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Senioren als Marketing-Zielgrupppe

Besonderheiten, Konzepte, Beispiele

Titel: Senioren als Marketing-Zielgrupppe

Hausarbeit , 2009 , 45 Seiten

Autor:in: Juliane Meyer (Autor:in)

BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit Senioren als Marketing-Zielgruppe. Zunächst werden hierzu die in der Literatur geläufigen Begriffe definiert und abgegrenzt. Danach werden die physischen und psychischen Besonderheiten der sogenannten Best Ager aufgezeigt, um dann im Hauptteil auf Konzepte zur Seniorenansprache im Marketing-Mix eingehen zu können. Abgerundet wird die Arbeit mit einem kurzen Ausblick sowie einem Fazit der Autorin.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition und Abgrenzung der Begriffe

3. Kennzeichen der Generation 50-Plus

3.1 Physische Besonderheiten

3.2 Psychische Besonderheiten

4. Konzepte und Beispiele für Seniorenansprache im Marketing-Mix

4.1 Konzepte der Kommunikationspolitik

4.2 Konzepte der Produktpolitik

4.3 Konzepte der Sortimentspolitik

4.4 Konzepte der Vertriebspolitik

5. Ausblick

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit untersucht die Generation 50-Plus als wachsende, kaufkräftige Marketing-Zielgruppe. Das primäre Ziel ist es, die physischen und psychischen Besonderheiten dieser Gruppe zu analysieren und daraus spezifische, seniorengerechte Konzepte für den Marketing-Mix abzuleiten, die das Alter ansprechen, ohne es explizit zu benennen.

  • Demografischer Wandel und Bedeutung des Seniorenmarktes
  • Physische und psychische Charakteristika der "Best Ager"
  • Anforderungen an eine zielgruppengerechte Kommunikationspolitik
  • Optimierung der Produktgestaltung und Sortimentspolitik
  • Seniorengerechte Ladengestaltung und Vertriebskonzepte

Auszug aus dem Buch

3.2 Psychische Besonderheiten

Jeden Tag verliert der Mensch über 10.000 Nervenzellen. Das entspricht bis zu seinem Tod ca. einem Prozent, denn er wurde mit etwa 100 Milliarden Nervenzellen geboren. Wenn der Mensch 70 wird, ist sein Gehirn somit um ungefähr fünf Prozent geschrumpft, mit 80 um zehn Prozent und mit 90 ist es etwa 300g leichter. Das führt zu einem nachlassenden Kurzzeitgedächtnis, verlängerten Reaktionszeiten und nachlassender Koordinationsfähigkeit. Außerdem wird die Informationsaufnahme schwieriger und dauert länger.

„Wer die Senioren-Seele wirklich verstehen will, tut gut daran, sich mit dem Sitz der Seele – nämlich dem Gehirn und seinen Altersveränderungen zu beschäftigen.“

Abbildung 7 zeigt die wesentlichen menschlichen Motiv- und Emotionsfelder nach Hans-Georg Häusel. Die Abbildungen 8 bis 10 erläutern deren wesentlichen Instruktionen. Sie sind bei jedem Menschen unterschiedlich stark ausgeprägt und beeinflussen sein Denken und Handeln bzw. seine Persönlichkeit. Allgemein lässt sich aber sagen, dass bei jungen Männern das Dominanz- und Stimulanzsystem am stärksten ausgeprägt sind; bei jungen Frauen dagegen das Stimulanz- und Balance-System.

Das wichtigste Hormon des Balance-Systems ist Cortisol, das Dominanz-System wird durch Testosteron und das Stimulanz-System durch Dopamin gesteuert. Die Konzentrationen dieser Hormone verändern sich im Alter. (siehe Abbildung 11)

Durch diese Verschiebung der Hormonenkonzentration kommt es zu einer Verlagerung der Motiv- und Emotionsfelder. Das heißt, im Alter ist sowohl bei Männern, als auch bei Frauen das Balance-System am stärksten ausgeprägt. (siehe Abbildung 12 und 13)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in den demografischen Wandel ein und erläutert die wachsende wirtschaftliche Bedeutung der Zielgruppe der "Best Ager".

2. Definition und Abgrenzung der Begriffe: Es werden verschiedene Bezeichnungen und Konzepte zur Kategorisierung der Generation 50-Plus vorgestellt und kritisch beleuchtet.

3. Kennzeichen der Generation 50-Plus: Dieses Kapitel beschreibt die allgemeinen Merkmale der Generation 50-Plus und geht detailliert auf deren physische und psychische Veränderungen ein.

3.1 Physische Besonderheiten: Es werden die Auswirkungen des Alterns auf den Bewegungsapparat, die Feinmotorik und die Sinneswahrnehmungen analysiert.

3.2 Psychische Besonderheiten: Das Kapitel analysiert die neurobiologischen und psychologischen Veränderungen im Alter sowie deren Einfluss auf das Konsumverhalten.

4. Konzepte und Beispiele für Seniorenansprache im Marketing-Mix: Hier werden praktische Strategien für die Ansprache älterer Konsumenten in den verschiedenen Marketingbereichen entwickelt.

4.1 Konzepte der Kommunikationspolitik: Es werden Richtlinien für eine glaubwürdige, strukturierte und altersgerechte Werbung definiert.

4.2 Konzepte der Produktpolitik: Das Kapitel befasst sich mit der Notwendigkeit von "Easy-to-use"-Lösungen und der Bedeutung einer allgemein seniorenfreundlichen Produktgestaltung.

4.3 Konzepte der Preispolitik: Es wird erörtert, wie Unternehmen ihre Preissegmente an die heterogenen Bedürfnisse und die hybride Kaufkraft der "Best Ager" anpassen sollten.

4.4 Konzepte der Vertriebspolitik: Der Fokus liegt auf der Gestaltung seniorengerechter Ladengestaltungen und der Überwindung von Schwellenängsten beim Einkauf.

5. Ausblick: Es wird die zukünftige Relevanz des Seniorenmarktes und die notwendige stetige Differenzierung von Vermarktungsstrategien prognostiziert.

6. Fazit: Die Arbeit fasst zusammen, dass eine authentische, nicht-ausgrenzende Ansprache und die Berücksichtigung von Komfort und Lebensqualität den Schlüssel zum Erfolg bei Senioren darstellen.

Schlüsselwörter

Seniorenmarketing, Generation 50-Plus, Best Ager, Marketing-Mix, Demografischer Wandel, Kaufkraft, Konsumverhalten, Produktgestaltung, Kommunikation, Zielgruppendifferenzierung, Neuro-Marketing, Altersgerechtigkeit, Convenience, Handelsmarketing, Lebensphasenmodell.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Herausforderung, Senioren als relevante und wachsende Zielgruppe im Marketing erfolgreich anzusprechen, ohne sie dabei durch eine stigmatisierende Kommunikation auszugrenzen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die demografische Entwicklung, die physischen und psychischen Besonderheiten älterer Menschen sowie die Ableitung von Marketingstrategien für Kommunikation, Produkt, Preis und Vertrieb.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen ihre Strategien anpassen können, um die wachsende Gruppe der "Best Ager" durch authentische Konzepte zu erreichen und dabei deren spezifische Bedürfnisse zu berücksichtigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und nutzt Studien (u.a. BASAGO) sowie verschiedene Lebensphasen- und Motivationsmodelle (z.B. nach Hans-Georg Häusel), um Marketingempfehlungen abzuleiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die körperlichen und geistigen Voraussetzungen der Zielgruppe geklärt und anschließend konkrete Konzepte für den Marketing-Mix (Produktpolitik, Preis, Kommunikation und Vertrieb) vorgestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Seniorenmarketing, Generation 50-Plus, Best Ager, Demografischer Wandel, Zielgruppendifferenzierung und Altersgerechtes Design.

Wie unterscheidet sich die Ansprache von Senioren von der Jugendansprache?

Senioren sind meist werbekritischer und nutzenorientierter; sie schätzen Glaubwürdigkeit und eine klare, übersichtliche Gestaltung, während die Werbung gleichzeitig ein positives, vitales Altersbild vermitteln muss.

Warum ist das "SilverAge Lebensphasenmodell" für das Marketing relevant?

Es dient als Einteilungsmöglichkeit, um die heterogene Gruppe der Generation 50-Plus besser zu verstehen und entsprechende, auf die jeweilige Lebenssituation angepasste Marketingstrategien zu entwickeln.

Welche Rolle spielen Studien wie die BASAGO-Studie in dieser Arbeit?

Sie liefern empirische Belege dafür, welche konkreten Schwierigkeiten Senioren im Alltag mit Verpackungen und technischen Geräten haben, was als direkte Grundlage für die Forderung nach "Universal Design" dient.

Was ist die Kernbotschaft bezüglich seniorengerechter Ladengestaltung?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass seniorengerechte Maßnahmen, wie breitere Gänge oder bessere Beleuchtung, letztlich allen Konsumenten zugutekommen und somit nicht nur die ältere Zielgruppe, sondern die gesamte Kundschaft eines Handelsunternehmens profitieren lassen.

Ende der Leseprobe aus 45 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Senioren als Marketing-Zielgrupppe
Untertitel
Besonderheiten, Konzepte, Beispiele
Hochschule
Fachhochschule Erfurt
Veranstaltung
Marketing Management
Autor
Juliane Meyer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
45
Katalognummer
V122635
ISBN (eBook)
9783640275748
ISBN (Buch)
9783640275755
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Senioren Marketing-Zielgrupppe Marketing Management Neuromarketing Best Ager
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Juliane Meyer (Autor:in), 2009, Senioren als Marketing-Zielgrupppe, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/122635
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  45  Seiten
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