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Gott als Schöpfer in den Psalmen - Die Schöpfungspsalmen

Title: Gott als Schöpfer in den Psalmen - Die Schöpfungspsalmen

Term Paper (Advanced seminar) , 2008 , 18 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anke Schuster (Author)

Theology - Biblical Theology
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Summary Excerpt Details

Im Seminar wurden diverse Vorstellung und Bilder von Gott im Alten Testament behandelt. Er wird als Krieger, Vater oder König dargestellt. In dieser Hausarbeit soll auf die Vorstellung von Gott als Schöpfer in den Psalmen eingegangen werden. Die Schöpfungspsalmen, Psalm 19, 33 und 104 stehen dabei im Mittelpunkt. Da Psalm 104 sehr ausführlich betrachtet wird, geht diese Arbeit nur in Auszügen auf den Aufbau, die Struktur und den Bezug zu Gen der beiden anderen Psalmen ein. Ebenso wird weniger auf das Gottesbild geachtet. Vielmehr steht im Vordergrund, dass der Psalm 104 viele Parallelstellen in Gen 1 aufzuweisen hat. Außerdem werden zu letzterem Ikonographische Parallelen und Parallelen zur Amarnahymnus aufgezeigt.
Gottfried Quell gliedert die Gattung Psalm in drei Erscheinungsformen: Die Kultusgruppe A (zum Beispiel Psalm 33), die kultische - religiöse Mischgruppe B (zum Beispiel Psalm 104) und die religiöse Gruppe C (zum Beispiel Psalm 19). Zu unterscheiden sind dabei die Beziehung zwischen religiösen Erleben und kultischen Formen. In jeder dieser Gruppe werden unter anderem auch Hymnen behandelt, zu denen jeweils in den Unterpunkten 1.2 und 1.3 eingegangen wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Schöpfungspsalmen und Lobpsalmen

2.1 "Gottes Herrlichkeit in seiner Schöpfung und in seinem Gesetz" Psalm 19

2.2 "Ein Loblied auf Gottes Allmacht und Hilfe" Psalm 33

3. „Gottes Herrlichkeit in seiner Schöpfung und in seinem Gesetz“ Psalm 104

3.1 Allgemeine Fragen zur Einordnung des Psalms

3.2. Aufbau und Struktur des Psalms

3.3 Parallelen zu Gen 1

3.3.1 „creatio prima“

3.3.2 „creatio continua“

3.4 Parallelen zum Amarnahymnus

3.5 Ikonografische Parallelen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit untersucht die Vorstellung von Gott als Schöpfer in ausgewählten Psalmen des Alten Testaments, wobei der Fokus insbesondere auf der Analyse von Psalm 104 und dessen theologischen Bezügen liegt. Dabei wird insbesondere die Verbindung zwischen biblischen Schöpfungsaussagen und altorientalischen Vorstellungen beleuchtet.

  • Schöpfungspsalmen und deren Gattungsbestimmung
  • Exegese und Struktur von Psalm 104
  • Theologische Parallelen zwischen Psalm 104 und Genesis 1
  • Vergleichende Analyse mit dem Amarnahymnus
  • Ikonografische Parallelen zur altorientalischen Bildsymbolik

Auszug aus dem Buch

3.3.1 „creatio prima“

In den Versen 5 bis 9 werden vor allem Bezüge zu Gen 1, 9 und 10 hergestellt. Im Psalm 104 ist die Rede von den Urwassern, die die Erde bedecken und durch die Kraft Gottes vom „Erdreich“ geschieden werden. Abschließend setzt Gott Grenzen, um seine Ordnung zu erhalten (9). In Gen 1, 9 f wird dies verkürzt dargestellt. In zwei, statt in fünf Versen erschafft Gott Wasser und Erde. Hier werden die Urwasser gebändigt, „dass man das Trockene sehe“ (Gen 1, 9) und das Trockene „nannte [er] Erde“ (Gen 1, 10).

Auffällig ist, dass im Psalm dieser Teil des Schöpfungsaktes ausgeschmückt wird. Was wiederum normal erscheint vor dem Hintergrund, das ein Hymnus, wie der Psalm 104 einer ist, für den Lobpreis des Herren geschrieben ist. So wird im Psalm 104 nicht einfach nur die Erde von den Urwassern getrennt, sondern die einzelnen Elemente wie eben dieses „Erdreich“ und „die Fluten“ näher beschrieben. Die Macht, welche diese trennt: „vor deinem Donner fuhren sie dahin“ wird symbolisch, durch eine mächtige Naturgewalt dargestellt, die die Israeliten (sicherlich) fürchteten und auf den allmächtigen Gott übertrugen. Von „Bergen“ und „Tälern“ ist in Gen 1,9 f nicht die Rede. Vers 8 ist damit ebenfalls eine Ausschmückung dessen, was Gott durch die Scheidung erschuf. Der letzte Vers, welche zur creatio prima gehört, rundet diese Schöpfung ab und verleiht ihr eine zukünftige Bedeutung, denn die von Gott gesetzte Grenze wird nicht überschritten werden – auch nicht in Zukunft. Denn wenn dies geschehe, wäre das lebensbedrohlich für die Menschen und Lebewesen auf der Erde. Es ist also eine Sicherheit, die Gott „einbaut“ und diese Grenzen müssen dementsprechend auch gepriesen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Dieses Kapitel erläutert die thematische Eingrenzung der Arbeit auf die Rolle Gottes als Schöpfer in den Psalmen 19, 33 und 104.

2. Schöpfungspsalmen und Lobpsalmen: Hier erfolgt eine Einordnung der gewählten Psalmen in die Gattung der Hymnen anhand der Gliederung nach Gottfried Quell.

3. „Gottes Herrlichkeit in seiner Schöpfung und in seinem Gesetz“ Psalm 104: Dieses Hauptkapitel widmet sich der detaillierten strukturellen und inhaltlichen Analyse des Psalms 104 unter Einbeziehung von Parallelen zu Gen 1, dem Amarnahymnus sowie ikonografischen Befunden.

Schlüsselwörter

Altes Testament, Schöpfungspsalmen, Gott als Schöpfer, Psalm 104, Genesis 1, Creatio prima, Creatio continua, Hymnus, Amarnahymnus, Altorientalische Bildsymbolik, Gottesbilder, Schöpfungsgeschichte, Lobpreis, Theologie, Religionsgeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Darstellung Gottes als Schöpfer in den alttestamentlichen Psalmen 19, 33 und 104.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die Gattung der Schöpfungspsalmen, die Struktur von Psalm 104, Vergleiche mit der Schöpfungsgeschichte in Genesis 1 und der Einfluss altorientalischer Kulturzeugnisse.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Gott in den ausgewählten Psalmen als Schöpfer und Erhalter der Welt gerühmt wird und welche engen Verbindungen zu anderen biblischen und außerbiblischen Texten bestehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin wendet eine strukturanalytische und komparative Methode an, um den Aufbau des Psalms 104 zu untersuchen und Parallelen inhaltlicher Art zu identifizieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf Psalm 104, analysiert dessen Aufbau, die Verbindung zur Schöpfungsgeschichte aus Genesis, sowie Vergleiche mit dem ägyptischen Amarnahymnus und akkadischen Rollensiegeln.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Altes Testament, Schöpfungspsalmen, Creatio continua und altorientalische Bildsymbolik charakterisieren.

Welchen Stellenwert nimmt Psalm 104 in der Untersuchung ein?

Psalm 104 bildet den Schwerpunkt der Arbeit, da er laut der Autorin besonders viele Parallelstellen zur biblischen Schöpfungsgeschichte aufweist und sich sehr gut für eine Analyse der "creatio continua" eignet.

Wie werden die Bezüge zwischen Psalm 104 und Genesis bewertet?

Die Autorin stellt fest, dass Psalm 104 große Teile des ersten Schöpfungsberichtes aufgreift, diese jedoch im Kontext eines Hymnus ausschmückt, um den Schöpfergott zu preisen, wobei die Reihenfolge variieren kann.

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Details

Title
Gott als Schöpfer in den Psalmen - Die Schöpfungspsalmen
College
University of Leipzig  (Instituts für Alttestamentliche Wissenschaft)
Course
Gottesbilder und Gottesvorstellungen im Alten Testament
Grade
1,7
Author
Anke Schuster (Author)
Publication Year
2008
Pages
18
Catalog Number
V122837
ISBN (eBook)
9783640279517
ISBN (Book)
9783640286270
Language
German
Tags
Gott Schöpfer Psalmen Schöpfungspsalmen Gottesbilder Gottesvorstellungen Alten Testament
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anke Schuster (Author), 2008, Gott als Schöpfer in den Psalmen - Die Schöpfungspsalmen , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/122837
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