Mythen und Symbole in der "Unendlichen Geschichte" - eine Filmanalyse


Hausarbeit, 2004

61 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

0. Einleitung

1. Situativer Kontext des Films
1.1 Historisch-sozialer Kontext
1.2 Geistiger Kontext
1.3 Kulturell-ästhetischer Kontext
1.4 Produktionsbedingungen
1.5 Rezeptionsbedingungen
1.6 Position des Films im Wochenprogramm

2. Die Sendung als Ganzheit
2.1 Biographie: Michael Ende
2.2 Botschaft der unendlichen Geschichte
2.3 Inhaltsangabe
2.4 Themenstruktur
2.5 Gattung der Unendlichen Geschichte: Fantasy-Literatur
2.6 Popularität des Buches
2.6.1 Verwirrung in der Literatur
2.6.2 Aufbau der Literatur

3. Makrostrukturen
3.1 Aufbau des Films
3.1.1 Sequenzprotokoll:
3.1.2 Sequenzprotokoll:
3.1.3 Sequenzgrafik
3.2 Narratives Programm
3.2.1 Ausgangsopposition, Mangelsituation und Behebung, lösungs fördernde- und hemmende Elemente
3.2.2 Konfiguration und Präsentation der Personen
3.2.3 Handlungs- und Situationstypen, Klischees und Stereotypen
3.3 Motivgeflecht und Symbolstruktur
3.3.1 Der Mythos allgemein
3.3.2 Das Symbol allgemein
3.3.3 Gegenden in Phantasien (Traumbilder)
3.3.4 Die Symbolik der Figuren und Gegenstände
3.3.5 Das Nichts
3.3.6 Michael Ende über Schildkröten
3.4 Zeitgerüst

4. Mikrostrukturen
4.1 Einstellungsgestaltung
4.1.1 Einstellungsgrößen
4.1.2 Objektbewegungsrichtung
4.1.3 Kamerabewegung
4.1.4 Einstellungs-Perspektive
4.2 Analyse einer Beispielsequenz anhand der Einstellungsformen
4.3 Einstellungsinhalte und ihr Arrangement

5. Ein Didaktischer Ansatz
5.1 Unterrichtskonzept
5.2 Die Phantasiegeschichte

6. Literaturverzeichnis

0. Einleitung

Die symbolisch angereicherten Bildmotive in der Unendlichen Geschichte, die Gegenstand dieser gemeinsamen Hausarbeit ist, sind häufig vertreten und üben großen Einfluss auf das emotionale Erleben des Films aus. Sie geben die Impulse bei der Suche nach Identität. Die symbolischen Botschaften haben ihren Ursprung im stammesgeschichtlich erworbenem Zeichenvorrat und in kulturell erworbenen Konventionen. Alles das, was in der Unendlichen Geschichte als Symbol oder Mythos verstanden wird, gelangt selten in das Bewusstsein des Menschen beim Betrachten des Films.[1] Die Aufgabe dieser Hausarbeit ist es, die unbewussten Botschaften aufzudecken (sofern sie uns selbst bewusst werden) und zu analysieren. Bilder können jedoch mehrdeutig sein und deshalb auch vielfältig zu interpretieren. Zum Teil sind komplexe Botschaften der Mythen oder kleine Unterschiede zwischen Symbolen nicht so einfach aufzudecken. Die Art und Weise, wie der Mythos dargestellt wird ist von Bedeutung, nicht das Objekt (nach Barthes).

Nach einer ausführlichen Untersuchung des situativen Kontextes des Films (Kapitel 1), der im Jahre 1983 produziert wurde, wird in Kapitel 2 die Botschaft untersucht, sowie die Theneminhalte grob strukturiert.

Kapitel 3 wendet sich den Makrostrukturen zu, zu denen ein umfangreiches Sequenzprotokoll und ein narratives Programm dazugehören. Hierbei werden grundlegende Problemsituationen aufgedeckt, sowie deren Lösungsversuche aufgezeigt. Das alles wird anhand einer übersichtlichen Tabelle, chronologisch dargestellt.

Desweiteren wendet man sich den Figuren und Geschöpfen des Films zu, um deren Typus als auch deren Positionen die sie im Film aufnehmen, zu bestimmen.

Weiterhin wird auf das Motivgeflecht und die Symbole Bezug genommen, insbesondere der Schildkröte und des „Nichts“, welches das Hauptproblem der Geschichte ist, sowie eine detaillierte Beschreibung der Gegenden Phantasiens.

Abschließend wird das Zeitgerüst des Films bestimmt.

Kapitel 4 beschäftigt sich mit dem wissenschaftlichen Hintergrund der Einstellungen im Film, sowie wird das Ganze auch anhand einer Beispiel- sequenz vorgeführt. Die Sequenz ist aus dem Anfang des Films und dauert 250 Sekunden lang. Anhand einer Tabelle wird die Einstellungsgestaltung der Sequenz beschrieben.

Den Abschluss der Arbeit bildet ein gemeinsames Kapitel zum didaktischen Ansatz, so dass eine Brücke zur Praxis in der Schule geschlagen wird, in der das Thema auf ähnliche Weise behandelt werden könnte.

1. Situativer Kontext des Films

1.1 Historisch-sozialer Kontext

Die Unendliche Geschichte entstand im Jahre 1983 in Deutschland (erster Drehtag: 14.03). Die politischen Verhältnisse des Jahres waren folgende: Der damals amtierende Bundeskanzler Helmut Kohl wurde im Vorjahr gewählt, nachdem Helmut Schmidt gestürzt wurde. Bei den vorgezogenen Bundestagswahlen am 03. März bestätigt dann auch die Mehrheit der Wähler die neuen politischen Konstellationen. Zu diesem 10. Bundestag erreicht die CDU/CSU 48,8% der Stimmen. Die SPD fällt mit 38,2% erstmals seit 1965 unter die 40%-Marke. Die Partei Die Grünen zieht erstmals mit 5,6% der Stimmen in den Bundestag ein.

Die 70er und 80er Jahre waren für Deutschland eine Zeit der Wirtschaftskrisen, Umweltproblemen und durchwachsen von schwindendem Fortschrittsglauben, aber auch eine Zeit wachsender Bewusstseinsbildung. Die Auseinanderesetzung mit der eigenen Kultur führte zu einem Geschichts- und Ausstellungsboom. Museen und historische Ausstellungen erleben einen noch nie Dagewesenen Publikumsandrang. Auch der Nationalsozialismus wurde mit einbezogen. Die angebliche Entdeckung Hitlers Tagebücher erregte großes Aufsehen (wurden am 6. Juni als Fälschung entlarvt).

Zu den gesellschaftlichen Trends und Tendenzen der 80er Jahre kann man sagen, dass sich die Jugend verstärkt in Kultgruppen teilte. Rocker, Punks und Alternativos waren schon vom äußeren gut voneinander zu unterscheiden. In den einzelnen Gruppen entstanden so etwas wie Gesetzte, die die Jugendlichen in eine bestimmte Richtung „erziehen„ sollten. Dies jedoch entwickelte sich zu einem Problem der Integration in die Gesellschaft.

Auch die Wirtschaft und die Politik hatten Auswirkungen auf die Jugend. Viele Jugendliche, die die Schule abgeschlossen haben, bekamen keine Ausbildungsplätze. Langeweile und Minderwertigkeitskomplexe konnten auftreten, die zu Drogen, Gewalt und Ausländerfeindlichkeit führen konnten. Diejenigen, die Abitur gemacht haben, gingen aus Stellennot zur Uni. Das Schulniveau stieg, da Arbeitgeber zwischen Hauptschülern und Abiturienten wählen konnten, sodass das Abitur nicht nur Voraussetzung für den Besuch einer Universität wurde, sondern auch die Voraussetzung zu einer Ausbildung.

Die gesellschaftliche Tendenz in Sachen Mode spiegelte den individuellen eigenen Stil wider. Man zeigte was man hatte. Die Natürlichkeitsideologie wurde durch den Kult erfolgreich zu sein zur Seite gedrängt. Man besann sich erneut auf materielle Dinge und Ziele.

Für die Frau waren die 80er Jahre der Anfang der Emanzipation. Die Zeit galt auch als Jahrzehnt des Körperkults. Man kleidete sich so, wie es dem Schönheitsideal entsprach. Das Schönheitsbild der 60er Jahre (mager und zart) war „out„. Die Verkörperung der Powerfrau stand im Vordergrund. Dieser Trend zeigte sich stark im Sport Aerobic, welcher in den 80er Jahren der Modesport war. Der Modestil des Sports floss sogar in die alltägliche Kleidung über: körperbetonte Trikots und Leggins in knalligen Farben, bunte Stirnbänder, spezielle Schuhe,... . Zum Gesellschafts- markenzeichen wurden Jeans und Turnschuhe.

Ein weiterer Grund für die wachsende Sportbegeisterung der Deutschen war der Aufstieg von Stefanie Graf und Boris Becker im Bereich Tennis. Eine wichtige Entwicklung im Sport der 80er war auch der zunehmende Einfluss von Geld. Die Gehälter der Sportler stiegen rasant an. Mit dem Geld stieg auch der Leistungsdruck, denn bei nicht erbrachten Leistungen würden Sponsoren abspringen. Unter dem Leistungsdruck schwand die Attraktivität des Sportfreundes (und schwindet bis heute).[2]

Wichtigste politische und gesellschaftliche Tagesereignisse zur Entstehungszeit 1983:[3]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

10.04: Ein Transitreisender aus der BRD stirbt bei einer Vernehmung durch DDR-Sicherheitsorgane an Herzversagen.

18.04: Durch einen Sprengstoffanschlag wird die US-Botschaft in Beirut fast völlig zerstört. Eine extremistische Moslemgruppe bekennt sich zu dem Anschlag, bei dem 66 Menschen ums Leben kamen.

21.04: Bei den Feierlichkeiten zum 500. Geburtstag Martin Luthers wird die restaurierte Wartburg wiedereröffnet.

26.04: Ein weiterer Transitreisender stirbt an Herzversagen bei der Zollab- fertigung.

27.04: Mit dem Slogan „Gerechtigkeit schafft Frieden„ wenden sich kath. Bischöfe Deutschlands gegen das Wettrüsten. Nukleare Abschreckung ist auf Dauer kein verlässliches Instrument der Kriegsverhütung.

Die US-Erfolgsserie „Denver-Clan“ läuft im ZDF an.

28.04: Wegen der gestörten Beziehung zwischen den beiden Deutschen Staaten nach dem Tod von zwei Transitreisenden sagt DDR Staats- und Parteichef Erich Honecker den Besuch in der BRD ab.

01.05: In polnischen Stätten wird gegen die verbotene Gewerkschaft „Solidarnosc“ demonstriert. In Warschau und Danzig geht die Poli- zei mit Wasserwerfern und Schlagstöcken gegen die Demonstranten vor.

04.05: Schwerpunkte in Helmut Kohls Regierungserklärung sollen der Ab bau der Arbeitslosigkeit, Wiedergewinnung wirtschaftlichen Wachstums und Sanierung der Bundesfinanzen sein.

14.05: Der Militaria-Händler Konrad Kujau, der dem Magazin „stern„ die gefälschten Hitler-Tagebücher verkauft hat, wird festgenommen. Er gesteht, die Tagebücher selbst geschrieben zu haben.

28.-30-05: Der neunte Weltwirtschaftsgipfel findet in Williamsburg/USA statt.

04.06: Bundeskongress der Grönen in Hannover. Themen: Umwelt, Friedensbewegung, Deutschlandpolitik und Arbeitslosigkeit.

13.06: Zur Erforschung der Immunschwäche AIDS werden 15 Professo- ren, Experten des Bundesgesundheitsamtes eingesetzt.

18.06: Die US-Raumfähre Challenger startet in Cape Canaveral. Erstmals in der Geschichte der US-Raumfahrt eine Frau dabei (Sally Ride).

19.06: Unterzeichnung der „Feierlichen Deklaration zur Europäischen Uni- on“ der Regierungschefs der zehn EG-Mitgliedstaaten.

25.06: Besuch von US-Vizepräsident George Bush im Rahmen der 300- Jahr- Feier des Beginns der Auswanderung nach Nordamerika. Demonstrationen und Krawalle in Krefeld gegen die Sicherheitspolitik der USA.

03.07: Die Grünen demonstrieren vor dem Weißen Haus in Washington gegen US-amerikanische und sowietische Raketen in Europa.

04.-07.07: Kohl und Genscher besuchen Sowjetunion um bessere gegen- seitige Beziehungen zu erzielen.

22.07: BRD unterzeichnet ein Übereinkommen der UNO gegen jegliche Diskriminierung der Frau.

10.08: Die Umweltorganisation Greenpeace verhindert mit einer Blockadeaktion die Verklappung von Dünnsäure der Firma „Kronos Titan“ vor der Nordseeinsel Helgoland.

20.-27.08: Der Schwimmer Michael Groß gewinnt bei den Europameisterschaften in Rom viermal Gold und einmal Silber.

21.08: UdSSR legt den Vereinten Nationen einen Vertragsentwurf über einen Gewaltverzicht im Weltraum vor.

01.09: Sowjetische Abfangjäger schießen eine südkoreanische Verkehrsmaschine ab, die über der Insel Sachalin in den sowjeti schen Luftraum eingedrungen war. 269 Menschen kommen ums Leben. Sowjetische Regierung erklärt eine Verwechslung der Maschine mit einem US-Aufklärer.

01.10: Die EG-Richtlinie zum Verbot von der Einfuhr von Jungrobbenfellen tritt in Kraft.

05.10: Staats-und Parteichef der DDR, E. Honecker, gibt die Existenz von Selbstschussanlagen zu und kündigt gleichzeitig deren Abbau an.

22.10: Höhepunkt der „Aktionswoche„ der Friedensbewegung gegen die NATO-Nachrüstung bilden eine 108 km lange Menschenkette zwischen Neu-Ulm und Stuttgart, sowie eine Grosskundgebung in Bonn.

02.11: Verbot und Auflösung des Vereins „Hell's Angels Motor-Club e.V.“ durch den Bundesminister. Mitgliedern wird u.a. Zuhälterei und Erpressung vorgeworfen.

10.11: Gesetz, das arbeitslos gewordenen Ausländern finanzielle Anreize zur Rückkehr in die Heimat bietet tritt in Kraft.

16.11: Das größte Bergbau-Unternehmen der BRD, die Ruhrkohle AG, gibt bekannt, bis 1988 ihre Förderkapazität zu verringern. 14.000 Arbeitsplätze gehen verloren.

27.11: Die Bundestagsabgeordneten Franz Handlos und Ekkehard Voigt treten aus der CDU aus und gründen in München die Partei Die Republikaner.

28.11: Richard von Weizäcker wird von der CDU als Kandidat für den Bundespräsidenten nominiert.

06.12: Die Bundesregierung verbietet die Aktionsfront Nationaler Sozialisten/Nationale Aktivisten, die größte neonazistische Organisation der BRD.

10.12: Auszeichnung des polnischen Führers der Gewerkschaftsbewe- gung Solidarnosc, Lech Walensa, mit dem Friedensnobelpreis, für seinen Kampf für die Rechte der Arbeiter.

1.2 Geistiger Kontext

Die 80er Jahre, die Zeit, in der die Unendliche Geschichte entstand, wurde als eine kritische Zeit in Bezug auf pädagogische Aspekte bezeichnet. Die weltweiten ökonomischen Krisen betrafen auch die BRD. Steigende Arbeitslosigkeit und schwindendes Wirtschaftswachstum prägten die Stimmung. Das alles machte sich in Jugendprotesten, die unter dem Motto no chance – no hope – no future stattfanden bemerkbar. Konservative Bildungspolitiker machten das Bildungswesen und die Schulen dafür mitverantwortlich.[4]

Zu Beginn der 80er Jahre, als Videospiele, Homecomputer und private Fernsehsender die Haushalte und Kinderzimmer eroberten, wurden nicht nur die Pädagogen davon überrascht. Die Pädagogik der 80er Jahre entwickelte die Impulse zu einer Veränderung der Kommunikations- und Lehrstruktur unter dem Stichwort Interaktion weiter.[5] In Bezug auf den Kunstunterricht kann man sagen, dass die 80 er Jahre eine Wende vom lernorientiertem zum Schüler- orientiertem Unterricht brachten. „Lernen mit allen Sinnen„ stand im Vordergrund. Diese Neuorientierung der Kunstdidaktik ließ einen medienkritisch begründeten Ansatz weit hinter sich und setzte vielmehr auf eine Handlungs- und Erlebnisorientierte Pädagogik.[6]

Die Filmpolitik vor den 80er Jahren tat sich schwer mit Kinder- und Jugend- filmen. Ein solcher Film entstand nur, wenn das Drehbuch die gut gemeinte Absicht bereits auf dem Deckblatt präsentierte. Pädagogisch wertvolles wurde mit Förderungszusagen belohnt. Die Regisseure der 80er und Anfang der 90er Jahre thematisierten die eigenen Beziehungen, das Singledasein, manchmal auch historisches. Damals gab es für Regisseure wenig Grund sich dem Kinder- und Jugendfilm zu wenden. In einer Zeit, da das künstlerische und nicht der kommerzielle Erfolg über die Zukunft des Regisseurs entschied, galt es soviel künstlerische Anerkennung für einen Film wie möglich zu erhalten.[7]

Neue Techniken im Bereich der Kommunikationssysteme leiteten ein neues Medienzeitalter ein. Das Kabel- und Satellitenfernsehen wurde eingeführt. Die Anstalten ARD und ZDF verloren somit ihr Rundfunkmonopol. Durch das wachsende Programmangebot wurde die Medienwelt immer undurchschaubarer und die Sehnsucht nach Vertrautheit und Berechenbarkeit wuchs. Die Suche nach der „Heimat“ wurde zum gesellschaftlichen Thema.[8]

Weitere wichtige, wissenschaftliche und pädagogische Besonderheiten waren überdies die Eröffnung der ersten Privatuniversität am 01.05 in Witten/ Herdecke, die sich nur durch private Förderbeiträge finanzieren

will, die Inbetriebsetzung des größten europäischen Sonnenkraftwerks auf der Nordseeinsel Pellworm/Schleswig-Holstein am 12. Juli und die bundesweite Einführung von Bildschirmtext (Btx, Vorläufer des Internets) der Bundespost am 01. September.[9]

1.3 Kulturell-ästhetischer Kontext

In demselben Jahr, in dem die Unendliche Geschichte in die Kinos kam (1984), waren folgende Filme als konkurrierende Filme ebenfalls im Kino zu sehen:

–Ghostbusters
–Indiana Jones und der Tempel des Todes
–Gremlins
–Karate Kid
–Terminator
–Star Trek III
–Der Wüstenplanet
–Ronja Räubertochter

Dies sind Filme unterschiedlichster Genres, behandeln jedoch alle größtenteils das Mythos des unsterblichen Helden, der sich als Trend der 80er Jahre herauskristallisierte. Mythische Themen wurden bewußt eingesetzt, die in allen Kulturen gleich sind und psychologisch überzeugend und emotional glaubhaft von allen Menschen anerkannt werden: Den Begriff dieser Monomythen (zu dem z.B. die Figur des Helden gehört) wurde von Campbell geprägt.[10]

Zu dem mit Abstand erfolgreichsten Film der 80er Jahre zählt E.T. - Der Ausserirdische mit einem Einspielergebnis von 704,800 $. Auf der Hit-Liste der erfolgreichsten Filme aller Zeiten, befindet er sich sogar auf dem

7. Platz (der erste Platz geht an Titanic).

Bei der 57. Oskar-Verleihung für die Filme des Jahres 1984, zu denen auch die Unendliche Geschichte zählt, wurden dem Film Amadeus acht Oskars überreicht, unter anderem einen Oskar für die Kategorie „Bester Film„. Drei Oskars gingen an The killing fields – Schreiendes Land, und jeweils ein Oskar für Duell ohne Gnade, Die Frau in Rot, Purple Rain und Indiana Jones und der Tempel des Todes (für die Spezial-Effects) .[11]

Zur Zeit der Herstellung der Unendlichen Geschichte (1983) wurde der Film Star Wars: Die Rückkehr der Jedi Ritter der Kino-Hit des Jahres, mit 260 Mio.$ eingespieltem Geld allein in den USA und einem Oskar für Special-Effects. Um mit diesem Film mithalten zu können, wurden bei der Produktion der Unendlichen Geschichte Profis aus England für die Special-Effects eingesetzt (s. Kap. 1.4).

Zur Zeit befindet sich die Unendliche Geschichte auf dem 6. Platz der erfolgreichsten deutschen Filme in Deutschland. Aktueller erster Platz ist Der Schuh des Manitu mit 10,9 Millionen Besuchern.[12]

Nach wie vor ist der Fantasy-Film sehr beliebt. Die Verfilmung der Unendlichen Geschichte, ließ die Phantasien der Leser , durch liebevoll umgesetzte Fabelwesen, sowie unglaublich faszinierende Bildelemente, Wirklichkeit werden, ihnen auch gerecht wird und nichts von dem Zauber nimmt. Ähnlich betrachten kann man auch die Verfilmung von J.R.R. Tolkiens Der Herr der Ringe. Dieser Film ist stark verwandt mit der Unendlichen Geschichte.

1.4 Produktionsbedingungen

Die Entstehungsgeschichte des Drehbuchs zur Unendlichen Geschichte, als Verfilmung des gleichnamigen Buches von Michael Ende, begann im Sommer 1981. Michael Ende übergab die Filmrechte an Dieter Geissler und bekam ein Vetorecht. Da das erste Drehbuch anders aussah als der Roman, lehnte M. Ende dieses ab. Im Oktober '81 versuchte Dr.Schneider ein Drehbuch aufzustellen, gab aber auf. Im darauf folgenden Monat fand ein Gespräch zwischen D. Geissler, der die Filmrechte besaß, und Bernd Eichinger, der Gelder für die Produktion organisiert hatte, statt. Michael Ende protestierte, wurde aber von B. Eichinger von dem Konzept überzeugt.

Im Juni des Jahres 1982 war M. Ende nun mit dem Drehbuch von H. Dietl zufrieden. Dieses war jedoch viel zu kompliziert und zu lang. Über das Drehbuch von Hermann Weigel, das er am 07.10 vorgelegt bekam, war M. Ende entrüstet. Danach schrieb Wolfgang Petersen das Drehbuch, in dem Bastian ein amerikanischer Junge ist. Da jedoch das Buch für die Produktion zu düster war, wurde es durch die Drehbuchdoktoren John Hill und H. Weigel modifiziert.

Am 14.01. 1983 wurde das Drehbuch entgültig fertiggestellt und am 18.01 ausgegeben. Michael Ende lehnte dieses Drehbuch am 18.02 trotzdem ab. Man einigte sich aber nun darauf, am Drehbuch festzuhalten. M. Ende distanzierte sich von nun an.

Am 14. März des Jahres 1983 begann der 1. Drehtag. Ungefähr ein Jahr später (am 06.04.84) kam der Film (Länge: 94 Min.) in die Kinos.[13]

Mit einem Budget von ca. 60 Millionen Mark (für deutsche Verhältnisse recht hoch) wurde der Film in englischer Sprache gedreht, um die Unendliche Geschichte auch international vermarkten zu können[14]. Denn eines war klar, egal wie teuer die Produktion sein würde, in Deutschland allein könnte sie niemals ihr Geld einspielen[15]. Der Regisseur, W. Petersen, hatte schon Erfahrung mit dem internationalen Film-Geschäft. Sein Film Das Boot brachte in kurzer Zeit 125 Millionen Mark in die Kasse. Auch mit der Unendlichen Geschichte hatte er wieder einen Riesenerfolg. Allein in Deutschland sahen den Film 5.448.781 Menschen[16].

Folgende produktionstechnische Maßnahmen wurden überdies getroffen: Um bei den Effekten den Massstäben konkurrierenden Filme, wie Star Wars gerecht zu werden, wurden Profis aus England verpflichtet: Brian Johnson (Spezial- und visuelle Effekte) und Colin Arthur (Spezial-Masken und Skulpturen). Sowie sind fast alle Rollen mit Amerikanern besetzt, mit dem Hauptaugenmerk auf Erfolg in den USA[17].

1.5 Rezeptionsbedingungen

Sowohl in Deutschland als auch in Hollywood wurde der Film sehr positiv beurteilt. In Deutschland wurde dem Regisseur W. Petersen Die goldene Lein- wand, der höchste Preis der Film-Wirtschaft für die Unendliche Geschichte, überreicht. Es ist ein perfekter Phantasie-Film mit vielen Spezi-

al-Effekten und atemberaubenden Bildern. Die Phantasie-Figuren bewegen sich sehr realistisch. Für M: Ende bewegen sie sich sogar viel zu realistisch. Er sagt, sein Buch ist „leise„ und lässt viel Raum für die Phantasie des Lesers. Der Film ist seiner Meinung nach ein Fantasy-Comic. Der Autor des erfolgreichsten deutschen Jugend-Romans will mit dem deutschen erfolgreichsten Jugend-Film nichts zu tun haben[18].

Kritiken als auch positive Beurteilungen gibt es überall und auch hier. Die einen sagen der Film sie zu teuer, zu kitschig, zu wenig phantastisch, die anderen sagen er sei toll, spannend und aufregend. Wie auch immer, so muss man trotzdem alle Dinge aufzählen, die der Film nach sich zog: Zur Unendlichen Geschichte gibt es zwei Fortsetzungen. Es existiert ein Gesellschaftspiel als auch ein Computerspiel mit dem Titel Auryn Quest: Suche nach dem magischen Auryn, ab Weihnachten 2001 zu haben. Die

Unendliche Geschichte soll bald in Serie gehen, soll 13-teilig sein und verschlingt rund 18 Millionen Euro, und es gibt sie als Ballettaufführung in Magdeburg zu sehen. Überdies soll die Unendliche Geschichte als Oper vertont werden. Die Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur wird die Komponisten Siegfried Matthus damit beauftragen. Im August 2002 soll die Oper zum 200. Jubiläum des Theaters Trier uraufgeführt werden (Die Welt). Das Thema des Phantastischen ist nach wie vor aktuell.

Überdies wurde der Titelsong des Films ein Hit. Komponiert von Giorgio Moroder und von Limahl gesungen wurde Neverending Story zum Ohrwurm. In den Deutschen Charts der Top 20 vom 30.08.84 befand sich Limahl auf dem 17. Platz.[19]

Der Erfolg des Film wäre ohne den gezielten Einsatz von Mythen und Symbolen nicht möglich gewesen. Um die Produkte weltweit vermarkten zu können, musste die Geschichte alle Menschen berühren und interkulturell sein. Dies ist ein Geheimnis der erfolgreichen Films.[20]

1.6 Position des Films im Wochenprogramm

Die Unendliche Geschichte wurde am Samstag, den 20. April 2002, um 20.15 Uhr im deutschen Fernsehn das letzte Mal ausgestrahlt. So gut wie jedes Jahr kann man in diesen phantastischen Film, als auch in seine Fortsetzungen bei unterschiedlichen Sendern, zu unterschiedlichsten Zeiten und Wochentagen eintauchen. Nach wie vor steht der Film, trotz aufwendigerer neuerer Filme und besserer Trick-Techniken keinem nach. Die Geschichte der wundersamen Welt Phantasiens, die so detailreich und aufwendig inszeniert wurde, kann mit jedem jüngeren Phantasy-Film konkurrieren (s. Kap. 1.3).

2. Die Sendung als Ganzheit

2.1 Biographie: Michael Ende

Michael (Andreas Helmuth) Ende ist geboren am 12.11.1929 in Garmisch-Partenkirchen. Nach Abitur u. Schauspielausbildung an der Falckenbergschule in München arbeitete Ende, der Sohn des surrealistischen Malers Edgar Ende (1901-1965), als Schauspieler, Kabarettist u. Filmkritiker vornehmlich in München. Ab 1957 schrieb er für Kinder. Seine Versuche als Theaterautor waren nicht in gleichem Maße erfolgreich. Nach langjährigem Aufenthalt in Italien lebt Ende heute wieder in München.

Michael Endes erstes Kinderbuch Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer (1960; Deutscher Kinderbuchpreis 1961) und die Fortsetzung Jim Knopf und die Wilde 13 (1962) entfalten einen kindlichem Fassungs- u. Urteilsvermögen entsprechenden Kosmos phantastischer Figuren, Phänomene u. Handlungen, der gleichwohl allgemeingültigen ästhetischen wie moralischen Ansprüchen genügt.

Ende sprengte beispielsweise mit den Episoden der Suche eines Negerjungen nach seiner Herkunft den konventionellen, in den Erzähltraditionen der Vorkriegszeit verharrenden Rahmen bundesrepublikan. Kinderliteratur, blieb aber der Tradition des deutschen Entwicklungsromans treu. Die von dem Illustrator Franz Josef Tripp (1915-1978) liebevoll ausgestatteten Texte wurden nach außerordentlichem Erfolg bei Kindern u. Kritik dramatisiert, in audiovisuellen Medien adaptiert u. international verbreitet (Übersetzungen in 20 Sprachen).

Der Märchenroman Momo oder Die seltsame Geschichte von den Zeit-Dieben und von dem Kind, das den Menschen die gestohlene Zeit zurückbrachte (1973; Deutscher Jugendbuchpreis 1974; Verfilmung 1985/86), in dem ein charismatischen Kind die Welt vor der Vereinnahmung durch eine Leistungs- u. Effizienz-Diktatur - symbolisiert durch »Zeitdiebe« - rettet, fand eine verbreitete Aufnahme bei den Lesern erst im Gefolge von Endes Roman Die unendliche Geschichte (1979; Verfilmung 1983).

Auch in diesem international emphatisch aufgenommenen phantastischen Roman rettet ein Kind, was verloren zu gehen droht: das Land Phantasien. Bastian Baltasar Bux muß in abenteuerlichen Prüfungen der Phantasie zu ihrem Recht verhelfen, um seine eigenen in der Realität vorhandenen Schwierigkeiten zu bewältigen, von denen die Rahmenhandlung berichtet. Während eine neue Lesergeneration von 14- bis 30jährigen beide Texte zu Kultbüchern neuer Subjektivität erhob, reagierten Literaturkritiker eher abschätzig. Hermann Bausinger deutete sie als Eskapismus, der von narzißtischen, an der Zukunft zweifelnden Jugendlichen begierig aufgenommen wird u. ihnen zur Flucht in Unverbindlichkeit verhilft. Die präzise Trennung von Gut und Böse in Endes Phantastik ließe eine geschlossene Welt entstehen, in der nichts sinnlos, alles von Bedeutung erscheine u. fern realistischer Konflikte zu folgenloser Identifikation einlade. Ende übe Kritik am Vernunft-Mythos, wie er sowohl der technologischen Rationalität als auch einer ökonomisierten Subjektivität zugrundeliege. Im Widerspruch dazu verfolge er jedoch in diffusen »Mysterien der Alten« vernunftorientierte bürgerliche Tugenden.

Ende regte mit seinen phantastischen Romanen in der BR Deutschland die verstärkte Aufnahme märchenhaft-phantastischer Elemente im Kinder- u. Jugendbuch an u. fand qualitativ sehr heterogene Nachfolge. Er selbst wandte sich einer mehr surrealistisch orientierten Schreibweise zu, z.B. in seinen Erzählungen Der Spiegel im Spiegel. Ein Labyrinth (1984) und in Theaterstücken wie Das Gaukler-Märchen (1982).[21]

2.2 Botschaft der unendlichen Geschichte

Grundlegend für dieses Buch scheint ein zentraler Ansatzpunkt im Gesamtwerk Michael Endes zu sein: die Kritik am drohenden Verlust von Phantasie und Geschichten beim modernen, aufgeklärten Menschen.

Michael Ende schrieb mit diesem Buch ein Plädoyer für die Phantasie und gegen die Phantasielosigkeit unserer Zeit und unserer Gesellschaft. Der Kampf gegen das Böse im Land Phantasien ist gleichzeitig ein Kampf gegen die Phantasielosigkeit in der "realen" Welt.

Die direkte Botschaft der unendlichen Geschichte ist somit: man soll lesen und Phantasie entwickeln, Träume und Wünsche haben.

2.3 Inhaltsangabe

Bastian Balthasar Bux stiehlt in einem Antiquariat ein Buch und flieht damit auf den Speicher der Schule. Das Land Phantasien -so liest er- ist in Gefahr. Es wird vom Nichts verschlungen während die Herrscherin Phantasiens (die Kindliche Kaiserin) im Sterben liegt. Der Krieger Atreju wird von ihr beauftragt, die Bedrohung zu besiegen, welches jedoch die reale Welt ist, deren Phantasielosigkeit Phantasien zugrunde richtet. Die Rettung ist somit nur durch ein Menschenkind möglich, der der Kindlichen Kaiserin einen neuen Namen geben muß, damit Phantasien neu erschaffen werden kann. Atreju erlebt viele Abenteuer, die dazu führen, daß sich die reale Welt Bastians mit der fiktiven verschmelzt.

2.4 Themenstruktur

Das zentrale Thema der Unendlichen Geschichte ist die Rolle der Phantasie für die fiktive und reale Welt.

Die fiktive Welt wird zwar von der Phantasie in der realen Welt erzeugt, sie ist trotzdem jedoch unentbehrlich. Ohne sie würde ein Teil in der realen Welt fehlen. Die Phantasie hält beide Welten (Fiktive und reale Welt) zusammen. Die Phantasie kann jedoch auch zu einer Gefahr werden, wenn die Phantasie-Welt mit der realen Welt verschmilzt und Phantasie mit Wirklichkeit verwechselt wird. Dieses Phänomen ist exemplarisch für Bastians Situation in der Unendlichen Geschichte. „Er verliert sich in seiner Wunschwelt“.[22]

Das Oberthema der Unendlichen Geschichte ist die Phantasie und der Umgang mit Phantasie in der Gesellschaft (Kritik an der Phantasielosigkeit). Die Unterthemen verkörpern das Geschehen in Phantasien, Der Kampf gegen das Nichts, das alles in Phantasien verschlingt und nichts außer das Nichts hinterlässt, was Sinnbild für die Phantasielosigkeit der Gesellschaft in der realen Welt ist.

[...]


[1] Franz Josef Röll, Mythen und Symbole in populären Medien, Seite 83f, Frankfurt am Main: Gemeinschaftswerk der Evang. Publizistik, 1998

[2] www.schloss-hamborn.de

[3] Entnommen aus dem Internet: http://www.dhm.de/lemo/html/1983/index.html

[4] http://www.uni-bamberg.de/~ba2ap1/GENERAL/education/paedtheorie/70er/70er.html„

[5] http://www.olats.org/schoffer/interakt.htm

[6] www.hgb.leibzig.de/artnine/competence/kompetenzbildung.html-16k

[7] www.medientage-muenchen.de/archiv/pdf/reich.pdf

[8] Siehe Fußnote 3

[9] Siehe Fußnote 3

[10] F.J.Röll, Mythen und Symbole in populären Medien, Seite152f

[11] www. moviemaster.de

[12] www.chart-surfer.de

[13] Entnommen aus einem Thesenpapier zum Thema: Vergleich der Verfilmung „Die Unendliche Geschichte„ mit dem Roman, von Marcel Kalwa, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, WS 2001/2002

[14] Entnommen aus dem Internet: www.moviemaster.de

[15] Aus: Remy Eyssen, Der Film-Die Unendliche Geschichte, Seite 13, Wilhelm Heyne Verlag GmbH & Co.KG, München, 1984

[16] Entnommen aus dem Internet: http://www.dasan.de/medien/jumatexte/12fantasie/Unendliche-Geschichte.htm

[17] Aus: www.michaelende.de

[18] Siehe Fussnote 2.

[19] www.die-80er-Jahre.de

[20] F.J.Röll, Mythen und Symbole in populären Medien, Seite 152

[21] Claudia Ludwig (1988): Was du ererbt von Deinen Vätern hast. Michael Endes Phantasien, Symbolik u. literar. Quellen. Bern

[22] aus dem Internet: http://www. michaelende.de/kindlers_ueber_die_ug.htm­­

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Details

Titel
Mythen und Symbole in der "Unendlichen Geschichte" - eine Filmanalyse
Hochschule
Universität zu Köln  (Erziehungswissenschaftliche Fakultät)
Veranstaltung
Medien in der Schule - Filmanalysen
Note
1,3
Autor
Jahr
2004
Seiten
61
Katalognummer
V122526
ISBN (eBook)
9783640278831
ISBN (Buch)
9783640282821
Dateigröße
601 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Mythen, Symbole, Unendlichen, Geschichte, Filmanalyse, Medien, Schule, Filmanalysen
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Patricia Reisyan (Autor:in), 2004, Mythen und Symbole in der "Unendlichen Geschichte" - eine Filmanalyse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/122526

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