Kaiser, Papst und ein Wittenberger Mönchlein - die Reformation als Politikum


Wissenschaftlicher Aufsatz, 1997

24 Seiten


Leseprobe


Inhalt:

1. Die Akteure

2. Hintergründe: die politischen Kräfteverhältnisse im Reich

3. Auslösendes Moment: der Ablasshandel
Streiflicht 1: Ämterschacher
Rückblende 1: Der Fall Hus 1415

4. Der Fall Luther weitet sich zum Politikum aus
Rückblende 2: Der Aufstieg der Habsburger
Streiflicht 2: Reichstage - Reichsstände - Stellung der Kaiser im Reich.

5. Die außenpolitischen Verstrickungen des Reichs
Streiflicht 3: Landsknechtheere
Rückblende 3: Fall Konstantinopels, Reconquista

6. Das Volk begehrt auf
Streiflicht 4: Partikularismus, Föderalismus Obrigheitshörigkeit

7. Die Entstehung und Festigung der ersten Landeskirchen Streiflicht 5: Herzog Ulrich von Württemberg und der Schwäbische Bund

8. Die Katastrophe des Schmalkaldischen Krieges

9. Das Scheitern der Politik Karls V.

10. Fazit und Ausblick:

Literatur

1. Die Akteure

- Ein Mönchlein, gemeiner Abkunft dazu noch, streut Sand ins Getriebe der großen Politik - ohne Geld und Soldaten, ohne politisches Amt, mehr noch: ohne die Absicht, den Gang der Politik überhaupt stören zu wollen. Herausgefordert von ihm werden: Karl V., mächtigster Kaiser Europas seit den Hohenstaufenkaisern, Jakob Fugger, reichster Bankier Deutsch- lands und Papst Leo X., machtgeschütztes Oberhaupt der abendländischen Christenheit.

Das einzige, womit dieses Mönchlein den Potentaten seiner Zeit so folgenreich Schwierig- keiten bereitet, ist sein fester biblischer Glaube, gepaart mit Mut, Tapferkeit, Gedanken- schärfe und Überzeugungsgabe.

Störenfriede dieser Art hat es zuvor schon einige Male gegeben und man wusste sich ihrer stets erfolgreich zu erwehren. Doch dieser Störenfried endigt sein irdisches Dasein nicht wie zahllose seiner Vorgänger auf dem Scheiterhaufen, sondern als 62-jähriger im eigenen Bett, umsorgt von Freunden und Angehörigen. Jedermann in Deutschland kannte seinen Namen: Dr. Martin Luther, geboren 1483 in Eisleben, zeitweilig Augustinermönch und lange Jahre Professor an der Universität Wittenberg - für die einen der Retter und Neuerer einer abgeirrten Kirche, für die anderen der schlimmste Ketzer und Spalter der Christen- heit.

- Ein Kaiser, in dessen Reich die Sonne nicht untergeht, dankt nach 37- jähriger Regent- schaft resigniert ab und stirbt in der Nähe eines abgelegenen Klosters. Die Fülle seiner Macht ist es, die ihn an seinen Möglichkeiten verzweifeln lässt. Sein Name: Karl, geboren 1500 im niederländischen Gent, spanischer König, römischer Kaiser und Chef des Hauses Habsburg, das sich zusätzlich zu seinem österreichischen Stammbesitz Burgund mit den Niederlanden, Spanien mitsamt Sizilien und Kolonialbesitz und schließlich Ungarn einschließlich Böhmen regelrecht erheiratet hatte und so zur mächtigsten europäischen Dynastie seit den Hohenstaufen aufgestiegen ist.
- Ein Erzkatholik und Verfolger der Protestanten - König Franz I. von Frankreich - und ein entschlossener Muslim und Bekämpfer des Christentums - der türkische Sultan Süleyman II., genannt «der Prächtige» - tragen entscheidend zum Überleben des jungen Protestantis- mus in Europa bei.
- Ein Verräter der evangelischen Sache verwandelt sich zu ihrem Retter, muss sein Damaskuserlebnis - sein Damaskus ist das deutsche Magdeburg - aber mit dem Opfertod bezahlen: Er verliert sein Leben in eben der Schlacht (bei Sievershausen 1553), die seine Truppen siegreich schlagen. Sein Name: Moritz, geboren 1521 in Freiberg/Sachsen, Herzog und später auch Kurfürst von Sachsen.
- Einer der ernsthaftesten und mutigsten Streiter für die evangelische Sache bekleckert sein

Ansehen mit einer peinlichen Bigamieaffäre. Sein Name: Philipp, genannt «der Groß- mütige», geboren 1504 in Marburg, Landgraf von Hessen. Eine starke und entschluss- freudige Persönlichkeit mit gewissen menschlichen Schwächen eben - dem Charakter nach König David nicht unähnlich, auch er muss Buße tun und findet am Ende Gnade.

Eine Serie von Ironismen, die den Spruch «Der Mensch denkt, Gott lenkt» ein weiteres Mal zu bestätigen scheint.

Gottes Wege sind verschlungen und aus heilsgeschichtlicher Sicht konnten oder durften Luthers Sanierungs- und Umbauvorhaben am Bau der Kirche schon deshalb weder scheitern noch erfolgreich zu Ende geführt werden, weil dieser Bau ja erst mit der Wiederkunft Christi vollendet sein wird. Bis dahin gilt der Satz: «Ecclesia semper reformanda» (= die Kirche muss stets erneuert werden). Dafür braucht Gott viele Handwerker, und das sind Menschen mit Stärken und Schwächen, mit Hoffnungen und Enttäuschungen, mit Erleuchtungen und Ver- irrungen.

Im Folgenden soll versucht werden, die politischen Begleitumstände, die der Reformation zu ihrem Teilerfolg verholfen haben, aus der Sicht des Historikers darzustellen. Dass die Be- funde der Historiker in den Dienst einer heilsgeschichtlichen Deutung gestellt werden können, ist damit nicht ausgeschlossen. Im Gegenteil: Sieht der Historiker in der Reformation das Resultat einer Koinzidenz, also eines Zusammenfallens verschiedenster Zeitumstände, so ist der Schluss, bestimmte Dinge hätten zusammenfallen müssen, damit etwas längst Fälliges dabei herauskomme, nicht unzulässig.1

2. Hintergründe: Die politischen Kräfteverhältnisse im Reich

Zuerst verschaffen wir uns einen Grobüberblick über die politischen Kräfteverhältnisse im Reformationszeitalter. Dann werden wir uns mit einigen wichtigen Ereignissen etwas näher befassen und dabei immer wieder Rückblicke auf weiter zurückliegende Geschehnisse und Dinge halten. -

Im Mittelpunkt steht das Heilige Römische Reich Deutscher Nation. Dessen politische Träger sind: erstens der «römische König», der von sieben Kurfürsten gewählt wird - der Wahlmodus war in der «Goldenen Bulle» Kaiser Karls IV. vom Jahr 1356 exakt festgelegt worden - und zweitens die Reichsstände - das sind die Landesfürsten (man nennt sie auch Territorial- fürsten), die reichsunmittelbaren geistlichen Würdenträger (wie Bischöfe und Äbte der Reichsabteien) und die freien Reichsstädte. Nach altem Herkommen stand dem römischen (sprich deutschen) König auch die Kaiserwürde zu; diese empfing er aus den Händen des Papstes. Als «Stellvertreter Christi auf Erden» versteht sich der Papst als oberster Hirte der Christenheit, der sich den Kaiser zum obersten Beschützer («Schwertführer») derselben aus- erwählt.

Die Wirklichkeit dieses Idealbildes sieht natürlich anders aus:

1.) Zwischen Päpsten und Kaisern herrscht eine ständige Rivalität um den politischen Führungsanspruch; die Päpste wünschen sich ein willfähriges und nicht zu starkes Kaisertum.
2.) Die Reichsstände, eigentlich königliche Lehensleute (bzw. Vasallen), wünschen ebenfalls kein zu starkes Kaisertum; es würde ihre mühsam errungene «Libertät» (ihren Souverän- itätsanspruch) bedrohen.
3.) Der Kaiser muss, um politisch überhaupt ernst genommen zu werden, über eine starke «Hausmacht» verfügen, d. h. er muss selbst ein Landesherr sein, dessen Territorien die- jenigen seiner fürstlichen Kollegen an Größe und Bedeutung deutlich übertreffen. Schafft er dies tatsächlich - etwa wie die Habsburger mit ihrer geschickten Heiratspolitik - dann zieht er sich zwangsläufig entschlossene Widersacher auf den Hals, den französischen König zum Beispiel oder eben auch den Papst, siehe oben.
4.) Das gemeine Volk besitzt zwar keine politischen Mitspracherechte, aber eine Meinung, und so wird es als unberechenbarer Machtfaktor von den Fürsten durchaus gefürchtet. Die neuerfundene Druckereikunst ermöglicht eine flächendeckende Verbreitung von Nach- richten und Pamphleten in verhältnismäßig kurzer Zeit; dass sich damit geradezu epi- demisch auch Stimmungen verbreiten können, zeigt die ungeheuere Massenwirkung der lutherschen Schriften um 1520: «Neun Zehntel von Deutschland erheben das Feld- geschrei 'Luther'», meldete der päpstliche Nuntius Aleander 1521 nach Rom, «und das übrige Zehntel wenigstens 'Tod dem römischen Hof', und jedermann verlangt und schreit nach einem Konzil»2. Und weiter: «Es wird hier gar nichts anderes verkauft als Luther- schriften»3.
5.) Wer wie die Kaiser so um seine Macht ringen muß, benötigt viel Geld,

- für die Bestechung der Kurfürsten etwa,
- für Kriege gegen Konkurrenten und
- für eine Respekt einflößende Hofhaltung.

Der enorme Geldbedarf war kurzfristig nur durch Anleihen zu decken: das Augsburger Bank- haus Fugger stand hierbei auch kaiserlichen Herrschaften stets zu Diensten, selbstverständlich nicht ohne eine satte Absicherung des Geschäfts durch Verpfändungen. Der Run auf das Gold der Azteken diente nicht zuletzt der Bedienung der Schulden des Hauses Habsburg beim Hause Fugger.

3. Auslösendes Moment: der Ablasshandel

«So bald der Gülden im Becken klingt, im Huy d[i]e S[e]el in Himmel sich schwingt»4 - mit diesem Werbeslogan werden im Jahre des Herrn 1517 verschreckte und um ihr Seelenheil bangende Menschen für den Kauf der Ablassbriefe gewonnen. Verkaufschef Johann Tetzel, ein Dominikanermönch, versteht es mit großem Geschick, die Nachfrage nach diesen Zertifikaten immer weiter anzukurbeln: nicht nur von begangenen sondern auch von noch zu begehenden Sünden kann man sich loskaufen. Darüber hinaus besteht sogar die Möglichkeit, Ablässe für verstorbene Angehörige zu erwerben, deren Schmachten und Schmoren im Fegfeuer damit abgekürzt werden kann. Man tut also ein gutes Werk, wenn man solche Ablassbriefe kauft und da sich ein Christ - nach katholischer Lehre - mit guten Werken vor Gott rechtfertigen kann, ist es nur folgerichtig, wenn sich dem Kauf eines Ablassbriefes die Erteilung der Absolution durch den Priester anschließt, vorausgesetzt, man bereut zuvor seine Sünden in Worten - kurze Formeln genügen. Umgekehrt ist es möglich, dem Sünder die Erteilung der Absolution zu verweigern, wenn er die erforderliche Reue, etwa in Form des Kaufes von Ablassbriefen, nicht geleistet hat. Sakramentshandlungen werden auf diese Weise regelrecht kommerzialisiert.

- Als Tetzel in Brandenburg seine geistlichen Wertpapiere vertreibt, löst er damit bei einigen hellhörigen Leuten eine tiefe Beunruhigung aus, die ihm das Geschäft zu verderben droht:
- Einmal beim Wittenberger Hofprediger Luther, der seine theologischen Zweifel an der Wirksamkeit der Ablässe in seinen Predigten mittlerweile öffentlich kundtut und zornig ist über den Missbrauch der Volksfrömmigkeit. Die Heilssehnsucht der Menschen ist unvor- stellbar groß; sie äußert sich auf vielfältige Weise, z. B. in Stiftungen, in Seelenmessen, in Wallfahrten, in Reliquien- und Heiligenverehrung, im Marien- und im Bilderkult. Unzähl- ige Kunstwerke, etwa die im spätgotischen Stil geschaffenen Altäre, zeugen noch heute von dieser im damaligen Deutschland sehr weit verbreiteten Volksfrömmigkeit.
- Beunruhigt ist aber auch Friedrich der Weise von Kursachsen, Luthers Landesherr, dem der Kapitalabfluss aus seinem Territorium einiges Kopfzerbrechen bereitet. Zwar hat er den Verkauf der Ablassbriefe auf seinem Gebiet untersagt, die Menschen strömen aber ins benachbarte Brandenburg, um sich mit den heiß begehrten Freibriefen einzudecken.

Gleichzeitig gerät sein eigener Handel mit Reliquiens ins Stocken.

Streiflicht 1: Ämterschacher

- Papst Leo X. (1513-1521) schreibt 1514 einen großen Ablass aus zur Finanzierung des Petersdoms und seiner aufwändigen Hofhaltung. - Dem Sproß der steinreichen Florentiner Familie Medice wird folgender Satz nachgesagt: «So laßt Uns nun dieses Papsttum genießen, da Gott es Uns geschenkt hat.» Bemerkenswert ist, dass Leo seine Priesterweihe erst nach seiner Erwählung zum Papst empfängt.
- Der erst 23-jährige Albrecht von Brandenburg, Bischof von Halberstadt und Erzbischof von Magdeburg, erwirbt durch kanonische Wahl auch noch das Erzbistum Mainz und mit ihm die Kurwürde. Für diese eigentlich unzulässige Ämterhäufung verlangt der Heilige Vater in Rom eine stattliche Sondergenehmigungsgebühr: 10.000 Dukaten und für die Bestätigung der Wahl zusätzliche 14.000 Dukaten. Die Finanzierung erfolgt durch das Bankhaus Fugger und durch 50%-igen Anteil Albrechts am Ablasshandel, den Tetzel im Auftrag der Kurie betreibt. Im Übrigen verfügt Albrecht über eine Reliquiensammlung, «deren Besuch einen Ablass von mehr als 39 Millionen Jahren vermittelte»5 .
- Die Augsburger Familie hatte sich von einfachen Webern zu «global» operierenden Warenhändlern und Bankiers emporgearbeitet und ließ sich ihre Geschäfte durch Bürg- schaften und Verpfändungen (etwa königlicher Bergbaurechte) absichern. 1514 erfolgte ihre Erhebung zu Reichsherren.

Luther reagiert mit einem Brief an Albrecht, seinen Bischof, aber

- Luthers Brief an Albrecht bleibt unbeantwortet. Daraufhin kommt es am 31. Oktober 1517 zu Luthers berühmtem Wittenberger
- Thesenanschlag. Er ist in lateinischer Sprache abgefasst und als Aufruf zu einer Gelehrten- disputation gedacht. Was nun geschieht, geht ganz gegen die Absicht Luthers:
- Die 95 Thesen werden ins Deutsche übersetzt und per Druck vervielfältigt. Wie ein Lauf- feuer verbreiten sie sich binnen Kürze im gesamten deutschsprachigen Raum - nicht zuletzt auch deshalb, «weil die Buchdrucker hier das Geschäft erkannten».6 Der öffentliche Wider- hall ist erwartungsgemäß enorm.
- Die ersten kirchlichen Gegenreaktionen lassen nicht lange auf sich warten. Am heftigsten werden die 95 Thesen natürlich von Tetzel verteufelt, aber auch Gelehrte wie Sylvester Prierias und Dr. Johann Eck, Professor an der Universität Ingolstadt, brandmarken sie in scharfer Form als Häresie. Luther geht noch immer davon aus, dass die Vermarktung der Schuldnachlässe nicht im Sinne des Heiligen Vaters sei. Doch die Denuntiation Luthers durch Tetzel genügt, um
- im Juni 1518 in Rom ein Verfahren gegen Luther zu eröffnen. Dort hat man längst registriert, dass es sich beim Fall Luther nicht bloß um ein «Mönchsgezänk» zwischen Augustinern und Dominikanern handelt, sondern dass Luthers Thesen einen allgemeinen Tumult in Deutschland ausgelöst haben, vor allem in den Städten. Nächster Schritt im Verfahren gegen Luther:
- die Zitation aus Rom am 7. August 1518, Frist: 60 Tage. Über Luther brauen sich dunkle Wolken zusammen.

[...]


1 Den aus der Unfallforschung stammenden Begriff «Koinzidenz» wendet der Historiker Eberhard Jäckel auch auf historische Ereignisse an, z. B. auf die Machtergreifung Hitlers. - Eberhard Jäckel, Das deutsche Jahrhundert, Stuttgart 1996, S. 154f.

2 Walther Peter Fuchs: Das Zeitalter der Reformation (Gebhardt, Handbuch der deutschen Geschichte Band 8, 9. Auflage), München 1973, S. 89 .

3 Robert Stupperich: Die Reformation in Deutschland, Gütersloh 1980, S. 40

4 Aus einem Flugblatt zu Tetzels Ablasshandel, entnommen einer Abbildung in: Hans Lilje: Martin Luther, Hamburg 1964, S. 136

5 Rudolf Buchner: Deutsche Geschichte im europäischen Rahmen, Darmstadt 1975, S. 192

6 Fuchs S. 69

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten

Details

Titel
Kaiser, Papst und ein Wittenberger Mönchlein - die Reformation als Politikum
Veranstaltung
Vortrag im Rahmen der Reihe "Theologie für Interessierte"
Autor
Jahr
1997
Seiten
24
Katalognummer
V123426
ISBN (eBook)
9783640295661
ISBN (Buch)
9783640301614
Dateigröße
523 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kaiser, Papst, Wittenberger, Mönchlein, Reformation, Politikum, Vortrag, Rahmen, Reihe, Theologie, Interessierte
Arbeit zitieren
Dr. phil. Veit Gruner (Autor:in), 1997, Kaiser, Papst und ein Wittenberger Mönchlein - die Reformation als Politikum, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/123426

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