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Erziehungspartnerschaft zwischen Elternhaus und Schule in NRW

Title: Erziehungspartnerschaft zwischen Elternhaus und Schule in NRW

Term Paper , 2008 , 25 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Inka Lucht (Author)

Pedagogy - Pedagogic Sociology
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Anhand der Ergebnisse der PISA-Studie wird deutlich, dass Bildung und Erziehung in jedem Fall zusammengehören. Erziehung ist das Fundament jeder Bildung. Sie muss vorausgehen, bevor Bildung überhaupt gezielt und wirksam angewendet werden kann und zum Tragen kommt. Weiterhin benötigen Bildung und Erziehung das Vorbild der gesamten Gesellschaft, da sie besonders durch diese beiden Faktoren ihren Charakter erhält.
Das besondere Engagement bezieht sich natürlich auf die Eltern und Schulen, da sie primär mit der Erziehung und Bildung der Kinder zu tun haben und mit ihnen in Berührung kommen. Durch ihre Erziehung entscheiden sie mithilfe ihrer Vorbildfunktion und weiteren pädagogischen Mitteln über eine erfolgreiche Entwicklung der Kinder.

Die Zusammenarbeit von Eltern und Schule ist daher ein wichtiger Stützpfeiler erfolgreicher pädagogischer Arbeit. Der Erfolg erzieherischer Arbeit wird wesentlich durch die Kooperation aller Erziehenden bestimmt. Wenn sie erfolgreich gelingt, schafft sie den Kindern und Jugendlichen ein verlässliches Umfeld und erreicht die Bildung einer stabilen Persönlichkeit.
Partnerschaft enthält „demokratische Elemente im Sinne der Gleichberechtigung, des Nicht-Vorgesetzt-, Über- oder Untergeordnetseins sowie der gegenseitigen Achtung und Anerkennung“. Sie beinhaltet das Zusammenwirken und gemeinsames Bewältigen einer Aufgabe (hier natürlich die Erziehung des Kindes durch Eltern und Lehrer), bei der jeder der Beteiligten auf den gegenseitigen Beitrag und die Mithilfe angewiesen ist. Nur so kann eine Partnerschaft dem Wort gemäß gelingen.
Besonders wichtig sind klare Erziehungsstrukturen, vor allem in (kritischen) Zeiten und Umgewöhnungen wie der Übergang von der Grundschule in die Sekundarstufe I, Pubertät, Berufsorientierung und Lebensplanung. Sie alle erfordern eine enge Zusammenarbeit und stabilen Halt von Elternhaus und Schule. Dabei sind gegenseitiger Respekt und Achtung voreinander wichtige Aspekte!

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Allgemeine Angaben zur Themenwahl

1.2 Allgemeine Angaben zur Vorgehensweise

2. Hauptteil

2.1 Die Bedeutung der Familie

2.2 Die Bedeutung und Aufgaben der Schule

2.3 Zwischenfazit

2.4 Die Erziehung in der Familie und in der Schule – Wer ist wie verantwortlich?

2.5 Mögliche Ansätze der Kontaktaufnahme zwischen den Erziehungspartnern Elternhaus und Schule

2.5.1 Der Elternbrief – Nur Mittel zum Zweck oder tatsächlich wertvolles Mittel zum Beziehungsaufbau zwischen Lehrer und Eltern?

2.5.2 Der Elternabend – nur eine lästige Pflichtübung?

2.6 Erziehungspartnerschaft: Elternhaus und Schule in Nordrhein-Westfalen

2.7 Elternhaus und Schule als gleichwertige Partner in Nordrhein-Westfalen

3. Schluss

3.1 Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung der Erziehungspartnerschaft zwischen Elternhaus und Schule, analysiert die jeweiligen Verantwortungsbereiche beider Akteure und beleuchtet praktische Ansätze zur Verbesserung der Kommunikation und Kooperation im schulischen Kontext von Nordrhein-Westfalen.

  • Die komplementären Rollen von Familie und Schule im Erziehungsprozess.
  • Die Entwicklung und Veränderung der Zielperspektiven von Erziehungspartnerschaften.
  • Praktische Optimierungsmöglichkeiten für Elternbriefe und Elternabende als Kontaktinstrumente.
  • Strukturelle Rahmenbedingungen und Initiativen für Erziehungspartnerschaften in Nordrhein-Westfalen.

Auszug aus dem Buch

2.5.2 Der Elternabend – nur eine lästige Pflichtübung?

Wer kennt das nicht? Ein Elternabend steht an. Als Eltern fragt man sich gelegentlich: Muss ich da wirklich notwendigerweise hin? Kann ich ihn nicht dieses Mal ausfallen lassen? Bestimmt werden wieder nur formale und organisatorische Fragen angesprochen und man kommt letztendlich zu keiner wirklichen Lösung… Dabei bin ich müde von meinem stressigen Arbeitstag, der Haushaltsführung usw. So oder so ähnlich mag es in vielen Köpfen von Eltern herumspuken, wenn ein neuer Elternabend angesetzt wurde. Dabei muss es gar nicht erst so weit kommen, wenn ein paar Änderungen im Ablauf beherzigt werden, so wie sie im Folgenden beschrieben werden.

Monika Born schlägt in ihrem Artikel „Elternabend – eine Chance für Eltern und Lehrer“ zunächst vor, den altbekannten Ablaufplan eines Elternabends umzustellen und dabei vor allem die von Eltern „gefürchteten und verhassten“ organisatorischen und formalen Fragen so weit wie möglich zu reduzieren, aufzuschieben und somit zweitrangig zu behandeln und anzusehen.

Es bietet sich stattdessen immer an, den jeweiligen Elternabend, der mindestens zweimal im Jahr stattfinden sollte, unter ein pädagogisches Schwerpunktthema zu setzen, welches viele Eltern und auch den Klassenlehrer interessiert und anspricht und bei dem sie sich möglicherweise auch gegenseitig Informationen und Hilfen erhoffen, die in der Runde des Elternabends ausgetauscht werden können. Jeder Elternabend sollte solch einen Schwerpunkt haben, denn damit erreicht man einen pädagogischen Sinn, was wiederum zu einer erhöhten Elternbeteiligung führen sollte, da sich die Eltern so angesprochen und vielleicht ein Stück weit verstanden fühlen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung begründet die Relevanz der Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule angesichts gesellschaftlicher Veränderungen und der PISA-Studie.

2. Hauptteil: Der Hauptteil analysiert die Rollen von Familie und Schule, erörtert die notwendige Kooperation, beschreibt praktische Ansätze wie Elternbriefe und Elternabende und erläutert die spezifische Umsetzung in Nordrhein-Westfalen.

3. Schluss: Das Resümee fasst die zentrale Erkenntnis zusammen, dass eine enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften und Eltern für den Erziehungs- und Bildungserfolg der Kinder unverzichtbar ist.

Schlüsselwörter

Erziehungspartnerschaft, Elternhaus, Schule, Kooperation, Nordrhein-Westfalen, Elternbrief, Elternabend, Bildung, Erziehungsauftrag, Schulkultur, Lehrer-Eltern-Verhältnis, Bildungsverantwortung, Elternmitwirkung, Wertorientierung, Erziehungskontinuität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Notwendigkeit und den Möglichkeiten einer gelebten Erziehungspartnerschaft zwischen dem Elternhaus und der Schule als unverzichtbarem Fundament für den Erfolg von Bildung und Erziehung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Bedeutung der Familie als primäre Erziehungsinstitution, die Rolle der Schule als Bildungs- und Erziehungspartner, die Kommunikation zwischen Lehrern und Eltern sowie staatliche Initiativen in Nordrhein-Westfalen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Stellenwert der Erziehungspartnerschaft aufzuzeigen, praktische Wege für eine gelingende Kontaktaufnahme zwischen Lehrern und Eltern zu erarbeiten und die Bedeutung dieses Austauschs für eine ganzheitliche Erziehung zu betonen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der pädagogische Konzepte und aktuelle Rahmenbedingungen für Erziehungspartnerschaften theoretisch evaluiert und auf ihre praktische Anwendbarkeit im Schulalltag geprüft wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Aufgaben von Familie und Schule, untersucht die Dynamik der Lehrer-Eltern-Kommunikation bei Elternbriefen und -abenden und beschreibt konkrete Maßnahmen und politische Projekte in Nordrhein-Westfalen, wie das „Bündnis für Erziehung“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Erziehungspartnerschaft, Elternmitwirkung, Erziehungskontinuität, Schulkultur, Kooperation und Nordrhein-Westfalen charakterisiert.

Welche Rolle kommt dem Lehrer bei der Gestaltung von Elternabenden zu?

Der Lehrer fungiert als Impulsgeber, der organisatorische Punkte reduziert und den Elternabend unter ein pädagogisches Schwerpunktthema stellt, um die Beteiligung und das gegenseitige Verständnis zu fördern.

Welchen Einfluss haben die Rahmenbedingungen in Nordrhein-Westfalen auf die Erziehungspartnerschaft?

Durch gesetzliche Verankerungen und Initiativen wie „Bündnisse für Erziehung“ oder das Modellvorhaben „Selbständige Schule“ fördert das Land die verbindliche Kooperation und bietet Unterstützung bei der Etablierung lebendiger Erziehungspartnerschaften vor Ort.

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Details

Title
Erziehungspartnerschaft zwischen Elternhaus und Schule in NRW
College
University of Wuppertal
Course
Seminar
Grade
1,7
Author
Inka Lucht (Author)
Publication Year
2008
Pages
25
Catalog Number
V123364
ISBN (eBook)
9783640280926
ISBN (Book)
9783640284078
Language
German
Tags
Erziehungspartnerschaft Elternhaus Schule Seminar
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Inka Lucht (Author), 2008, Erziehungspartnerschaft zwischen Elternhaus und Schule in NRW, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/123364
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