Das anfängliche Schulprofil stand im Kontext der seinerzeit existierenden über 200 Versuchsschulen. Reformpädagogische Unterrichtsprinzipien wie Arbeitsunterricht, Gesamtunterricht, Gruppenunterricht, Neigungskurse, Erziehung zur Selbsttätigkeit, Gemeinschaftserziehung, Theater- und Reisepädagogik wurden ausprobiert.
Inhaltsverzeichnis
- I Wilhelm Blume
- II Geschichte der Insel Scharfenberg
- Kaiserreich & Weimarer Republik
- Drittes Reich
- Nachkriegszeit
- III Pädagogischer Ansatz und Konzept
- IV Scharfenberg heute
- V Fazit des Verfassers
- VI Landwirtschaft auf Scharfenberg
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der Geschichte der Schulfarm Scharfenberg und ihrem Gründer Wilhelm Blume. Sie untersucht die pädagogischen Ansätze der Schule im Kontext der Reformpädagogik der Weimarer Republik und deren Entwicklung während des Dritten Reiches und der Nachkriegszeit.
- Wilhelm Blumes Rolle bei der Gründung und Entwicklung der Schulfarm Scharfenberg
- Die Geschichte der Schulfarm Scharfenberg im Kontext der politischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts
- Der pädagogische Ansatz und die Konzepte der Schulfarm Scharfenberg
- Die Bedeutung der Landwirtschaft für die Schulfarm Scharfenberg
- Der Einfluss der Schulfarm Scharfenberg auf die Reformpädagogik
Zusammenfassung der Kapitel
I Wilhelm Blume
Dieses Kapitel präsentiert eine Biografie von Wilhelm Blume, dem Gründer der Schulfarm Scharfenberg, und beleuchtet seinen Werdegang als Pädagoge und seine Rolle in der Reformpädagogik.
II Geschichte der Insel Scharfenberg
Dieser Abschnitt beschreibt die Geschichte der Insel Scharfenberg, von ihrem Erwerb durch Carl August Bolle bis zur Gründung der Schulfarm. Es werden die Entwicklung während der Weimarer Republik, die Zeit des Nationalsozialismus und die Nachkriegszeit behandelt, wobei der Fokus auf den Auswirkungen dieser Ereignisse auf die Schule liegt. Die Rolle von Wilhelm Blume und die Herausforderungen, denen sich die Schule gegenüber sah, werden ebenfalls beleuchtet.
III Pädagogischer Ansatz und Konzept
In diesem Kapitel wird der pädagogische Ansatz der Schulfarm Scharfenberg im Kontext anderer Reformpädagogischer Schulen erörtert. Es werden die zentralen Prinzipien und Besonderheiten der Schule hervorgehoben.
Schlüsselwörter
Schulfarm Scharfenberg, Wilhelm Blume, Reformpädagogik, Weimarer Republik, Drittes Reich, Nachkriegszeit, Pädagogik, Landwirtschaft, Gemeinschaftserziehung, Schüleraktivierung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die Schulfarm Scharfenberg?
Die Schulfarm Scharfenberg ist eine reformpädagogische Einrichtung in Berlin, die auf einer Insel liegt und schulisches Lernen mit praktischer Arbeit verbindet.
Wer war Wilhelm Blume?
Wilhelm Blume war der Gründer und langjährige Leiter der Schulfarm Scharfenberg sowie ein bedeutender Vertreter der Reformpädagogik in der Weimarer Republik.
Welche pädagogischen Prinzipien werden dort angewandt?
Zu den Prinzipien gehören Arbeitsunterricht, Gemeinschaftserziehung, Erziehung zur Selbsttätigkeit sowie Theater- und Reisepädagogik.
Welche Rolle spielt die Landwirtschaft im Konzept der Schule?
Die Landwirtschaft ist ein zentrales Element der "Schulfarm", da die Schüler durch die praktische Arbeit Verantwortung übernehmen und Naturzusammenhänge verstehen lernen.
Wie überstand die Schule die Zeit des Nationalsozialismus?
Die Arbeit beleuchtet die Geschichte der Insel Scharfenberg während des Dritten Reiches und die Herausforderungen, denen sich die reformpädagogische Ausrichtung gegenüber sah.
- Arbeit zitieren
- Markus Bohle (Autor:in), 2009, Schulfarm Scharfenberg als reformpädagogische Einrichtung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/123351