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Künstlerische Repräsentation des weiblichen Körpers und die Rolle von Raum und Performance-Kunst

Título: Künstlerische Repräsentation des weiblichen Körpers und die Rolle von Raum und Performance-Kunst

Trabajo Escrito , 2021 , 27 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Elisabeth Janzen (Autor)

Arte - Consideraciones generales
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Repräsentation des weiblichen Körpers von Künstlerinnen der zweiten Welle des Feminismus (1960er-70er) und die dominante Rolle von Raum und Performance-Kunst.

Feminismus, #MeToo, Pay Gap, male gaze, Patriarchat, Sexismus. Alles Begriffe, die im 21. Jahrhundert immer wieder in den Diskurs treten und überall polarisieren. Die Rolle von Feminismus scheint allgegenwärtig, reicht weit in die Vergangenheit zurück und wird in der Zukunft sicherlich noch weitaus bedeutender werden.

Durch die dringliche globale Forderung nach Gleichberechtigung und die immer diverser werdende Gesellschaft, drängt die Notwendigkeit, dass jedes Individuum, ob Frau oder Mann, sich mit diesem Thema auseinandersetzt. In einer Welt, in der Frauen immer noch 22% weniger Stundenlohn bekommen und schon beim Berufseinstieg mit gleicher Qualifikation schlechter bezahlt werden als Männer, sollte sich jede Frau bewusst werden, was für eine beachtliche Rolle sie für die Dekonstruktion patriarchaler Machtverhältnisse spielt.

Es müssen alle Sichtweisen und Themen aus den verschiedensten Kulturen und Lebensweisen in dem Diskurs zu Wort kommen, daher darf nicht der Gedanke dominieren, dass Feminismus ein individueller Kampf sei. Auch wenn die Erfahrungen mit Sexismus und Diskriminierung alle anders sind. Und auch wenn 2021 Feminismus in aller Munde ist: Gleichberechtigung muss immer noch und immer wieder zurückerobert werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Feminismus

2.1. Definition

2.2. Geschichte des Feminismus und Einordnung der 2. Welle

3. Performancekunst als dominantes Ausdrucksmittel der Künstlerinnen in der 2. Welle

3.1. Definition Performance

3.2. Kontextualisierung Performance – weiblicher Körper – Feminismus

4. Exemplarische Beispiele

4.1. Womanhouse

4.2. Marina Abramovic

4.3. Valie Export

5. Kritik am Feminismus: Was hat die 2. Welle für Feminismus heute geleistet?

6. Schluss

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Repräsentation des weiblichen Körpers durch Künstlerinnen der zweiten Welle des Feminismus in den 1960er- und 1970er-Jahren, wobei insbesondere die Rolle von Performance-Kunst und die Aneignung von Raum zur Dekonstruktion patriarchaler Machtverhältnisse im Zentrum der Analyse stehen.

  • Die Entwicklung des Feminismus und die historische Einordnung der zweiten Welle.
  • Performance-Kunst als zentrales Mittel zur Sichtbarmachung gesellschaftlicher Missstände.
  • Die Bedeutung der Raumgestaltung und -besetzung in feministischen Kunstprojekten („Womanhouse“).
  • Der Körper als radikales Aktionsfeld bei Künstlerinnen wie Marina Abramovic und Valie Export.
  • Der Generationenkonflikt zwischen der zweiten Welle und neuen, netzbasierten feministischen Ansätzen.

Auszug aus dem Buch

4.1. Womanhouse

Das Womanhouse ist ein Projekt des Feminist Art Program von 1971, in dem Judy Chicago, Miriam Schapiro und 19 andere Künstlerinnen eine unbewohnte und zerfallene Villa in Hollywood nutzten, um ein Symbol gegen archaische Geschlechterbeziehungen zu entwickeln. Im Zeitraum vom 30.01.1972 bis zum 28.02.1972 konnte das Womanhouse betreten werden, in dem die Überschreitung der Grenze von Privatheit und Öffentlichkeit eine zentrale Rolle spielt. Es kritisiert mit seiner Bandbreite an verschiedenen Künstlerinnen, Räumen und Ausdrucksweisen die verschiedenen Art und Weisen wie Frauen unterdrückt werden, ob bewusst oder unbewusst (Zybok, 2018). Schapiro beschreibt das Zuhause als den Ausgangspunkt für die Konzeption des Womanhouse. Die Künstlerinnengruppe fragte sich, wie es wäre mit der engsten, assoziativen Erinnerung zu arbeiten: Dem Zuhause. „It has been the base of operations out of which we fought and struggled with ourselves to please others. What would happen, we asked, if we created a home in which we pleased no one but ourselves?”, so Schapiro (Schapiro, 1972). In diversen Räumen, auch Environments genannt, wird die weibliche Positionierung im Raum und damit einhergehend die Positionierung in der Gesellschaft thematisiert, mal provokativ, mal suggestiv.

Angefangen in der Küche, beschreibt Schapiro das Motiv der Küche als Zentrum des Hauses. Die Küche als Schlachtfeld, Gefängnis und vermeintlicher Ort des Frau-Seins.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die aktuelle Relevanz des Feminismus ein und erläutert die methodische Konzentration auf die zweite Welle sowie die Bedeutung künstlerischer Praktiken für den feministischen Diskurs.

2. Feminismus: Das Kapitel definiert Feminismus als Haltung und beleuchtet die historische Entwicklung sowie die Bedeutung der Geschlechterrollen im Kontext der zweiten Welle.

3. Performancekunst als dominantes Ausdrucksmittel der Künstlerinnen in der 2. Welle: Hier wird analysiert, wie Medien und Performance-Formen genutzt wurden, um den weiblichen Körper als politisches Handlungsfeld zu etablieren.

4. Exemplarische Beispiele: Anhand konkreter Fallbeispiele wie dem Projekt "Womanhouse" sowie Arbeiten von Marina Abramovic und Valie Export wird die praktische künstlerische Umsetzung feministischer Forderungen verdeutlicht.

5. Kritik am Feminismus: Was hat die 2. Welle für Feminismus heute geleistet?: Dieser Abschnitt beleuchtet den Generationenkonflikt zwischen den Feministinnen der zweiten Welle und heutigen, netzbasierten Ansätzen.

6. Schluss: Die Arbeit fasst zusammen, dass die zweite Welle als Grundbaustein für das heutige Verständnis von Feminismus fungierte und dass jede Generation ihren eigenen Ausdruck finden muss.

Schlüsselwörter

Feminismus, zweite Welle, Performance-Kunst, Körper, Patriarchat, Raumaneignung, Gender, Identität, Geschlechterrollen, Diskurs, Womanhouse, Marina Abramovic, Valie Export, Dekonstruktion, Aktivismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Repräsentation des weiblichen Körpers durch Künstlerinnen der zweiten Welle des Feminismus (1960er/70er Jahre) und untersucht, wie Kunst als Mittel zum politischen Widerstand gegen patriarchale Strukturen eingesetzt wurde.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die Geschichte des Feminismus, die Rolle der Performance-Kunst, die Neubesetzung von privaten Räumen (Kunst-Räume) und der kritische Diskurs über Geschlechteridentitäten.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es zu ergründen, was die zweite Welle des Feminismus für den heutigen feministischen Diskurs geleistet hat und welche Rolle die künstlerische Praxis in diesem historischen Prozess spielte.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine studienbasierte Arbeit, die theoretische Definitionen des Feminismus mit der Analyse konkreter, provokativer Kunstwerke und Performances der zweiten Welle verknüpft.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil der Ausarbeitung?

Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen der Performativität behandelt und auf die Fallbeispiele "Womanhouse", sowie die Performances von Marina Abramovic und Valie Export angewendet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die wichtigsten Begriffe umfassen Feminismus (zweite Welle), Körperpolitik, Performance-Kunst, Gender, patriarchale Machtverhältnisse und Raumaneignung.

Welche Bedeutung hat das Projekt "Womanhouse" in diesem Zusammenhang?

Das "Womanhouse" gilt als eines der bedeutendsten feministischen Gesamtkunstwerke, da es den häuslichen Privatraum als Gefängnis entlarvte und Frauen ermöglichte, ihre eigene Position darin neu zu verhandeln.

Wie positionieren sich die Autorinnen gegenüber heutigen feministischen Strömungen?

Die Arbeit reflektiert kritisch über den Generationenkonflikt, in dem die Vertreterinnen der zweiten Welle die narzisstische Selbstinszenierung im Internet (vierte Welle) hinterfragen, während jüngere Künstlerinnen darin einen Akt der Befreiung sehen.

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Detalles

Título
Künstlerische Repräsentation des weiblichen Körpers und die Rolle von Raum und Performance-Kunst
Universidad
University of Cologne
Calificación
1,7
Autor
Elisabeth Janzen (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
27
No. de catálogo
V1234608
ISBN (PDF)
9783346662224
ISBN (Libro)
9783346662231
Idioma
Alemán
Etiqueta
künstlerische repräsentation körpers rolle raum performance-kunst
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Elisabeth Janzen (Autor), 2021, Künstlerische Repräsentation des weiblichen Körpers und die Rolle von Raum und Performance-Kunst, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1234608
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