Viele Faktoren spielen bei der Gründung und Führung eines Betriebes eine wichtige Rolle – auch Freiberufler haben dabei als Selbstständige einige Dinge zu beachten. Eine davon, nämlich die verschiedenen Gewinnermittlungsmethoden, die am Ende jedes Geschäftsjahres an das Finanzamt übermittelt werden müssen, sehen wir uns in diesem Essay genauer an.
Im Jahr 2018 wurden in Deutschland alleine rund 122600 Betriebe, die eine größere Relevanz wirtschaftlich wegen ihrer Rechtsform und Anzahl der Beschäftigten haben könnten, gegründet. Zudem wurden knapp 164.000 Kleinunternehmen und 264.000 Nebenerwerbsbetriebe gegründet. Außerdem wurde Anfang des Jahres 2020 die Zahl der Freiberufler auf etwa fünf Millionen geschätzt.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Allgemeine Begriffserklärungen
- Gewinnermittlung
- Bilanzierung
- Bestandteile einer Bilanz
- Gewinn- und Verlustrechnung
- Einnahmen – Überschuss - Rechnung
- Aufbau der Einnahmen – Überschuss - Rechnung
- Vergleich mit der Bilanzierung
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Dieser wissenschaftliche Essay setzt sich zum Ziel, die beiden gängigen Gewinnermittlungsformen, die Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) und die Bilanzierung, für Unternehmen in Deutschland zu vergleichen. Dabei werden die jeweiligen Grundlagen, der Aufbau und die Unterschiede beider Methoden analysiert.
- Unterschiedliche Gewinnermittlungsmethoden für Unternehmen
- Aufbau und Bestandteile der Einnahmen-Überschuss-Rechnung
- Struktur und Bestandteile einer Bilanz
- Vergleich der beiden Gewinnermittlungsformen in Bezug auf Aufwand und Ertrag
- Anforderungen an die Dokumentation und Archivierung
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung liefert zunächst eine Einführung in das Thema Gewinnermittlung und stellt die Relevanz der Thematik für Unternehmen in Deutschland dar. Im ersten Kapitel werden wichtige Begriffe wie Gewerbe, Freiberufler und Kleinunternehmer erläutert, um einen klaren Rahmen für die weiteren Ausführungen zu schaffen. Das zweite Kapitel befasst sich mit der Bilanzierung als einer gängigen Gewinnermittlungsform. Dabei werden die Bestandteile einer Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung näher beleuchtet. Das dritte Kapitel widmet sich der Einnahmen-Überschuss-Rechnung. Der Aufbau dieser Methode wird dargestellt und ein Vergleich zur Bilanzierung gezogen.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter dieses Essays sind: Gewinnermittlung, Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR), Bilanzierung, Gewinn- und Verlustrechnung (GuV), Handelsgesetzbuch (HGB), Umsatzsteuergesetz (UStG), Kleinunternehmer, Freiberufler, Gewerbe.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen EÜR und Bilanzierung?
Die Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) ist eine einfache Geldflussrechnung, während die Bilanzierung eine doppelte Buchführung mit Vermögensvergleich erfordert.
Wer darf eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung nutzen?
Vor allem Freiberufler, Kleinunternehmer und Gewerbetreibende unterhalb bestimmter Umsatz- und Gewinngrenzen dürfen diese vereinfachte Methode anwenden.
Welche Bestandteile hat eine Bilanz?
Eine Bilanz besteht aus Aktiva (Vermögen) und Passiva (Kapital) sowie einer Gewinn- und Verlustrechnung (GuV).
Welche gesetzlichen Grundlagen gelten für die Gewinnermittlung?
Wichtige Gesetze sind das Handelsgesetzbuch (HGB), das Einkommensteuergesetz (EStG) und das Umsatzsteuergesetz (UStG).
Welche Methode ist aufwendiger?
Die Bilanzierung ist deutlich aufwendiger in der Dokumentation und Archivierung, bietet aber einen tieferen Einblick in die wirtschaftliche Lage des Unternehmens.
- Quote paper
- Ivana Salinovic (Author), 2020, Vergleich der Gewinnermittlungsformen Einnahmen-Überschuss-Rechnung und Bilanzierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1225322