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Ishikawa Diagramme. Ursache-Wirkungs-Diagramme als Qualitätswerkzeuge

Titel: Ishikawa Diagramme. Ursache-Wirkungs-Diagramme als Qualitätswerkzeuge

Seminararbeit , 2008 , 28 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Johannes Kern (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im 21. Jahrhundert stellt ein Kunde weitaus höhere Qualitätsanforderungen als nur die reine Zuverlässigkeit eines Produktes. Der Begriff Qualität impliziert heute „Innovation und Image, Design und Perfektion, Originalität und Service.“ Von Herstellern werden dadurch, verstärkt nicht zuletzt durch den globalen Wettbewerb, Höchstleistungen abverlangt. Um dabei konkurrenzfähig bleiben zu können, muss der gesamte Betrieb, vom Fließbandarbeiter bis zum Vorstandsvorsitzenden, konsequent auf das essentielle Unternehmensziel Qualität ausgerichtet sein. Qualitätskonzepte, die versuchen jener Herausforderung zu entsprechen, werden bei ihrer Realisierung meist von bestimmten Projektmanagementwerkzeugen gestützt. Eines dieser „Qualitätswerkzeuge“, welches sich insbesondere durch eine leichte Handhabung und große Vielseitigkeit auszeichnet, stellt das Ursache-Wirkungs-Diagramm dar.

Dieses Werkzeug soll in der vorliegenden Arbeit näher beschrieben werden. Zunächst wird dazu dessen Hintergrund erläutert,wobei auf das zugrunde liegende Qualitätskonzept und die verschiedenen Diagrammformen eingegangen wird. Anschließend erfolgt eine Beschreibung zur Erstellung des Ursache-Wirkungs-Diagramms mit einer Auseinandersetzung in Form einer Bewertung hinsichtlich der Stärken und Schwächen sowie der Möglichkeiten und potentiellen Alternativen. Schließlich werden anhand von Beispielen Vielseitigkeit und leichte Handhabung des Diagramms untermauert. Abschließend erfolgt eine Zusammenfassung über die besondere Eignung des Diagramms bei der Erreichung höchster Qualitätsansprüche in einem Unternehmen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Das Ishikawa-Diagramm als leicht zu handhabendes und vielseitiges Qualitätswerkzeug

2 Hintergrund

2.1 Kaoru Ishikawas Qualitätskonzept

2.2 Einordnung

2.3 Verbreitung

2.4 Formen

2.4.1 Dispersionsanalyse-Ursache-Wirkungs-Diagramm

2.4.2 Prozessklassifizierungs-Ursache-Wirkungs-Diagramm

2.4.3 Ursachenaufzählungs-Ursache-Wirkungs-Diagramm

2.5 Ziel

3 Erstellung eines Ishikawa-Diagramms

3.1 Voraussetzungen

3.2 Vorgehensweise

3.2.1 Problemdefinition

3.2.2 Findung der Hauptursachen

3.2.3 Herausarbeitung der Einzelursachen

3.3 Ergebnisbewertung

4 Bewertung des Ishikawa-Diagramms

4.1 Stärken

4.2 Schwächen

4.3 Anwendungsmöglichkeiten

4.4 Alternativen

5 Anwendungsbeispiele

5.1 Das Ishikawa-Diagramm als Werkzeug zur Konfliktlösung

5.2 Das Ishikawa-Diagramm bei der Untersuchung von Freiwürfen im Basketball

6 Das Ishikawa-Diagramm als insgesamt optimales Werkzeug zur Qualitätsverbesserung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Ishikawa-Diagramm (Ursache-Wirkungs-Diagramm) als zentrales Qualitätswerkzeug, wobei die Forschungsfrage darauf abzielt, dessen praktische Anwendbarkeit, Erstellungsprozesse und Eignung zur Problemlösung in verschiedenen Unternehmensbereichen sowie im Alltag zu validieren.

  • Grundlagen und Entstehungsgeschichte des Ishikawa-Konzepts
  • Systematische Vorgehensweise zur Erstellung von Ursache-Wirkungs-Diagrammen
  • Methodische Bewertung: Stärken, Schwächen und Abgrenzung zu Alternativen
  • Praktische Anwendung zur Konfliktlösung und Prozessoptimierung
  • Statistische Datenanalyse am Beispiel von Basketball-Freiwürfen

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Problemdefinition

Damit ein Problem gelöst werden kann, ist zunächst eine genaue Definition notwendig. Deshalb ist der Ausgangspunkt für das Diagramm im ersten Schritt ein horizontaler Pfeil nach rechts, an dessen Spitze das Problem, möglichst prägnant formuliert, eingerahmt steht (z.B. in Abbildung 4: „Axialschlag beim Maschinenlauf“). Bisweilen wird hier auch vorgeschlagen, das Problem als Frage zu formulieren. Falls die Erstellung des Ishikawa Diagramms in einer Arbeitsgruppe erfolgt, notieren sich in diesem ersten Schritt die Mitglieder des Teams auf einem großen Papier (Pinnwand, Flipchart) das möglichst klar und verständlich formulierte Problem und diskutieren, bis alle mit der Problemformulierung einverstanden sind.

Schritt 1: „Schreiben Sie die Qualitätscharakteristik auf die rechte Seite, mit einem breiten Pfeil, der von der links nach rechts führt“.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Das Ishikawa-Diagramm als leicht zu handhabendes und vielseitiges Qualitätswerkzeug: Einführung in die Relevanz von Qualität als Wettbewerbsfaktor und Vorstellung des Ishikawa-Diagramms als effizientes Werkzeug.

2 Hintergrund: Beleuchtung der theoretischen Basis durch Kaoru Ishikawas Qualitätskonzept und Einordnung des Diagramms in den Kontext der Qualitätssicherung.

3 Erstellung eines Ishikawa-Diagramms: Detaillierte Darstellung des Prozesses, von der Problemdefinition bis zur methodischen Herausarbeitung von Ursachen.

4 Bewertung des Ishikawa-Diagramms: Kritische Analyse der Stärken und Schwächen sowie Vergleich mit alternativen Werkzeugen wie dem Relationendiagramm.

5 Anwendungsbeispiele: Praxisbelege für die Vielseitigkeit des Werkzeugs, angewandt auf Konfliktmanagement und sportliche Leistungsanalyse.

6 Das Ishikawa-Diagramm als insgesamt optimales Werkzeug zur Qualitätsverbesserung: Abschließende Würdigung der Eignung des Diagramms zur nachhaltigen Qualitätssicherung im modernen Unternehmen.

Schlüsselwörter

Ishikawa-Diagramm, Qualitätsmanagement, Ursache-Wirkungs-Analyse, Fischgräten-Diagramm, Prozessoptimierung, Qualitätssicherung, Brainstorming, Problembewertung, Fehlersuche, Total Quality Management, Prozessklassifizierung, Ursachenaufzählung, Konfliktlösung, 5-W-Technik, Prozessmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Thema dieser Arbeit?

Die Arbeit behandelt das Ishikawa-Diagramm als essenzielles Qualitätswerkzeug, das zur systematischen Identifikation und Strukturierung von Ursachen bei komplexen Problemen eingesetzt wird.

Welche Themenfelder werden abgedeckt?

Neben der theoretischen Herleitung und Geschichte des Diagramms stehen die praktische Erstellungsmethodik, die Stärken und Schwächen sowie die universelle Anwendbarkeit im Fokus.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Vielseitigkeit des Instruments aufzuzeigen und zu demonstrieren, wie es bei der Ursachenfindung in unterschiedlichen Sektoren – von der Produktion bis zum Sport – unterstützt.

Welche wissenschaftliche Methode liegt zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zu Qualitätswerkzeugen sowie der Anwendung von Brainstorming-Techniken und statistischen Auswertungsverfahren.

Was wird im Hauptteil detailliert behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung der Diagrammtypen (Dispersionsanalyse, Prozessklassifizierung, Ursachenaufzählung) sowie einen schrittweisen Erstellungsprozess.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Ursache-Wirkungs-Analyse, Fischgräten-Diagramm, Qualitätssicherung und systematische Problemlösung.

Wie hilft das Diagramm bei zwischenmenschlichen Konflikten?

Es ermöglicht eine wertungsfreie, objektive Betrachtung der Konfliktursachen, was das gegenseitige Fingerzeigen reduziert und einen sachlichen Lösungsplan fördert.

Wie wurde das Diagramm bei der Analyse von Basketball-Freiwürfen eingesetzt?

Nach einer statistischen Datenerfassung über 15 Tage wurden potenzielle Einflussfaktoren auf Fehlwürfe mittels des Fischgräten-Diagramms in Kategorien (z.B. Kleidung, Spieler, Umwelt) unterteilt und analysiert.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ishikawa Diagramme. Ursache-Wirkungs-Diagramme als Qualitätswerkzeuge
Hochschule
Universität Bayreuth
Veranstaltung
Methoden des Prozessmanagements
Note
1,3
Autor
Johannes Kern (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
28
Katalognummer
V123385
ISBN (eBook)
9783640281039
ISBN (Buch)
9783640284146
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ishikawa Ursache Wirkungs Diagramm Fischgräten Diagramm Fischgrät Diagramm Kaoru Ishikawa Ishikawa Diagramm
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Johannes Kern (Autor:in), 2008, Ishikawa Diagramme. Ursache-Wirkungs-Diagramme als Qualitätswerkzeuge, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/123385
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Leseprobe aus  28  Seiten
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