes its Way“ als Storysammlung mit dem Titel Little Girl with Curious Hair[3] bei Norton erscheinen. Diese kommt zwölf Jahre später in der Übersetzung von Marcus Ingendaay[4] als erster Titel von Wallace auf den deutschen Markt und wird von Kritik und Publikum positiv aufgenommen.[5]

Während der Arbeit an Little Girl gerät Wallace jedoch in eine weitere Schaffens- und Motivationskrise. Erfolglos schreibt er an einem zweiten Roman, „[that] refused to come alive on page“[6], gibt das Projekt schließlich auf und verliert sich Medienberichten zufolge in Drogenexzessen, was er selbst sowohl dementierte als auch bestätigte. Ein 1989 begonnenes Studium in Harvard bricht er nach einem Jahr ab und nimmt in Normal, Illinois eine Stelle als Englischdozent an; 1993 wechselt er an die Illinois State University in Bloomington. In den neuen Lebensumständen gelingt es ihm nun endlich, an einem Nachfolgeroman für The Broom zu arbeiten.

Das 1079-seitige Ergebnis Infinte Jest[7] erscheint 1996. In dem Roman macht Wallace zwei zentrale und gegensätzliche Schauplätze, eine Tennisakademie und eine Entzugsanstalt, zum Ausgangspunkt für die Konstruktion eines hochkomplexen Geflechts aus Figuren und Ereignissen, die eine auf den ersten Blick unüberschaubare Chronologie aufweisen. Im Mittelpunkt der Handlung steht eine obskure Videokassette mit dem Titel Infinite Jest[8], die so komisch ist, dass jeder Betrachter sofort alles um sich herum vergisst und fortan nur noch debil vor sich hinvegetiert. Der Roman übt Kritik an den zumeist passiven Unterhaltungsformen des zeitgenössischen Kulturbetriebs, indem er sich der passiven Konsumierbarkeit widersetzt. Das geschieht zum einen durch die extreme Komplexität, zum anderen dadurch, dass er sich auf verschiedensten sprachlichen Ebenen bewegt und u. a. Elemente von Sportreportagen, Satiren, Abhandlungen, Roten Listen, Junkieprosa und dem Jargon der Psychotherapie enthält. Infinite Jest bringt Wallace den endgültigen Durchbruch. Der Roman wird „in einem Atemzug mit Thomas Pynchons Enden der Parabel, William Gaddis’ JR und Don DeLillos Unterwelt[9] genannt, und Wallace erhält von der MacArthur-Foundation ein auch als „Genious Grant“ bekanntes Stipendium in sechsstelliger Höhe.

Während Wallace an Infinite Jest schreibt, arbeitet er an unkonventionellen journalistischen Projekten für das Magazin Harper’s, dessen Mitherausgeber er 1995 wird. Die dabei entstehenden Essays werden zusammen mit anderen Arbeiten 1997 in dem Band A Supposedly Fun Thing I’ll Never Do Again[10] veröffentlicht. Außerdem schreibt Wallace nach wie vor Storys für bekannte Zeitschriften, die ihm weitere Preise einbringen. Sie bilden den Grundstock für den zweiten Storyband Brief Interviews with Hideous Men, der 1999 veröffentlicht wird. Wallace gehört in den USA nun endgültig zu den etablierten Schriftstellern. Der Titelessay von A Supposedly Fun Thing, ein bissiger Bericht über die Erfahrungen auf einer Luxuskreuzfahrt in der Karibik, erscheint 2002 in der Übersetzung von Marcus Ingendaay unter dem Titel Schrecklich amüsant, aber in Zukunft ohne mich[11] in Deutschland, fast zeitgleich mit der Übersetzung der Brief Interviews. Beide Veröffentlichungen festigen Wallaces Ruf als „das Sprachgenie der jüngeren US-Literatur“[12], was in Deutschland natürlich auch das Verdienst seiner Übersetzer ist.

Nach den Brief Interviews arbeitet Wallace wieder an journalistischen Projekten; außerdem wird er vom Pomona College als Disney Professor of Creative Writing engagiert, eine Professur, die von einem Neffen Walt Disneys eingerichtet wurde. Hierin liegt eine besondere Ironie, ist es doch Wallace, der in Infinite Jest das in den USA allgegenwärtige Firmensponsoring parodiert und eine Zeit in der nahen Zukunft beschreibt, in der die Kalenderjahre nicht nummeriert sind, sondern nach Unternehmen benannt werden, die sie kaufen. Daher muss beispielsweise im Jahr eines Herstellers von Inkontinenzprodukten sogar die Freiheitsstatue eine Erwachsenenwindel tragen.

2004 veröffentlicht Wallace seine dritte Storysammlung, Oblivion[13], und im Jahr darauf einen weiteren Essayband, Consider the Lobster[14]. Ein Teil der Storys aus Oblivion ist 2006 in deutscher Übersetzung von Marcus Ingendaay und Ulrich Blumenbach unter dem Titel In alter Vertrautheit[15] erschienen. Die Veröffentlichung der restlichen Storys in deutscher Sprache ist für Herbst 2007 vorgesehen und soll die editorischen Weichen für die deutsche Ausgabe von Infinite Jest stellen, an der Ulrich Blumenbach zurzeit arbeitet und die voraussichtlich 2009 bei Kiepenheuer & Witsch erscheinen wird.

2. David Foster Wallaces Position innerhalb der amerikanischen Literatur

Die Einordnung von Wallace in den Zusammenhang der amerikanischen Literatur soll zuerst unter diachronen und danach unter synchronen Gesichtspunkten erfolgen. Der Fokus liegt also zunächst auf der postmodernistischen Tradition, aus der der Autor kommt, und darauf, was er von dieser Tradition aufnimmt bzw. an ihr kritisiert und überwinden will. Die Ergebnisse dieses Abschnitts werden zu Wallaces künstlerischem Konzept hinführen, das kurz vorgestellt werden soll. Danach wird der Blick auf Wallaces zeitgenössisches Umfeld gerichtet, das von Autoren wie etwa Jonathan Franzen, Richard Powers und Jeffrey Eugenides bestimmt ist.

2.1 John Barth und „The Literature of Exhaustion“

Vor allem nach dem Erscheinen von Wallaces ersten Werken wurde Wallace von Kritikern nicht selten als Erbe von Postmodernisten wie etwa John Barth, Thomas Pynchon, William Gass, Don DeLillo oder William Gaddis bezeichnet.[16] Die Vorstellung eines literarischen Erbes, also einer mehr oder weniger direkten Beeinflussung eines Autors durch andere, erweist sich hier wie so oft als vereinfachendes Konstrukt, denn Wallaces Verhältnis zu seinen postmodernistischen Vorgängern ist nicht unkompliziert und sowohl von positiver Beeinflussung als auch von bewusster Abgrenzung geprägt:

In interviews, in essays, and in his fiction, Wallace has acknowledged his debt to the self-styled renegades whose books had become, by the time he encountered them, staples of the academic curriculum. But like many other Americans who grew up in the wake of the 1969s, he seems haunted by a feeling of belatedness: he came of age in a world in which revolt, to paraphrase the poet Thom Gunn, had once again become a style. And while he admires the radical panache of his literary fathers, Wallace cannot help but regard them with an envious, quasi-Oedipal hostility: »If I have a real enemy, a patriarch for my patricide, it’s probably Barth and Coover and Burroughs, even Nabokov and Pynchon.«[17]

Ein Exkurs zu den Wurzeln des Postmodernismus soll helfen, diese Beziehung zu verstehen.

Wallace wurde geboren, als der Postmodernismus gerade entstand und wuchs in einer Zeit auf, in der die Literatur u. a. unter dem Einfluss von John Barths Essay „The Literature of Exhaustion“[18] eine grundlegende Wandlung erfuhr. Barth argumentierte, dass sich die modernistische Literatur unweigerlich auf einen Endpunkt zu bewege und erschöpfe, weil sie sich stets Innovation, Verfeinerung und Verbesserung abverlange. Er stellte das Streben der Moderne nach immer neuen, immer „zutreffenderen“ Darstellungsmöglichkeiten der – subjektiv wahrgenommenen – Wirklichkeit (z.B. „Stream of Consciousness“) radikal infrage und sah die Aufgabe des zeitgemäßen Schriftstellers darin, diesen Endpunkt zu überwinden, indem er sich dessen ästhetisches Potential zunutze macht: „What it comes to is that an artist doesn’t merely exemplify an ultimacy; he employs it.“[19] Anstatt nach neuen Methoden der Wirklichkeitsabbildung zu suchen, gelte es, das Verhältnis zwischen der literarischen Methode und der abgebildeten Wirklichkeit untersuchen, so Barth: „What artists feel about the state of the world and the state of their art is less important than what they do with that feeling,“[20] resümiert er 1984 nochmals.

Der Begriff ‚Literature of Exhaustion’ wurde fälschlicherweise oft als Ausdruck der Aufzehrung aller literarischen Möglichkeiten, der Krise und gar des Niedergangs der Literatur verstanden. Barth dagegen dachte weit weniger kulturpessimistisch, wie er in seinem ergänzenden Essay „The Literature of Replenishment“ von 1979 klarstellt: „But a great many people […] mistook me to mean that literature, at least fiction, is kaput, that it has all been done already […].”[21] Zudem wurde der Essay weithin so aufgefasst, dass Barth den Abbruch der Verbindung zwischen dem Text und der Welt postuliere und damit der traditionell an die Kunst gestellten Forderung nach Repräsentation der außertextlichen Wirklichkeit eine radikale Absage erteile, weil die dahingehenden Möglichkeiten erschöpft seien.

Hier kommt Wallace ins Spiel. Boswell zufolge versteht Wallace Barth genau in diesem Sinne und sieht in ihm eine Art Vatermörder, der, „since the text is now grounded in nothing beyond itself“[22] den modernistischen Autoren, seinen „Vätern“, den Boden unter den Füßen wegzog. Wallace habe diese Ablösung der Literatur von der Außenwelt zwar als notwendige und richtige Antwort auf den Modernismus betrachtet, durch die ein enormes Maß an Freiheit und neuen Möglichkeiten entstanden sei, er habe jedoch auch bemerkt, dass diese Entwicklung in der Folge Angst und Isolation mit sich brachte und letzten Endes in eine Sackgasse aus Selbstreferentialität und Ironie führte.[23] Um die Literatur aus der postmodernen Sackgasse herauszuholen, stelle Wallace, stark vereinfacht gesagt, die Verbindung zur Realität wieder her und wende sich damit gegen seinen „primary fictional father“[24].

Robert McLaughlin dagegen argumentiert, Boswell interpretiere den Essays wie so viele vor ihm falsch, wenn er in ihm die Forderung nach dem Abbruch der Brücken zwischen Literatur und Außenwelt sieht: „Barth is certainly making problematic literature’s referential relationship to the world, making the process of representation opaque rather than transparent […] but he is not severing the connection altogether.“[25] Die These, Wallace rebelliere in erster Linie gegen Barth, wenn er versuche, die Verbindung wieder herzustellen, sei also nicht haltbar.[26]

In der Tat übersieht Boswell bei seiner Argumentation einige Nuancen in Barths Essay, die gegen das Postulat einer rein in der Textwelt verankerten Literatur sprechen. Dazu ist zunächst zu klären, was Barth genau mit dem Begriff „Selbstreferentialität“ meint. McLaughlin unterstreicht, Barth sehe in der Selbstreferentialität auch und vor allem eine Antwort auf den Verlust der Unschuld von Sprache und Repräsentation. Mit „Exhaustion“ und „used-upness“ meine Barth das weitestgehende „Schon-gesagt-sein“, das es nahezu unmöglich mache, noch etwas Neues zu sagen. Um die Literatur dennoch weiterzubringen und „vor der Forderung der Avantgarde nach beständiger Transgression“[27] nicht gänzlich verstummen zu lassen, müsse man sich auf das bereits Gesagte beziehen, und genau das meine er mit der Selbstreferentialität von Literatur.[28] In dem Essay „Postmodernism Revisited“[29] verdeutlicht er nachträglich seine Gedanken zu diesem Thema, indem er auf eine Parabel von Eco verweist:

Ein Mann, der zu einer Frau sagt, »Ich liebe dich inniglich«, weiß – wie sie selber –, dass er ein abgenutztes Klischee benutzt. Setzt er es jedoch gewissermaßen als Zitat ein, dann vermeidet er die falsche Unschuld, hat aber gleichwohl zum Ausdruck gebracht, dass er die Frau in einer Zeit der verlorenen Unschuld liebt.[30]

Diese Parabel macht deutlich, dass Selbstreferentialität – hier der Gebrauch des Satzes „Ich liebe dich inniglich“ als Zitat – durchaus auch zum Zweck haben kann, die außertextliche Realität anzusprechen und abzubilden, in diesem Fall die Gefühle des Mannes und den Zustand der Welt um ihn herum. Und ähnlich wie dieser Mann ist in einer Zeit der verlorenen Unschuld auch der technisch zeitgemäße Künstler (in Abgrenzung zum technisch nicht zeitgemäßen Künstler und zum technisch zeitgemäßen Nicht-Künstler) jemand, „who manage[s] nonetheless to speak eloquently and memorably to our human hearts and conditions“[31], und zwar u.a. durch das Mittel der Selbstreferentialität.

[...]


[1] Mark Costello, „Fighting to Write: A Short Reminiscence of D. F. Wallace,” The Review of Contemporary Fiction 13.2 (Summer 1993): 236.

[2] David Foster Wallace, The Broom of the System (New York: Viking Penguin, 1987).

[3] David Foster Wallace, Girl with Curious Hair (New York: Norton, 1989).

[4] David Foster Wallace, Kleines Mädchen mit komischen Haaren, Deutsch von Marcus Ingendaay (Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2001).

[5] Vgl. z.B. Willi Winkel, „Wie es einen kotzüblen Nachmittag lang nur Schafteile am Regnen war,“Süddeutsche Zeitung (21.3.2001); Richard Kämmerlings, „Die Quizfrage des Seins,“Frankfurter Allgemeine Zeitung (31.3.2001).

[6] Boswell, Understanding David Foster Wallace, 6.

[7] David Foster Wallace, Infinite Jest (Boston: Little, Brown, 1996).

[8] Der Titel ist eine Anspielung auf ein Zitat aus Shakespeares Hamlet.

[9] Gunter Blank, „Ein Bursche von unendlicher Phantasie,“Die Welt (6.10.2002).

[10] David Foster Wallace, A Supposedly Fun Thing I’ll Never Do Again (New York: Back Bay Books, 1997).

[11] David Foster Wallace, Schrecklich amüsant, aber in Zukunft ohne mich, Deutsch von Marcus Ingendaay (Hamburg: marebuchverlag, 2002).

[12] Moritz Schuller, „Liebe zu Baywatch,“Literaturen 03/02 (2002): 30.

[13] David Foster Wallace, Oblivion (Boston: Little, Brown, 2004).

[14] David Foster Wallace, Consider the Lobster (Boston: Little, Brown, 2005).

[15] David Foster Wallace, In alter Vertrautheit, Deutsch von Ulrich Blumenbach und Marcus Ingendaay (Köln: Kiepenheuer & Witsch 2006).

[16] Vgl. z.B. Michiko Kakutani, „Live in Cleveland, 1990,“The New York Times (27.12.1986); Stanley Elkin, „Wittgenstein is dead and living in Ohio,“The New York Times Book Review (1.3.1987); Sven Birkerts, „The Alchemist's Retort. A multi-layered postmodern saga of damnation and salvation,” The Atlantic Monthly (Februar 1996).

[17] A. O. Scott, „The Panic of Influence,” New York Review of Books 47.2 (10.2.2000): 39f.

[18] Vgl. John Barth, „The Literature of Exhaustion,” The Friday Book, Hg. John Barth (New York: Putnam, 1984) [11967].

[19] Ebd., 68.

[20] Ebd., 64.

[21] John Barth, „The Literature of Replenishment,“The Friday Book, Hg. John Barth (New York: Putnam, 1984) [11979], 205.

[22] Boswell, Understanding David Foster Wallace, 13.

[23] Vgl. ebd., 12f. Den genauen Verlauf dieser Entwicklung und ihre negativen Folgen für die Gesellschaft beschreibt Wallace in einem zentralen Essay, „E Unibus Pluram: Television and U.S. Fiction“, der im folgenden Unterkapitel näher besprochen wird.

[24] Boswell, Understanding David Foster Wallace, 9.

[25] Robert L. McLaughlin, „Post-Postmodern Discontent: Contemporary Fiction and the Social World,“

Symploke: A Journal for the Intermingling of Literary, Cultural and Theoretical Scholarship 12: 1-2 (2004), 57.

[26] Vgl. ebd., 56-9.

[27] Dieter Borchmeyer, „Postmoderne,“Moderne Literatur in Grundbegriffen, Hg. Dieter Borchmeyer und Viktor Žmegač (Frankfurt am Main: Athenæum, 1987) 311.

[28] Vgl. McLaughlin, „Post-postmodern Discontent,“ 57ff.

[29] John Barth, „Postmodernism Revisited,“Review of Contemporary Fiction 16.1 (1988): 16-24.

[30] Zitiert nach: Borchmeyer, „Postmoderne,“ 311f.

[31] Barth, „The Literature of Exhaustion,“ 67 (meine Hervorhebung).

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten

Details

Titel
David Foster Wallace - Eine Einführung zu Autor und Werk
Hochschule
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Note
1,0
Autor
Jahr
2007
Seiten
28
Katalognummer
V122511
ISBN (eBook)
9783640278725
Dateigröße
532 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Bei diesem Text handelt es sich um das erste Kapitel einer mit 1,0 benoteten Diplomarbeit mit dem Titel "David Foster Wallaces 'Brief Interviews with Hideous Men' – Eine kritische Analyse der deutschen Übersetzung".
Schlagworte
David, Foster, Wallace, Eine, Einführung, Autor, Werk
Arbeit zitieren
Stefanie Röder (Autor), 2007, David Foster Wallace - Eine Einführung zu Autor und Werk, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/122511

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