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Vergleich der luxemburgischen SICAV mit der deutschen Investmentaktiengesellschaft mit veränderlichem Kapital

unter dem Aspekt der Umsetzung der Europäischen Investmentrichtlinie

Title: Vergleich der luxemburgischen SICAV mit der deutschen Investmentaktiengesellschaft mit veränderlichem Kapital

Diploma Thesis , 2007 , 111 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Dipl. Betriebswirt (FH) Jens Gutsche (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
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Die vorliegende Arbeit betrachtet die in 1.2 geschilderte Problemstellung überwiegend aus der Sicht der deutschen Investmentbranche. Aus diesem Grunde orientieren sich insbesondere die konzeptionellen Grundlagen, welche in Kapitel 2 dargelegt werden, primär an den deutschen Vorschriften. Im Anschluss an die Begriffseinführungen und dem Überblick der grundlegenden Konzepte des Investmentgeschäftes werden die rechtlich-regulatorischen Rahmenvorgaben der Europäischen Union hinsichtlich des Investmentgeschäftes näher betrachtet. In den Kapiteln 4 und 5 werden danach die jeweiligen nationalen Umsetzungsvorschriften der EU- Vorgaben in Deutschland und Luxemburg dargelegt. Die jeweils gebildeten nationalen Rechtsrahmen, als Basis der betreffenden gesellschaftsrechtlichen Form, werden danach im Detail auf die existierenden Vorgaben und Anforderungen untersucht. Dabei sind die Kapitalanforderungen, die Gründungsmodalitäten, die Anlagevorschriften und die Auflagen für den laufenden Geschäftsbetrieb für den Vergleich relevant. Abschließend werden die so gewonnenen Erkenntnisse gegenübergestellt und miteinander verglichen.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Ausgangslage

1.2 Problemstellung

1.3 Ziel und Aufbau der Arbeit

2 Konzeptionelle Grundlagen des Investmentgeschäftes

2.1 Bestandteile der Europäischen Investmentrichtlinie

2.2 Kunstbegriff des OGAW

2.3 Begriffsbildung Investment und Investmentvermögen

2.4 Begriffsbildungen des luxemburgischen Gesetzgebers

2.5 Kriterien zur Klassifizierung

2.6 Dachfondskonzept

2.7 Umbrella-Fonds Konzept

2.8 Rechtliche Grundlagen des Investmentgeschäftes

2.8.1 Rechtliche und organisatorische Gestaltungsmöglichkeiten

2.8.2 Organisationsrechtliche Vorgaben der OGAW-Richtlinie

2.8.3 Gestaltungsmöglichkeiten nach dem InvG

2.8.4 Organisationsformen nach dem Gesetz vom 20. Dezember 2002

3 Rechtlich- Regulatorische Rahmenbedingungen auf europäischer Ebene

3.1 Lamfalussy Verfahren

3.2 Ursprüngliche OGAW-Richtlinie

3.3 Managementrichtlinie

3.4 Produktrichtlinie

3.5 Vorgaben der konsolidierten OGAW-Richtlinie

3.5.1 Kapitalanforderungen

3.5.2 Bestimmungen für die Zulassung zum Geschäftsbetrieb

3.5.3 Anlagevorschriften

3.5.4 Vertriebsanforderungen

4 Investmentaktiengesellschaft mit veränderlichem Kapital

4.1 Entstehungshistorie

4.2 Regelungen des Investmentgesetzes

4.2.1 Kapitalanforderungen an die InvAG mvK

4.2.2 Zulassungsbestimmungen nach dem InvG

4.2.3 Vorgaben für die Anlage des Investmentvermögens

4.2.4 Vorschriften für den Vertrieb

4.3 Wesentliche Regularien des Aktiengesetzes

4.4 Vorschriften des Kreditwesengesetzes

4.5 Aufsichtsrechtliche Bestimmungen der BaFin

5 Société d'investissement à capital variable in Luxemburg

5.1 Exkurs innerstaatliches Recht Luxemburgs

5.2 Aktien- und Investmentrecht in Luxemburg

5.3 Gesetz vom 20. Dezember 2002 über Organismen für gemeinsame Anlagen

5.3.1 Kapitalanforderungen an die SICAV

5.3.2 Voraussetzungen für die Zulassung

5.3.3 Anlageinstrumente und Anlagegrenzen

5.3.4 Bedingungen für den Vertrieb der Anteile

5.4 Gesetz vom 10. August 1915 betreffend die Handelsgesellschaften

5.5 Beaufsichtigung durch die CSSF

6 Vergleich

7 Durchführungsrichtlinie 2007/16/EG

8 Ausgewählte Neuregelungen des Investmentänderungsgesetzes

9 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Diplomarbeit untersucht, warum die deutsche Investmentaktiengesellschaft mit veränderlichem Kapital (InvAG mvK) am Markt bisher nur eine geringe Resonanz erfahren hat, während das luxemburgische Pendant, die SICAV, als Erfolgsmodell gilt. Ziel ist es, die gesellschaftsrechtlichen Unterschiede sowie die jeweiligen regulatorischen Rahmenbedingungen zu analysieren und zu klären, inwieweit die SICAV gegenüber der InvAG mvK strukturelle Vorteile bietet.

  • Vergleich der Rechtsformen SICAV und InvAG mvK
  • Analyse der europäischen OGAW-Richtlinienvorgaben
  • Untersuchung der nationalen Umsetzung in Deutschland und Luxemburg
  • Evaluierung regulatorischer Hürden und administrativer Anforderungen
  • Ausblick auf Neuregelungen durch das Investmentänderungsgesetz

Auszug aus dem Buch

1.2 Problemstellung

Aus den vorgenannten Tatsachen ergibt sich die Fragestellung, warum die InvAG mvK in Ihrer derzeitigen Form am Investmentmarkt auf derart geringe Resonanz gestoßen ist. Gleichzeitig ist hier ein Blick in Richtung des Großherzogtums Luxemburg, mit dem Erfolgsmodell der SICAV lohnenswert. In vielen Literaturquellen und auch durch den deutschen Gesetzgeber selbst wird die luxemburgische SICAV als Zielvorstellung einer Investmentgesellschaft in Form einer AG angegeben. Keine Angaben liefert jedoch die einschlägige Fachliteratur warum dies der Fall ist und welche konkreten Vorteile die Rechtsform der SICAV gegenüber der Rechtsform der InvAG mvK bietet. Eine vergleichende Untersuchung zu diesem Thema ist bisher nicht bekannt geworden.

Die genauen gesellschaftsrechtlichen Ausgestaltungen und die Frage, ob und in welcher Form überhaupt eine Vorteilhaftigkeit der SICAV gegenüber der InvAG mvK gegeben ist, sind die zentralen Problemstellungen der nachfolgenden Ausführungen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung von Investmentfonds ein, erläutert die Rolle der europäischen Richtlinien für den Finanzmarkt und benennt die Problemstellung des Vergleichs zwischen deutscher InvAG mvK und luxemburgischer SICAV.

2 Konzeptionelle Grundlagen des Investmentgeschäftes: Hier werden die wesentlichen Begriffe des Investmentgeschäfts definiert, abgegrenzt und die verschiedenen Organisationsformen (Vertragsform, Treuhandlösung, Gesellschaftstyp) systematisiert.

3 Rechtlich- Regulatorische Rahmenbedingungen auf europäischer Ebene: Dieses Kapitel erläutert das Lamfalussy-Verfahren und die konsolidierte OGAW-Richtlinie, die den Mindestrahmen für europäische Investmentgesellschaften setzen.

4 Investmentaktiengesellschaft mit veränderlichem Kapital: Dieser Teil beleuchtet die Entstehungsgeschichte, die speziellen gesetzlichen Regelungen des InvG für die deutsche InvAG mvK sowie die aufsichtsrechtlichen Herausforderungen durch das KWG.

5 Société d'investissement à capital variable in Luxemburg: Das Kapitel analysiert das luxemburgische Erfolgsmodell der SICAV, seine Einbettung in das nationale Recht und die spezifischen Anforderungen des Gesetzes vom 20. Dezember 2002.

6 Vergleich: In diesem zentralen Kapitel werden die Erkenntnisse der vorangegangenen Untersuchungen gegenübergestellt, um die Unterschiede zwischen InvAG mvK und SICAV hinsichtlich Zulassung, Anlagevorschriften und Vertrieb zu bewerten.

7 Durchführungsrichtlinie 2007/16/EG: Hier wird der Einfluss der neueren Durchführungsrichtlinie auf die Harmonisierung der OGAW-Definitionen und deren Auswirkungen auf die rechtliche Basis der Gesellschaften erörtert.

8 Ausgewählte Neuregelungen des Investmentänderungsgesetzes: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über den Stand des Investmentänderungsgesetzes und die geplanten Reformen zur Attraktivitätssteigerung des Finanzstandorts Deutschland.

9 Zusammenfassung: Abschließend werden die Ergebnisse der Arbeit zusammengefasst und das Fazit gezogen, dass die SICAV aufgrund klarerer regulatorischer Rahmenbedingungen derzeit die vorteilhaftere Gesellschaftsform darstellt.

Schlüsselwörter

Investmentfonds, InvAG mvK, SICAV, OGAW-Richtlinie, Investmentgesetz, Luxemburg, Deutschland, Risikomischung, Kapitalanforderungen, Zulassung, Vertrieb, Finanzplatz, Aufsichtsrecht, Gesellschaftsrecht, Anlagevorschriften.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit vergleicht die luxemburgische SICAV mit der deutschen Investmentaktiengesellschaft mit veränderlichem Kapital unter Berücksichtigung der OGAW-Richtlinie.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen gesellschaftsrechtliche Rahmenbedingungen, Zulassungsverfahren, Anlagegrenzen und Vertriebsanforderungen in Deutschland und Luxemburg.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist die Klärung der Frage, warum die InvAG mvK in Deutschland bisher weniger erfolgreich war als die SICAV in Luxemburg und welche regulatorischen Unterschiede bestehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine rechtsvergleichende Methode, indem sie nationale Gesetze und europäische Richtlinien analysiert und einander gegenüberstellt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit den europäischen Rahmenvorgaben, der deutschen InvAG mvK sowie dem luxemburgischen Modell der SICAV inklusive der Aufsicht durch CSSF und BaFin.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind Investmentfonds, InvAG mvK, SICAV, OGAW-Richtlinie, Risikomischung und Aufsichtsrecht.

Warum wird die InvAG mvK oft als "Fremdkörper" im Gesetz bezeichnet?

Diese Einschätzung resultiert aus der besonderen Stellung der InvAG mvK zwischen dem Investmentrecht und dem KWG, die zu komplexen regulatorischen Hürden führt.

Welche Rolle spielt die Depotbank bei den untersuchten Modellen?

Die Einschaltung einer Depotbank zur Verwahrung ist für beide Modelle ein wesentliches Element, wobei die Anforderungen an die Zulassung in Deutschland besonders durch das KWG erschwert werden.

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Details

Title
Vergleich der luxemburgischen SICAV mit der deutschen Investmentaktiengesellschaft mit veränderlichem Kapital
Subtitle
unter dem Aspekt der Umsetzung der Europäischen Investmentrichtlinie
College
University of Applied Sciences Trier
Grade
2,0
Author
Dipl. Betriebswirt (FH) Jens Gutsche (Author)
Publication Year
2007
Pages
111
Catalog Number
V123122
ISBN (eBook)
9783640277223
ISBN (Book)
9783640283613
Language
German
Tags
Vergleich SICAV Investmentaktiengesellschaft Kapital Aspekt Umsetzung Europäischen Investmentrichtlinie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl. Betriebswirt (FH) Jens Gutsche (Author), 2007, Vergleich der luxemburgischen SICAV mit der deutschen Investmentaktiengesellschaft mit veränderlichem Kapital, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/123122
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