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Einstieg in das Wissensmanagement mit Skill-Management-Systemen

Titel: Einstieg in das Wissensmanagement mit Skill-Management-Systemen

Projektarbeit , 2008 , 78 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Dipl. Kaufmann (FH) Karsten Gillhaus (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Wissensmanagement ist auch im Jahr 2008 eine aktuelle Herausforderung und Chance für
Unternehmen in der Wissensgesellschaft. Dies gilt, obwohl grundlegende Konzepte, bsp.
[Prob1999], [NoTa1997], [DaPr1998] und [North1998]1 seit mehr als einem Jahrzehnt vorliegen. Wissensmanagement entwickelte sich in dieser Zeit zu einer eigenständigen akademischen Forschungsrichtung [Heis2007, S. 3]. Praktiker schätzen einerseits die Bedeutung
von Wissensmanagement als hoch, die Nutzung des vorhandenen Wissens jedoch als niedrig ein [Heis2007, S. 5].Ein Ausweg aus dem Dilemma von Bedeutung und Problemen könnte darin gesehen werden, zunächst „Quick Wins“ zu realisieren [Nort1999, S. 378]. Zeigt sich Wissensmanagement rasch als Gewinn für die Organisation und den Einzelnen, sollte eine weitere Einführung erfolgreich sein. Eine Möglichkeit Quick Wins zu realisieren, besteht in einer Kommunikationsstrategie, die versucht, die Wissenden miteinander ins Gespräch zu bringen, statt ihr Wissen zu externalisieren [Krcm2004, S. 488]. Diesem Ansatz wird in der vorliegenden Arbeit gefolgt, in dem ein Vorgehensmodells zum Einstieg in das Wissensmanagement durch Anwendung kommunikationsfördernder Informationssysteme entworfen wird.

[...]

Die vorliegende Arbeit beschreibt demnach im 2. Kapitel zunächst die Grundlagen des
Wissensmanagements. Das sind neben der Darstellung grundlegender Konzepte zum Wissensmanagement
die Fragen: Was ist Wissen? und: Wie wird Wissen erworben? Hier werden
neben den Vorstellungen des Wissensmanagements insbesondere die lerntheoretischen
Grundlagen des Wissenserwerbs erarbeitet. Anschließend folgen Beschreibungen der Klassiker
des Wissensmanagements und die Darstellung der Probleme in der praktischen Umsetzung.
Im 3. und 4. Kapitel werden jeweils zunächst Skill-Management-Systeme und
Groupware beschrieben, sowie jeweils anschließend deren mögliche Verwendung zum
Einstieg in das Wissensmanagement untersucht. Das 5. Kapitel stellt das eigentliche Ziel
der Arbeit dar, die Skizze eines Vorgehensmodells zum Einstieg in das Wissensmanagement unter Verwendung der beschriebenen Systeme. Ein abschließendes Fazit findet sich
im 6. Kapitel.

[...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Wissensmanagement

3 Skill-Management-Systeme

4 Groupware

5 Vorgehensmodell zur Umsetzung

6 Fazit

7 Quellen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines Vorgehensmodells für Unternehmen im IT-Umfeld, um durch die gezielte Anwendung von Skill-Management-Systemen und Groupware einen erfolgreichen Einstieg in das Wissensmanagement zu realisieren, ohne dabei unmittelbar eine ganzheitliche Umstrukturierung erzwingen zu müssen.

  • Grundlagen des Wissensmanagements und des organisationalen Lernens.
  • Analyse von Skill-Management-Systemen als Instrument zur Expertensuche und Kompetenzdarstellung.
  • Einsatz von Groupware zur Förderung von Kommunikation, Kooperation und Koordination.
  • Entwurf eines stufenweisen Vorgehensmodells für den praktischen Einstieg in das Wissensmanagement.

Auszug aus dem Buch

Definition und Abgrenzung

Wissen wird in der Theorie des Wissensmanagements als eine stufenweise Anreicherung verstanden. Aus einem Zeichenvorrat werden unter Hinzufügung von Syntax Daten, diese werden mit Kontext ergänzt zu Information. Fügt man hier noch Vernetzung hinzu, entsteht Wissen [Prob1999, S. 36]. Beispielsweise entstammen dem lateinischen Buchstabenvorrat die Zeichen „c, o, g, i, t, o, e, r, g, o, s, u, m“. Ergänzt um die lateinische Syntax entsteht „cogito ergo sum“. Aus dem Kontext der zugehörigen lateinischen Sprache entsteht die Information, dass der Sprecher sein Sein durch seine Tätigkeit des Denkens definiert.

Vernetzt mit Kenntnissen der Philiosophiegeschichte bis zur europäischen Philosophie des 17. Jahrhunderts entsteht Wissen, dessen Wert vor heutigen Kenntnissen möglicherweise einen völlig anderen Inhalt gewinnt, als es zur Zeit von René Descartes besaß. Diese Behauptung wiederum entsteht aus der Vernetzung mit Kenntnissen der Neuropsychologie, die die biologischen Vorgänge im Gehirn mit Verhalten, Erleben und Denken in Verbindung bringt [Ohne2008a].

[Prob1999, S. 38f] sieht einen stetigen Qualitätswandel von Daten über Information zu Wissen. Die Qualität steigt beispielsweise von unstrukturiert zu strukturiert, von isoliert zu verankert. Sie gewinnt Qualität durch Kontextabhängigkeit und Verhaltenssteuerung. Eine feste Grenze einzuziehen, nach der dieses eindeutig Information, jenes dagegen eindeutig Wissen ist, erscheint jedoch nicht sinnvoll; vielmehr sind die Grenzen als fließend anzusehen. [Prob1999] bezeichnet Wissen als die Kenntnisse und Fähigkeiten von Individuen. Es wird konstruiert und zur Problemlösung genutzt [aaO. S. 46]. Wissen kann sich über das bewusste Wissen hinaus auch in unbewussten Fähigkeiten von Experten äußern. Diese unbewussten Fähigkeiten werden als „tazites Wissen“ bezeichnet [aaO. S.115].

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die anhaltende Relevanz von Wissensmanagement trotz zahlreicher Barrieren und führt die kommunikationsorientierte Strategie als möglichen Lösungsansatz ein.

2 Wissensmanagement: Dieses Kapitel definiert Wissen und Wissensmanagement, diskutiert den Erwerb von Wissen auf individueller und organisationaler Ebene und stellt klassische Konzepte wie die Wissensspirale und Bausteine des Wissensmanagements vor.

3 Skill-Management-Systeme: Hier werden Skill-Management-Systeme als Werkzeug definiert, ihr Nutzen für Expertensuche und Wissensverteilung untersucht und die Bedeutung für die Transparenz innerhalb der Organisation dargelegt.

4 Groupware: Das Kapitel analysiert Groupware-Systeme hinsichtlich ihrer unterstützenden Rolle für Kommunikation, Kooperation und Koordination und diskutiert den Einsatz elektronischer Foren als niederschwelligen Einstieg.

5 Vorgehensmodell zur Umsetzung: Hier wird ein konkretes, fünfstufiges Vorgehensmodell für den Einstieg in das Wissensmanagement in Softwareentwicklungs-Organisationen entwickelt.

6 Fazit: Das Fazit zieht eine Bilanz der Arbeit und stellt fest, dass die gewählten Systeme den Einstieg erleichtern können, das eigentliche Wissensteilen jedoch eine kulturelle Aufgabe bleibt.

7 Quellen: Dieses Verzeichnis listet sämtliche verwendeten Monografien und elektronischen Quellen auf, die der theoretischen Fundierung der Arbeit dienen.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement, Skill-Management-Systeme, Groupware, organisationales Lernen, Wissensteilung, Wissensspirale, Wissensbasis, Kommunikation, Kooperation, Koordinierung, Expertenverzeichnisse, Wissenslandkarte, IT-Unternehmen, Wissensgesellschaft, Kompetenzmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen durch den Einsatz technischer Systeme wie Skill-Management und Groupware den Einstieg in das Wissensmanagement erleichtern können, ohne dabei direkt eine umfassende, ganzheitliche Umgestaltung vornehmen zu müssen.

Welche sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Definition und Einordnung von Wissen, die Rolle von IT-Systemen in der Wissensvermittlung, die Herausforderungen der Unternehmenskultur beim Wissensteilen sowie die praktische Konzeption eines Implementierungsmodells.

Was ist das primäre Ziel dieser Arbeit?

Das Hauptziel ist die Entwicklung eines praxisnahen Vorgehensmodells, das Organisationen, insbesondere im IT-Umfeld, einen ersten, kostengünstigen Schritt in das Wissensmanagement ermöglicht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer theoretischen Herleitung, in der Konzepte des Wissensmanagements (z.B. Wissensspirale, Bausteine) mit den Funktionalitäten moderner IT-Werkzeuge in Bezug gesetzt und auf ihre Anwendbarkeit geprüft werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen des Wissensmanagements geklärt, dann Skill-Management-Systeme und Groupware einzeln analysiert und ihre Funktionalitäten den Anforderungen des Wissensmanagements gegenübergestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wissensmanagement, Skill-Management, Groupware, Wissensspirale, organisationales Lernen, Expertensuche, Kommunikation, Kooperation, Wissensteilung und IT-Umgebung sind die prägenden Begriffe.

Welche Rolle spielen Skill-Management-Systeme in dem Vorgehensmodell?

Sie dienen primär dazu, Wissensträger innerhalb der Organisation identifizierbar zu machen und Transparenz über vorhandene Kompetenzen zu schaffen, was eine Grundvoraussetzung für den Wissensaustausch ist.

Warum wird im Modell ein „einstufiger“ bzw. erster Schritt empfohlen?

Der Autor argumentiert, dass eine sofortige, ganzheitliche Wissensmanagement-Strategie oft zu komplex ist und zu Widerständen führt; ein Einstieg mit „Quick Wins“ soll die Akzeptanz und den Nutzen im Arbeitsalltag demonstrieren.

Was ist das Ergebnis der Evaluation im Modell?

Nach etwa einem Jahr soll durch Befragungen und Statistiken bewertet werden, ob die Maßnahmen erfolgreich waren und ob daraus die Notwendigkeit für ein weiterführendes, ganzheitliches Projekt entsteht.

Ende der Leseprobe aus 78 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Einstieg in das Wissensmanagement mit Skill-Management-Systemen
Hochschule
Universität Duisburg-Essen  (Virtueller Weiterbildungsstudiengang Wirtschaftsinformatik)
Veranstaltung
Projektarbeit im Wahlpflichtmodul Schlüsselqualifikationen
Note
1,3
Autor
Dipl. Kaufmann (FH) Karsten Gillhaus (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
78
Katalognummer
V122610
ISBN (eBook)
9783640275632
ISBN (Buch)
9783640337545
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Einstieg Wissensmanagement Skill-Management-Systemen Projektarbeit Wahlpflichtmodul Schlüsselqualifikationen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dipl. Kaufmann (FH) Karsten Gillhaus (Autor:in), 2008, Einstieg in das Wissensmanagement mit Skill-Management-Systemen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/122610
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Leseprobe aus  78  Seiten
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