Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Travail Social

Wissensmanagement in der Pflege. Profitiert die Pflege vom Wissensmanagement?

Eine qualitative Analyse

Titre: Wissensmanagement in der Pflege. Profitiert die Pflege vom Wissensmanagement?

Mémoire (de fin d'études) , 2003 , 111 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Diplom Susanne Pinkerton (Auteur)

Travail Social
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Diese Arbeit leistet einen Beitrag zur Steuerung von Wissen in der Pflege. Dazu wurde in zwei Krankenhäusern strukturierte Interviews geführt und auf Grundlage der erhoben Daten die Umsetzung des Wissenstransfes untersucht. Des Weitern wurde untersucht, inwiefern Ansätze des Wissensmanagements bereits in dem Bewusstsein der Mitarbeiter der verschiedenen Hierarchieebenen vorhanden ist. Gleichfalls wurde evaluiert, welche Schritte zum Wissenstransfer und zur Wissensbewahrung bereits unternommen werden, ob und in welchem Maße Wissensmanagement bereits umsetzt wird.

Die vorliegende Arbeit ist wie folgt strukturiert:
Zunächst wird im ersten Kapitel auf die Grundstrukturen einer lernenden Organisation (LO) eingegangen. Die lernende Organisation ist der Rahmen für Wissensmanagement in Organisationen. Das Kapitel beschäftigt sich mit den drei Elementen der lernenden Organisation: dem individuellen Lernprozess, dem organisationalem Lernen (in einem kurzen Abriss) und schließlich mit den Strukturen der lernenden Organisation.
Im darauf folgenden Kapitel wird sich mit Aspekten des Wissensmanagements auseinander gesetzt, wobei sowohl theoretische Ansätze, als auch konkrete Modelle der Generierung impliziten Wissens angesprochen werden.
Im Anschluss wird das an der Praxis orientierte Interventionsmodell von PROBST et al. vorgestellt, dessen einzelne Module (Bausteine) den kontinuierlichen Prozess der Wissensteuerung beschreiben. Dieses Modell steht für eine praxisorientierte Steuerung des Wissens und bot die Grundlage einer Analyse des Wissenstransfers in der Krankenpflege zweier Berliner Krankenhäuser.
Im Rahmen dieser qualitativen Untersuchung wurden in beiden Krankenhäusern Interviews geführt und ausgewertet. Die empirische Analyse des Interviewmaterials wurde in Anlehnung an das Interventionsmodell durchgeführt.
Die der Analyse folgende Diskussion der erhaltenen Ergebnisse verdeutlicht, welche Bausteine des Modells bereits eine Umsetzung finden. Im Ausblick sind erste aus der Theorie abgeleitete Instrumente ausgewählt, die Ansätze für eine Implementierung bieten können.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 ZIELSETZUNG DER ARBEIT

3 DAS MODELL DER LERNENDEN ORGANISATION

3.1 Individuelles Lernen

3.1.1 LERNINHALTE DES INDIVIDUELLEN LERNENS

3.1.2 LERNMOTIVATION UND LERNZWECK

3.1.3 LERNSTIL UND –ORT

3.2 Organisationales Lernen

3.3 Die lernende Organisation

3.3.1 INDIVIDUEN

3.3.2 DER KONTEXT

3.3.3 STRATEGIEN, ORGANISATORISCHE STRUKTUREN UND PROZESSE

3.3.4 DIE UNTERNEHMENSKULTUR

3.3.5 LERNSYSTEM /-PROZESSE

4 WISSENSMANAGEMENT

4.1 Terminologie des Wissensbegriffs

4.2 Der Prozess des Individuellen Wissens

4.3 Organisationales Wissen

4.4 Explizites und implizites Wissen

4.5 Die Ressource Implizites Wissen

4.6 Ein Balanceakt zwischen implizitem und explizitem Wissen (HANSE-Modell)

4.7 Von Daten über Information zum Wissen

4.8 Verknüpfung von Daten, Informationen und Wissen

4.9 Wissensbegriff im Wissensmanagement

4.10 Ziele des Wissensmanagements

4.11 Organisationales Lernen vs. Wissensmanagement

5 DAS INTERVENTIONSMODELL DES WISSENSMANAGEMENTS

5.1 Die Bausteine des Wissensmanagements nach Probst et al.

5.1.1 DER BAUSTEIN ‚WISSENSZIELE’

5.1.2 DER BAUSTEIN ‚WISSENSIDENTIFIKATION’

5.1.3 DER BAUSTEIN ‚WISSENSERWERB’

5.1.4 DER BAUSTEIN ‚ WISSENSENTWICKLUNG’

5.1.5 DER BAUSTEIN ‚WISSENS(VER)TEILUNG’

5.1.6 DER BAUSTEIN ‚WISSENSNUTZUNG’

5.1.7 DER BAUSTEIN ‚WISSENSBEWAHRUNG’

5.1.8 DER BAUSTEIN ‚WISSENSBEWERTUNG’

6 FAZIT: LERNENDE ORGANISATION UND WISSENSMANAGEMENT

7 METHODISCHES VORGEHEN

7.1 Methodenwahl und Begründung

7.2 Auswahl der Stichprobe

7.3 Kontaktaufnahme zu den Krankenhäusern

7.4 Pretest

7.5 Interviewleitfaden

7.6 Auswertung der Experteninterviews nach Meuser und Nagel

7.7 Beschreibung der befragten Krankenhäuser

7.7.1 KRANKENHAUS 1

7.7.2 KRANKENHAUS 2

8 EMPIRISCHE ANALYSEN

8.1 Der Wissensbegriff in der Pflege

8.2 Das Verständnis von explizitem und implizitem Wissen

8.3 Die Analyse der Interviews nach dem Interventionsmodell des Wissensmanagements

8.3.1 KATEGORIE 1: WISSENSZIELE

8.3.2 KATEGORIE 2: WISSENSIDENTIFIKATION

8.3.3 KATEGORIE 3: WISSENSERWERB

8.3.4 KATEGORIE 4: WISSENSENTWICKLUNG

8.3.5 KATEGORIE 5: WISSENSVERTEILUNG

8.3.6 KATEGORIE 6: WISSENSNUTZUNG

8.3.7 KATEGORIE 7: WISSENSBEWAHRUNG

8.3.8 KATEGORIE 8: WISSENSBEWERTUNG

9 DISKUSSION DER ERGEBNISSE

9.1 Diskussion der Analysen des Wissensbegriffs in der Pflege

9.2 Diskussion der Analysen zum Interventionsmodell im Wissensmanagement

10 AUSBLICK

11 ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Diplomarbeit untersucht, inwiefern ein systematisches Wissensmanagement in der Krankenpflege als wertvolle Ressource zur Steigerung der Effektivität und Wettbewerbsfähigkeit eingesetzt werden kann, unter Berücksichtigung der spezifischen Herausforderungen in zwei Berliner Krankenhäusern.

  • Analyse des Wissensbegriffs und der Unterscheidung zwischen implizitem und explizitem Wissen in der Krankenpflege.
  • Untersuchung des Konzepts der "Lernenden Organisation" als notwendiger Rahmen für Wissensmanagement.
  • Praxisorientierte Anwendung des Interventionsmodells nach Probst et al. zur Identifikation von Wissenstransferprozessen.
  • Herausarbeitung von Handlungsempfehlungen zur Optimierung der Wissensnutzung im Krankenhausalltag.

Auszug aus dem Buch

4.4 Explizites und implizites Wissen

Explizites Wissen ist das formal beschriebene oder artikulierte Wissen. Es existiert in physischer Form (z.B. in Form von Textdokumenten, Datenbanken etc.) oder ist seinem Träger zumindest als solches bewusst. Implizites Wissen hingegen entzieht sich häufig dem formal-sprachlichen Ausdruck. Diese Form von Wissen basiert auf Erfahrungen, Erinnerungen und Überzeugungen und wird durch persönliche Werte geprägt. Es ist ein entscheidender Bestandteil menschlichen Verhaltens (vgl. HERBST, 2000).

Wollte man diesen Sachverhalt mit Hilfe einer Metapher veranschaulichen, so könnte man von einem Eisberg sprechen, dessen aus dem Wasser ragende Spitze unser explizites Wissen darstellt. Der größte Teil dieses Eisbergs aber liegt unter Wasser und ist nicht auf den ersten Blick erkennbar. Dieser Teil ist unser implizites Wissen und laut POLANYI sogar die Grundlage all unseres Wissens. (vgl. POLANYI, 1985)

Natürlich wäre es wünschenswert, dieses implizite Wissen greifbar zu machen. Allerdings sind die Möglichkeiten implizites Wissen zu explizieren eingeschränkt. So schreibt POLANYI weiter: „(...) daß wir mehr wissen, als wir zu sagen wissen“. (POLANYI, 1985:14)

Trotz dieses Hintergrundes wird dem impliziten Wissen im Wissensmanagement eine besondere Aufmerksamkeit zugeteilt, denn das implizite Wissen der Mitarbeiter ist die eigentliche Wissensressource, die es zu nutzen gilt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Darstellung der Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen und Begründung der Relevanz von Wissensmanagement als Ressource für Krankenhäuser.

2 ZIELSETZUNG DER ARBEIT: Formulierung der Forschungsfragen zur Wissenssteuerung in der Pflege und Einführung des Interventionsmodells nach Probst et al.

3 DAS MODELL DER LERNENDEN ORGANISATION: Theoretische Grundlagen des organisationalen Lernens und Beschreibung der fünf Kernaspekte einer lernenden Organisation.

4 WISSENSMANAGEMENT: Detaillierte Auseinandersetzung mit Wissensarten, der Differenzierung zwischen Daten, Information und Wissen sowie der Rolle des Wissensmanagements.

5 DAS INTERVENTIONSMODELL DES WISSENSMANAGEMENTS: Einführung des Bausteinmodells von Probst et al. als praxisorientiertes Instrument zur Steuerung organisationalen Wissens.

6 FAZIT: LERNENDE ORGANISATION UND WISSENSMANAGEMENT: Zusammenführende Betrachtung der theoretischen Hintergründe und der Notwendigkeit einer lernenden Organisationsstruktur.

7 METHODISCHES VORGEHEN: Erläuterung der qualitativen Forschungsmethode, der Stichprobenauswahl und des Interviewdesigns mittels Experteninterviews.

8 EMPIRISCHE ANALYSEN: Auswertung der geführten Experteninterviews anhand der verschiedenen Wissensmanagement-Kategorien.

9 DISKUSSION DER ERGEBNISSE: Kritische Reflexion der Untersuchungsergebnisse hinsichtlich der Anwendung von Wissensmanagement in der Pflegepraxis.

10 AUSBLICK: Handlungsempfehlungen zur weiteren Etablierung von Wissensmanagement in Krankenhäusern.

11 ZUSAMMENFASSUNG: Abschließende Synthese der Kernerkenntnisse der Arbeit.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement, Krankenpflege, Lernende Organisation, Implizites Wissen, Explizites Wissen, Wissenstransfer, Interventionsmodell, Probst et al., Qualitätssicherung, Erfahrungswissen, Fachwissen, Wissensidentifikation, Wissensverteilung, Krankenhausmanagement, Personalführung.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema der Arbeit?

Die Arbeit untersucht, wie gezieltes Wissensmanagement die Effektivität und Qualität in der Krankenpflege innerhalb von Krankenhäusern steigern kann.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen das Konzept der lernenden Organisation, die verschiedenen Wissensarten (explizit vs. implizit) sowie die praktische Anwendbarkeit von Wissensmanagement-Bausteinen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Es soll evaluiert werden, inwiefern Wissensmanagement-Konzepte in Berliner Krankenhäusern bereits existieren und wie der Wissenstransfer in der Pflege konkret gestaltet werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin wendet ein qualitatives Forschungsdesign an, basierend auf 13 Experteninterviews mit Pflegenden in zwei Berliner Kliniken, ausgewertet nach der Methode von Meuser und Nagel.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen des Wissensmanagements (Probst et al.) und die empirische Analyse der gewonnenen Interviewdaten.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind Wissensmanagement, Pflegemanagement, implizites Wissen, Erfahrungswissen und die lernende Organisation.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen Fach- und Erfahrungswissen?

Fachwissen wird als explizit und theoretisch betrachtet, während Erfahrungswissen als implizit, praxisnah und sicherheitsstiftend für das Pflegepersonal eingestuft wird.

Welche Rolle spielt die Unternehmenskultur?

Eine offene Unternehmenskultur wird als wesentliche Voraussetzung identifiziert, um Wissenslücken ohne Angst zu kommunizieren und eine "lernende Organisation" zu ermöglichen.

Fin de l'extrait de 111 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Wissensmanagement in der Pflege. Profitiert die Pflege vom Wissensmanagement?
Sous-titre
Eine qualitative Analyse
Université
Alice Salomon University of Applied Sciences Berlin AS
Note
1,3
Auteur
Diplom Susanne Pinkerton (Auteur)
Année de publication
2003
Pages
111
N° de catalogue
V123508
ISBN (ebook)
9783640352418
ISBN (Livre)
9783640352258
Langue
allemand
mots-clé
Wissensmanagement Pflege Profitiert Eine Analyse
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Diplom Susanne Pinkerton (Auteur), 2003, Wissensmanagement in der Pflege. Profitiert die Pflege vom Wissensmanagement?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/123508
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  111  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint