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Französische Jugendsprache in französischen Jugendzeitschriften

Título: Französische Jugendsprache in französischen Jugendzeitschriften

Trabajo Escrito , 2005 , 17 Páginas , Calificación: 3,0

Autor:in: Tina Hassel (Autor)

Estudios franceses - Lingüística
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[...] Jugendsprache wird ausschließlich von Jugendlichen gebraucht und dient zur Identifizierung der Jugendlichen untereinander, denn “Jugendsprache ist eine Gruppensprache.”
Die Jugend will sich durch verschiedene Kleidung, Frisuren, Gestiken und Mimiken, Verhalten sowie schließlich der eigenen Sprache voneinander abgrenzen. Dies dient auch zur Selbstdefinition. Es gibt nicht nur eine Jugendsprache sondern viele verschieden jugendsprachliche Merkmale. Diese lassen sich im lexikalischem Bereich wiederfinden. Jugendliche haben ein Vorliebe für übertriebene Ausdrücke, für Entlehnungen aus anderen Sprachen, Abkürzungen und Wortklassenwechseln.
“Der Jugendsprache setzt die Standartsprache voraus, wandelt sie schöpferisch ab, stereotypisiert sie zugleich und pflegt spezifische Formen ihres sprachlichen Spiels.”
In Frankreich findet man die Jugendsprache besonders in den Vorstädten, in ethnisch gemischten Gruppen.
In Bezug auf die Jugendzeitschriften ist zu sagen, dass die Sprache in den Zeitschriften auf die Jugendlichen zugeschnitten ist. Ziel der Redakteure ist es, das erwünschte Publikum mit der Sprache für sich zu gewinnen. Der Leser soll sich mit der Zeitschrift identifizieren können und sie daher auch regelmäßig kaufen. [...]

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Was ist Jugend?

1.2. Was ist Jugendsprache?

1.3. Vorstellung der französischen Jugendzeitschriften

1.3.1. Salut!

1.3.2. Jeune et Jolie

2. Ableitungen

2.1. Präfixe in der Salut!

2.2. Präfixe in der Jeune et Jolie

3. Entlehnungen

3.1. Anglizismen

3.1.1. Anglizismen in der Salut!

3.1.2. Anglizismen in der Jeune et Jolie

3.2. Der verlan

3.2.1. Der verlan in der Salut!

3.2.2. Der verlan in der Jeune et Jolie

3.3. Francais argotique und populaire

3.3.1. Beispiele in der Salut!

3.3.2. Beispiele in der Jeune et Jolie

4. Die sms-Sprache

4.1. Die sms-Sprache in der Salut!

4.2. Die sms-Sprache in der Jeune et Jolie

5. Das Jules-Phänomen

6. Wortkürzungen

6.1. Wortkürzungen in der Salut!

6.2. Wortkürzungen in der Jeune et Jolie

7. Verdoppelungen

7.1. Verdoppelung in der Salut!

7.2. Verdoppelungen in der Jeune et Jolie

8. Abschließende Bemerkung

9. Literaturangaben

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Vorkommen und die Funktion jugendsprachlicher Phänomene in den französischen Zeitschriften "Salut!" und "Jeune et Jolie", um aufzuzeigen, wie diese Medien Sprache nutzen, um ihre Zielgruppe anzusprechen und Identifikation zu erzeugen.

  • Analyse morphologischer Verfahren wie Präfigierung und Wortkürzung
  • Untersuchung des Einflusses von Anglizismen als "Spendersprache"
  • Betrachtung von gruppenspezifischen Jargons wie Verlan und "Francais argotique"
  • Evaluation der "sms-Sprache" als neues, authentisches Kommunikationsmerkmal
  • Identifikation zeitschriftenspezifischer Phänomene (das "Jules-Phänomen")

Auszug aus dem Buch

3.1. Anglizismen

Das Englische ist eine “Spendersprache”. Der Wortschatz der Jugendsprache ist sehr reich an Anglizismen, denn das Englische dient zur Wortschatzerweiterung. Die Anglizismen treten vor allen “in den Bereichen Musik[..], Drogen, teilweise auch Lifestyle [..]” auf. Anglizismen können in zwei unterschiedliche Formen auftreten. Entweder treten Anglizismen als Entlehnungen auf, wie z.B.: cool oder als ans Französisch angepasste Formen, wie z.B. dealer oder flirter. Doch stellt man sich nun die Frage: Warum gebrauchen die Jugendlichen sooft Anglizismen? Gerald Bernhard liefert in seinem Text über die Französische Jugendsprache in den 80 er und 90 er Jahren eine Antwort: “ Anglizismen [...] dienen [...] den Bedürfnissen der Sprecher, dem kulturell Neueren sprachlich Ausdruck zu verleihen und somit das Fremde als Basis für das Französische zu verwenden.”

Es ist auffällig, dass die Anglizismen oft nur bei Themen auftreten die interessant für die Jugendlichen sind: Musik, Sex und “Lifestyle” zählen zu den interessanten Themen. Erklären kann man dies wie folgt: Es erschienen immer neue Produkte, die Musik verändert sich, das Verhalten der Jugendlichen passt sich an, an dem was “hip” und “in” ist. Diese neuen Trends stammen nicht selten aus englischsprachigen Ländern, besonders aus der USA. Die englischen Begriffe werden also übernommen, sie hören sich - so kennen wir es auch aus der deutschen Sprache - einfach besser an als das französische Synonym. So wird aus la Vedette schnell der star. Und aus nouvelles werden die news.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Definiert die Begriffe Jugend und Jugendsprache und stellt die untersuchten Zeitschriften vor.

2. Ableitungen: Untersucht die Verwendung von Präfixen zur Wortneubildung und Verstärkung in den Zeitschriften.

3. Entlehnungen: Analysiert den Einfluss des Englischen (Anglizismen), den Verlan und andere Jargonformen.

4. Die sms-Sprache: Beschreibt die durch Handynutzung entstandene ökonomische Kurzschreibweise in den Zeitschriften.

5. Das Jules-Phänomen: Beschreibt eine zeitschriftenspezifische Besonderheit, bei der der Name "Jules" stellvertretend für "den Typen" verwendet wird.

6. Wortkürzungen: Beleuchtet die Verwendung von Apokopen als sprachökonomisches Mittel.

7. Verdoppelungen: Untersucht die Funktion von Verdoppelungen zur Verstärkung von Aussagen.

8. Abschließende Bemerkung: Reflektiert die Authentizität der Jugendsprache in den untersuchten Medien.

9. Literaturangaben: Listet die verwendeten Quellen und Zeitschriftenausgaben auf.

Schlüsselwörter

Jugendsprache, Französisch, Jugendzeitschriften, Salut, Jeune et Jolie, Anglizismen, Verlan, Wortkürzung, Präfigierung, sms-Sprache, Sprachökonomie, Jules-Phänomen, Argot, Identitätsbildung, Soziolinguistik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Verwendung jugendsprachlicher Ausdrucksweisen in den französischen Zeitschriften "Salut!" und "Jeune et Jolie".

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Analyse umfasst Wortbildungsverfahren wie Präfigierungen und Kürzungen, die Rolle von Anglizismen, den Gebrauch von Verlan und die Integration der modernen sms-Sprache.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie diese Medien durch eine gezielte Sprachwahl versuchen, eine Identifikation beim jugendlichen Leser zu erreichen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine deskriptive linguistische Analyse, bei der Belege aus den Zeitschriften gesammelt, kategorisiert und im Kontext soziolinguistischer Theorien interpretiert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich nach sprachlichen Phänomenen, wobei jedes Kapitel ein linguistisches Merkmal (Ableitungen, Entlehnungen, Kürzungen etc.) detailliert an Praxisbeispielen aus den beiden Magazinen diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren den Text?

Wichtige Begriffe sind Jugendsprache, Anglizismen, Verlan, sms-Sprache, Sprachökonomie und die spezifische Identitätskonstruktion in Jugendmedien.

Was genau ist unter dem "Jules-Phänomen" zu verstehen?

Dabei handelt es sich um eine Besonderheit der Zeitschrift "Jeune et Jolie", bei der "Jules" als feststehender Platzhaltername für männliche Partner bzw. die männliche Zielgruppe im Kontext von Liebesbeziehungen verwendet wird.

Inwieweit unterscheidet sich die Sprachverwendung zwischen den beiden Zeitschriften?

Die Arbeit stellt fest, dass "Salut!" die Jugendsprache, insbesondere die sms-Sprache, konsequenter und eindrucksvoller in ihren Texten umsetzt als "Jeune et Jolie".

Final del extracto de 17 páginas  - subir

Detalles

Título
Französische Jugendsprache in französischen Jugendzeitschriften
Universidad
Ruhr-University of Bochum  (Romanistisches Seminar)
Curso
Varietäten und Varianten des Französischen
Calificación
3,0
Autor
Tina Hassel (Autor)
Año de publicación
2005
Páginas
17
No. de catálogo
V122719
ISBN (Ebook)
9783640269839
Idioma
Alemán
Etiqueta
Französische Jugendsprache Jugendzeitschriften Varietäten Varianten Französischen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Tina Hassel (Autor), 2005, Französische Jugendsprache in französischen Jugendzeitschriften, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/122719
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