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Fallstudie: Case Management in der Kinder- und Jugendhilfe – Linking und Monitoring

Titel: Fallstudie: Case Management in der Kinder- und Jugendhilfe – Linking und Monitoring

Fallstudie , 2021 , 11 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Michel Schmidt (Autor:in)

Soziale Arbeit - Kinder- und Jugendhilfe
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer selbstbestimmten, eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit, heißt es in §1 SGB VIII. Dabei können unterschiedliche Lebenslagen dazu führen, dass Familien Unterstützung bei der Erziehung benötigen. Laut des Kinder- und Jugendhilfereports 2021 nimmt die Anzahl der jährlichen Hilfen zur Erziehung stetig zu. Dabei ist die Hilfe zu Erziehung ein traditionelles und zentrales Mittel der Kinder- und Jugendhilfe, welches im §§27ff. des SGB VIII verankert ist. Aufgrund der zentralen Wichtigkeit dieses Gebiets soll in der folgenden Fallstudie das Case Management, insbesondere jedoch die Phasen des Linking und Monitoring anhand eines fiktiven Falls der Familie R. aus dem Bereich der Kinder- und Jugendhilfe untersucht werden. Hierzu wird der Fall zunächst dargestellt um im Anschluss in den Phasen des Case Managements bearbeitet zu werden. Dabei werden die Phasen vor und nach den Phasen des Linking und Monitoring zum besseren Verständnis in verkürzter Form erläutert. Abschließend werden die Erkenntnisse dieser Fallstudie zusammengefasst

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Darstellung des Falls der Familie R.

2. Der Prozess des Case Managements

2.1 Case Management Phasen 1-3

2.2 Case Management Phase 4: Linking

2.2.1 Vorbereitung

2.2.2 Vermittlung

2.2.3 Anpassung

2.2.4 Fallbezogene Vernetzung

2.3 Case Management Phase 5: Monitoring

2.3.1 Normaler Fallverlauf

2.3.2 Drohender Abbruch durch den Klienten

2.3.3 Fehlende Umsetzung durch einen Leistungserbringer

2.4 Case Management Phase 6: Evaluation

3. Zusammenfassung der Ergebnisse

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht anhand eines fiktiven Fallbeispiels, wie Case Management in der Kinder- und Jugendhilfe eingesetzt werden kann, um komplexe, multikausale Problemlagen bei Familien effektiv zu bearbeiten, mit einem besonderen Fokus auf die Prozessschritte Linking und Monitoring.

  • Analyse der theoretischen Grundlagen und Phasen des Case Managements in Sozialen Diensten.
  • Detaillierte Untersuchung des Linking-Prozesses zur Vermittlung und Vernetzung bedarfsgerechter Hilfen.
  • Bedeutung der Monitoring-Phase zur Qualitätssicherung und flexiblen Anpassung von Hilfemaßnahmen.
  • Erfolgsfaktoren bei der Bewältigung von Erziehungsproblemen und familiären Krisen.
  • Rolle des Case Managers als Vermittler und Koordinator in komplexen Hilfesystemen.

Auszug aus dem Buch

2.2 Case Management Phase 4: Linking

Die vierte Phase, das Linking, baut auf dem erstellten Serviceplan auf und vermittelt die entsprechenden vereinbarten Hilfeleistungen an den Klienten. Dabei vernetzt sich der Case Manager mit den im Serviceplan ermittelten Stellen und übernimmt ebenfalls die Vernetzung zwischen den Hilfestellen. Dieser Prozess besteht aus vier Schritten, die teils ineinandergreifen und im Folgenden anhand des Falls der Familie R. aufgezeigt werden (vgl. DGCCM 2020, S.22ff.).

2.2.1 Vorbereitung

In der ersten Phase des Linking werden die Personen mit Unterstützungsbedarf auf die Hilfe vorbereitet. Dabei werden alle offenen Fragen, Ängste und Sorgen thematisiert und Erstkontakte zu Hilfestellen nachbesprochen (vgl. DGCCM 2020, S.25). In dem Fall der Familie R. wird mit Frau R. über die Therapie ihrer depressiven Erkrankung gesprochen. Ebenso wie über die anschließende Vernetzung mit der Agentur für Arbeit, um im Rahmen des Teilhabegesetzes (§16e SGB II, §16i SGB II) und der damit verbundenen Förderung von Langzeitarbeitslosen Unterstützung bei der Arbeitssuche zu erhalten (vgl. Bundesagentur für Arbeit 2021). Mit Herrn R. wird ebenfalls die Therapie seiner Suchterkrankung und die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe thematisiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die gesetzlichen Grundlagen der Kinder- und Jugendhilfe sowie Vorstellung des fiktiven Falls der Familie R. zur Veranschaulichung der Fallproblematik.

2. Der Prozess des Case Managements: Theoretische Darstellung des Case Management-Konzepts sowie eine detaillierte Aufarbeitung der sechs Phasen anhand der Familiensituation.

3. Zusammenfassung der Ergebnisse: Resümee über die Bedeutung der Phasen Linking und Monitoring sowie Darstellung der Rolle des Case Managers bei der Sicherung eines evaluierbaren Hilfeprozesses.

Schlüsselwörter

Case Management, Kinder- und Jugendhilfe, Linking, Monitoring, Familie R., Hilfe zur Erziehung, Sozialarbeit, Fallmanagement, Serviceplan, Vernetzung, Wiedereingliederung, SGB VIII, Multikausale Problemlagen, Psychische Gesundheit, Soziale Unterstützung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Durchführung des Case Managements in der Kinder- und Jugendhilfe anhand eines konkreten Fallbeispiels einer Familie.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die Phasen des Linking (Vernetzung und Vermittlung von Hilfen) sowie das Monitoring (Qualitätssicherung und Prozesssteuerung).

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die praktische Anwendung der Case-Management-Phasen aufzuzeigen, um Familien mit komplexen Problemlagen bei der Erziehung und Lebensbewältigung zu unterstützen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Fallstudie, in der theoretische Konzepte des Case Managements auf einen fiktiven, multiproblematischen Familiensachverhalt angewendet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die sechs Phasen des Case Managements, von der Einleitung über das Assessment bis hin zur detaillierten Bearbeitung der Linking- und Monitoring-Phasen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Case Management, Linking, Monitoring, Hilfe zur Erziehung und Vernetzung.

Wie geht das Case Management mit Krisen wie einem Abbruch der Hilfe um?

Bei einem drohenden Abbruch durch den Klienten ist der Case Manager gefordert, Ursachen zu identifizieren, Gespräche zu führen oder bei Bedarf einen neuen Hilfeplan (Re-Assessment) zu erstellen.

Welche Rolle spielt die Schwester von Frau R. für den Hilfeprozess?

Sie fungiert als wichtige Ressource im nahen Umfeld, indem sie bei der Betreuung des Sohnes und dem Transport zum Kindergarten unterstützt.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Fallstudie: Case Management in der Kinder- und Jugendhilfe – Linking und Monitoring
Hochschule
(IU Internationale Hochschule)
Veranstaltung
Zielgruppenarbeit und Fallmanagement
Note
1,3
Autor
Michel Schmidt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
11
Katalognummer
V1230319
ISBN (PDF)
9783346656025
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Zielgruppenarbeit und Fallmanagement Soziale Arbeit Case Management Kinder- und Jugendhilfe Linking Monitoring Linking und Monitoring IU IUBH Fallmanagement
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Michel Schmidt (Autor:in), 2021, Fallstudie: Case Management in der Kinder- und Jugendhilfe – Linking und Monitoring, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1230319
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Leseprobe aus  11  Seiten
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