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Der Pragmatische Ansatz von Watzlawick et al. unter besonderer Berücksichtigung des Teufelskreis-Modells von Schulz von Thun

Kommunikation zwischen Mutter und Sohn

Title: Der Pragmatische Ansatz von Watzlawick et al. unter besonderer Berücksichtigung des Teufelskreis-Modells von Schulz von Thun

Term Paper , 2009 , 16 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Elke Jacob (Author)

Psychology - Consulting and Therapy
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Summary Excerpt Details

Oft unberührt von Theorien und Modellen tun Menschen täglich das, was allgemein
Kommunikation genannt wird. Nicht immer kommt dabei eine, für alle Beteiligten,
befriedigende Kommunikation zustande. In den alltäglichen, spontanen Formen der zwischenmenschlichen
Kommunikation entstehen durch Fehlinterpretationen Missverständnisse
zwischen den Beteiligten. Das bleibt natürlich nicht ohne Folgen für den
weiteren Kommunikationsverlauf.
Mit Hilfe des Pragmatischen Ansatzes von Watzlawick at al. und des Teufelskreis-
Modells von Schulz von Thun soll die Wirkung der Meta-Ebene von Kommunikation
dargestellt werden. Es wird der Frage nachgegangen, welche Bedeutung Metakommunikation
bei Kommunikationsproblemen hat und welche Rolle dabei die nonverbale
Kommunikation spielt. Diese Arbeit soll mit Hilfe des praktischen Problems auch zeigen,
welche Faktoren für eine gelungenen Kommunikation aus Sicht der oben genannten
Kommunikationsmodelle von Bedeutung sind.
Der Aufbau dieser Arbeit ist wie folgt gestaltet. Um Fehlinterpretationen und
Missverständnisse zu vermeiden werden die wichtigsten Begriffe für diese Arbeit definiert.
Es folgt ein kurzer Abriss der geschichtlichen Entwicklung und Grundlagen des
Pragmatischen Ansatzes von Watzlawick at al.. Anschließend werden Die Pragmatischen
Axiome ausführlich dargestellt und mit Beispielen illustriert. Für ein umfassenderen Einblick
werden die Pragmatische Axiome in die Modelle der Kommunikation eingeordnet
und es wird eine kritische Würdigung vorgenommen.
Der Aufbau und die Struktur des Teufelskreis-Modell wird unter Verwendung
einer Grafik vorgestellt. In einer kurzen Gegenüberstellung beider Modelle wird beleuchtet,
welche Inhalte es Pragmatischen Ansatzes sich im Teufelskreis-Modell wieder finden
bzw. weiter entwickelt oder modifiziert wurden.
Um zu zeigen wie nun tatsächlich praktische Kommunikationskonflikte gelöst
werden könnten, wird als praktisches Beispiel ein Mutter-Sohn-Konflikt vorgestellt. Dieser
Kommunikationskonflikt wird mit Hilfe des Teufelskreis-Modells unter Einbeziehung
des Pragmatischen Ansatzes analysiert und ausgewertet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Begriffsdefinition

Modell

Kommunikation

Metakommunikation

Entwicklung und Grundlage des Pragmatischen Ansatzes von Watzlawick et al.

Pragmatische Axiome nach Paul Watzlawick, Janet H. Beavin und Don D. Jackson

1. Axiom - „Man kann nicht nicht kommunizieren.“

2. Axiom - „Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt, der art, daß letzterer den ersteren bestimmt und daher eine Metakommunikation ist.“

3. Axiom - „Die Natur einer Beziehung ist durch die Interpunktion der Kommunikationsabläufe seitens der Partner bedingt.“

4. Axiom - „Menschliche Kommunikation bedient sich digitaler und analoger Modalitäten. Digitale Kommunikationen haben eine komplexe und vielseitige logische Syntax, aber eine auf dem Gebiet der Beziehung unzulänglichen Semantik. Analoge Kommunikationen dagegen besitzen dieses semantische Potential, ermangeln aber die für eindeutige Kommunikationen erforderliche Syntax.“

5. Axiom - „Zwischenmenschliche Kommunikationsabläufe sind entweder symmetrisch oder komplementär, je nachdem, ob die Beziehung zwischen den Partnern auf Gleichheit oder Unterschiedlichkeit beruht.“

Einordnung der Pragmatischen Axiome

Kritische Würdigung der Pragmatischen Axiome

Das Teufelskreis-Modell nach Friedeman Schulz von Thun

Gegenüberstellung und Vergleich beider Modelle

Praktische Anwendung des Teufelskreis-Modell und der Pragmatischen Axiome

Kommunikationsproblem zwischen Mutter und Sohn

Analyse des Mutter-Sohn-Konfliktes

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung von Metakommunikation und nonverbalen Anteilen in Kommunikationsprozessen, indem sie den pragmatischen Ansatz von Watzlawick et al. und das Teufelskreis-Modell von Schulz von Thun auf einen konkreten Mutter-Sohn-Konflikt anwendet.

  • Grundlagen und Geschichte des pragmatischen Ansatzes von Watzlawick et al.
  • Detaillierte Analyse der fünf pragmatischen Axiome der Kommunikation.
  • Einführung und systemische Einordnung des Teufelskreis-Modells nach Schulz von Thun.
  • Vergleichende Gegenüberstellung der beiden Kommunikationsmodelle.
  • Praktische Fallanalyse zur Überwindung von Kommunikationsstörungen durch Metakommunikation.

Auszug aus dem Buch

1. Axiom - „Man kann nicht nicht kommunizieren.“

Mit diesem Axiom wird beschrieben, dass jegliches menschliches Verhalten als Kommunikation interpretiert wird. Es ist nicht nur die verbale Form, sondern auch die nonverbale Form der Kommunikation gemeint.

Watzlawick at al. beobachteten, dass schizophrene Menschen versuchen, nicht zu kommunizieren. Da aber auch Teilnahmslosigkeit und Schweigen Mitteilungscharakter haben und auch die Vermeidung von Kommunikation selbst Kommunikation ist, befinden sich schizophrene Menschen in einem Dilemma. (Watzlawick at al. 2000, S. 53)

Das „Material“ jeglicher Kommunikation besteht nicht nur aus Worten, sondern auch aus paralinguistischen Phänomenen wie, Tonfall, Schnelligkeit der Sprache, Pausen, Lachen, Seufzen und Körperhaltung, Ausdrucksbewegungen (Körpersprache). Verhalten in zwischenmenschlichen Situationen hat immer Mitteilungscharakter. Auch Schweigen und Nichthandeln haben Mitteilungscharakter. Verhalten hat kein Gegenteil! Man kann sich nicht nicht verhalten. (Watzlawick at al. 2000, S. 51)

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung umreißt die Relevanz von Kommunikation im Alltag und stellt die Zielsetzung der Arbeit sowie den methodischen Aufbau vor.

Begriffsdefinition: In diesem Kapitel werden die zentralen Begriffe „Modell“, „Kommunikation“ und „Metakommunikation“ für den weiteren Kontext der Arbeit definiert.

Entwicklung und Grundlage des Pragmatischen Ansatzes von Watzlawick et al.: Das Kapitel behandelt den Lebensweg von Paul Watzlawick und die theoretische Herleitung des systemischen Ansatzes.

Pragmatische Axiome nach Paul Watzlawick, Janet H. Beavin und Don D. Jackson: Hier werden die fünf zentralen Axiome der Kommunikation detailliert dargestellt und anhand von Beispielen illustriert.

Einordnung der Pragmatischen Axiome: Dieses Kapitel verortet den pragmatischen Ansatz innerhalb der behavioristischen Modelle und Dialog-Modelle.

Kritische Würdigung der Pragmatischen Axiome: Hier wird der pragmatische Ansatz einer kritischen Prüfung unterzogen, insbesondere durch die Auseinandersetzung mit der Streitschrift von Girgensohn-Marchand.

Das Teufelskreis-Modell nach Friedeman Schulz von Thun: Dieses Kapitel führt das deskriptive Modell von Schulz von Thun ein und erläutert dessen systempsychologische Basis.

Gegenüberstellung und Vergleich beider Modelle: Die beiden Hauptmodelle der Arbeit werden auf ihre Gemeinsamkeiten, insbesondere hinsichtlich des zirkulären Prozesses und der Bedeutung der Metakommunikation, untersucht.

Praktische Anwendung des Teufelskreis-Modell und der Pragmatischen Axiome: Die Arbeit wendet die theoretischen Modelle auf einen realen Mutter-Sohn-Konflikt an, um Lösungsstrategien aufzuzeigen.

Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und reflektiert die Bedeutung von Metakommunikation zur Konfliktlösung.

Schlüsselwörter

Kommunikation, Metakommunikation, Watzlawick, Schulz von Thun, Teufelskreis-Modell, Axiome, Systemischer Ansatz, Interpunktion, Nonverbale Kommunikation, Konfliktlösung, Interaktion, Verhalten, Beziehungsaspekt, Inhaltsaspekt, Konstruktivismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Grundlagen der menschlichen Kommunikation und untersucht, wie Kommunikationsprobleme durch das Verständnis spezifischer psychologischer Modelle analysiert und gelöst werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind der pragmatische Kommunikationsansatz von Watzlawick et al., das Teufelskreis-Modell von Schulz von Thun sowie die Rolle der Metakommunikation und nonverbalen Signale bei zwischenmenschlichen Konflikten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, durch die Anwendung der genannten Modelle auf einen konkreten Mutter-Sohn-Konflikt aufzuzeigen, wie Metakommunikation als Werkzeug zur Überwindung von Fehlinterpretationen und zur Störungslösung in Beziehungen dient.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine theoretische Fundierung durch Literaturarbeit vorgenommen, ergänzt um eine Fallanalyse (Einzelfallbetrachtung), bei der praktische Kommunikationsabläufe mit den theoretischen Modellen abgeglichen werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der pragmatischen Axiome, eine kritische Würdigung des Ansatzes, die Einführung des Teufelskreis-Modells, den Vergleich beider Modelle sowie die praktische Fallstudie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Kommunikation, Metakommunikation, Teufelskreis-Modell, systemischer Ansatz und interpersonelle Konfliktlösung charakterisiert.

Wie genau hilft die Metakommunikation dabei, einen Konflikt zu stoppen?

Metakommunikation ermöglicht es den Beteiligten, über die Kommunikation selbst zu sprechen, anstatt nur auf inhaltliche Äußerungen zu reagieren. Dadurch werden versteckte Beziehungsaspekte und eigene Interpretationsmuster (Innerungen) transparent gemacht.

Warum ist die nonverbale Kommunikation in beiden Modellen so wichtig?

Beide Modelle betonen, dass ein Großteil der Beziehungsebene durch nonverbale Signale (Mimik, Tonfall, Stille) vermittelt wird. Fehlt die Wahrnehmung dieser Signale, steigt das Risiko für Fehlinterpretationen und die Entstehung destruktiver Teufelskreise.

Inwiefern unterscheidet sich das Modell von Schulz von Thun von dem von Watzlawick?

Während Watzlawick et al. aufgrund des therapeutischen Ursprungs (Fokus auf Schizophrenie) auf die Integration der "Seele" verzichten, ermöglicht das Teufelskreis-Modell von Schulz von Thun durch die Einbeziehung sogenannter "Innerungen" eine Integration des Selbstkonzepts.

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Details

Title
Der Pragmatische Ansatz von Watzlawick et al. unter besonderer Berücksichtigung des Teufelskreis-Modells von Schulz von Thun
Subtitle
Kommunikation zwischen Mutter und Sohn
College
University of Hagen  (Institut für Psychologie)
Course
Kommunikation und Beratung
Grade
1,7
Author
Elke Jacob (Author)
Publication Year
2009
Pages
16
Catalog Number
V122835
ISBN (eBook)
9783640285136
ISBN (Book)
9783640286935
Language
German
Tags
Kommunikation Psychologie Sozialpsychologie Watzlawick Schulz von Thun Beziehung Konflikt Teufelskreis-Modell Mutter Sohn pragmatische Axiome Axiom Kommunikationsmodell analoge Kommunikatio Interpunktion Innerungen Metakommunikation Meta-Kommunikation Beziehungsebene Informationsebene digitale Kommunikation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Elke Jacob (Author), 2009, Der Pragmatische Ansatz von Watzlawick et al. unter besonderer Berücksichtigung des Teufelskreis-Modells von Schulz von Thun, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/122835
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