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Das Problem der Süßwasserverknappung

Ursachenanalyse, Konsequenzen und mögliche Lösungsansätze

Title: Das Problem der Süßwasserverknappung

Term Paper (Advanced seminar) , 2005 , 59 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Daniel Sehnert (Author)

Geography / Earth Science - Physical Geography, Geomorphology, Environmental Studies
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Summary Excerpt Details

Das Bild unseres blauen Planeten täuscht darüber hinweg, dass das existenziell wichtige Süßwasser eine knappe Ressource ist. Die nutzbare Menge an Süßwasser, die der Wasserkreislauf jedes Jahr aufs Neue bereitstellt, ist seit Millionen von Jahren konstant. Es muss demzufolge einen Zusammenhang zwischen der heutigen Lebensweise der Menschen und der Aktualität des Problems geben. Das Menschen schon vor langer Zeit in Teilen der Erde mit einem knappen Wasserangebot kämpfen mussten,ist unbestritten. Jedoch die damals eher lokale und höchstens regional aufgetretene Wasserknappheit ist heute ein globales Problem, dem immer mehr Menschen machtlos gegenüber stehen. Dennoch erlangte Wasser erst an der Schwelle zum 21. Jh. eine seiner Bedeutung angemessene internationale Beachtung. Die lange vorherrschende Meinung, dass Wasser im Überfluss vorhanden sei,und nie ein Problem aus der Wasserverfügbarkeit entstehen könnte, wurde für immer größere Teile der Menschheit zur Illusion. Spätestens seit dem großen Umwelt-Gipfel in Rio 1992 werden die Verknappung und die Verschmutzung von Süßwasser als ein Kernproblem globaler Umweltveränderungen angesehen. Rodda schreibt zu diesem Problem: „As the 21st century commences, the world’s water is under more pressure from more directions than at any time during the existence of this planet. Whether this water, […], is regarded as a natural resource, a means of producing power, a component of industrial or agricultural production, a natural hazard, an essential part of the environment, or simply as something to drink, it is surrounded by a far greater number of problems than ever before.”.
Der hier verwendeten Literatur ist gemein, dass sie die Wasserkrise und das Problem der Wasserverfügbarkeit als das bedeutendste globale Problem des jetzigen Jahrhunderts ansieht. Die stetig wachsende Weltbevölkerung ist eine der Hauptursachen dafür. [..] Aufgrund der Abhängigkeit des menschlichen Lebens von dem in seiner Menge begrenzt verfügbaren Wasser, der sich der Mensch jetzt und auch zukünftig nicht entziehen kann, erwächst die Bedeutung der Beachtung der Ressource.
Die Arbeit will einen Einblick in die Ursachen der Wasserkrise geben, Beispiele bereits eingetretener negativer Folgen aufzeigen und Lösungsansätze beleuchten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wasser als Lebensgrundlage

3. Süßwasserressourcen der Erde

4. Nutzung der Süßwasserressourcen

5. Problem der Süßwasserverknappung

5.1 Ursachen der Wasserknappheit

5.1.1 Klimatische Verhältnisse

5.1.2 Bevölkerungswachstum und steigender Wasserbedarf

5.1.3 Verschwendung

5.1.4 nicht kostendeckende Wasserpreise

6. Problem der Wasserverschmutzung

6.1 Ursachen der Wasserverschmutzung

6.1.1 Landwirtschaft

6.1.2 Urbanisierung

7. Folgen der Wasserknappheit

7.1 Konflikte um Wasser

7.2 Gesundheitsgefährdung

7.3 Verschärfung der Situation

7.4 Unterernährung

8. Konsequenzen für nachhaltigen Umgang mit Süßwasser

9. Lösungsansätze

9.1 Dargebotsausweitung

9.1.1 Meerwasserentsalzung

9.1.2 Wassertransport

9.2 Steuerung der Wassernachfrage

9.2.1 Steuerung der Bevölkerungsentwicklung

9.2.2 Effizienzsteigerung des Wasserverbrauchs in der Industrie

9.2.3 Effizienzerhöhung der Wassernutzung in der Landwirtschaft

9.2.3.1 effizientere Bewirtschaftungsmethoden

9.2.3.2 Wassereinsparpotentiale bei der landwirtschaftlichen Nutzung

9.2.3.2.1 Handel mit virtuellem Wasser

9.2.3.2.2 Methoden des Water Harvestings

9.2.4 Wassereinsparungen im Privathaushalt

9.3 politische Steuerungsmöglichkeiten des Wasserverbrauchs

9.3.1 Preisbildung und Privatisierung

9.3.2 Bildung

9.3.3 Internationale Kooperation

10. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die globale Problematik der Süßwasserverknappung als eine der zentralen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Ziel ist es, die Ursachen für die Wasserkrise aufzuzeigen, deren negative Konsequenzen – wie Konflikte und Gesundheitsgefährdungen – zu beleuchten und mögliche nachhaltige Lösungsstrategien für die Zukunft zu diskutieren.

  • Globale Süßwasserressourcen und deren natürliche Limitierung
  • Ursachen der Wasserknappheit (u.a. Bevölkerungswachstum, Verschwendung)
  • Problematik der Wasserverschmutzung durch Landwirtschaft und Urbanisierung
  • Folgen wie Wasser-Konflikte, Unterernährung und Gesundheitsrisiken
  • Lösungsansätze durch Angebotsausweitung und Nachfragesteuerung

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Das Bild unseres blauen Planeten täuscht darüber hinweg, dass das existenziell wichtige Süßwasser eine knappe Ressource ist. Die nutzbare Menge an Süßwasser, die der Wasserkreislauf jedes Jahr aufs Neue bereitstellt, ist seit Millionen von Jahren konstant. Es muss demzufolge einen Zusammenhang zwischen der heutigen Lebensweise der Menschen und der Aktualität des Problems geben. Das Menschen schon vor langer Zeit in Teilen der Erde mit einem knappen Wasserangebot kämpfen mussten, ist unbestritten. Jedoch die damals eher lokale und höchstens regional aufgetretene Wasserknappheit ist heute ein globales Problem, dem immer mehr Menschen machtlos gegenüber stehen.

Dennoch erlangte Wasser erst an der Schwelle zum 21. Jh. eine seiner Bedeutung angemessene internationale Beachtung. Die lange vorherrschende Meinung, dass Wasser im Überfluss vorhanden sei, und nie ein Problem aus der Wasserverfügbarkeit entstehen könnte, wurde für immer größere Teile der Menschheit zur Illusion. Spätestens seit dem großen Umwelt-Gipfel in Rio 1992 werden die Verknappung und die Verschmutzung von Süßwasser als ein Kernproblem globaler Umweltveränderungen angesehen.

Der hier verwendeten Literatur ist gemein, dass sie die Wasserkrise und das Problem der Wasserverfügbarkeit als das bedeutendste globale Problem des jetzigen Jahrhunderts ansieht. Die stetig wachsende Weltbevölkerung ist eine der Hauptursachen dafür. In diese Richtung tendiert auch Hoffmann, obwohl er das Problem noch nicht als ubiquitär bezeichnet. Jedoch hat auch er die Gefahr der welt-weiten Streuung des Wasserproblems, u.a. durch stetig steigende Bevölkerungszahlen, erkannt.

Aufgrund der Abhängigkeit des menschlichen Lebens von dem in seiner Menge begrenzt verfügbaren Wasser, der sich der Mensch jetzt und auch zukünftig nicht entziehen kann, erwächst die Bedeutung der Beachtung der Ressource. Die Arbeit will einen Einblick in die Ursachen der Wasserkrise geben, Beispiele bereits eingetretener negativer Folgen aufzeigen und Lösungsansätze beleuchten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert die globale Wasserknappheit als existenzielles Problem und benennt die wachsende Weltbevölkerung als wesentliche Ursache.

2. Wasser als Lebensgrundlage: Dieses Kapitel beschreibt die essenzielle Rolle von Wasser für Mensch und Ökosysteme sowie dessen vielfältige Nutzungs- und Kulturfunktionen.

3. Süßwasserressourcen der Erde: Hier werden die begrenzten Süßwasservorkommen und der natürliche Wasserkreislauf als erneuerbare Ressource analysiert.

4. Nutzung der Süßwasserressourcen: Es wird die sektorale Verteilung des Wasserverbrauchs beleuchtet, wobei der Landwirtschaft die größte Rolle zukommt.

5. Problem der Süßwasserverknappung: Das Kapitel untersucht Ursachen wie Bevölkerungswachstum, Verschwendung und unzureichende Preisbildung.

6. Problem der Wasserverschmutzung: Hier werden die Einflüsse von Landwirtschaft und Urbanisierung auf die Wasserqualität und das globale Ausmaß der Verschmutzung dargelegt.

7. Folgen der Wasserknappheit: Es werden schwerwiegende Konsequenzen, darunter Wasserkonflikte, Gesundheitsrisiken und Unterernährung, diskutiert.

8. Konsequenzen für nachhaltigen Umgang mit Süßwasser: Dieses Kapitel erörtert die Notwendigkeit eines Wertewandels und eines nachhaltigen Wassermanagements.

9. Lösungsansätze: Hier werden Strategien zur Angebotsausweitung (z.B. Entsalzung, Wassertransport) und zur Nachfragesteuerung (z.B. Effizienzsteigerung) vorgestellt.

10. Fazit: Das Fazit fasst die Dringlichkeit der globalen Wasserkrise zusammen und appelliert an die Eigenverantwortung der Nationalstaaten sowie die Vorbildfunktion der Industrieländer.

Schlüsselwörter

Süßwasser, Wasserverknappung, Wasserkrise, Wasserbedarf, Wasserverschmutzung, Nachhaltigkeit, Bevölkerungswachstum, Landwirtschaft, Bewässerung, Meerwasserentsalzung, Wassertransport, Wasserpreise, Wasserqualität, Wasserrecht, Wassereffizienz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der zunehmenden globalen Süßwasserverknappung, ihren Ursachen, den daraus resultierenden ökologischen und sozialen Folgen sowie möglichen Lösungsansätzen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Ressourcenverfügbarkeit, die sektoralen Nutzungsmuster, die Probleme der Verschmutzung sowie die politische Steuerung und technologische Möglichkeiten zum Wassersparen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, das Problembewusstsein für die Wasserkrise zu schärfen und aufzuzeigen, wie durch eine Kombination aus technischen, ökonomischen und politischen Maßnahmen nachhaltig gegengesteuert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Es handelt sich um eine deskriptive und analytische Arbeit, die auf einer fundierten Auswertung vorhandener Fachliteratur, aktueller Statistiken und Berichte zu globalen Wasserressourcen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Ursachenanalyse (Knappheit und Verschmutzung), die Folgen (Konflikte, Gesundheit) und eine umfangreiche Diskussion von Lösungsstrategien für Industrie- und Entwicklungsländer.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Süßwasserrückgewinnung, Wasserknappheit, nachhaltiges Management, globale Wasserkrise und Bewässerungseffizienz geprägt.

Warum spielt die Landwirtschaft in der Arbeit eine so große Rolle?

Die Landwirtschaft wird als der größte Süßwasserverbraucher identifiziert, dessen Ineffizienz in der Bewässerung einen erheblichen Druck auf die begrenzten globalen Wasserreserven ausübt.

Welche Bedeutung hat das Konzept des "virtuellen Wassers"?

Das Konzept beschreibt die Einsparung von eigenem Süßwasser durch den Import wasserintensiver Produkte, was besonders für wasserarme Länder eine Strategie zur Entschärfung lokaler Krisen darstellt.

Wie bewertet der Autor den Einfluss der Politik?

Der Autor sieht in der Politik einen entscheidenden Steuerungsfaktor, der durch Anreize, Preismechanismen und internationale Kooperationen maßgeblich über den Erfolg eines nachhaltigen Wassermanagements entscheidet.

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Details

Title
Das Problem der Süßwasserverknappung
Subtitle
Ursachenanalyse, Konsequenzen und mögliche Lösungsansätze
College
Martin Luther University  (Institut für Geographie)
Course
Oberseminar im Bereich "Umwelt- und Raumplanung mit wirtschafts-sozialgeographischer Ausrichtung"
Grade
1,7
Author
Daniel Sehnert (Author)
Publication Year
2005
Pages
59
Catalog Number
V122848
ISBN (eBook)
9783640269945
ISBN (Book)
9783640325610
Language
German
Tags
Süßwasserverknappung Oberseminar Bereich Umwelt- Raumplanung Ausrichtung Wasser Bewässerung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Sehnert (Author), 2005, Das Problem der Süßwasserverknappung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/122848
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