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Die Vergletscherung der Schweiz. Gletscher in den Eiszeiten, heutige Gletscher, ihr Schwund und die Folgen

Titel: Die Vergletscherung der Schweiz. Gletscher in den Eiszeiten, heutige Gletscher, ihr Schwund und die Folgen

Hausarbeit , 2016 , 19 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Geowissenschaften / Geographie - Regionalgeographie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der folgenden Ausarbeitung werden nun zunächst Grundlagen zum Thema Vergletscherung in den Eiszeiten dargestellt, dann wird die Entwicklung der Gletscher bis hin zu ihrem heutigen Stand beschrieben und kritisch auf die Folgen sowie künftige Veränderungen, bedingt durch den Wandel der Gletscher, eingegangen.

Die Dynamik der alpinen Landschaft ist beachtenswert, sie stand und steht in einem stetigen Wandel. Verdeutlicht wird dies seit jeher durch das Vorherrschen von teilweise gigantischen Gletschersystemen und deren Rückzug. Noch heute sind rund 10% der Erdoberfläche von Gletschern bedeckt und 75% des Süßwassers der Erde ist in Form von Gletschern gespeichert. In der Schweiz sind rund 2,5% des Süßwassers vergletschert (Stand 2000). Diese 2,5% finden sich in der Schweiz in rund 2000 Gletschern wieder. Das gesamte Schweizer Gletschervolumen würde gleichmäßig verteilt die Schweiz mit einer 1,5m hohen Eisschicht bedecken. Dies entspricht ungefähr einem mittleren jährlichen Gebietsniederschlag.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Die Schweiz, „Heimat“ der Gletscher

3. Definition von Gletscher

4. Aufbau eines Gletschers

5. Eiszeitliche Vergletscherung

5.1 Eiszeittheorie

5.2 Vergletscherung der Schweiz

6. Heutige Gletscher

7. Abschmelzen & Folgen des Abschmelzens der Gletscher

7.1 Auswirkungen auf den Schweizer Wasserhaushalt

7.2 Anthropogene Gletschernutzung

8. Fazit

9. Literatur

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die historische Entwicklung, die heutige Dynamik und die ökologischen sowie sozioökonomischen Konsequenzen des Gletscherschwundes in der Schweiz unter Berücksichtigung klimatischer Veränderungen.

  • Historische Vergletscherung und Eiszeittheorien
  • Mechanismen und Aufbau von Gletschersystemen
  • Massiver Rückgang der alpinen Eismassen seit 1850
  • Auswirkungen auf den Schweizer Wasserhaushalt und die Energiewirtschaft
  • Geomorphologische Veränderungen der Landschaft und touristische Folgen

Auszug aus dem Buch

Definition von Gletscher

Das Wort Gletscher leitet sich vom lat. Wort „glacies“ (Eis) ab, und prägte so auch die französische Form „glacier“ und die italienische „ghiacciaio“ (HOLZHAUSER 2006).

Gletscher bestehen aus körnigem Firn und Eis, entstanden aus metamorphosen Prozessen in mehreren Ablationsperioden im Sommer und Akkumulationsperioden im Winterhalbjahr. Gletscher entstehen meist oberhalb der Firnlinie, wenn mehr Niederschlag fällt als evaporieren oder abschmelzen kann (BACHMANN 1978, S. 8).

Zwischen den Eismassen finden sich zahlreiche Gaseinschlüsse, sowie Einschlüsse aus organischen Substanzen wie Pollen. Des Weiteren befinden sich in Gletschern zahlreiche Gesteinsmaterialien, welche als Moränen bezeichnet werden (BACHMANN 1978, S. 8). In, auf und unter dem Gletscher mitgeführtes Gesteinsmaterial wird auch als Debris bezeichnet. Jeder Gletscher zeichnet sich durch ein Nährgebiet aus, in welchem neues Gletschereis durch Überlagerung von perennierenden Schneedecken sowie immer neue Schneeauflagen durch Metamorphose entsteht. Zudem gehört ein Zehrgebiet zu dem Bestandteil eines Gletschers, welches besonders in Ablationsperioden drastisch zurückweicht und seinen Abschluss oftmals in einem Gletschertor findet. Begrenzt werden beide Gebiete durch die Gleichgewichtslinie, die sich bei der Firnlinie befindet. Diese bildet eine ungefähre Linie, bei welcher sich Akkumulation und Ablation innerhalb eines Jahres im Gleichgewicht befinden (BACHMANN 1978, S. 9). Gletscher sind keine statischen Schneemassen, sondern sind sehr dynamisch, da sie immer vom Nährgebiet zum Zehrgebiet fließen, wo sie dann abschmelzen. Die Gletscher in den Alpen bewegen sich jährlich zwischen 20-200m den Hang abwärts. Im Montblanc-Gebiet sind sogar Werte von bis zu 800m messbar (BACHMANN 1978, S. 11).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Arbeit führt in die Dynamik der alpinen Landschaft ein und betont die Notwendigkeit, vergangene Klimaprozesse zu verstehen, um zukünftige Entwicklungen einschätzen zu können.

2. Die Schweiz, „Heimat“ der Gletscher: Dieses Kapitel erläutert die Entstehung der drei großen Schweizer Landschaftstypen durch tektonische und glaziale Prozesse.

3. Definition von Gletscher: Hier werden die morphologischen Grundlagen, die Entstehung sowie die Dynamik von Gletschern als bewegliche Eismassen definiert.

4. Aufbau eines Gletschers: Das Kapitel beschreibt glaziale Erosions-, Transport- und Ablagerungsprozesse sowie die daraus resultierenden Oberflächenformen.

5. Eiszeitliche Vergletscherung: Es wird die geologische Geschichte des Quartärs sowie die Entwicklung der Eiszeittheorie und die Stratigraphie innerhalb der Alpen beleuchtet.

6. Heutige Gletscher: Der Fokus liegt auf dem aktuellen Massenhaushalt der Gletscher und der beschleunigten Abschmelzung aufgrund der Klimaerwärmung.

7. Abschmelzen & Folgen des Abschmelzens der Gletscher: Die Auswirkungen auf den Wasserhaushalt, die Energiegewinnung und sozioökonomische Faktoren wie den Tourismus werden detailliert analysiert.

8. Fazit: Die Arbeit resümiert die Bedeutung der Gletscher als Klimaanzeiger und schließt mit der Notwendigkeit weiterer glaziologischer Forschung ab.

Schlüsselwörter

Gletscher, Schweiz, Eiszeitalter, Klimaerwärmung, Ablation, Akkumulation, Wasserhaushalt, Quartär, Gletscherschwund, Moränen, Tourismus, Wasserkraft, glaziale Erosion, Alpen, Klimaschwankung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die historische und gegenwärtige Rolle der Gletscher in der Schweiz, ihre klimatische Bedeutung sowie die drastischen Veränderungen, denen sie durch den Klimawandel unterliegen.

Welche zentralen Themenfelder behandelt das Dokument?

Die zentralen Felder umfassen die Geomorphologie, die Quartärstratigraphie, die glaziologischen Prozesse, sowie die sozioökonomischen und ökologischen Folgen des Gletscherschwundes.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch die Analyse der Vergangenheit (eiszeitliche Vergletscherung) und der Gegenwart ein Verständnis für die zukünftige geoökologische Situation der Schweizer Alpen zu gewinnen.

Welche Methodik kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender geomorphologischer und klimageschichtlicher Theorien, die durch Fallbeispiele und Datierungen von Gletschern ergänzt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit primär behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der Glaziologie (Aufbau, Entstehung), die eiszeitliche Geschichte der Alpen und eine kritische Auseinandersetzung mit den aktuellen Abschmelzprozessen.

Durch welche Schlüsselbegriffe ist die Arbeit charakterisiert?

Die Arbeit ist zentral durch Begriffe wie Gletscherschwund, Massenbilanz, Klimaerwärmung, glaziale Serie und Wasserhaushalt definiert.

Warum ist das Verständnis vergangener Eiszeiten für heute wichtig?

Das Verständnis der Vergangenheit, insbesondere der natürlichen Klimaschwankungen, dient als Referenzpunkt, um das Ausmaß der durch den Menschen beschleunigten aktuellen Klimaerwärmung besser bewerten zu können.

Welche Rolle spielen die Schweizer Gletscher gegenwärtig für die Wirtschaft?

Sie fungieren als zentrale Wasserspeicher für die Energiegewinnung (Wasserkraft) und sind als ästhetische Landschaftselemente ein entscheidender Standortfaktor für den Schweizer Tourismus.

Welche Gefahren ergeben sich aus dem Abschmelzen?

Neben dem langfristigen Verlust von Wasserressourcen werden durch das Auftauen von Permafrost und den Gletscherrückzug Risiken wie Bergstürze, Murgänge und Flutwellen verschärft.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Vergletscherung der Schweiz. Gletscher in den Eiszeiten, heutige Gletscher, ihr Schwund und die Folgen
Hochschule
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
19
Katalognummer
V1234733
ISBN (PDF)
9783346661494
ISBN (Buch)
9783346661500
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gletscher Klimawandel Future Schwund Schweiz Vergletscherung Fridaysforfuture Eiszeit Folgen Warmzeit Klimaschwankung Klimaanpassung abschmelzen Gletschernutzung Eiszeittheorie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2016, Die Vergletscherung der Schweiz. Gletscher in den Eiszeiten, heutige Gletscher, ihr Schwund und die Folgen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1234733
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Leseprobe aus  19  Seiten
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