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MacGyver: Eine Analyse der Serie

Title: MacGyver: Eine Analyse der Serie

Seminar Paper , 1999 , 24 Pages , Grade: gut

Autor:in: Herbert Reichl (Author)

Communications - Movies and Television
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Summary Excerpt Details

Um es dem Leser dieser Analyse ein wenig leichter zu machen, sich in eine komplexe Serienwelt wie die des MacGyver hineinzuversetzen, ist es nötig, gleich am Anfang die wesentlichen Fakten darzustellen, die dann im Laufe dieser Arbeit vertieft und erweitert werden.

MacGyver, der Titelheld der Serie, ist eine Art moderner James Bond, ein Indiana Jones, der darauf bedacht ist bzw. sein muß, mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln hauszuhalten. Er braucht nur sein Schweizer Messer und was in nächster Nähe so herumliegt und er kann einen Konvoi voller Bösewichte stoppen, einen Hubschrauber vom Himmel holen oder eine Geisel aus der uneinnehmbarsten Festung befreien. Wenn alle anderen Möglichkeiten erschöpft sind, um das anstehende Problem zu lösen, wird der Auftrag an MacGyver übergeben (man weiß nie so genau, wer den Auftrag gibt), und er hat noch nie eine Herausforderung angenommen, der er nicht gewachsen gewesen wäre (vgl. Merril l).

Das Nette an MacGyver ist, daß er keine Waffen trägt, geschweige denn sie benutzt. Wenn es zu einer Schießerei kommt, läuft er meistens wie von der Tarantel gestochen herum, strickt sich aus Spinnweben eine kugelsichere Weste oder bastelt sich aus ein paar Büroklammern ein Fluchtfahrzeug. Das ist natürlich übertrieben – aber nicht sehr. Auf das Thema „Gewaltlosigkeit“, das im Umfeld von Kindern und Jugendlichen natürlich ein sehr wichtiges ist, wird später im Kapitel 1.5 noch näher eingegangen.

Außer daß er verhältnismäßig gutaussehend ist, was ihm natürlich bei seinen weiblichen Fans zahlreiche Bonuspunkte einbringt, ist Richard Dean Anderson, der Darsteller des MacGyver, auch sonst genau der richtige Mann für die Rolle des klugen, oft ein bißchen sarkastischen Abenteurers, der bei seinen Aufträgen seinen Rucksack nicht für Sachen, die er mitnimmt, trägt, sondern für Sachen, die er unterwegs aufliest.

Seine Rolle bedarf zwar keiner schauspielerischen Glanzleistungen, aber Anderson, ein TV-Veteran aus verschiedenen US-amerikanischen Serien, schafft es, sie mit genau dem richtigen Quäntchen Lebhaftigkeit zu spielen. Die Produzenten wissen ebenfalls genau, was sie machen: geniale und zynisch – scharfe Texte, zielbewußte Regie und eindrucksvolle Spezialeffekte (vgl. Merrill).

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1) MacGyver

1.1) Einführung

1.2) Zahlen, Daten, Fakten

1.3) Charaktere

1.4) Organisationen innerhalb des MacGyver-Universums

1.5) MacGyver: Ein gewaltloser Held in einer gewalttätigen Welt

1.6) Handlungsstruktur und Erzählweise

1.7) Generelle Bemerkungen

1.8) Die Handlungsträger der Serie

2) Bibliographie

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit analysiert die US-amerikanische Kultserie MacGyver, mit dem Ziel, die psychologische und dramaturgische Struktur des gewaltlosen Serienhelden sowie seine Vorbildfunktion für Kinder und Jugendliche zu untersuchen.

  • Die Darstellung des gewaltfreien Problemlösers im Kontrast zum klassischen Actionhelden.
  • Strukturelle Analyse der Erzählweise und der dramaturgischen Dramaturgie (Freytag'sche Pyramide).
  • Die Rolle von Charakteren, Organisationen und Gegenspielern im MacGyver-Universum.
  • Soziologische Betrachtung der Vorbildfunktion und der Wirkung auf das jugendliche Publikum.

Auszug aus dem Buch

1.1 Einführung

Um es dem Leser dieser Analyse ein wenig leichter zu machen, sich in eine komplexe Serienwelt wie die des MacGyver hineinzuversetzen, ist es nötig, gleich am Anfang die wesentlichen Fakten darzustellen, die dann im Laufe dieser Arbeit vertieft und erweitert werden.

MacGyver, der Titelheld der Serie , ist eine Art moderner James Bond, ein Indiana Jones, der darauf bedacht ist bzw. sein muß, mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln hauszuhalten. Er braucht nur sein Schweizer Messer und was in nächster Nähe so herumliegt und er kann einen Konvoi voller Bösewichte stoppen, einen Hubschrauber vom Himmel holen oder eine Geisel aus der uneinnehmbarsten Festung befreien. Wenn alle anderen Möglichkeiten erschöpft sind, um das anstehende Problem zu lösen, wird der Auftrag an MacGyver übergeben (man weiß nie so genau, wer den Auftrag gibt), und er hat noch nie eine Herausforderung angenommen, der er nicht gewachsen gewesen wäre (vgl. Merril l).

Das Nette an MacGyver ist, daß er keine Waffen trägt, geschweige denn sie benutzt. Wenn es zu einer Schießerei kommt, läuft er meistens wie von der Tarantel gestochen herum, strickt sich aus Spinnweben eine kugelsichere Weste oder bastelt sich aus ein paar Büroklammern ein Fluchtfahrzeug. Das ist natürlich übertrieben – aber nicht sehr. Auf das Thema „Gewaltlosigkeit“, das im Umfeld von Kindern und Jugendlichen natürlich ein sehr wichtiges ist, wird später im Kapitel 1.5 noch näher eingegangen.

Zusammenfassung der Kapitel

1) MacGyver: Eine einleitende Übersicht, die den Charakter und die Intention der Serie vorstellt.

1.1) Einführung: Grundlegende Hinführung zum Thema und Skizzierung der wesentlichen Fakten der Serie.

1.2) Zahlen, Daten, Fakten: Auflistung der Besetzung, Produktionsteams sowie Sendezeiträume und Spin-off-Filme.

1.3) Charaktere: Detaillierte Vorstellung der Hauptfiguren wie Angus MacGyver, Pete Thornton und der Gegenspieler wie Murdoc.

1.4) Organisationen innerhalb des MacGyver-Universums: Kurze Beschreibung der zentralen Institutionen wie Phoenix Foundation und DXS.

1.5) MacGyver: Ein gewaltloser Held in einer gewalttätigen Welt: Analyse der moralischen Vorbildfunktion und der Ablehnung von Waffengewalt.

1.6) Handlungsstruktur und Erzählweise: Untersuchung der dramaturgischen Abläufe und Spannungsgenerierung mittels der Freytag'schen Pyramide.

1.7) Generelle Bemerkungen: Zusammenfassende Beobachtungen zu Gewalt, Humor, Märchenelementen und Stereotypen.

1.8) Die Handlungsträger der Serie: Vertiefende Analyse der Heldenfigur im Kontext des Serienaufbaus.

2) Bibliographie: Verzeichnis der verwendeten Quellen und Literatur.

Schlüsselwörter

MacGyver, Actionserie, Gewaltlosigkeit, Richard Dean Anderson, Heldenreise, Dramaturgie, Erzählstruktur, Phoenix Foundation, Murdoc, Problemlösung, TV-Analyse, Serienhelden, Medienpsychologie, Jugendfernsehen, Improvisation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit liefert eine medienwissenschaftliche Analyse der Actionserie MacGyver, wobei der Fokus auf dem speziellen Charakter des Helden und seiner gewaltfreien Problemlösungsstrategie liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die Darstellung von Gewalt, die Charakterisierungen der Figuren, die dramaturgische Struktur der Folgen und die Bedeutung des Helden als Vorbild für junge Zuschauer.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Analyse der Erzählweise und der spezifischen Darstellung des Serienhelden, um zu verstehen, warum MacGyver trotz seiner Unblutigkeit als Actionheld so erfolgreich war.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autoren stützen sich auf den Leitfaden zur Analyse von Fernsehsendungen (Paus-Haase) und führen eine qualitative Inhaltsanalyse an ausgewählten Episoden durch.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Handlungsstruktur, die Rollenprofile (Held, Helfer, Widersacher), die Methoden der Spannungserzeugung und die moralischen Grundwerte der Serie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie MacGyver, Gewaltlosigkeit, Heldenbewunderung, Dramaturgie und medienpädagogische Relevanz beschreiben.

Wie unterscheidet sich Murdoc von den anderen Widersachern?

Im Gegensatz zu den meist anonymen oder wechselnden Gegenspielern jeder Folge ist Murdoc ein wiederkehrender Erzfeind mit einem komplexen Hintergrund, der MacGyver persönlich herausfordert.

Welche Rolle spielt die "Phoenix Foundation"?

Sie dient als organisatorischer Rahmen für MacGyvers Aufträge und stellt als Institution für Diplomatie und Umweltschutz einen Gegenpol zu kriminellen Organisationen dar.

Excerpt out of 24 pages  - scroll top

Details

Title
MacGyver: Eine Analyse der Serie
College
University of Salzburg  (Institut für Kommunikationswissenschaft)
Grade
gut
Author
Herbert Reichl (Author)
Publication Year
1999
Pages
24
Catalog Number
V12327
ISBN (eBook)
9783638182379
Language
German
Tags
MacGyver Eine Analyse Serie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Herbert Reichl (Author), 1999, MacGyver: Eine Analyse der Serie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/12327
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