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Non Governmental Organizations

Ziele und Strategien

Title: Non Governmental Organizations

Seminar Paper , 2008 , 17 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Dipl.-Kff. Ulrike Kogler (Author)

Business economics - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Seminararbeit beschäftigt sich mit Non Governmental Organizations (NGOs) deren Ziele und Kommunikationsstrategien.
Das Kapitel Grundlagen umfasst eine Begriffserläuterung des Wortes NGO, den historischen Hintergrund sowie die Ziele und Interaktionspartner der NGOs. Im Kapitel Kommunikationsstrategien erfolgen eine Beschreibung der Kommunikationsstrategien und die Darstellung anhand eines Praxisbeispiels.

[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen von NGOs

2.1 Begriffserläuterung: NGO

2.2 NGOs im historischen Kontext

3 Kommunikationsstrategien von NGOs

3.1 Kooperationsstrategien von NGOs

3.1.1 Direkte Kooperation

3.1.2 Indirekte Kooperation

3.2 Konfrontationsstrategien von NGOs

3.2.1 Direkte Konfrontation

3.2.2 Indirekte Konfrontation

3.3 Beispiel einer Kommunikationsstrategie

4 Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die grundlegenden Ziele und strategischen Kommunikationsansätze von Nichtregierungsorganisationen (NGOs), um aufzuzeigen, wie diese ihre Interessen in einem zunehmend kompetitiven Umfeld gegenüber Politik und Wirtschaft erfolgreich durchsetzen.

  • Definition und historische Einordnung von NGOs
  • Differenzierung zwischen Kooperations- und Konfrontationsstrategien
  • Die Rolle professioneller Öffentlichkeitsarbeit und Kampagnenführung
  • Einsatz von modernen Kommunikationstechnologien und Web 2.0
  • Analyse praxisbezogener Beispiele (z.B. Attac und WWF)

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Direkte Kooperation

Auf politischer Ebene nehmen NGOs an Konferenzen teil, um mit Ihren Vorschlägen die anwesenden Entscheidungsträger direkt in Ihren Entscheidungen zu beeinflussen und konkrete Entscheidungen oder Verhaltensänderungen herbeizuführen.24

Der Konsultativstatus der ECOSOC erlaubt NGOs je nach Teilnahmerecht bestimmte Mitwirkungsmöglichkeiten während den Konferenzen. Dies reicht von Beratertätigkeiten, über die Abgabe von Stellungnahmen bis hin zum völligen Ausschluss an der Teilnahme.25 Diese Teilnahme wird NGOs durch aufwendige Aufnahmeverfahren mit Folgerechten und -pflichten erschwert.26 Trotz des Teilnahmerechts ist es schwierig, ihre Interessen wirksam zu vertreten. So entwickelte sich parallel eine inoffizielle Einflussnahme: das Lobbying. Hier finden die Gespräche mit einzelnen Personen von Verhandlungsdelegationen außerhalb des offiziellen Rahmens statt.27

Professionelles Lobbying bedingt einen hohen Informationsstand über die Positionen der einzelnen Delegationen, gezielte Informationsaufbereitung der Fakten und die klare Darstellung der geforderten Maßnahmen zur Erreichung der Ziele. Persönliche Kontakte zu den einzelnen Personen der Verhandlungsdelegationen spielen eine wichtige Rolle, um Befürworter der „offiziellen Seite“ zu finden, die den NGO-Standpunkt vorgetragen. Lobbying beginnt meist bei den eigenen Delegationen, und endet oft in einer Beratertätigkeit der NGOs von Regierungsorganisation, da sie Themen aufzeigen, die nicht bedacht wurden. NGOs wenden sich auch an Staaten, die ähnliche Standpunkte wie sie vertreten.28

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung definiert das Ziel der Seminararbeit, die Ziele und Kommunikationsstrategien von NGOs anhand von theoretischen Grundlagen und praktischen Beispielen zu erläutern.

2 Grundlagen von NGOs: Dieses Kapitel erläutert den Begriff NGO, grenzt ihn durch Typologien (z. B. TSMOs, QUANGOs, GONGOs) ab und beschreibt die historische Entwicklung der Organisationen.

3 Kommunikationsstrategien von NGOs: Das Hauptkapitel beschreibt die zwei zentralen Strategieansätze – Kooperation und Konfrontation – und veranschaulicht deren Umsetzung durch direkte und indirekte Methoden sowie ein konkretes Fallbeispiel.

4 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass NGOs aufgrund des hohen Wettbewerbs um Ressourcen eine professionelle, moderne Kommunikationsstrategie benötigen, um ihre Ziele langfristig zu sichern.

Schlüsselwörter

Nichtregierungsorganisationen, NGOs, Kommunikation, Kooperationsstrategie, Konfrontationsstrategie, Lobbying, Zivilgesellschaft, Campaigning, Öffentlichkeitsarbeit, Global Governance, Attac, Ressourcenmanagement, Web 2.0, Interessenvertretung, Kampagnen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Ziele und Kommunikationsstrategien von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und untersucht, wie diese ihre Interessen gegenüber staatlichen und wirtschaftlichen Akteuren artikulieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die Definition von NGOs, deren historische Entwicklung, die verschiedenen Strategien der Einflussnahme sowie der professionelle Einsatz von Marketing und Kommunikation.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es, die Wirkungsweise von NGO-Strategien aufzuzeigen und zu analysieren, wie Organisationen in einem harten Wettbewerb um Ressourcen bestehen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der deskriptiven Darstellung von Kommunikationsstrategien anhand von Praxisbeispielen wie Attac und dem WWF.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Kooperationsstrategien (direkt/indirekt) und Konfrontationsstrategien (direkt/indirekt) und ergänzt diese durch eine praxisnahe Fallstudie zur G8-Gipfel-Mobilisierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind NGO, Kommunikationsstrategie, Lobbying, Öffentlichkeitsarbeit, Global Governance und Kampagnenmanagement.

Warum spielt das Lobbying eine so wichtige Rolle für NGOs?

Da offizielle Teilnahmeverfahren bei Konferenzen oft restriktiv sind, dient Lobbying als inoffizielle und notwendige Einflussnahme, um Entscheidungsträger direkt von NGO-Standpunkten zu überzeugen.

Was ist das zentrale Unterscheidungsmerkmal zwischen einer Kooperations- und einer Konfrontationsstrategie?

Während bei der Kooperation versucht wird, durch Informationsfluss und gemeinsames Agieren mit Partnern Einfluss zu nehmen, setzt die Konfrontation auf öffentlichen Druck und die Mobilisierung der Zivilgesellschaft, um Missstände öffentlich anzuprangern.

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Details

Title
Non Governmental Organizations
Subtitle
Ziele und Strategien
College
University of Hagen
Course
Seminar: Unternehmenskommunikation - Grundlagen, Gestaltung und strategische Relevanz
Grade
2,3
Author
Dipl.-Kff. Ulrike Kogler (Author)
Publication Year
2008
Pages
17
Catalog Number
V122885
ISBN (eBook)
9783640270095
ISBN (Book)
9783640275205
Language
German
Tags
Governmental Organizations Seminar Unternehmenskommunikation Grundlagen Gestaltung Relevanz
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.-Kff. Ulrike Kogler (Author), 2008, Non Governmental Organizations, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/122885
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