Die deutschen Sprachgesellschaften des 17. Jahrhunderts


Hausarbeit (Hauptseminar), 2005

22 Seiten, Note: 1.1


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Vorwort

II. Die deutschen Sprachgesellschaften des 17. Jahrhunderts
2.1. Der Forschungsstand
2.2. Der historische Kontext
2.3. Zur Vormachstellung von Lateinisch und Französisch

III. Übersicht der bedeutendsten deutschen Sprachgesellschaften
3.1. Die Fruchtbringende Gesellschaft (FG)
3.2. Die Deutschgesinnte Genossenschaft (DG)
3.3. Der Pegnesische Blumenorden (PBO)
3.4. Der Elbschwanenorden (ESO)

IV. Gesellschaftspersönlichkeiten: Harsdörffer, Gryphius, Schottel und Zesen

V. Fazit

VI. Literaturverzeichnis

I. Vorwort

Die neuhochdeutsche Sprachentwicklung ist durch die unaufhörliche Auseinander- setzung mit fremdsprachlichen Einflüssen gekennzeichnet. Die Gestalt und Entwicklung der deutschen Sprache wurde von den Menschen in den verschiedenen Zeitepochen jeweils unterschiedlich empfunden, bewertet und auch diskutiert. Adäquate Reaktionen auf diese fremden Spracheinflüsse blieben oft aus und waren von einer Vielzahl von gesellschaftlichen, politischen und ideologischen Kräften abhängig. Obwohl in der frühen Neuzeit die Literatur in vielen europäischen Ländern eine Blütezeit erlebte, wurde das Deutsche als eine barbarische Sprache angesehen. An den absolutistischen Fürstenhäusern sprach man Französisch, die Händler verständigten sich in Englisch oder Niederländisch und die geistige Elite sprach und dichtete in Lateinisch. Durch das Aufkommen von organisierten Gruppen, die sich der Arbeit an der Sprache verschrieben, existierten erstmals Mehrheiten in der absolutistischen Gesellschaft, die auf die Muttersprache und auf deren Erhaltung und Pflege achteten. So gründeten sich dann im 17. Jahrhundert auch in Deutschland Sprachgesellschaften, die zu den ersten größeren Zentren jener Spracharbeit1 wurden und dadurch nicht ohne Grund als galante Poetinnen2 gelten. Die Resultate ihrer Bemühungen liegen vielfach in Form von Poetiken, Grammatiken, Übersetzungen sowie dem ersten deutschen Wörterbuch vor.

Die folgende Arbeit befasst sich mit jenen barocken Sprachgesellschaften und wird in II. neben der Darstellung historisch-kultureller Faktoren auch einen Forschungs- überblick liefern. Im Anschluss werden unter III. Organisation, Aufbau und Struktur anhand der vier einflussreichsten Gesellschaften dargelegt. Da die Sprach- gesellschaften keine ‚Gemeinschaftsarbeiten’ verfassten, beschäftigt sich der Punkt IV. mit den wichtigsten Protagonisten jener Zeit, die Einfluss auf die Sprachreinigung bzw. -entwicklung hatten.

Handelt es sich bei der Agitation der Gesellschaften um einen gezielten Kampf gegen das Fremdwort? Wie sahen die Maßnahmen gegen die vermeintliche ‚Verwelschung und Sprachmengerei’ aus?

II. Die deutschen Sprachgesellschaften des 17. Jahrhunderts

Der Begriff Sprachgesellschaften wurde erst am Anfang des 19. Jahrhunderts geprägt. Durch die Auseinandersetzung mit den Bestrebungen der barocken Spracharbeiter erwachte zu jener Zeit ein neues Interesse am Wirken der Fruchtbringenden Gesellschaft oder etwa der Deutschgesinnten Genossenschaft3 .

Die Sprachgesellschaften galten lange Zeit als Ahnen des 1885 gegründeten Allgemeinen Deutschen Sprachvereins, der sich in seinem Kampf gegen ‚Ver- welschung und Ausländerei’ auf sie berief, sich in ihre vermeintlichen Traditionslinien stellte und ihnen fremdwortpuristische Gesinnungen andichtete. Auch die ältere Literaturgeschichte deutete die Sprachgesellschaften in ihren Zielen häufig falsch und unterstellte ihnen Nationalismus und pedantischen Fremdworthass4.

Heute jedoch werden die überspitzten Darstellungen relativiert und entfernt von Staatsgesinnung oder Chauvinismus gesehen. So erklärt die Forschung den Begriff Sprachgesellschaften im engeren Sinn als Ausdruck für „[...] private Sozietäten, die in der Zeit von 1617 bis 1658 in deutschsprachigen Territorien gegründet worden sind und meist noch im 17. Jahrhundert zu bestehen aufgehört haben.“5 Peter von Polenz schlug darüber hinaus die Bezeichnung Sprachkultivierungsgesellschaften6 vor, die sich wie andere nicht durchsetzte. Dass aber die Absichten der Gesellschaften in diesem Kultivierungsversuch der Muttersprache bestanden, indem die deutsche Kultur, Literatur und Sprache im Vergleich zu den anderen europäischen Sprachen gleichgestellt bzw. belebt werden sollte, gilt als gesichert. Zwar war der Sprachpurismus ein Teil ihrer Arbeiten, aber die Gesellschaften zielten nie auf das alleinige Bemühen „[...] um die Reinheit der mit Fremdwörtern mannigfacher Herkunft durchsetzten deutschen Sprache“7 ab. Die Hauptaufgabe bestand in der sogenannten Spracharbeit8, d.h. der gemeinsamen Anstrengung um die Erforschung und Förderung der eigenen Sprache und Literatur. Dazu gehörten „[...] Übersetzungen wichtiger fremdsprachiger Werke ins Deutsche ebenso wie eine grundsätzliche Besinnung auf Fragen des Wortschatzes, der Grammatik oder der Poetik.“9 Neben den aufgegriffenen inter-lingualen Sprachvarianten richtete sich die Aufmerksamkeit auch auf intra-linguale Phänomene, wie „[...] anstößigen, zweideutigen, veralteten oder regionalen Wörtern und Wendungen, grammat- ikalischen Formen, Orthographien und Aussprachen“10. So ist das Schaffen der Sprachgesellschaften in enger Beziehung zur Konsolidierung des Deutschen als ernstzunehmende Literatur- und Wissenschaftssprache zu interpretieren und steht im engen Zusammenhang mit den Normierungsversuchen des Deutschen.

2.1. Der Forschungsstand

„Die Erforschung der Sprachgesellschaften des 17. Jahrhunderts ist nicht abge- schlossen“11 – so lautet der durchgängige Grundtenor der meisten Beiträge zu diesem Thema. Dass es nach den Publikationen von Christoph Stoll und Karl F. Otto12 seit den 1970’er Jahren an einer linguistisch-geregelten Gesamtdarstellung der allerneuesten Forschungsergebnisse fehlt, erschwert die Analyse. Obwohl am Beginn der 1980’er Jahre ein umfangreiches Vorlesungsmanuskript durch den Gießener Germanisten Heinz Engels13 erarbeitet wurde, fällt seine Aufarbeitung der eigentlichen Sprachgesellschaften im Vergleich zu den Grammatikern knapp aus. Viele Folgeschriften beschränkten sich größtenteils auf Einzelaspekte wie etwa die Sozietätsbewegung des 17. Jahrhunderts14 oder einzelne berühmte Dichter und Grammatiker15.

Quellensammlungen mit Gründungsmanifesten und Briefwechseln der einzelnen Gesellschaftsmitglieder lieferten neben Christoph Stoll auch Hans Schultz16 und Max Hermann Jellinek17, wobei hier immer großer Wert auf die Geschichte der Grammatik gelegt wurde. Dennoch ist die Mehrzahl von Briefsammlungen der Fruchtbringenden Gesellschaft, aber auch das Archiv des Pegnesischen Blumenordens lückenhaft aufgearbeitet worden. So liege es zum einen an dem vielfältigen und umfangreichen Material, aber auch zum anderen an der noch nicht salonfähigen Kärrnerarbeit durch die Forscher18, so Martin Bircher in einem Aufsatz über die Forschungserkenntnisse. Hinzu kommt, dass die Fruchtbringende Gesellschaft als bedeutendste Sprachgesellschaft in nahezu allen Publikationen ausführlich erörtert wird, wohingegen andere Sprachvereinigungen, wie z.B. die Aufrichtige Tannengesellschaft, die Neunständige Hänseschaft oder das Poetische Kleeblatt19 , kaum beschrieben werden. Natürlich ist bei den unbekannteren Gesellschaften die Quellenlage dürftiger, aber die Suche in den Archiven scheint immer noch viele Forscher abzuschrecken. In Zukunft wird sich die Erarbeitung der Fakten, die ein umfassendes Bild der Sprachgesellschaften zulassen, nur in der fächerübergreifenden Beurteilung durch Germanisten, Linguisten, Historiker und Soziologen erschließen lassen20.

2.2. Der historische Kontext

Die Phase der Sprachgesellschaften und ihrer Tätigkeiten fiel in eine Zeit des Umsturzes und der Umwälzung in Europa. Was als lokale Revolte der überwiegend protestantischen Stände gegen das katholische Herrschergeschlecht der Habsburger in Böhmen begann, endete als Dreißigjähriger Krieg zwischen nahezu allen europäischen Staaten. Soldaten aus verschiedenen Ländern kämpften auf den Schlachtfeldern des deutschen Reiches und brachten so ihre jeweilige Mutter sprache mit. So werden neben diesen massiven gesellschaftlichen Veränderungen, die sogenannten Mehrsprachigkeits- und Sprachmischungstendenzen21 des beginnenden 17. Jahrhunderts als Begünstigung für die Bildung einer europäischen Sprachkultivierungsbewegung angesehen. Doch darf man diese Einschätzung nicht getrennt betrachten, denn Sprachgesellschaften – im Sinne der Kultivierung existierten bereits im 15. Jahrhundert und waren z.B. in jeder bedeutenden Stadt Italiens zu finden22. Die einflussreichste italienische Organisation war die Accademia della Crusca, die 1582 in Florenz gegründet wurde23. Die Hauptaufgabe der Akademie war die italienische bzw. toskanische Sprache, die sie – wie es der Name Crusca (‚Kleie’) besagte – vom ‚Mehl’ (dem ‚Unreinen’) abzusondern versuchte24. Von folgenreichem Einfluss war diese Organisation, da sie für die erste deutsche Vereinigung der Fruchtbringenden Gesellschaft als Vorbild fungierte. Die Fruchtbringenden, aber auch andere Sprachgesellschaften, waren deshalb bereits während der Zeit ihres Aufkommens dem Hohn und Spott kritischer und missgünstiger Zeitgenossen ausgesetzt. Grund dafür waren neben verstiegenen Sprachreinigungsbemühungen von Puristen wie Phillip von Zesen25 auch die von der Accademia della Crusca übernommenen Formen wie Emblem, Gesellschaftsname, Spruch oder Aufnahmezeremoniell26. Hauptsächlich waren jedoch die grundsätzliche Ablehnung und differierende Ansichten von Sprachreinigung der Grund für die Mehrheit der verunglimpfenden Auslassungen. Ebenso hatten die niederländischen Rederijkerkammers27 Einfluss auf die Bildung von Sprachgesellschaften, die sich im Laufe des 16. Jahrhunderts als Vereine für Sprache und Rhetorik bildeten. Ihr Gewicht wird indessen als geringer eingeschätzt, wobei sie der Deutschgesinnten Genossenschaft angeblich Pate standen. Gesichert ist der rege Kontakt von deutschen Gesellschaftsmitgliedern in die Niederlanden, wo viele studierten und mit hoher Wahrscheinlichkeit so auch Kontakt zu den dort ansässigen Intellektuellen entstand . So hatte etwa Philipp von Zesen Verbindungen an die dortigen Universitäten und hielt sich im Jahr 1642 in Amsterdam, Leiden und Utrecht auf28. Grundsätzlich kann daher gesagt werden, dass die Sprachgesellschaften des 17. Jahrhunderts infolge der politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse, d.h. aufgrund der Kriege, der Gegenreformation und der territorialen Zersplitterung, sich als Mittelpunkte der damaligen deutschen Sprachreinigung betrachteten. Trotzdem war diese Sprachreinigung kein rein deutsches Phänomen, denn etwa die Académie Francaise betrieb in Frankreich mit ähnlichen Prinzipien Maßnahmen für Sprachreinheit und -richtigkeit. Des weiteren ist herauszustellen, dass die italienischen Gesellschaften ein maßgebliches Orientierungsmodell für Aufbau, Organisation und für äußere Repräsentationsinstrumente bildeten. Wie aus den vielschichtigen und weitreichenden Beziehungen der barocken Sprachgesellschaften hervorgeht, ist ihr Wirken nicht ohne die gesamteuropäischen Sprachkultivierungsbestrebungen zu sehen, wobei sicherlich nationale sowie regionale Unterschiede der jeweiligen Organisationen bestanden. Das Wirken der Übersetzer, Dichter, Schriftsteller und Gelehrten stand somit in einer geistesgeschichtlichen Traditionslinie, welche ihren Ursprung im Späthumanismus hatte und bis zum Beginn der Aufklärung reichte.

2.3. Zur Vorrangstellung von Lateinisch und Französisch

Aus vaterländischem Stolz auf das Alter und die Schönheit der deutschen Ur- und Hauptsprache29 erhoben sich schon im Zeitalter des Humanismus kritische Stimmen gegen die Vernachlässigung der Landessprache sowie die zunehmende Sprach- mischung. Die Bestrebungen der Barockzeit lassen sich ebenfalls auf diese patriotische Verteidigung und Achtung vor der Muttersprache zurückführen. Um jedoch die Absichten der Gesellschaften angemessen zu erfassen, ist es notwendig die kulturelle Stellung der deutschen Sprache im Barockzeitalter zu betrachten.

Die Arbeiten der Sprachgesellschaften sind immerzu unter dem Gesichtspunkt der Vorrangstellung anderer europäischer Sprachen zu beobachten, welche in vielen Gebieten der Verwaltung, Kultur oder Wirtschaft den Vorrang vor dem Deutschen innehatten. Führt man sich die Agitation der Gesellschaften unter jener Prämisse vor Augen, so wird anhand der fortwährenden Betonung der Werte und des Potentials der deutschen Muttersprache, der Wunsch nach der Gleichrangigkeit gegenüber den übrigen europäischen Sprachen erkennbar. Es ist demnach auch nicht verwunderlich, dass die allseitige Anerkennung der deutschen Kultur ebenso zu den Zielausrichtungen der Gesellschaften gehörte. Am Beispiel der Fruchtbringenden Gesellschaft bemerkte hierzu Klaus Conermann, dass es Ziel dieser Gesellschaft gewesen sei, die politischen, militärischen und intellektuellen Führungsschichten für die Vorstellung einer nationalen sprachlichen und literarischen Kultur zu gewinnen.30

[...]


1 Polenz, Peter von: Deutsche Sprachgeschichte vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart. Band II: 17. und 18. Jahrhundert. Berlin / New York 1994. , S. 107

2 Metzger, Erika A. (Hrsg.): Sprachgesellschaften - Galante Poetinnen. In: Daphnis 17 (Jahrgang 1988). , S. 419 ff.

3 Wilpert, Gero von: Sachwörterbuch der Literatur. Stuttgart 2001. , S. 774

4 Kirkness, Alan: Zur Sprachreinigung im Deutschen 1789 – 1871. Eine historische Dokumentation (Band I). Tübingen 1975. , S. 1

5 Polenz, Peter von: Die Sprachgesellschaften und die Entstehung eines literarischen Standards in Deutschland. In: HSK (Band 18.1): Geschichte der Sprachwissenschaft. Berlin / New York 2000. , S. 827

6 Polenz, Peter von: Ebd. , S. 827

7 Stoll, Christoph: Sprachgesellschaften im Deutschland des 17. Jahrhunderts. München 1973. , S. 9

8 Stoll, Christoph: Ebd. , S. 9

9 Stoll, Christoph: Ebd. , S. 10

10 Polenz, Peter von: Deutsche Sprachgeschichte vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart. Band 2: 17. und 18. Jahrhundert. Berlin/ New York 1994. , S. 107

11 Stoll, Christoph: Ebd. , S. 149

12 Otto, Karl F.: Die Sprachgesellschaften des 17. Jahrhunderts. Stuttgart 1972.

13 Engels, Heinz: Die Sprachgesellschaften des 17. Jahrhunderts. Gießen 1983. [= Beiträge zur Deutschen Philologie Bd. 54].

14 Vgl. hierzu: Garber, K.: Sozietäten, Akademien, Sprachgesellschaften. In: Sandkühler, H. J. (Hrsg.) / in Zusammenarbeit mit dem Instituto Italiano Per Gli Studi Filosfici / Gegenbogen, A.: Europäische Enzyklopädie zu Philosophie und Wissenschaften. Band 4. Hamburg 1990. , S. 366-384.

15 Vgl. hierzu: Hundt, Markus: „Spracharbeit“ im 17. Jahrhundert. Studien zu Georg Philipp Harsdörffer, Justus Georg Schottelius und Christian Gueintz. Berlin/ New York 2000.

16 Schultz, Hans: Die Bestrebungen der Sprachgesellschaften des XVII. Jahrhunderts für Reinigung der deutschen Sprache. Neudruck der Originalausgabe von 1888. Leipzig 1975.

17 Jellinek, Max Hermann: Geschichte der Neuhochdeutschen Grammatik - Von den Anfängen bis auf Adelung (2 Bände). Heidelberg 1913 u. 1914.

18 Bircher, Martin: Zur Quellen- und Forschungslage bei den Sprachgesellschaften. In: Bircher, Martin / van Ingen, Ferdinand (Hrsg.): Sprachgesellschaften. Sozietäten. Dichtergruppen. Arbeitsgespräch in der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel vom 28. bis 30. Juni 1977. Vorträge und Berichte (= Wolfenbütteler Arbeiten zur Barockforschung Band 7). Hamburg 1978. , S. 28

19 Otto, Karl F.: Ebd. , S. 57 ff.

20 Bircher, Martin: Ebd. , S. 28

21 Polenz, Peter von: Dt. Sprachgeschichte. , S. 107

22 Otto, Karl F.: Ebd. , S. 7

23 Wilpert, Gero von: Ebd. , S. 774

24 Otto, Karl F.: Ebd. , S. 8

25 van Ingen, Ferdinand: Philipp von Zesen. Stuttgart 1970. , S. 6 ff.

26 Engels, Heinz: Die Sprachgesellschaften des 17. Jahrhunderts. Gießen 1983. [= Beiträge zur Deutschen Philologie Bd. 54]. , S. 23

27 Otto, Karl F.: Ebd. , S.

28 van Ingen, Ferdinand: Ebd. , S. 3

29 Polenz, Peter von: Dt. Sprachgeschichte. , S. 110 ff.

30 Conermann, Klaus (Hrsg.): Die Fruchtbringende Gesellschaft und ihr Köthener Gesellschaftsbuch. Eine Einleitung. (Der Fruchtbringenden Gesellschaft geöffneter Erzschrein (Band II) Weinheim/ Deerfield Beach 1985. , S. 7

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Die deutschen Sprachgesellschaften des 17. Jahrhunderts
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen
Veranstaltung
Das Fremdwort in Sprachwissenschaft, Unterricht und öffentlicher Diskussion
Note
1.1
Autor
Jahr
2005
Seiten
22
Katalognummer
V122522
ISBN (eBook)
9783640278824
ISBN (Buch)
9783640282814
Dateigröße
529 KB
Sprache
Deutsch
Arbeit zitieren
Christoph Hermes (Autor:in), 2005, Die deutschen Sprachgesellschaften des 17. Jahrhunderts, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/122522

Kommentare

  • Gast am 15.6.2021

    Zur Geschichte der Sprachgesellschaften gehört m.E. der Aspekt des Wandels des Spätbarocks hin zu Aufklärung. Schön bei von Hövelen und Rist, noch dezidierter bei Paullini zeichnet sich ja ein Betonung der Wissenschaft, der 7 antiken Sparten derer ab, ein Trend, der eine Fortführung in späteren wissenschaftsbetonenden Gesellschaften des 18. Jh. seine Fortführung findet. Vielleicht ist die Zuwendung zu diesen Themen ein Grund, weshalb die Bemühungen Paullinis zur Gründung des Belorbeerten Taubenordens wenig Wiederhall fanden, möglicherweise natürlich auf, weil das Gewese um Sinnsprüche, Gesellschaftsnamen, Embleme im Lichte der Öffentlichkeit Anlass zur ironischen Betrachtung war. Jedenfalls sollten die Einflüsse Leibniz, Newtons, Descartes und anderer Universalgenies und -Gelehrter und deren Sponsoren einmal Gegenstand wieterer Forschung sein.

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