Exegese Jesaja 53,4-6

Exegetische Auslegung der Verse vier bis sechs aus Kapitel 53


Hausarbeit (Hauptseminar), 2009

40 Seiten


Leseprobe

I. Einleitung

Oft habe ich über den leidenden Gottesknecht in Jesaja 53 gehört und gelesen. Doch nie habe ich mich so tiefgehend damit beschäftigt, um ein tiefes Verständnis dafür entwickelt zu haben. Da diese Schriftstelle mir keine Ruhe lässt, habe ich beschlossen diese Exegese dieser Schriftstelle zu widmen.

Was verbirgt sich hinter diesen prophetischen Zeilen? Welche Möglichkeiten der Auslegung gibt es? Ist das jüdische Konzept von Kiddusch haSchem mit dieser Schriftstelle verbunden? Haben die Juden eine andere Auslegung wie die Christen? Genau auf Fragen wie diese soll durch diese Exegese eine Antwort gefunden werden.

Kapitel ii

Diachronische Auslegung

Textanalyse/ Textkritik

Perikope

Rohübersetzung

4. Dennoch trug er unsere Krankheiten und hat unsere Schmerzen auf sich geladen. Und wir erachteten ihn für bestraft, geschlagen von Gott und niedergebeugt.

5. Und er wurde verwundet wegen unserem rebellischen Akt, wegen unserer Missetaten willen zerschlagen. Die Strafe zu unserem Frieden lag auf ihm, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden.

6. Wir irren alle umher wie eine Schafherde, wir wandten uns jeder auf seinem Weg und der Herr hat ihn die Auswirkung aller unsere Ungerechtigkeit treffen lassen.

Textkritischer Apparat

4.a Verschiedene hebräische Übersetzungen wie MSS and Syr Vg fügen »הוּא « hinzu. Dies ist nicht nötig. Diese Anomalie wird verstanden und hat im Textbestand keine Stütze, deshalb ist der MT beizubehalten.[1]

5.a Der MT schlägt die Leseart Poal »מְהׂלׇל « vor. Die BHS betont im Gegenzug zum MT die Leseart im Pual »מהֻלּל «.[2] Aufgrund der Priorität des MT, sollte deshalb auch hier der Text des MT beibehalten werden.

Lexikalisch-grammatisches Textschaubild

Schaubild 1

Vers 4

ER trug, lädt auf sichה֣וּא נָשָׂ֔א סְבָלָ֑ם

WIR hielten ihnוַ אֲנַ֣חְנוּ חֲשַׁבְנֻ֔הוּ

Vers 5

ER zerschlagen, durchbohrtוְ הוּא֙ מְחֹלָל a מְדֻכָּ֖א

WIR geheilt, Frieden findenשְׁלֹומֵ֨נוּ֙ נִרְפָּא ־ לָֽנוּ

Vers 6

WIR (Jeder) uns verlaufen, uns abgewandtאִ֥ישׁ תָּעִ֔ינוּ פָּנִ֑ינוּ

ER (Ihn) getroffen, von unser aller Schuldהִפְגִּ֣יעַ בֹּ֔ו עֲוֹ֥ן כֻּלָּֽנוּ

Schaubild 2

Vers 4

ER tragen, auf sich laden = kleinste Stufeה֣וּא נָשָׂ֔א סְבָלָ֑ם

Vers 5

ER zerschlagen, durchbohrt = mittlere Stufeוְ הוּא֙ מְחֹלָל מְדֻכָּ֖א

Vers 6

ER wird getroffen = höchste Stufeהִפְגִּ֣יעַ בֹּ֔ו

Schaubild 3

Vers 4

ER erhält unsere Krankheit und unsere Schmerzenחֳלָיֵ֨נוּ֙ ה֣וּא וּמַכְאֹבֵ֖ינו

WIR halten ihn für Geschlagen und Niedergebeugtוַאֲנַ֣חְנוּ חֲשַׁבְנֻ֔הוּ מֻכֵּ֥ה וּמְעֻנֶּֽה

Vers 5

ER erhält unsere Missetat und unsere Verfehlungוְ הוּא֙ מִפְּשָׁעֵ֔נוּ מֵעֲוֹנֹתֵ֑ינוּ

WIR erhalten seinen Frieden und Heilungשְׁלֹומֵ֨נוּ֙ נִרְפָּא ־ לָֽנוּ

Vers 6

WIR sind Schafe auf eigenem Wegכַּצֹּ֣אן אִ֥ישׁ לְדַרְכֹּ֖ו

ER erhält unsere Schuldבֹּ֔ו עֲוֹ֥ן

Schaubild 4

Vers 4

Schöpfergott/ Schöpfername *unpersönlich*אֱלֹהִ֖ים

Vers 5

Unmittelbarer Gott/ Menschlicher Gott *persönlich*יהוָה֙

Einleitungsfragen

Jesaja wird im Neuen Testament über 65 Mal zitiert und ist damit das mit Abstand am häufigsten zitierte Buch eines alttestamentlichen Propheten. Auch wird Jesaja über 20 Mal im Neuen Testament mit Namen erwähnt.[3]

Im Gesamtzusammenhang der Bibel ist Jesaja der große Prophet der Erlösung, mit direkten Linien zur Kreuzigung und Auferstehung und der Wiederkunft Christi, sowie dem kommenden neuen Himmel und der neuen Erde.[4] Das Buch Jesaja kann auch als „Das Buch der Weltpolitik bezeichnet werden.“[5]

Verfasser

Das Buch Jesaja ist nach seinem Autor benannt, dessen Name »der Herr ist Rettung« bedeutet. Die Namen Josua, Elisa und Jesus entsprechen ebenfalls dem Namen Jesaja in seiner Bedeutung.[6] Über Jesaja als Persönlichkeit ist sehr wenig bekannt.[7] Offenbar stammte Jesaja aus einer vornehmen Familie, da er ohne weiteres Zutritt zum König hatte[8] und mit einem Priester vertraut war[9]. Er war verheiratet und hatte zwei Söhne, die symbolische Namen trugen: »Schear-Jaschub«, »ein Überrest wird zurückkehren«, und »Maher-schalal-hasch-bas« »bald kommt Plünderung, eilends Raub«. Als er im Todesjahr Ussijas, um ca. 739 v. Chr. von Gott zum Propheten berufen wurde, reagierte er darauf mit freudiger Bereitwilligkeit, obwohl er von Anfang an wusste, dass sein Dienst von vergeblichen Warnungen und Ermahnungen geprägt sein wird.[10] Da er in Jerusalem aufgewachsen war, war er eine passende Wahl eines politischen und geistlichen Ratgebers für die Nation.

Jesaja war Zeitgenosse von Hosea und Micha. Sein Schreibstil ist von unübertroffener Vielseitigkeit im Ausdruck, brillanter Bildersprache und einem reichen Wortschatz. Der Kirchenvater Hieronymus verglich ihn mit Demosthenes, dem legendären griechischen Redner. Sein Wortschatz umfasst 2.186 unterschiedliche Worte; im Vergleich dazu verwendet Hesekiel nur 1.535 verschiedene Wörter, Jeremia 1.653 und die Psalmen 2.170. In den Chroniken[11] lesen wir, dass er außerdem eine Biographie des Königs Hiskias schrieb.[12]

Jesaja lebte bis mindestens 681 v. Chr., denn dort schrieb er den Bericht über Sanheribs Tod.[13] Die Überlieferung besagt, dass er unter König Manasse zwischen 695 v. Chr. und 642 v. Chr. hingerichtet wurde und zwar durch Zersägen[14] mit einer hölzernen Säge.[15]

Datierung

Mehr als zwei Jahrhunderte haben Gelehrte über die Einheit des Buches Jesaja diskutiert. Sie haben historische, philosophische und linguistische Gründe vorgebracht, damit beim Überlieferungsprozess mehrere Autoren beteiligt waren.[16] Das Buch wird somit laut der Literarkritik in drei Teile unterteilt.

Gegen eine Unterteilung sprechen beispielsweise, die Unterscheidung von Jugend und Alterstil, welche in der Literarkritik eine Selbstverständlichkeit sind, wie auch die vollständige Jesajahandschrift von Qumran, welche die faktische Einheit des Buches unterstreicht.[17]

Abfassungsort/ Adressat

Jesaja, der Sohn des Amoz, diente in Jerusalem und Umgebung als Prophet für Juda, und zwar während der Regierungszeit von 4 Königen Judas, Ussija, Jotam, Ahas und Hiskia,[18] von ca. 739 v. Chr. bis 686 v. Chr.. Er übte seinen Prophetendienst mehr als 40 Jahre lang aus.[19] Dies war für Israel eine Zeit großer politischer Unruhe, nicht zuletzt wegen des Expansionsdranges der Weltmacht Assyrien.[20]

Historische Analyse

Geschichtlicher Überblick

Um 1000 v. Chr. erfolgte unter dem judäischen König David der Zusammenschluss der beiden Südstämme Judas mit den zehn Nordstämmen Israels. Unter König Salomo, dem Sohn Davids, erreichte Israel seine Blütezeit. Jerusalem mit dem neu erbauten Tempel wurde Zentrum des Reiches. Danach zerfiel das Reich wieder in zwei Teile. Beide Seiten versuchten mit militärischen Übergriffen fortan das andere Reich einzuschließen und ganz Israel zu repräsentieren. Juda wurde noch über 300 Jahre durch die von David errichtete Dynastie regiert. 722 v. Chr. wurde Israel, von dem inzwischen zum Großreich aufgestiegenen Assyrien, erobert und ein Teil der Bevölkerung deportiert. Juda wurde zum Vasallenstaat Assyriens und übernahm den Namen Israel. Während des Untergangs Assyriens um 612 v. Chr. konnte es seine politische Selbständigkeit wiedererlangen. Babylonien erlangte unter Nebukadnezzar II, um 605 v. Chr. bis 562 v. Chr., wieder die Weltmacht. Israel wurde unterworfen und israelitische Aufstände hatten die Zerstörung Jerusalems und des Tempels um 587 v. Chr. zur Folge. Trotz mehrerer Deportationen nach Babylonien verblieb ein Teil der Bevölkerung in der Heimat. Um Aufstände zu vermeiden, wurde hauptsächlich die Oberschicht ausgetauscht, eine Praxis, die schon die Assyrer pflegten. In Babylonien erhielten die Deportierten das Gebiet Gola als Exil, wodurch ihr nationaler Zusammenhalt gewahrt blieb. 550 v. Chr. besiegte Kyros Babylonien und wurde erster König des persischen Reiches. 538 v. Chr. erließ er die Erlaubnis zur Rückkehr der Israeliten in ihre Heimat und zur Errichtung Jerusalems und zum Wiederaufbau des Tempels.[21]

Politisches Umfeld

In Jesajas Zeit stieg Assyrien zu Großmacht auf. Es eroberte 722 v. Chr. Samaria. Juda ging unter Ahas, der sich auf ausländische Bündnisse stütze, nieder. Auch ein geistlicher Niedergang fand statt. Positiv wirkte danach Hiskia. Das Nordreich und Syrien gingen ein Bündnis ein und wollten Juda zwingen mitzumachen um gegen Assyrien zu kämpfen. Ägypten war ein Gegenspieler zu Assyrien.[22]

Quellenanalyse

Wie bereits in der Einleitung erwähnt, wird Jesaja laut Literarkritik drei verschiednen Verfassern zugeordnet. Jesaja selbst und zwei spätere anonyme Propheten aus seiner Schule, die ihre Schriften unter die Autorität seines Namens gestellt hätten.

Verfasser Eins: Jesaja von Jerusalem, genannt »Protojesja« hat die Kapitel 1-39[23] verfasst, abgesehen von einer Reihe einhelliger Stellen wie die meisten Heilsankündigungen und Gerichtsankündigungen gegen Fremdvölker.[24] Die Datierung wird um 700 v. Chr. angegeben.[25]

Verfasser Zwei: Ein Prophet zur Zeit des babyl. Exils, genannt »Deuterojesaja« hat die Kapitel 40-55[26] verfasst. Dieser Schreiber beschreibt eine Situation, die von der der vorausgehenden Kapitel völlig unterschiedlich seien, nämlich die Lage bei der Rückkehr aus der Verbannung. Jedoch muss er diese selber erlebt haben. Zudem zeigen sich im Stil und Wortgebrauch einige Unterschiede. Auch das der Name Kyrus genannt ist, deutet eher auf die Zeit um 538 v. Chr. hin.[27] Diese Schrift des Deuterojesaja wird somit in das späte 6. Jahrhundert v. Chr. datiert.[28]

Verfasser Drei: Ein Prophet nach dem Exil, genannt »Tritojesaja« soll die Kapitel 56-66[29] geschrieben haben. Dieser Autor schreibt in lyrischer und geheimnisvoller Schreibweise zugleich. Sein Thema ist im wesentlichen endzeitlich.[30] Die Datierung ist ziemlich unsicher angegeben und wird in das 5. Jahrhundert v. Chr. datiert.[31]

Literarkritisch wird Jesaja also in drei Teile unterteilt, welche von drei Verschiedenen Verfassern und in der Zeit von 700 v. Chr. bis 400 v. Chr. niedergeschrieben wurde. Hans Jürgen Hermission betont die übergreifende Beziehung zwischen den drei Jesajateilen, als das Ergebnis schriftgelehrter Arbeiten.[32] „Diese Hypothesen gehen auf psychologische und stilistische Überlegungen zurück.“[33]

Doch als Antithese zur vorher aufgeführten Ansicht gibt es einige Einwände. Ein Frage wäre: Warum sollte Jesaja der die Zerstörung Jerusalems um 587 v. Chr. vorhergesagt hat nicht auch die Rückkehr im Jahr 538 v. Chr. vorausgesagt haben können. Oder warum sollte ein Schreiber der 40 Jahre oder gar noch länger geschrieben hat keine Unterschiede in Stil und Wortwahl aufweisen?[34] Gerade diese sprachlichen Unterschiede können auch darauf zurückzuführen sein, dass sich der Hauptgegenstand oder die Sichtweise des Propheten geändert hat. Auch ist die Erwägung einer persönlichen Weiterentwicklung durchaus möglich.[35] Der Schluss den man hieraus zieht ist nicht notwendigerweise der, dass es eine mehrfache Verfasserschaft gibt, sondern deutet sogar eher auf das Gegenteil, den einen Schriftsteller, hin. Ausleger wie M. Drechsler, C. P. Casparie, H. A. Hahn und R. Stier halten ebenfalls an der Meinung fest, dass Jesaja als eine Einheit gesehen werden sollte.[36] Betrachtet man die alttestamentliche Prophetie, so ist eine zukünftige exakte Vorhersage, wie beispielsweise von Namen wie die des Perserkönigs Kyrus, keine Seltenheit. Sie sind Teil der alttestamentlichen Offenbarung. Auch Jesus und die Apostel[37] schreiben Jesaja das gesamte Buch zu. Unterstreichend wirkt auch noch, wie schon erwähnt, die vollständige Jesajahandschrift von Qumran, welche faktisch die Einheit des Buches beglaubigt. Diese wurde im 2. Jahrhundert vor Christus geschrieben und zeigt keinerlei Anzeichen, welche die Vermutungen der Literarkritik unterstützen könnten.[38] Daher komme ich zu dem Schluss, dass das Buch Jesaja von Jesaja geschrieben wurde und daher in die Zeit von ca. 739 v. Chr. bis 686 v. Chr.[39] datiert werden muss.

Form und Gattungsanalyse/ Kritik

Prophetische Literatur

Dieses Buch weißt verschiedene Arten des Schreibstils auf. Zu nennen wären an dieser Stelle Narrativgut, Weisheitsliteratur und prophetische Literatur. Jesaja ist sehr bekannt für seine prophetische Literatur und wird deshalb auch von Bibelkritikern stark angegriffen. Es wird nicht für möglich gehalten, dass ein Prophet zukünftige Ereignisse[40] in exakter und wunderlicher Weise vorhersagen kann. „Jesajas Vision des Reiches Gottes ist gewaltig, denn sie schließt die Heilsgeschichte von seinen Tagen bis zu ihrer Vollendung ein. Sie umfasst das Exil, die Rückkehr der Juden aus dem Exil, die Sendung, den Dienst und das Königreich Jesu Christi, die Sendung und Hoffnung der Gemeinde, Jesu gegenwärtige Herrschaft über diese Welt und die Wiederherstellung aller Dinge in Heiligkeit und Gerechtigkeit.“[41] Die Perikope aus dieser Exegese läst sich klar in die prophetische Literatur einordnen, da sie über den Knecht Gottes spricht, welcher für uns Krankheit und Schmerzen trägt und deshalb von Gott um unserer Missetat Willen zerschlagen wird, damit wir Frieden durch ihn haben und durch seine Wunden geheilt sind. zitiert

[...]


[1] John D. W. Watts, World Biblical Commentary, Vol. 25. Isaiah 34-66 (Dallas, Texas: Word Books Publisher, 1987), 226.

[2] Watts, World Biblical Commentary Isaiah, 226.

[3] John McArthur, John MacArthur Studienbibel; Schlachter Version (Nördlingen: Druckerei C. H. Beck, 2002), 921.

[4] Martin Luther, Thompson Studienbibel (Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft, 1986), 1751.

[5] Helmut Fren, Die Botschaft des Alten Testamentes; Erläuterungen alttestamentlicher Schriften, Bd. 18. Das Buch der Weltpolitik Gottes, Kapitel 40-55 des Buches Jesaja (Stuttgart: Calwer Verlag, 1836), Titel.

[6] McArthur, John MacAthur Studienbibel, 921.

[7] Luther, Thompson Studienbibel, 1750.

[8] „Der HERR aber sprach zu Jesaja: Gehe doch hinaus, Ahas entgegen, du und dein Sohn Schearjaschub, an das Ende der Wasserleitung des obern Teiches, nach der Straße des Walkerfeldes“ (Jes 7,3; SLÜ)

[9] „Und ich verschaffte mir glaubwürdige Zeugen, Uria, den Priester, und Sacharia, den Sohn Jeberechias“ (Jes 8,2; SLÜ)

[10] Siehe Jesaja 6,9-13.

[11] Das Übrige aber von Hiskias Geschichte und von seiner Frömmigkeit, siehe, das ist aufgezeichnet in der Offenbarung des Propheten Jesaja, des Sohnes des Amoz, und im Buche der Könige von Juda und Israel“ (2. Chr 32,32; SLÜ)

[12] McArthur, John MacArthur Studienbibel, 921.

[13] „Da brach Sanherib, der assyrische König, auf und zog hinweg und kehrte um und blieb zu Ninive.“ (Jes 37,38; SLÜ)

[14] Als Vergleich sie hier „Andere erfuhren Spott und Geißelung, dazu Ketten und Gefängnis; sie wurden gesteinigt, verbrannt, zersägt, erlitten den Tod durchs Schwert, zogen umher in Schafspelzen und Ziegenfellen, erlitten Mangel, Bedrückung, Misshandlung“ (Heb 11.36-37; SLÜ)

[15] MacArthur, John MacArthur Studienbibel, 921.

[16] F. E. Schlachter, Genfer Studienbibel (Holzgerlingen: Hänssler Verlag, 1999), 1068-1087.

[17] Fritz Rienecker und Gerhard Maier, Lexikon zur Bibel (Wuppertal: R. Brookhaus Verlag, 2006), 753-799. Weitere Einzelheiten zur Datierung siehe unter Quellenanalyse.

[18] Ussija wird in 2. Könige »Asarja« genannt. Im ersten Vers aus Jesaja liest man: „Gesicht Jesajas, des Sohnes des Amoz, das er geschaut hat über Juda und Jerusalem in den Tagen Ussijas, Jotams, Ahas' und Hiskias, der Könige von Juda“ (Jes 1,1; SLÜ)

[19] John McArthur, John MacArthur Studienbibel; Schlachter Version (Nördlingen: Druckerei C. H. Beck, 2002), 921.

[20] Schlachter, Genfer Studienbibel, 1068.

[21] Fritz Rienecker und Gerhard Maier, Lexikon zur Bibel (Wuppertal: R. Brookhaus Verlag, 2006), 753-756.

[22] Veit Claesberg, „Exegese Jes 50,5-9“veitc.de http://www.veitc.de/Exegese%20Jes.%2050.htm, Internet; 09. November 2008.

[23] Schlachter, Genfer Studienbibel, 1068-1087.

[24] Fritz Rienecker und Gerhard Maier, Lexikon zur Bibel (Wuppertal: R. Brookhaus Verlag, 2006), 753-799.

[25] Andreas Michael, „Einleitung in das Alte Testament; Lernzusammenfassung zum WS 2007/2008,“ Universität zu Köln (2007): 7.

[26] Schlachter, Genfer Studienbibel, 1068-1087.

[27] Rienecker, Lexikon zur Bibel, 753-799.

[28] Michael, „Einleitung in das Alte Testament,“ 7.

[29] Schlachter, Genfer Studienbibel, 1068-1087.

[30] Rienecker, Lexikon zur Bibel, 753-799.

[31] Michael, „Einleitung in das Alte Testament,“ 7.

[32] Hans Jürgen Hermission und Jörg Barthel, Studien zur Prophetie und Weisheit: Gesammelte Aufsätze (Tübingen: Mohr Siebeck, 1998), 78.

[33] Rienecker, Lexikon zur Bibel, 753-799.

[34] Gerade die Unterscheidung bzw. Unterschiede zwischen Jugend und Altersstil ist in der Literaturwissenschaft eine Selbstverständlichkeit.

[35] Schlachter, Genfer Studienbibel, 1068-1087.

[36] Dieter Schneider, Wuppertaler Studienbibel; Der Prophet Jesaja (Wuppertal: R. Brockhaus Verlag, 1988), 21.

[37] Matthäus führt Jesaja 53 mit den Worten aus: „auf das erfüllt würde, was gesagt ist durch den Propheten Jesaja, der da spricht: Er hat unsere Schwachheiten auf sich genommen, und unsere Seuchen hat er getragen.“ (Mt 8,17; LUT). Weiter zitiert Matthäus Jesaja 42,1-4. Auch Lukas zitiert Jesaja 40,3-5 und Jesaja 61,13 bzw. Jesaja 42,7. Johannes führt Jesaja 40,3, Jes 53,1, Jes 6,9-10 an.

[38] Rienecker, Lexikon zur Bibel, 753-800.

[39] Auch Dieter Schneider datiert Jesaja in die Zeit um 750 v. Chr..

[40] Zu nennen wären hier zum Beispiel Namen wie Kores oder Ereignisse wie die Geburt Jesu von einer Jungfrau viele Jahrhunderte vor ihrer Erfüllung.

[41] Schlachter, Genfer Studienbibel, 1087.

Ende der Leseprobe aus 40 Seiten

Details

Titel
Exegese Jesaja 53,4-6
Untertitel
Exegetische Auslegung der Verse vier bis sechs aus Kapitel 53
Hochschule
Europäisches Theologisches Seminar, Freudenstadt
Veranstaltung
Altes Testamen Proseminar
Autor
Jahr
2009
Seiten
40
Katalognummer
V123512
ISBN (eBook)
9783640928095
ISBN (Buch)
9783640928019
Dateigröße
600 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
exegese, jesaja, exegetische, auslegung, verse, kapitel
Arbeit zitieren
Gregor Dilger (Autor), 2009, Exegese Jesaja 53,4-6, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/123512

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