Knigge. Enfant terrible seines Standes


Seminararbeit, 2007

30 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Biographie Knigges
1.1 Hofkarriere
1.2 Illuminatenexperiment

2. Werke
2.1 Knigges Romane und „Über den Umgang mit Menschen“
2.2 Politische Schriften

3. Politische und kritische Äußerungen Knigges
3.1 Gesellschaftskritik
3.2 Hof- und Adelskritik

Zusammenfassung

Quellen- und Literaturverzeichnis

Quellen

Darstellungen

Einleitung

Der Adel stellte im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation die Spitze und das Leitbild der ständischen Gesellschaft dar. Er hatte sich in Krisen immer wieder durch neue Legitimationsstrategien als Machtelite und Herrschaftsstand behaupten können. Im 16. Jahrhundert führte die Adelskrise zu einer Umorientierung des Adels hin zur Bildung, was bis dahin ein rein bürgerliches Ideal gewesen war. Letztlich trat der Adel gestärkt aus dieser Krise hervor. Ende des 18. Jahrhunderts verschärft sich im Zuge der Aufklärung die Kritik an der unumschränkten Vormachtstellung des Adels. Legitimierte sich der Adel im 16. Jahrhundert noch durch seine Geburt, die ihm eine „gottgegebene“ Vorrangstellung sicherte[1], so wurde im Kameralismus die Forderung laut, dass der Adel seinen Status und seine Privilegien dadurch begründen solle, dass er auch der Staatswirtschaft dient. Kritiker des Adels, die beispielsweise aus dem Erbadel einen Verdienstadel schaffen wollten, stammten überwiegend aus dem Bürgertum,[2] hier stellte aber Adolph Freiherr von Knigge eine Ausnahme dar. Zum einen verkörperte Knigge einen Vertreter des landsässigen Adels, der ein Zeitzeuge des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges und der Französischen Revolution war. Zum anderen kommt dazu die Besonderheit, dass Knigge als Vertreter des Geburtsadels seine eigenen Standesgenossen kritisiert. Im Folgenden wird also eine Person betrachtet, die sowohl die adlige Herkunft als auch die Kritik des Adels in sich vereint. Besonders ist an Knigge auch der Umstand, als ein Adliger freier Schriftsteller gewesen zu sein – in einer Zeit, als dieser Beruf grundsätzlich noch nicht sehr weit verbreitet war.[3]

Der Schwerpunkt dieser Arbeit soll auf der Adelskritik Knigges liegen. Dazu ist es unablässig, seine Biographie genauer zu betrachten, da seine persönlichen Erfahrungen den Grundstein für seine spätere kritische Haltung bieten. Ferner wird auf die Tätigkeit des Freiherrn im Geheimbund der Illuminaten eingegangen, da diese Aktivitäten Aufschlüsse über seine Haltung zu Staat und Gesellschaft bieten. Von seinem unfangreichen und vielfältigen Gesamtwerk soll das Augenmerk vor allem auf seinem Hauptwerk „Über den Umgang mit Menschen“ und seinen politischen Schriften liegen, um seine Adelskritik im Kontext seines Verständnisses der damaligen und wünschenswerten gesellschaftlichen Verhältnisse verstehen zu können. Vernachlässigt werden sollen dabei Knigges Geschichtsphilosophie sowie seine Auseinandersetzungen mit Pädagogen und Philosophen seiner und früherer Zeiten.

In der vorliegenden Arbeit sollen, aufgrund der Analyse der Biographie Knigges und einiger seiner Werke, folgende Fragen beantwortet werden: Wie konnte aus Knigge ein Kritiker des Adels werden? Welches Bild von Mensch und Gesellschaft – und im Besonderen von Adel – hatte Knigge? Wie sah sein Ideal von Gesellschaft und Adel aus? War Knigge ein Demokrat?

Aus dem umfangreichen Gesamtwerk Knigges sollen für die Analyse seiner Gesellschafts- und Adelskritik neben dem Hauptwerk Knigges „Über den Umgang mit Menschen“ vor allem seine politischen Schriften als Quellen analysiert werden. Seine acht Romane werden nicht als Originalquellen herangezogen, obwohl diese ebenso Hof- und Adelskritik enthalten.

Wenn man sich mit Knigge beschäftigt, muss berücksichtigt werden, dass ein bedeutender Teil der Quellen, nämlich Knigges umfangreicher Nachlass einschließlich seines gewissenhaft geführten Tagebuchs verschollen ist. Mitte des 19. Jahrhunderts tauchten diese Quellen in einer alten Kiste wieder auf, aber nachdem einige wenige Briefe daraus veröffentlicht wurden, verschwand der Nachlass Knigges wieder. Einen Hinweis darauf, welch ein reichhaltiger Fundus an Quellen für die heutige Forschung verloren ist, bietet die Aufgliederung des Nachlasses, die Knigge persönlich vorgenommen hat, in „Materialien für meine künftigen Biographen“ und „Belege und Akten zum Beweise, dass ich nicht unnütz für andere gelebt habe“.[4]

Die Person Knigges wird heute gemeinhin mit Benimmregeln assoziiert, was eine fehlerhafte Einschätzung ist. Der Grund dafür liegt in der Rezeptionsgeschichte seines moralphilosophischen Werkes „Über den Umgang mit Menschen“. Aufgrund seiner politischen Äußerungen, vor allem im Zuge der Ereignisse der Französischen Revolution und seiner Tätigkeit in dem Geheimbund der Illuminaten, versuchten die späteren Rezensenten und Verleger im 19. Jahrhundert seine politische Brisanz zu mildern und überarbeiteten das Originalwerk Knigges immer weiter, bis es zu einem reinen Anstands-Buch wurde – was gerade nicht die Absicht Knigges gewesen war, wie er selber in der Einleitung des „Umgangs“ betonte.[5] Lange stand Knigge unter dem durch Konservative geschürten Verdacht, dass er und die Illuminaten Urheber der Französischen Revolution gewesen seien.[6]

Bis zum Ende der Weimarer Republik beschränkte sich die Rezeption Knigges weitgehend nur auf den – oft nicht in der Originalfassung vorliegenden – „Umgang“, was die Hauptursache für den schlechten Ruf Knigges war.[7] Eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Knigge begann erst in der Weimarer Republik. Dass Knigge ein politischer Schriftsteller war, wurde erst nach dem Zweiten Weltkrieg von der Forschung nach und nach wieder entdeckt, was zum Wandel hin zu einer positiven Rezeption Knigges führte. Maßgeblich vorangetrieben wurde die Knigge-Forschung mit der Herausgabe seiner „Sämtlichen Werke“.[8] Von Beginn des 19. Jahrhunderts bis heute ist allerdings Knigge fast ausschließlich von Literaturwissenschaft und Germanistik betrachtet worden, was eine weitere Ursache für seine schlechte Rezeption war.[9] Denn unter literaturwissenschaftlichen Gesichtspunkten betrachtet, sind seine Werke nicht beachtenswert. Der Wert von Knigges Schriften liegt aber vor allem in seinem politischen Gehalt, weswegen der Publizist Knigge zukünftig mehr ein Gegenstand für Historiker als für Germanisten sein sollte, um seiner Person gerecht zu werden.[10]

Allgemein lässt sich über die vorliegende Literatur sagen, dass sie – unter literaturhistorischen Gesichtspunkten verfasst – wenig zum politischen Gehalt Knigges und seiner Adelskritik bietet. Der „Umgang“ ist immer noch Hauptthema oder einziges Thema[11] und Knigge wird dabei unter philosophischen bis hin zu soziologischen Fragestellungen[12] betrachtet. Oftmals wird Knigge unter dem Schlagwort Jakobinismus behandelt.[13] Über Knigges Tätigkeit bei dem Geheimbund der Illuminaten informiert die Magisterarbeit von Seiderer[14] umfangreich. Als ersten Einstieg in das Thema Knigge sind die beiden Sammelbände von Rector[15] und Dittberner[16] hilfreich. Keinerlei Aussagegehalt bezüglich des hier behandelten Themas liefert dagegen der Sammelband von Zimmermann[17]. Das ergiebigste Einzelwerk stammt von Karl-Heinz Göttert, das eine gute Analyse der Romane Knigges und seines „Umgangs“ sowie seiner politischen Schriften bietet.[18] Mit dem gerade erschienenen Werk von Ingo Hermann[19] liegt eine umfangreiche und informative Biographie Knigges vor.

Zunächst wird die Biographie Knigges behandelt, wobei vor allem die Strukturen herausgearbeitet werden sollen, die die Basis für Verständnis und Beurteilung seines Schaffens, seiner Werke sowie seiner Gesellschafts- und Adelskritik sind. Diese biographischen Strukturen liefern für die vorliegende Arbeit den Rahmen der Beurteilung seiner gesellschaftskritischen und politischen Äußerungen. Deswegen sollen seine Hofkarriere und seine Tätigkeit bei den Illuminaten genauer betrachtet werden. In einem nächsten Schritt soll nach einer kurzen Vorstellung des Gesamtwerks Knigges neben seinen Romanen kurz auf sein Hauptwerk „Über den Umgang mit Menschen“ eingegangen werden, da diese Schriften Äußerungen zu Gesellschafts- und Adelskritik bieteten. Daneben werden seine politischen Schriften analysiert, wobei eine ausführliche Inhaltsbeschreibung vernachlässigt wird, da dies zweitrangig für die Analyse des politischen Gehalts seiner Werke ist. In einem dritten Schritt wird auf Knigges Gesellschaftskritik sowie seine Hof- und Adelskritik eingegangen, wobei hierfür Zitate aus dem „Umgang“ und seinen politischen Schriften zentral sind. Zusammenfassend soll herausgearbeitet werden, weswegen ein Vertreter des Geburtsadels zu einem Kritiker des Adels wurde. Daneben wird analysiert, was Knigge an Adel und Gesellschaft kritisierte, wie sein Ideal von Adel und Gesellschaft aussah und ob Knigge als Demokrat zu bezeichnen ist.

1. Biographie Knigges

1.1 Hofkarriere

Adolph Freiherr Knigge wurde am 16. Oktober 1752 auf Schloss Bredenbeck bei Hannover geboren. Sein Vater, Philipp Carl Freiherr von Knigge, war Hofgerichtsrat und Oberhauptmann. Knigge stammte aus altem Adelsgeschlecht, das sich bis ins Jahr 1135 zurückdatieren lässt und das 1665 von Kaiser Leopold I. in den Reichs- und erbländisch-österreichischen Freiherrnstand erhöht worden war. Nachdem Knigge aus altem Erbadel stammte und Alleinerbe der Familiengüter war, schien ihm eine Zukunft sicher, die seiner gesellschaftlichen Stellung würdig war. Dementsprechend wurde er standesgemäß von Hauslehrern erzogen. Knigges Vater war Mitglied bei dem Geheimbund der Freimaurer und versuchte sich an der künstlichen Herstellung von Gold, wodurch Knigge schon früh vorgeprägt wurde, was seine spätere Affinität zu Geheimbünden erklären könnte.[20] Bestimmend für sein späteres Leben und Schicksal waren der Tod der Mutter 1763 und der Tod des Vaters 1766, denn sein Vater hinterließ ihm 130.000 Reichstaler Schulden. Die Güter kamen unter Zwangsverwaltung der Gläubiger und Knigge blieb nur eine kleine Leibrente von 500 Reichstalern jährlich. Durch diesen Umstand wurde Knigge früh in ein bürgerliches Dasein gezwungen, denn die Leibrente reichte nicht für ein standesgemäßes Leben. Auf diesen Schicksalsschlag folgen eine Reihe von Misserfolgen, die letztlich dazu führen, dass man sein ganzes Leben als in jeder Hinsicht gescheitert bezeichnen kann.

Nachdem Knigge eine private bürgerliche Lehranstalt besucht hatte, begann er 1769 an der Universität Göttingen ein Studium der Jurisprudenz, das er aber nicht abschloss.[21] Bezeichnend für den ersten Teil seines Lebens waren seine Bemühungen um eine standesgemäße Karriere bei Hofe. Auf Vermittlung seiner Tante wurde Knigge 1771 zum Hofjunker und zum Assessor an der Kriegs- und Domänenkammer am Hof des Landgrafen Friedrich in Kassel ernannt. Aber die Bezüge, die er aus dieser Anstellung erhielt, reichten nicht, um ein höfisches Leben zu finanzieren.[22] 1773 heiratete Knigge die Hofdame Henriette von Baumbach-Nentershausen, 1774 wurde seine Tochter Philippine geboren – sein einziges Kind. Seine zunächst vielversprechende Hofkarriere – er wurde Mitdirektor der hessischen Tabakfabrik und Mitglied der Gesellschaft zur Beförderung des Ackerbaus und der Künste am Kasseler Hof – wurde dadurch beendet, dass Knigge sich am Hof nicht integrieren konnte und Opfer von Intrigen wurde, so dass Knigge nach drei Jahren seinen Abschied nahm. Gründe für seine mangelnde Integration am Kasseler Hof waren unter anderem neben seiner mangelnden Erfahrung auch seine Weigerung, sich dem höfischen Leben anzupassen. Er war selbstbewusst, ehrlich und respektierte die Rechte der Anderen ebenso wie er seine Rechte einforderte. Zudem provoziert er durch sein Verhalten: „Er stellt Lasterhaftes bloß, verlacht Torheiten (…) Mit dem unschuldigsten Gesicht der Welt gibt er den Damen und Kavalieren zu verstehen, wie sehr er sie geringschätzt, wie wenig ihm ihre Zuneigung bedeutet. Dadurch machte er sich schnell Feinde, vor allem, als die Hofgesellschaft von seinen desolaten finanziellen Verhältnissen erfuhr.“[23]

Knigge wohnte eine zeitlang mit seiner Familie auf den Gütern seiner Schwiegermutter. Er bewarb sich erfolglos um eine Anstellung bei Hofe in Berlin und in Weimar – wo ihm lediglich der unbesoldete Kammerherrntitel verliehen wurde. Nach einigen kostspieligen Reisen zog Knigge mit seiner Familie an den Hof des hessischen Erbprinzen Wilhelm in Hanau, wo er, ohne feste Anstellung, sich der Leitung eines Liebhabertheaters widmete. Obwohl Knigge vorgehabt hatte, in Hanau für immer zu bleiben, wurde er wieder Opfer von Intrigen und zog den Zorn des Fürsten auf sich, so dass er unfreiwillig den Hof verlassen musste.[24] Damit war seine Hofkarriere endgültig beendet und gescheitert. Dieses Scheitern als Adliger bei Hofe ist als der Hauptauslöser für seine spätere Hof- und Adelskritik zu sehen. Knigge ist als ehrgeizig und idealistisch zu bezeichnen, er wollte nützlich für Staat und Gesellschaft und einflussreich sein. Deswegen war ihm viel an einer Hofkarriere gelegen. Zudem stand Knigge nun vor dem Problem der Finanzierung des Lebensunterhalts seiner Familie. Durch die Umstände wurde er also in den Beruf des freien Schriftstellers gedrängt, was zu seiner Zeit kein üblicher Haupterwerb war – vor allem nicht für einen Adligen.[25]

Knigge engagierte sich schon während seines Aufenthalts am Kasseler Hof für den Geheimbund der Freimaurer. Aber auch dieses Engagement ist als gescheitert zu bezeichnen, denn Knigge wurde die Aufnahme – trotz seines Engagements und wiederholten Drängens – in die höheren Grade verweigert, weil er nicht vermögend war.[26] 1780 trat Knigge in den Illuminatenorden ein, aber auch dieser Versuch, über die Tätigkeit in einem Geheimbund der Gesellschaft nützlich zu sein, scheiterte. Dazu brachte ihm die Mitgliedschaft bei den Illuminaten konservative Kritik ein und schadete seinem Ruf nachhaltig.

Knigge, der, von der Aufklärung beeinflusst, die Welt verbessern wollte, konnte dies nicht durch seine Dienste an Höfen und für Geheimgesellschaften erreichen. Vor diesem Hintergrund ist seine schriftstellerische Tätigkeit zu bewerten, denn Knigge schreibt zwar für den Gelderwerb, aber er nutzt dieses Medium, um auf diesem Weg die Gesellschaft zu verbessern. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit arbeitete Knigge als Rezensent für Friedrich Nicolais „Allgemeine Bibliothek“ und verfasste insgesamt über 1.200 Rezensionen. Mit seinen beiden als Reaktion auf die Französische Revolution geschriebenen Werken „Schaafskopf hinterlassene Papiere“[27] und „Wurmbrand politisches Glaubensbekenntnis“[28] zog sich Knigge konservative Kritik und Verfolgung zu, was auch durch seine Tätigkeit bei den Illuminaten verursacht wurde.[29]

Knigge scheiterte ebenfalls auf dem ihm wohl wichtigsten Gebiet, der Rückgabe seiner Güter. 1787 kehrte Knigge nach Hannover zurück, um die Freigabe des Familienbesitzes voranzutreiben. Er musste dabei feststellen, dass die Verwalter vor allem in die eigene Tasche gewirtschaftet hatten und nach über 20 Jahren erst zehn Prozent der Schulden abgetragen waren.[30] Knigge wandte sich deswegen an Georg III. in London, der in Personalunion zugleich Kurfürst von Hannover und König von Großbritannien war. Damit erreichte Knigge nur, dass ihm, wohl zur Beschwichtigung, eine Stelle als Oberhauptmann und Scholarch in Bremen angeboten wurde.[31] Doch seine erste richtige Anstellung wurde durch seine schwere langjährige Krankheit überschattet. Knigge starb nach langer Bettlägerigkeit nach sechs Jahren im Amt 1796 im Alter von 43 Jahren. Die Resonanz auf seinen Tod war gering. Eine Ausnahme bildete ein Aufsatz im Wiener „Magazin für Kunst und Litteratur“ mit dem Titel „Ob Baron Knigge auch wirklich todt ist?“, der Autor mutmaßt darin, dass sich Knigge nur tot stelle, um der politischen Verfolgung zu entgehen.[32]

[...]


[1] vgl.: Joachim Schmitt-Sasse: J.M. v. Loen und Adolph Freiherr Knigge. Bürgerliche Ideale in den Schriften deutscher Adliger. In: Zeitschrift für deutsche Philologie 106 (1987), S.169-183.

[2] Horst Möller: Aufklärung und Adel. In: Elisabeth Fehrenbach (Hrsg.): Adel und Bürgertum in Deutschland 1170-1848. München 1994, S.1-9, hier: S.2-8. und: Dieter Langewiesche: Bürgerliche Adelskritik zwischen Aufklärung und Reichsgründung in Enzyklopädien und Lexika. In: Fehrenbach: Adel, S.11-28, hier: S.13f.,16.

[3] Anke Bethmann, Gerhard Dongowski: Adolph Freiherr Knigge an der Schwelle zur Moderne. Ein Beitrag zur politischen Ideengeschichte der deutschen Spätaufklärung. Hannover 1994, S.42f.

[4] Karl-Heinz Göttert: Knigge oder: von den Illusionen des anständigen Lebens. München 1995, S.18f. und: Paul Raabe: Knigges Nachlaß – von der „alten Kiste“ zur neuen Ausgabe. Eine persönliche Rechenschaft. In: Martin Rector (Hrsg.): Zwischen Weltklugheit und Moral. Der Aufklärer Adolph Freiherr Knigge. Göttingen 1999, S.21-32, hier: S.27-30.

[5] Adolph Freiherr Knigge: Über den Umgang mit Menschen. München 1977, S.24.

[6] Wolfgang Fenner: „Bürgerfreund, Aufklärer, Völkerlehrer“. Knigge in Deutschland von 1796-1996. In: Dittberner: Knigge, S.84-90, hier: S.84.

[7] vgl. u.a. Friedrich Philipp Wilmsen: Über den Umgang mit Menschen. Vorrede und Einleitung des Herausgebers. 1817. In: Michael Schlott (Hrsg.): Wirkungen und Wertungen. Adolph Freiherr Knigge im Urteil der Nachwelt (1796-1994). Eine Dokumentensammlung. Göttingen 1998, S.64-72. und: Karl Goedeke: Adolph Freiherr Knigge. Knigges Leben und Schriften. 1844. In: ebd., S.73-81.

[8] Adolph Freiherr Knigge: Sämtliche Werke. Hrsg. v. Paul Raabe. München u.a. 1992.

[9] Fenner: Bürgerfreund, S.87-89.

[10] Ingo Hermann: Knigge. Die Biographie. Berlin 2007, S.301f., 307.

[11] Katherina Mitralexi: Über den Umgang mit Knigge. Zu Knigges „Umgang mit Menschen“ und dessen Rezeption und Veränderung im 19. und 20. Jahrhundert. Freiburg 1984.

[12] Thomas Pittrof: Knigges Aufklärung über den Umgang mit Menschen. München 1989.

[13] vgl.: Wolf Kaiser: „Welche Art von Revolution in den Staats-Verfassungen zu erwarten, zu befürchten, oder zu hoffen sey?“ Zur politischen Publiszistik Adolphs Freiherrn Knigge. In: Gert Mattenklott (Hrsg.): Demokratisch-revolutionäre Literatur in Deutschland: Jakobinismus. Kronberg 1975, S.205-243. und: Michael Schlott: Zur Wirkungsgeschichte Knigges. In: Rector: Weltklugheit, S.207-230, hier: S.229.

[14] Georg Seiderer: Adolph Freiherr von Knigge und die Politisierung der Aufklärung. Erlangen 1988.

[15] Martin Rector (Hrsg.): Zwischen Weltklugheit und Moral. Der Aufklärer Adolph Freiherr Knigge. Göttingen 1999.

[16] Hugo Dittberner (Hrsg.): Adolph Freiherr Knigge. München 1996.

[17] Harro Zimmermann (Hrsg.): Adolph Freiherr Knigge. Neue Studien. Bremen 1997.

[18] Göttert: Illusionen. 1995.

[19] Hermann: Knigge. 2007.

[20] Göttert: Illusionen, S.29.

[21] Peter Kaeding: Adolph von Knigge. Begegnungen mit einem feinen Herrn. Berlin 1991, S. 8-15. und: Michael Rüppel: Adolph Freiherr Knigge in Bremen. Texte und Briefe. Bremen 1996, S.8f. und: Hermann: Knigge, S.30- 33.

[22] Hermann: Knigge, S.43-48.

[23] Kaeding: Begegnungen, S.41-43.

[24] Hermann: Knigge, S.63-77 und: Kaeding: Begegnungen, S.134f.und: Max Rycher: Zwischen Mitte und Rand. Zürich 1964, S.194.

[25] Bethmann: Knigge, S.42f.

[26] Hermann: Knigge, S.60f. und: Kaeding: Begegnungen, S.126f.)

[27] Adolph Freiherr Knigge: Des seligen Etatsrats Samuel Conrad von Schaafskopf hinterlassene Papiere. 1792.

[28] Adolph Freiherr Knigge: Josephs von Wurmbrand, kaiserlich abyssinisschen Ex-Ministers, jezzigen Notarii caesarii publici in der Reichstadt Bopfingen, politisches Glaubensbekenntniß, mit Hinsicht auf die französische Revolution und deren Folgen. 1792.

[29] Bethmann: Knigge, S.126-130.

[30] Hugo Dittberner: Der gute Herr aus Bredenbeck. In: Hugo Dittberner (Hrsg.): Adolph Freiherr Knigge. Göttingen 1996, S.3-13, hier: S.4.

[31] Rüppel: Bremen, S.17.

[32] Ludwig Adolf Christian von Grolmann: Ob Baron Knigge auch wirklich todt ist? 1796. In: Schlott: Wirkungen, S.1-7. und: Göttert: Illusionen, S.283.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten

Details

Titel
Knigge. Enfant terrible seines Standes
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München  (Neuere und Neueste Geschichte)
Veranstaltung
Hauptseminar Adel in der Frühen Neuzeit
Note
1,3
Autor
Jahr
2007
Seiten
30
Katalognummer
V123274
ISBN (eBook)
9783640280407
ISBN (Buch)
9783656703938
Dateigröße
526 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Knigge, Standes, Hauptseminar, Adel, Frühen, Neuzeit
Arbeit zitieren
M.A. Franziska Hirschmann (Autor), 2007, Knigge. Enfant terrible seines Standes, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/123274

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