Diabetes mellitus ist eine chronische Stoffwechselkrankheit, die zu dauerhaft erhöhten Blutzuckerspiegeln führt. In Deutschland hat sich Diabetes zu einer wahren Volkskrankheit entwickelt. Über sechs Millionen Menschen sind betroffen. Die meisten davon, nämlich über 90 Prozent, haben Diabetes Mellitus Typ 2.
Die folgende Arbeit beschäftigt sich mit dem Diabetes Mellitus Typ 2 und soll die Diagnostischen Kriterien/ Untersuchungen und Folgeschäden von Diabetes hervorheben. Im ersten Kapitel der vorliegenden Arbeit beschäftigt sich der Verfasser mit den grundlegenden Aspekten von Diabetes Mellitus Typ 2, sprich mit der Definition und der Bedeutung des Hormons Insulin. Das Ziel des zweiten Kapitels ist, die diagnostischen Kriterien und Untersuchungen hervorzuheben insbesondere die Blutzuckerbestimmung und der orale Glukose Toleranztest (OGT). Im Leben eines Diabetikers spielen vor allem die möglichen Folgeschäden eine große Rolle, was im Kapitel drei ausführlich dargestellt wird. Im Schlussteil wird also die Forschungsfrage "Welche Folgeschäden können Diabetes Mellitus Typ 2 erkrankte Menschen entwickeln?" beantwortet.
Inhaltsverzeichnis
1.EINLEITUNG
2.DIABETES MELLITUS
2.1 DEFINITION, SYMPTOME
2.2 INSULIN UND SEINE BEDEUTUNG IM STOFFWECHSEL
2.3 DIABETES MELLITUS TYP 2
3.DIAGNOSTISCHE KRITERIEN UND UNTERSUCHUNGEN
3.1 BLUTGLUKOSEMESSUNG MIT DEM ELEKTRONISCHEN BLUTZUCKERMESSGERÄT
3.2 DER ORALER GLUKOSE TOLERANZTEST
4.FOLGESCHÄDEN DES DIABETES MELLITUS TYP 2
4.1 MAKROVASKULÄRE FOLGESCHÄDEN
4.1.1 ARTERIOSKLEROSE
4.1.2 KORONARE HERZERKRANKUNG (KHK)
4.2 MIKROVASKULÄRE FOLGESCHÄDEN
4.2.1 NEPHROPATHIE
4.2.2. RETINOPATHIE
4.2.3 NEUROPATHIE
4.3. DIABETISCHES FUßSYNDROM/ FUßHYGIENE
5. FAZIT
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht das Krankheitsbild Diabetes Mellitus Typ 2 mit einem besonderen Fokus auf die daraus resultierenden gesundheitlichen Folgeschäden. Zentrales Ziel ist es, die diagnostischen Möglichkeiten zur Früherkennung zu erläutern und die schwerwiegenden Spätfolgen in verschiedenen Organsystemen aufzuzeigen, um für die Notwendigkeit einer konsequenten Blutzuckereinstellung zu sensibilisieren.
- Grundlagen und Symptomatik von Diabetes Mellitus Typ 2
- Diagnostische Verfahren zur Blutzuckerbestimmung
- Pathophysiologie makrovaskulärer Folgeschäden
- Pathophysiologie mikrovaskulärer Folgeschäden (Nephro-, Retino-, Neuropathie)
- Prävention und Management des diabetischen Fußsyndroms
Auszug aus dem Buch
4.1.1 Arteriosklerose
Die Arteriosklerose (arterio= Gefäß, sklero= hart) ist oftmals eine Todesursache in den Industrieländern und die auffälligste sekundäre Ursache für Herzinfarkt, Schlaganfall, Durchblutungsstörungen und viele schmerzhafte Gefäßbeschwerden. Bei der Arteriosklerose (auch Atherosklerose) sind die Gefäßwände der großen Arterien unregelmäßig verdickt, verhärtet und wenig elastisch. Durch diese Veränderungen ist das Gefäßlumen eingeengt und verkleinert. Diese Veränderung begünstigt einerseits das Anheften von Blutplättchen (Thrombozyten) und weißen Blutzellen (Leukozyten), die eine lokale Entzündungsreaktion hervorrufen, sowie andererseits die Ablagerung von Fettpartikeln in der Gefäßwand. In einem jahrelangen Prozess der Entzündungsreaktion, der Ablagerung von Fettpartikeln und Vermehrung von glatten Muskelzellen sowie Bindegewebe in der Gefäßwand entstehen atherosklerotische Plaques. Der erhöhte Blutzucker führt zu einer Fehlfunktion und Schädigung des Endothels. Insbesondere beim Typ 2 Diabetiker kommt es im Rahmen der Insulinresistenz (schlechtes Ansprechen des Körpers auf das Hormon Insulin) zu einem häufigen Auftreten von zusätzlichen Atherosklerose Risikofaktoren wie Fettstoffwechselstörung aber auch Bluthochdruck. Die Atherosklerose wird beim Zusammentreffen von mehreren Risikofaktoren nochmals beschleunigt.
Zusammenfassung der Kapitel
1.EINLEITUNG: Die Einleitung gibt einen Überblick über die Verbreitung des Diabetes Mellitus Typ 2 als Volkskrankheit und definiert das Ziel der Arbeit, die Diagnosemethoden und Folgeschäden zu untersuchen.
2.DIABETES MELLITUS: Dieses Kapitel definiert die Erkrankung, erklärt die Rolle des Insulins im Stoffwechsel und ordnet den Typ 2 Diabetes innerhalb der Stoffwechselstörungen ein.
3.DIAGNOSTISCHE KRITERIEN UND UNTERSUCHUNGEN: Hier werden die praktische Durchführung der Blutzuckerselbstmessung sowie der orale Glukose Toleranztest als diagnostisches Instrument vertieft.
4.FOLGESCHÄDEN DES DIABETES MELLITUS TYP 2: Dieses Hauptkapitel detailliert die verschiedenen makro- und mikrovaskulären Komplikationen sowie das diabetische Fußsyndrom, die durch chronisch hohe Blutzuckerwerte entstehen.
5. FAZIT: Das Fazit fasst die Dringlichkeit einer guten Blutzuckereinstellung zusammen und betont die Eigenverantwortung und ärztliche Kontrolle bei der Vermeidung von Spätfolgeschäden.
Schlüsselwörter
Diabetes Mellitus Typ 2, Insulinresistenz, Blutzuckermessung, Stoffwechselerkrankung, Makrovaskuläre Folgeschäden, Mikrovaskuläre Folgeschäden, Arteriosklerose, Koronare Herzerkrankung, Nephropathie, Retinopathie, Neuropathie, Diabetisches Fußsyndrom, Glukosetoleranztest, Prävention, Blutzuckereinstellung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt das Krankheitsbild Diabetes Mellitus Typ 2, seine Ursachen und die daraus resultierenden, teils lebensgefährlichen Spätfolgen für betroffene Patienten.
Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?
Die zentralen Felder sind die medizinischen Grundlagen, diagnostische Testverfahren zur Früherkennung sowie die detaillierte Klassifikation vaskulärer und nervlicher Folgeschäden.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage dieser Arbeit?
Das primäre Ziel ist die Beantwortung der Frage, welche konkreten Folgeschäden bei Menschen mit Diabetes Mellitus Typ 2 auftreten können, um deren Gefahrenpotenzial zu verdeutlichen.
Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Arbeit verwendet?
Es handelt sich um eine strukturierte Literaturanalyse, die auf aktuellen medizinischen Leitlinien, Fachbüchern und Internetquellen basiert.
Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden zunächst die diagnostischen Kriterien (Blutzuckermessung, OGT) analysiert, gefolgt von einer detaillierten Erläuterung der makro- und mikrovaskulären Folgeschäden sowie des diabetischen Fußsyndroms.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Diabetes Typ 2, Insulinresistenz, Nephropathie, Retinopathie, diabetisches Fußsyndrom und systemische Gefäßschäden.
Warum ist das Blutzuckertagebuch für den behandelnden Arzt von Bedeutung?
Es dient als essenzielles Dokument, um die Entwicklung der Blutzuckerwerte über längere Zeiträume rückwirkend beurteilen und die Therapie individuell anpassen zu können.
Welche Funktion hat die Laserbehandlung bei der diabetischen Retinopathie?
Die Laserbehandlung dient dazu, das periphere Netzhautgebiet zu reduzieren, um die Blutversorgung in der Netzhautmitte zu optimieren und so die Gefäßneubildung zu verringern.
- Arbeit zitieren
- Vanessa Mietzner (Autor:in), 2020, Welche Folgeschäden können Diabetes Mellitus Typ 2 erkrankte Menschen entwickeln?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1225462