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Qualitative Erhebungsmethoden und quantitative Erhebungsmethoden in der Sozialforschung

Título: Qualitative Erhebungsmethoden und quantitative Erhebungsmethoden in der Sozialforschung

Trabajo Universitario , 2021 , 21 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: M. Bernt (Autor)

Trabajo social
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Die Studienarbeit beschäftigt sich mit qualitativen und quantitativen Erhebungsmethoden in der Sozialforschung.
Es werden die wesentlichen Merkmale der qualitativen Interviewformen Leitfadengestütztes Interview und Narratives Interview sowie die Gruppendiskussion vorgestellt.
Auch werden die Unterschiede zwischen und die jeweiligen Anwendungsgebiete quantitativer und qualitativer Sozialforschung erläutert und einige geeignete sozialwissenschaftliche Quellen für die Sekundärforschung genannt und näher beschrieben.
Die Studienarbeit schließt mit einer Betrachtung der Operationalisierung von Geschlecht in Fragebögen (Probleme und Lösungsansätze aus Sicht von Mess-, Umfrage-, Gender- und Queer-Theorie) und einer Zusammenfassung der zu beachtenden Aspekte für den Aufbau eines quantitativen Fragebogens.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

I. Qualitative Erhebungsmethoden

1 Leitfadengestütztes Interview

2 Narratives Interview

3 Gruppendiskussion

II. Quantitative Erhebungsmethoden

4 Unterschiede und jeweilige Anwendungsgebiete quantitativer und qualitativer Sozialforschung

5 Geeignete sozialwissenschaftliche Quellen für Sekundärforschung

6 Operationalisierung von Geschlecht in Fragebögen: Probleme und Lösungsansätze aus Sicht von Mess-, Umfrage-, Gender- und Queer-Theorie

7 Wichtige Aspekte für den Aufbau eines Fragebogens

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit gibt einen fundierten Überblick über zentrale Erhebungsmethoden der empirischen Sozialforschung, indem sie qualitative und quantitative Ansätze gegenüberstellt, spezifische Anwendungskontexte erläutert und praxisnahe Gestaltungshinweise für die methodische Datenerhebung liefert.

  • Qualitative Befragungsmethoden: Leitfadengestütztes Interview, narratives Interview und Gruppendiskussion.
  • Differenzierung zwischen qualitativer und quantitativer Sozialforschung hinsichtlich Erkenntnisinteresse und Vorgehensweise.
  • Vorstellung bedeutender Datenquellen für die sozialwissenschaftliche Sekundärforschung in Deutschland.
  • Methodische Probleme und Lösungsansätze bei der Operationalisierung sensibler Merkmale wie Geschlecht.
  • Optimierung der Fragebogenkonstruktion unter Berücksichtigung von psychologischen und dramaturgischen Effekten.

Auszug aus dem Buch

1 Zusammenfassende Darstellung der wesentlichen Merkmale von Interviewformen in der qualitativen Sozialforschung: Leitfadengestütztes Interview

Das leitfadengestützte Interview ist eine Methode, die in der Sozialforschung angewendet werden kann, um qualitative Daten zu generieren.

Das Ziel von Leitfadeninterviews ist die Rekonstruktion von subjektiven Wahrheiten und sozialen Sinnstrukturen (Helfferich 2014, S. 561). Hierzu wird im Vorfeld des Interviews ein Leitfaden entwickelt, der dann sowohl Interviewer*in als auch Interviewte*n durch die konkrete Interviewsituation führen soll. Die Interviewsituation stellt die Datenerhebung dar. Daher entscheidet die Interviewsituation über die Qualität der Daten. Ein gut geführtes Interview liefert höchst wahrscheinlich qualitativ hochwertige Daten, ein schlecht geführtes Interview liefert minderwertige Daten. Ob ein Interview von Interviewenden gut oder schlecht geführt wird, ist abhängig davon, wie der Interviewablauf gestaltet wird. Der Ablauf des Interviews und damit die Textproduktion der Interviewten (was und wie sie etwas sagen) wird von den Interviewenden beeinflusst und gesteuert (vgl. ebd., S. 559).

Hier sind die Strukturierung des Interviews und die Rollenzuweisung maßgebend. Der Ablauf des Interviews erhält seine spezifische Struktur durch den Leitfaden. Der Leitfaden ist das Erhebungsinstrument. Durch ihn werden die Daten erzeugt. Der Leitfaden gibt Erzählaufforderungen/Fragen/Stichworte für frei zu formulierende Fragen an die Interviewten und Handlungsanweisungen für die Interviewenden vor. Der Leitfaden, inklusive der Reihenfolge der Fragen/Erzählaufforderungen, ist für alle Interviewten im Rahmen derselben Datenerhebung der gleiche.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Qualitative Erhebungsmethoden: Einführung in die methodischen Grundlagen qualitativer Datenerhebung durch Interviews und Diskussionen.

1 Leitfadengestütztes Interview: Darstellung der Vorbereitung und Durchführung strukturierter aber offener Befragungen zur Rekonstruktion subjektiver Sinnstrukturen.

2 Narratives Interview: Erläuterung des ergebnisoffenen narrativen Ansatzes zur Erforschung von biographischen Prozessen und Handlungsverläufen.

3 Gruppendiskussion: Analyse des Potenzials von Gruppendynamiken für die Erforschung kollektiver Meinungsbildung und Aushandlungsprozesse.

II. Quantitative Erhebungsmethoden: Übersicht über die methodologischen Unterschiede, Zielsetzungen und Anwendungsbereiche zwischen qualitativer und quantitativer Herangehensweise.

4 Unterschiede und jeweilige Anwendungsgebiete quantitativer und qualitativer Sozialforschung: Fundamentale methodologische Abgrenzung zwischen Erklären (Quantitativ) und Verstehen (Qualitativ).

5 Geeignete sozialwissenschaftliche Quellen für Sekundärforschung: Vorstellung zentraler Dateninfrastrukturen wie ALLBUS, SOEP und NEPS für die empirische Forschung.

6 Operationalisierung von Geschlecht in Fragebögen: Probleme und Lösungsansätze aus Sicht von Mess-, Umfrage-, Gender- und Queer-Theorie: Kritische Auseinandersetzung mit der methodischen Abfrage von Geschlechtsidentitäten in quantitativen Studien.

7 Wichtige Aspekte für den Aufbau eines Fragebogens: Reflexion über die Fragensukzession, Dramaturgie und eine nachvollziehbare Logik für die Befragten.

Schlüsselwörter

Qualitative Sozialforschung, Quantitative Sozialforschung, Leitfadeninterview, Narratives Interview, Gruppendiskussion, Sekundärforschung, Operationalisierung, Geschlecht, Fragebogenkonstruktion, Fragensukzession, Datenerhebung, Validität, Reliabilität, Sozialwissenschaften, Methodik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Studienarbeit bietet einen umfassenden Überblick über zentrale Methoden der empirischen Sozialforschung, unterteilt in qualitative und quantitative Herangehensweisen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf Interviewtechniken, Gruppendiskussionen, Datenquellen für Sekundäranalysen sowie der methodischen Optimierung von Fragebögen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Vermittlung eines fundierten Wissens über die Möglichkeiten, Grenzen und die fachgerechte Anwendung verschiedener Erhebungsmethoden in der Sozialforschung.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung und Synthese relevanter Fachliteratur zu sozialwissenschaftlichen Forschungsmethoden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Behandelt werden sowohl Durchführungstechniken für qualitative Interviews als auch die methodischen Konsequenzen bei der Operationalisierung sensibler Daten und der Gestaltung von standardisierten Fragebögen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören qualitative/quantitative Sozialforschung, Leitfadeninterview, Operationalisierung, Fragebogenkonstruktion und Forschungsdesign.

Was ist bei der Operationalisierung von Geschlecht zu beachten?

Die Arbeit diskutiert Schwierigkeiten bei der Erfassung von Geschlecht, wie die Diskrepanz zwischen binären Kategorien und modernen Gender-Theorien sowie die Auswirkungen auf das Antwortverhalten.

Wie sollte ein Fragebogen dramaturgisch aufgebaut sein?

Die Dramaturgie sollte Einstiegsfragen priorisieren, die für die Befragten relevant und spannend sind, während heikle oder demographische Fragen an den Schluss gestellt werden sollten.

Warum ist das ALLBUS-Projekt für die Forschung relevant?

Es bietet Forschenden seit 1980 eine hochwertige Datenbasis für Trendanalysen über den sozialen Wandel in Deutschland.

Welchen Einfluss hat die Rollengestaltung bei Interviews?

Die Rollengestaltung der Interviewführung beeinflusst maßgeblich die Datenqualität, indem ein asymmetrisches Machtgefüge durch Empathie und positives Miteinander abgefedert werden muss.

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Detalles

Título
Qualitative Erhebungsmethoden und quantitative Erhebungsmethoden in der Sozialforschung
Universidad
University of Applied Sciences Darmstadt
Calificación
1,3
Autor
M. Bernt (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
21
No. de catálogo
V1226590
ISBN (PDF)
9783346656148
ISBN (Libro)
9783346656155
Idioma
Alemán
Etiqueta
qualitative Sozialforschung quantitative Sozialforschung erhebungsmethoden sozialforschung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
M. Bernt (Autor), 2021, Qualitative Erhebungsmethoden und quantitative Erhebungsmethoden in der Sozialforschung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1226590
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