Vermögensverteilung und Inflationsgefahren

Empfehlungen zum Kapitalschutz bei einer gefährdeten Preisniveaustabilität


Projektarbeit, 2008

45 Seiten, Note: 2,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation und Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Projektarbeit

2 Die theoretische Betrachtung der Inflation
2.1 Die Definition des Begriffes Inflation
2.2 Ermittlung der Inflationsrate über Preisindizes am Beispiel des VPI
2.3 Arten der Inflation
2.3.1 offene, versteckte und zurückgestaute Inflation
2.3.2 schleichende, trabende, galoppierende und Hyperinflation
2.3.3 antizipierte und nicht-antizipierte Inflation
2.3.4 Angebots- und Nachfrageinflation
2.4 Inflationsursachen in der Inflationstheorie
2.4.1 Monetäre Inflationstheorie
2.4.2 Nicht-monetäre Inflationstheorie
2.4.2.1 Nachfrageinflation der nicht-monetären Inflationstheorie
2.4.2.2 Angebotsinflation der nicht-monetären Inflationstheorie
2.5 Die Auswirkungen der Inflation
2.6 Die Preisentwicklung in Deutschland

3 Kapitalanlagen und Vermögensschutz bei Inflation
3.1 Abgrenzung des Vermögensbegriffes
3.2 Vermögenssituation in Deutschland
3.3 Betrachtung ausgewählter Assetklassen hinsichtlich der Inflationsanfälligkeit
3.3.1 Immobilien
3.3.2 Commodities
3.3.3 Aktien
3.3.4 Anleihen
3.4 Handlungsempfehlungen zum Kapitalschutz bei Inflation

4 Zusammenfassung und Ausblick

Anhang

Quellenverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Verkürztes Wägungsschema des Statistischen Bundesamtes zum Basisjahr 2005

Abbildung 2: Jahresinflationsraten 1961 – 2003 und Monats- Inflationsraten Jan. 2007 – Dez. 2008 in der BRD

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

In dieser Projektarbeit wird das gegenwärtige Phänomen einer gefährdeten Preisniveaustabilität, damit einhergehende Tendenzen zur Inflation und deren mögliche Auswirkungen auf Vermögenswerte von Privatpersonen und Unternehmen in der Bundesrepublik Deutschland untersucht.

Eine Skizzierung der augenblicklichen Ausgangssituation der Volkswirtschaft in Deutschland, Einflussgrößen der globalen Märkte und eine Formulierung der Zielsetzung analog zum Titel dieser Arbeit erfolgt in Kapitel 1. Nachfolgend beschäftigt sich Kapitel 2 definitorisch, theoretisch und historisch auf Basis der Quellenrecherche mit der Begrifflichkeit „Inflation“. Kapitel 3 grenzt den Begriff „Vermögen“ ab, betrachtet kurz Kategorien von Vermögensanlagen sowie deren wertmäßige Anfälligkeit und Entwicklung bei Inflationstendenzen. Ergänzend werden mögliche Handlungsempfehlungen zum Schutz von Geldvermögen, bzw. Sachkapital, gegen Inflation erörtert.

Mit einem Fazit in Kapitel 4 werden die wesentlichen Ergebnisse dieser Projektarbeit zusammengefasst.

1.1 Ausgangssituation und Problemstellung

„Höchste Inflation seit 14 Jahren in Deutschland“ lautete der Tenor der deutschen Wirtschaftspresse Ende Dezember 2007. Gemeint war die Tatsache, das der Verbraucherpreisindex (VPI) in Deutschland, ermittelt vom Statistischen Bundesamt in Wiesbaden, in den Monaten November (3,2%) und Dezember (3,1%) 2007 erstmals seit 1994 über der Marke von drei Prozent lag.1

Bereits eine Teuerungsrate jenseits der zwei Prozentmarke bedeutet Handlungsbedarf für die Europäische Zentralbank (EZB), die die Preisniveaustabilität ab diesem Wert als gefährdet sieht und die Bekämpfung der Inflation (Inflation targeting = direkte Inflationssteuerung) im Rahmen ihrer Geldpolitik ohnehin als Primaten betrachtet.2

Als stark preistreibend haben sich 2007 die Rohstoffpreise, Energiekosten und Preise für Lebensmittel, nicht zuletzt durch die unvermindert steigende Nachfrage nach Rohstoffen und Milcherzeugnissen Chinas, erwiesen3. Der Ölpreis scheint die 100- Dollar-Marke pro Barrel Öl dauerhaft überwunden zu haben.4

Ebenso ist die Mehrwertsteuererhöhung von drei Prozentpunkten zu Beginn des Jahres 2007 in Deutschland zur Hälfte mit in den Anstieg des VPI eingeflossen, so Bundesbankpräsident Axel Weber gegenüber dem Finanzausschuss des Bundestages.5 Allerdings haben sich Prognosen, dass die eingepreiste Mehrwertsteuererhöhung die Inflationsrate 2008 in Deutschland wieder näher an die zwei Prozentmarke rücke, bisher nicht bestätigt, denn für die Monate Januar und Februar 2008 hat das Statistische Bundesamt einen Anstieg des VPI von jeweils 2,8% gegenüber dem Vorjahresmonat ermittelt.

Die EZB hebt in solchen Fällen die Leitzinsen an, um das Geldmengenwachstum und damit den Preisauftrieb durch eine Verteuerung des Geldes zu bremsen. Doch so einfach kann man der Globalwirtschaft, in der die Wirtschaftssysteme und Währungsströme stark miteinander vernetzt sind, die Probleme der eigenen Volkswirtschaft offenbar nicht mehr angehen. In den USA wird durch die Finanzkrise, aufgrund enormer Abschreibungen durch „faule“ Konsumenten- und Hypothekenkredite nach dem Platzen der Spekulationsblase am Immobilienmarkt (finanziert durch expansive Geldpolitik der FED6), und die dauerhafte Abwertung des US-Dollars gegenüber dem Euro, u. a. durch niedrigere Leitzinsen der FED gegenüber der EZB7, eine Rezession, also ein negatives Wirtschaftswachstum, befürchtet.8 Die US-amerikanische Notenbank FED allerdings reagiert momentan primär auf Konjunktur- als auf Inflationssorgen, die US-Inflationsrate liegt bereits über 4%, und senkt die Leitzinsen weiter in massiven Schritten (von 5,25% im August 2007 auf momentan 3% im März 2008) und erhöht die Geldmenge weiterhin in zweistelligen Raten per anno, jedoch bei ausbleibender Steigerung des Gegenwertes in beliebig vermehrbaren Gütern, was die Inflation zusätzlich antreibt.9 Eben auch die in Deutschland, weil die globalen Finanzmärkte insgesamt immer noch sehr stark auf die US-Vorgaben reagieren.

Zusätzlich besteht in Deutschland gegenwärtig das Risiko von sog. Zweitrunden- Effekten, z.B. der Lohn-Preis-Spirale. In der BRD sind die Reallöhne in den letzten drei Jahren bei bisher moderat steigenden Preisen um jeweils etwas mehr als ein Prozent gesunken. Die Kaufkraft der deutschen Privatverbraucher ist also weniger geworden.10 Claude Trichet, Präsident der EZB, ermahnte in diesen Tagen die Unternehmer und Gewerkschaften zu einer weiterhin moderaten Lohnpolitik.11 Die Realität sieht jedoch anders aus. Die Gewerkschaften IG Metall und GDL haben unerwartet hohe Lohnabschlüsse erreicht und die ver.di streitet momentan um flächendeckende Lohnerhöhungen im öffentlichen Dienst von rd. acht Prozent. Höhere Löhne treiben die Kosten der Unternehmer und erhöhen somit zwangsläufig wieder die Preise.12

Dämpfend auf die Preisteuerung wirkt momentan nur der beständige Kurs des Euros oberhalb der Marke von 1,50 US-Dollar, weil steigende Einfuhrpreise, z.B. in US-Dollar gehandelte Öl-Preise, durch einen starken Euro abgefedert werden können.13 Allerdings bremst der Aufwertungsdruck des Euros langfristig die Exporte14, was besonders Deutschland als sog. „Export-Weltmeister“ zu spüren bekäme und das Wirtschaftswachstum in Deutschland bremsen könnte.

1.2 Zielsetzung der Projektarbeit

Die in 1.1 skizzierten Gegebenheiten hinsichtlich einer gefährdeten Preisniveaustabilität in Deutschland zeigen auf, dass Inflation durch unterschiedliche ökonomische Vorgänge (Ursachen) entstehen kann und weitere inflatorische Prozesse (Wirkungen), wie z. B. die Zweitrunden-Effekte, in Gang setzen kann. Jedoch hat das Phänomen Inflation auch Auswirkungen und nachhaltigen Einfluss auf die Vermögen der Wirtschaftssubjekte, speziell das Vermögen der Privathaushalte. Bei einer moderaten Inflationsrate von zwei bis drei Prozent reicht ggf. eine Umstrukturierung der Geldanlagen aus, um Sachkapital und Geldvermögen vor dem Preisverfall langfristig zu schützen. Bei anhaltender, stärkerer Inflation entstehen aber dauerhafte Verschiebungen in der Vermögensverteilung und somit stellt die Inflation ein bedeutendes Risiko für die Vermögensbildung von Konsumenten, Unternehmern und institutionelle Investoren dar.

Ziel der Arbeit ist es, fundierte Kenntnisse über das Phänomen Inflation zu gewinnen, eine Auswahl von Assetklassen und deren Wertaufbewahrungsfunktion bei Inflationsgefahren zu betrachten und geeignete Handlungsempfehlungen für den Kapitalschutz von Vermögensinhabern zu benennen.

2 Die theoretische Betrachtung der Inflation

Die Definition des Begriffes Inflation (lat. Inflare = aufblasen, aufblähen)15 wird in der Literatur einstimmig hinsichtlich seiner Symptome beschrieben. Eine Erklärung für die Inflation wird hingegen aus unterschiedlichen Blickwinkeln, wie Ursachen, Folgen, Wirkungen, Tempo, Konjunkturlagen oder Erwartungen16, und nach Zugehörigkeiten von ökonomischen Schulen, z. B. Keynesianern oder Monetaristen, vorgenommen.

Historisch betrachtet ist die Inflation als wirtschaftliches Problem bereits seit einigen Jahrhunderten vielfältig aufgetreten. Ströbele verallgemeinert „Solange es Geldwirtschaften gibt, hat es immer wieder Inflationsprozesse gegeben, auch ohne, dass Papier- oder Buchgeld existierten“.17

2.1 Die Definition des Begriffes Inflation

Nach vorherrschender wissenschaftlicher Meinung wird Inflation symptomorientiert definiert und als “Prozess eines länger anhaltenden Anstiegs des allgemeinen Preisniveaus beschrieben“.18

Die Inflation besitzt qua Definition vier wesentliche Elemente:

1. Die Inflation ist ein dynamischer Prozess, der durch Interagieren von Ursache und Wirkung in Gang gehalten wird.19
2. Inflation bezieht sich auf das Niveau von Durchschnittspreisen insgesamt, nicht auf einzelne Preise. Das Ansteigen einzelner Güterpreise bezeichnet solange keine Inflation, wie andere Güter im Preis sinken. Kurzfristige oder saisonale Erhöhungen von Güterpreisen bezeichnen ebenfalls keine Inflation.

Woll diskutiert ein Problem bei der Erfassung von Durchschnittspreisen und begrenzt die Erfassung des Preisniveaus auf eine Auswahl repräsentativer Konsumgüter (Warenkorb). Im gleichen Zusammenhang weist er auf eine Verwendungsproblematik des Begriffes Inflation hin. Wenn ein Gleichbleiben des Preisniveaus einer Preisstabilität entspricht und eine Erfassung des Preisniveaus sämtlicher Güter sowie deren erfassbare Änderung hinsichtlich der Qualität unmöglich ist, dann darf von einer Inflation erst ab einer Steigung des Preisniveaus von mehr als ein bis zwei Prozent gesprochen werden, da die Messprobleme zu Ungenauigkeiten führen und deshalb Toleranzbereiche erfordern.20

Analog bedeutet Deflation ein dauerhaftes Absinken des Preisniveaus, also eine Inflation mit negativem Vorzeichen.21

3. Das Preisniveau ist ein Geldpreis und somit ist die Inflation das Phänomen einer Geldwirtschaft. Bei relativen Preisen, bzw. der Existenz von Preisrelationen, in einer Tauschwirtschaft, im Ggs. zum Austauschverhältnis von Gütern gegen Geld, ist eine Durchschnittsbildung, bzw. die Bildung eines Preisniveaus, ausgeschlossen, somit kann es in einer Tauschwirtschaft zu keiner Inflation kommen.

Das Preisniveau gibt an, welche Gütermenge zu welchem Geldpreis gekauft werden kann. Steigt das Preisniveau, können weniger Güter gegen Geld eingetauscht werden. Die Gütermenge je Geldeinheit sinkt, oder anders ausgedrückt, die Kaufkraft des Geldes sinkt. Die sinkende Kaufkraft einer Geldeinheit und das Steigen des Preisniveaus beschreiben ein reziprokes Verhältnis zueinander.22

Pohl definiert den Wert einer Geldeinheit zur Vertiefung der Aussage, Inflation sei ein Phänomen der Geldwirtschaft, stark vereinfacht. Das Preisniveau (P) als gewichteter Durchschnitt der Güterpreise ergibt sich aus der Summe vom Preis eines jeden Gutes (pi) multipliziert mit der Gewichtung eines jeden Gutes (gi).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Der gesamte Geldmenge (M) dividiert durch P ergibt den Wert der gesamten nominalen Geldmenge. Dividiert man diese erneut durch M und kürzt M aus der Gleichung, erhält man den Wert einer Geldeinheit (W) gemessen am Preisniveau.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Daraus folgt, das bei ansteigendem P der Wert der Geldeinheit abnimmt.23

4. Von „anhaltend“ wird bei einem Zeithorizont von einem bis mehreren Jahren gesprochen, so Heubes.24 Woll bezeichnet die Inflation als Trendproblem und nicht als Konjunkturphänomen, somit versteht er unter „anhaltend“ eine Erhöhung des Preisniveaus im Durchschnitt über mindestens drei bis vier Jahre.25

2.2 Ermittlung der Inflationsrate über Preisindizes am Beispiel des VPI

Änderungen des Preisniveaus zeigen demnach auch Änderungen des Geldwertes an, die sich über einen längeren Zeitraum am besten über Indexwerte von Preisindizes vergleichen lassen. Die Änderung eines Preisindexes von einem Zeitpunkt zum anderen entspricht der Inflationsrate.26

Die Auswahl der Güter, die in die Gewichtung der Durchschnittspreise einfließen, ist davon abhängig, welche Aussage mit einem Preisindex getroffen werden soll, da die Entwicklung des Geldwertes danach beurteilt werden sollte, wofür das Geld im Einzelfall ausgegeben wird.

Die umfassendste Größe für die Entwicklung des Preisniveaus einer Volkswirtschaft, wäre ein Preisindex des BIP. Die Aussagekraft eines solchen Indexes für den Konsum der Privathaushalte, wäre ob des großen Einflusses der Investitionsgüter und der Staatsausgaben sehr gering. In der Praxis ist die Berechnung eines Preisindexes der Lebenshaltung unter Berücksichtigung der Ausgaben repräsentativer Durchschnittshaushalte gängig. Bei der Interpretation muss allerdings berücksichtigt werden, dass gruppenspezifische Veränderungen im Lebensstandard z. B. bei Rentnern anders ausfallen als bei kinderreichen Familien. Die gängigen Berechnungsmodelle von Preisindizes sind somit verzerrt.27

In Deutschland wird seit 2003 die Inflationsrate über den Verbraucherpreisindex nach einem festen Wägungsschema eines Basisjahres, momentan das Jahr 2005, durch das Statistische Bundesamt gemessen. Zur Ermittlung der Inflationsrate werden die Preise des Vergleichsjahres und die Preise des Basisjahres jeweils mit den Gütermengen des Basisjahres multipliziert. Die gewonnenen Wertgrößen, das Preisniveau aus dem Basisjahr und dem Vergleichsjahr unabhängig von Änderungen der Gütermenge, werden anschließend dividiert und mit 100 multipliziert um einen Indexwert zu erhalten der die Änderung des Preisniveaus zum Basisjahr in Prozent ausdrückt.

Da die Gewichtung der Preise mit den Gütermengen des Basisjahres (Preisbasiskonzept) erfolgt, handelt es sich um einen Preisindex nach Laspeyres.28 Vereinfacht berechnet sich der VPI des Jahres 2007, mit Basisjahr 2005, nach Laspeyres wie folgt:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten29

Der Gütergewichtung (Wägungsschema) des Basisjahres liegt zur Eliminierung von Mengeneinflüssen ein festgelegter repräsentativer Warenkorb, also ein Güterbündel aus Waren und Dienstleistungen, zugrunde. Die in ihm berücksichtigten Güterarten entsprechen dem Konsumverhalten von privaten Durchschnittshaushalten.30

Abb. 1: Verkürztes Wägungsschema des Statistischen Bundesamtes zum Basisjahr 2005

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: www.destatis.de

Die Möglichkeiten zur Berechnung von Preisindizes nach dem Paasche-Index, Probleme der Indexmessung hinsichtlich der Güterauswahl (Auftreten neuer Güter und Nicht-Konsum veralterter Güter zwischen Basisjahr und Vergleichsjahr) und Qualität sowie der HVPI für die Messung der Inflationsrate im EU-Raum werden in dieser Arbeit nicht berücksichtigt.

2.3 Arten der Inflation

Inflationsarten werden unter Berücksichtigung beschreibender Kriterien unterschieden. Neben den hier beschriebenen Inflationsarten, werden in der Literatur noch weitere genannt, hier aber vernachlässigt werden können.

2.3.1 offene, versteckte und zurückgestaute Inflation

Der Anstieg des Preisniveaus als Symptom der Inflation bei freier Preisbildung als Ausdruck der Knappheitsverhältnisse wird als offene Inflation bezeichnet.

Eine Inflation ohne nennenswerte Veränderung des Preisniveaus bei einhergehender Verschlechterung des Qualitätsniveaus bei Gütern oder Einschränkungen in bei Dienstleistungen zu konstanten Preisen nennt man versteckte Inflation.

Zu einer zurückgestauten Inflation kommt es, wenn durch ordnungspolitische Maßnahmen eine freie Preisbildung verhindert (Preisstopp, Rationierung) wird.31

2.3.2 schleichende, trabende, galoppierende und Hyperinflation

Diese vier Inflationsarten unterscheidet man hinsichtlich Ihres Tempos und Stärke bei der Zunahme der Preissteigerung.

Die schleichende Inflation wirkt über einen langen Zeitraum hinweg. Die Inflationsraten bei dieser Art liegen unter 10%. Die Wirtschaftssubjekte beginnen Geldausgaben aufgrund von Preissteigerungen zu rationalisieren, verwenden Geld aber weiterhin für Konsumzwecke.

Eine trabende Inflation liegt bei Inflationsraten zwischen > 10% und < 20% vor, gefolgt von der galoppierenden Inflation mit Inflationsraten zwischen > 20% und < 50%.

Darüber hinaus spricht man von Hyperinflation, bei der Verdoppelungen und Vervielfachungen des Preisniveaus innerhalb weniger Monate auftreten. Bereits bei der galoppierenden Inflation kommt es zu massiven Vertrauensverlusten in das Geld und dessen Wertaufbewahrungsfunktion.32

Eine Abgrenzung zwischen diesen Inflationsarten ist in der Literatur uneinheitlich.

2.3.3 antizipierte und nicht-antizipierte Inflation

Die richtige Einschätzung der Inflation durch die Wirtschaftssubjekte bezeichnet diese beiden Arten der Inflation. Bei der nicht-antizipierten Inflation wird das Ausmaß der Inflation, durch Fehleinschätzungen in Bezug auf ein weiteres Ansteigen des Preisniveaus, verstärkt. Bei richtiger Einschätzung über den weiteren Verlauf des Inflationstempos spricht man von antizipierter Inflation.33

2.3.4 Angebots- und Nachfrageinflation

Diese beiden Inflationsarten werden ausgehend von den Inflationsursachen determiniert.

Die Angebotsinflation wird durch anbieterseitige Preissteigerungen aufgrund von Kosten- oder Gewinndruck (Cost oder Profit Push Inflation) induziert.

Die Nachfrageinflation wird durch einen Nachfrageüberschuss determiniert. Die Knappheitsverhältnisse auf den Gütermärkten werden durch die erhöhte Nachfrage verstärkt, dadurch wird das Preisniveau nach oben gezogen (Demand Pull Inflation).34

2.4 Inflationsursachen in der Inflationstheorie

In der Literatur finden sich vielfältige theoretische Ansätze zur Ursache von Inflationen. In der Ausführlichkeit und kompletten Breite sind die Inflationstheorien im Rahmen dieser Arbeit nicht erfassbar. Diese Arbeit grenzt im kurzen Überblick die Konzepte der neoklassischen Inflationstheorie (monetäre Inflationstheorie) und keynesianische Inflationstheorie (nicht-monetäre Inflationstheorie) in einer geschlossenen Volkswirtschaft voneinander ab.35

2.4.1 Monetäre Inflationstheorie

Die Monetaristen vertreten die quantitätstheoretische Inflationstheorie. Sie sehen alleinig in einer überproportionalen Ausdehnung der Geldmenge (M), seitens der Zentralbanken im Verhältnis zum langsameren Wachstum der Gütermenge, die Ursache für die Inflation. Zur Erklärung greifen die Neoklassiker auf die sog.

Quantitätstheorie36 nach Irving Fisher zurück. Der Geldwert, ausgedrückt in Gütereinheiten, wird maßgeblich von der Geldmenge bestimmt. Somit besteht auch ein proportionaler Zusammenhang zwischen Preisniveau (P) und Geldmenge. Weiterhin fließen die Geldumlaufgeschwindigkeit (V) als Ausdruck des Geldnachfrageverhaltens der Wirtschaftssubjekte und das reale BIP einer Volkswirtschaft (Y) als weitere Größen in die Gleichung der Quantitätstheorie mit ein, die wie folgt lautet::

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Quantitätstheorie geht also davon aus, dass die vorhandene Geldmenge multipliziert mit der Umschlagshäufigkeit des Geldes dem Preisniveau multipliziert mit der vorhandenen Gütermenge entspricht. Durch Umformung ergibt sich:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Bei konstanter Geldumlaufgeschwindigkeit und langfristig unverändertem Güterangebot bei Vollbeschäftigung, so die Annahme der Neoklassiker, führt das Geldmengenwachstum zu einem proportionalem Anstieg der Inflationsrate.37 Allerdings sei darauf hingewiesen, dass eine einmalige Erhöhung der Geldmenge zu einer einmaligen Erhöhung des Preisniveaus führt. Da es sich bei der Inflation um einen andauernden Anstieg des Preisniveaus handelt, kann in diesem Fall noch nicht von Inflation gesprochen werden.38

2.4.2 Nicht-monetäre Inflationstheorie

Die keynesianische39 Inflationstheorie beruht nicht auf einem monokausalen Ansatz, sondern betrachtet eine Interdependenz von Güter-, Geld- und Arbeitsmarkt als maßgeblich für die Entwicklung des Preisniveaus. Die Steigerung der Inflationsrate kann demnach durch Änderungen der Nachfrage, sich verändernde Kosten und Gewinne auf der Anbieterseite sowie Ausweitung oder Verkürzung der Geldmenge verursacht werden, sie beschreibt also polykausale Zusammenhänge, die zu Nachfrage- oder Angebotsinflation führen können.

Die Ausweitung der Geldmenge als Ursache für eine Inflation erhält in diesem Modell nur soweit Beachtung, als dass auf der Angebotsseite bei herrschender Vollbeschäftigung Rationalisierungseffekte eintreten, die zunächst zu einem Rückgang der Inflationsrate führen, der mit zunehmender Arbeitslosigkeit verbunden ist. Über eine Ausweitung der Geldmenge versuchen die Zentralbanken der Arbeitslosigkeit (aktive staatliche Beschäftigungspolitik) entgegenzuwirken. Somit führt ein sinkendes Preisniveau zum Anstieg der Geldmenge. Im monetären Ansatz wird vom umgekehrten Fall, nämlich einem proportionalen Verhältnis ausgegangen.40

2.4.2.1 Nachfrageinflation der nicht-monetären Inflationstheorie

Der Preisniveauanstieg resultiert aus einem Nachfrageüberschuss, der mit bestehenden Produktionsverhältnissen nicht gedeckt werden kann und als sog. Inflatorische Lücke bezeichnet wird. Nach dem Gesetz des Marktausgleichs zieht der Nachfrageüberschuss die Preise nach oben und die inflatorische Lücke wird durch einen Rückgang der Güternachfrage geschlossen. Preisniveausteigerungen führen zunächst zu sinkenden Reallöhnen und im Anschluss daran an eine erhöhte Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt seitens der Unternehmen. Der Nachfrageüberschuss auf dem Arbeitsmarkt kann nur durch steigende Nominallöhne gedeckt werden. Von höheren Löhnen wiederum gehen neue Nachfrageimpulse aus, die das Preisniveau erneut ansteigen lassen, man spricht auch von der sog. Preis-Lohn-Spirale.41

Nachfrage kann von privaten Haushalten (C), Unternehmen (I), dem Staat (A) oder dem Ausland (X) ausgehen. Jedes dieser Wirtschaftssubjekte kann seine Nachfrage autonom erhöhen, was zu einer Erhöhung des Preisniveaus führen kann. Dargestellt sei die vereinfachte Verwendungsgleichung des Bruttoinlandsproduktes (Y)42:

Y = A + I + C + (X - IM)43

Im Ggs. zu der monetären Inflationstheorie, bei der eine Erhöhung der Nachfrage nur durch eine Ausweitung der Geldmenge möglich ist, kann es bei der nicht-monetären Inflationstheorie auch zu autonomen Nachfrageausweitungen kommen. Die Finanzierbarkeit der autonomen Nachfrageerhöhung wird unterstellt, so können Privathaushalte durch Einkommenserhöhungen oder durch verstärkte Konsumneigung bei abnehmender Sparquote, Unternehmen durch gestiegene Gewinne oder der Staat durch Steuererhöhungen oder Budgetdefizite ihre Nachfrage erhöhen.44

2.4.2.2 Angebotsinflation der nicht-monetären Inflationstheorie

Die Angebotsinflation geht von Preissteigerungen auf der Angebotsseite aus. Man unterscheidet zwischen Kosten-, bzw. Lohn-, und Gewinndruckinflation.

Bei der Kostendruckinflation bewirken erhöhte Kosten, z. B. steigende Nominallöhne45, zunächst eine Reduzierung des Güterangebotes bei gleich bleibendem Preisniveau. Die entstehende Güterangebotslücke, auch hier inflatorische Lücke genannt, treibt das Preisniveau nach oben. Über den Mechanismus sinkende reale Geldmenge, steigende Wertpapierkurse, sinkende Zinsen und schließlich sinkende Investitionen, geht die Güternachfrage zurück. Das höhere Preisniveau veranlasst die Unternehmen zur Ausdehnung ihrer Kapazitäten und erzeugt Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt, wodurch die Nominallöhne erneut ansteigen, man spricht auch von der sog. Lohn-Preis-Spirale. Ein einmaliges Ansteigen der Kosten bedeutet noch keine Inflationsursache.46

Die Theorie der Gewinndruckinflation versetzt, bei monopolistischen und oligopolistischen Strukturen, die Anbieter, aufgrund Ihrer Marktmacht und des geringen Wettbewerbs, in die Situation, Preise so zu fixieren, dass maximale Gewinne realisiert werden können, was eine eigenständige Ursache der Preisniveausteigerung bedeutet. Das Auftreten dieser Art der Inflation ist eher unwahrscheinlich, da ein dauerhafter Gewinndruck auf breiter Basis der Unternehmer nicht zu erwarten ist.47

2.5 Die Auswirkungen der Inflation

In der einschlägigen Literatur werden der Inflation drei wesentliche Wirkfaktoren zugeschrieben, die Intensität der Wirkfaktoren fällt je nach vorherrschender Inflationsart unterschiedlich aus. Heubes stellt als ökonomische Inflationswirkungen Beschäftigungs-, Wachstums- und Wohlfahrts- sowie Vermögens- und Umverteilungseffekte dar.48

Die Ausrichtung dieser Arbeit beschränkt sich auf die Betrachtung der Inflation in Bezug auf ihre Vermögens- und Umverteilungswirkung. Die Auswirkungen der Inflation auf die Beschäftigung hinsichtlich der Substitutionsmöglichkeiten zwischen Arbeitslosigkeit und Inflationsrate, d. h. weniger Arbeitslosigkeit bei höherer Inflation, sind heutzutage sehr umstritten. Des weiteren sind die Wirkungen von Inflation auf das Wachstumsniveau derzeit am wenigsten erforscht, da Inflation einerseits Preisrelationen verzerrt und andererseits Erwartungsunsicherheiten bei schwankenden Inflationsraten häufig zu einer sog. “Flucht in Sachwerte“, um dem Wertverlust von Geldvermögen zu entgehen, führt. Eine Erhöhung der Sparquote, ursprünglich als positiver Wachstumseffekt betrachtet, ist aber wieder rückläufig sobald der Realverlust durch die Inflation seitens der Assetinhaber antizipiert wird.49

Die Auswirkungen der Inflation auf die Vermögens- und Einkommensverteilung gerade bei Lohnempfängern kann unterschiedlich argumentiert werden.

Pauschal lässt sich zunächst festhalten, dass Einkommen, Renten und Vermögen, die langsamer als die Preise oder mit zeitlicher Verzögerung (Lag) gegenüber dem Preisniveau steigen, eine Benachteiligung erfahren, da das nominelle Vermögen oder Einkommen einen Realverlust erleidet.50 Bei korrekter Antizipation einer schleichenden Inflation ohne Zeitverlust, ändert sich an realen Ergebnissen eigentlich nichts, da Löhne und Vermögen sich mit der Inflationsrate so entwickeln, als herrschen konstante Preise, die sich zum Basisjahr proportional zurückrechnen lassen.51

Für Lohnsteigerungen könnte allerdings untersucht werden, ob steigende Löhne den steigenden Preisen vorangehen, so wie bei der Lohndruckinflation, oder der Preisniveauanstieg der Lohnsteigerung zeitlich vorangeht, so wie bei der Nachfrageinflation. Mit längerer Zeitachse allerdings, wird die Lohnsteigerung von der Preissteigerung antizipiert, im umgekehrten Falle ebenso. Der Zeitpunkt, in dem die Betrachtung begonnen wird, ist also entscheidend, aber in der Praxis nicht fixierbar, da nicht einzelne Preis- oder Lohnsteigerungen sondern Niveauveränderungen betrachtet werden. Man spricht von der Lohn-Lag-Hypothese, wenn die Löhne gegenüber der Inflationsrate mit zeitlicher Verzögerung steigen.

Die sog. Rentner-Hypothese besagt, dass gerade Rentner Inflationsverlierer sind, da Renten mit größter zeitlicher Verzögerung an die Inflationsrate angepasst werden, theoretisch wären Rentner bei Deflation im Vorteil, da sich die zeitliche Verzögerung bei einem sinkenden Preisniveau positiv auswirken könnte.52

Darüber hinaus begünstigt die Inflation Schuldner, da Verbindlichkeiten in Geldeinheiten zurückgezahlt werden, deren Realwert gesunken ist. Gläubiger hingegen sind entsprechend im Nachteil, da ihre Forderungen mit steigender Laufzeit an Wert verlieren. Man spricht auch von der Gläubiger-Schuldner-Hypothese in diesem Zusammenhang.53 Ist der Gläubiger, speziell von Geldvermögen, allerdings in der Lage einen Inflationsaufschlag in Form einer Risikoprämie durchzusetzen, kann er sich dem Wertverlust entziehen, weil der Realzinssatz, also der Nominalzinssatz abzüglich der Inflationsrate, um die Inflationsrate variiert.

Eine Umverteilungswirkung entsteht zwischen Geld- und Sachvermögenbesitzern. Bargeld und Sichtguthaben (Geldvermögen) verliert bei steigendem Preisniveau real an Wert, da die fixierte Nominalverzinsung um die Inflationsrate vermindert wird.

Sachvermögen (z. B. Immobilien, Aktien) hingegen wächst um die Verzinsung (Mietzins, Dividende) und die Wertsteigerung bei entsprechender Nachfrage. Bei Preisniveaustabilität entwickeln sich Geld- und Sachvermögen mit gleicher Verzinsung identisch.54

[...]


1 Vgl. Faigle, Philip (2007), S. 21; Johann, Bernd (2008), S. 112 ff.; Weber, Lukas (2007), S. 11

2 Vgl. Heß, Dorit/Häring, Norbert (2007), S. 21; Storbeck, Olaf (2007), S. 1; www.spiegel.de; Rossbach, Henrike (2008), S. 13

3 Vgl. Fischer, Malte/Brück, Mario (2007), S. 26; Faigle, Philip (2007), S. 21

4 Vgl. Narat, Ingo (2008), S. 31

5 Vgl. Jung, Alexander (2007), S. 89; Rossbach, Henrike (2008), S. 13

6 Vgl. Fischer, Malte/Brück, Mario (2007), S. 26

7 Vgl. Häring, Norbert (2008), S. 1

8 Vgl. Fischermann, Thomas (2007), S. 25

9 Vgl. Narat, Ingo (2008), S. 31

10 Vgl. Narat, Ingo (2008), S. 31; Weber, Lukas (2007), S. 11; Johann, Bernd (2008), S. 112 ff.

11 Vgl. Weber, Lukas (2007), S. 11; Johann, Bernd (2008), S. 112 ff.

12 Vgl. Faigle, Philip (2007), S. 21; Johann, Bernd (2008), S. 112 ff.

13 Vgl. www.spiegel.de

14 Vgl. Fischermann, Thomas (2007), S. 25; Siedenbiedel, Christian (2008), S. 23

15 Vgl. Claussen, Peter (1977), S. 7; Baßeler, Ulrich/Heinrich, Jürgen/Utecht, Burkhard (2006), S. 726

16 Vgl. Woll, Dr. Artur (1979), S.1

17 Vgl. Ströbele, Dr. Wolfgang (1994), S. 1

18 Vgl. Woll, Dr. Artur (1979), S. 2; Ströbele, Dr. Wolfgang (1994), S. 1; Steinmann, Gunter (1979), S. 1; Baßeler, Ulrich/Heinrich, Jürgen/Utecht, Burkhard (2006), S. 726; Blanchard, Olivier/ Illing, Gerhard (2006), S. 56; Heubes, Dr. Jürgen (1989), S. 2; Claussen, Peter (1977), S. 7; Pohl, Rüdiger (1981), S. 5

19 Vgl. Pohl, Rüdiger (1981), S. 6

20 Vgl. Woll, Dr. Artur (1979), S. 2

21 Vgl. Blanchard, Olivier/ Illing, Gerhard (2006), S. 56; Baßeler, Ulrich/Heinrich, Jürgen/Utecht, Burkhard (2006), S. 732

22 Vgl. Heubes, Dr. Jürgen (1989), S. 1, Pohl, Rüdiger (1981), S. 6

23 Vgl. Pohl, Rüdiger (1981), S. 7 f.

24 Vgl. Heubes, Dr. Jürgen (1989), S. 2

25 Vgl. Woll, Dr. Artur (1979), S. 2

26 Vgl. Claussen, Peter (1977), S. 13

27 Vgl. Woll, Dr. Artur (1979), S. 7 f.; Ströbele, Dr. Wolfgang (1994), S. 33; Irmler, Heinrich (1972), S. 29 ff.

28 Vgl. Blanchard, Olivier/ Illing, Gerhard (2006), S. 56 f.; Pohl, Rüdiger (1981), S. 12 ff.; Ströbele, Dr. Wolfgang (1994), S. 34 ff.; Heubes, Dr. Jürgen (1992), S. 148 ff.

29 P = Inflationsrate des Jahres 2007 in Relation zum Basisjahr 2005; p = Preise der Güter des jeweiligen Jahres; x = Gütermenge des jeweiligen Jahres

30 Vgl. www.destatis.de

31 Vgl. Heubes, Dr. Jürgen (1992), S. 147 f.

32 Vgl. ebenda; Claussen, Peter (1977), S. 12; Pohl, Rüdiger (1981), S. 8; Ströbele, Dr. Wolfgang (1994), S. 40

33 Vgl. Pohl, Rüdiger (1981), S. 9; Heubes, Dr. Jürgen (1992), S. 148

34 Vgl. ebenda; Claussen, Peter (1977), S. 13; Baßeler, Ulrich/Heinrich, Jürgen/Utecht, Burkhard (2006), S. 732; Schneider, Helmut (1972), S. 37 ff.; Woll, Dr. Artur (1979), S. 6

35 Vgl. Pohl, Rüdiger (1981), S. 2

36 Die Literatur unterscheidet zwischen neuer, nach Friedmann, und alter Quantitätstheorie. Berücksichtigt wird hier aus Einfachheitsgründen nur die sog. alte Quantitätstheorie.

37 Vgl. Woll, Dr. Artur (1979), S. 26 ff.; Heubes, Dr. Jürgen (1992), S. 163 ff.; Pohl, Rüdiger (1981), S. 41 ff.; Steinmann, Gunter (1979), S. 51 ff.; Heubes, Dr. Jürgen (1989), S. 81 ff.

38 Vgl. Woll, Dr. Artur (1979), S. 15

39 Die Bezeichnung “keynesianisch“ hat sich durchgesetzt, weil die nicht-monetäre Inflationstheorie dem Makroökonomischen Modell keynesianischen Typs sehr nahe kommt, vgl. hierzu Pohl, Rüdiger (1981), S.70 ff.

40 Vgl. Pohl, Rüdiger (1981), S. 38, 78 ff.; Steinmann, Gunter (1979), S. 32

41 Vgl. Heubes, Dr. Jürgen (1992), S. 154 ff

42 Vgl. Woll, Dr. Artur (1979), S. 19 ff.; Pohl, Rüdiger (1981), S. 84 f.

43 Ex- oder Importe können aufgrund der zusätzlichen Komplexität in diesem Rahmen nicht betrachtet werden

44 Vgl. Woll, Dr. Artur (1979), S. 19 ff.

45 In der Literatur wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass auch andere steigende Kosten, z. B. steigende Materialkosten oder Steuersätze, für Unternehmen, zur Kostendruckinflation führen können. Steigende Lohnkosten sind aber am einschlägigsten, da sie oftmals die größten Kosten auf Angebotsseite darstellen.

46 Vgl. Pohl, Rüdiger (1981), S. 87 f.

47 Vgl. Pohl, Rüdiger (1981), S. 89 f.

48 Vgl. Heubes, Dr. Jürgen (1989), S. 125

49 Vgl. Baßeler, Ulrich/Heinrich, Jürgen/Utecht, Burkhard (2006), S. 742; Claussen, Peter (1977), S. 38; Woll, Dr. Artur (1979), S. 70

50 Vgl. Baßeler, Ulrich/Heinrich, Jürgen/Utecht, Burkhard (2006), S. 743 f.

51 Vgl. Ströbele, Dr. Wolfgang (1994), S. 13

52 Vgl. Heubes, Dr. Jürgen (1989), S. 138 f.

53 Vgl. Claussen, Peter (1977), S. 41; Heubes, Dr. Jürgen (1989), S. 139 f.

54 Vgl. Heubes, Dr. Jürgen (1989), S. 140 f.

Ende der Leseprobe aus 45 Seiten

Details

Titel
Vermögensverteilung und Inflationsgefahren
Untertitel
Empfehlungen zum Kapitalschutz bei einer gefährdeten Preisniveaustabilität
Hochschule
Fachhochschule für die Wirtschaft Hannover
Note
2,3
Autor
Jahr
2008
Seiten
45
Katalognummer
V122657
ISBN (eBook)
9783640279203
Dateigröße
1079 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Vermögensverteilung, Inflationsgefahren, inflation, kapitalschutz, vermögensschutz, inflationsschutz, vermögen, gold, aktien, immobilien
Arbeit zitieren
Daniel Beye (Autor:in), 2008, Vermögensverteilung und Inflationsgefahren, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/122657

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