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Das politische Denken von Wilhelm Hennis. Ein Versuch über seine Politik- und Wissenschaftsauffassung

Titre: Das politische Denken von Wilhelm Hennis. Ein Versuch über seine Politik- und Wissenschaftsauffassung

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2000 , 20 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Christian Schwießelmann (Auteur)

Politique - Théorie politique et Histoire des idées politiques
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Die Proseminararbeit im Bereich Politische Theorie beschäftigt sich mit dem Wissenschafts- und Politikverständnis von Wilhelm Hennis. Hennis gehört zur zweiten Generation der Politikwissenschaftler in der Bundesrepublik und lehrte viele Jahre in Freiburg. Bereits seine Habilitationsschrift „Politik und praktische Philosophie. Eine Studie zur Rekonstruktion der politischen Wissenschaft" setzte Maßstäbe. Darin plädierte er für eine Rückbesinnung auf den aristotelischen Ausgangspolitik der Politikwissenschaft. Statt moderner Methodenreiterei geht es Hennis um eine Politikwissenschaft, die sich als praktische Philosophie versteht und die politische Praxis menschlicher Gesellschaften erforscht. Hennis wandte sich in seinen Spätwerken vor allem den Fragestellungen Max Webers zu.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung – das Lebenswerk von Wilhelm Hennis

2. Der Politikbegriff

3. Der Wissenschaftsbegriff

3.1 Politik als praktische Wissenschaft

3.2 Methodologie praktischer Wissenschaften

3.3 Die gegenwärtige Situation der (Politik-)Wissenschaft

4. Schluß – die Bedeutung des politischen Denkens von Wilhelm Hennis

5. Literatur

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, das politische Denken sowie das Politik- und Wissenschaftsverständnis von Wilhelm Hennis anhand seiner zentralen Schriften einer kritischen Analyse zu unterziehen und seine Bedeutung für die Politikwissenschaft einzuordnen.

  • Biographische Einbettung von Wilhelm Hennis und sein wissenschaftlicher Werdegang.
  • Rekonstruktion seines Politikbegriffs im Vergleich zum antiken Politikverständnis.
  • Untersuchung der Politik als „praktische Wissenschaft“ im Sinne Hennis‘.
  • Methodologische Reflexion der Topik als Instrument praktischer Wissenschaften.
  • Diskussion der krisenhaften Entwicklung der modernen Politikwissenschaft.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung – das Lebenswerk von Wilhelm Hennis

Eine Annäherung an das Politische Denken Wilhelm Hennis‘ darf unter dem sprichwörtlichen Leitmotiv Wer gegen den Strom schwimmt, gelangt zur Quelle erfolgen, wurde doch der zur zweiten Generation der bekannteren, bundesrepublikanischen Politikwissenschaftler zählende Hennis als „Denker gegen den Strom“ (Sontheimer 1988, S. 11) gewürdigt und als „unbequemer Konservativer“ (Zundel 1988, S. 9) geachtet, den man zugleich „einen Lehrer und Moralisten, einen politischen >>Erzieher<<“ (Mehring 1991, S. 152) nennen könnte.

Wilhelm Hennis‘ vorwissenschaftliche Biographie ist mindestens genauso interessant wie sein wissenschaftliches Werk, das entsprechend seinem noch zu skizzierenden Politikbegriff einem Aufsatzschaffen gleicht und auf umfangreiche Monographien zum Zwecke systematischer Abhandlungen und Begründungen verzichtet. Die enge Verknüpfung von Leben und Werk – und damit die weitestgehende Abgeschlossenheit –, der geringe Umfang der Schriften machen eine Beschäftigung mit dem politischen Denken von Wilhelm Hennis im Rahmen einer Hausarbeit erst möglich und verlangen nach einer einführenden Darstellung seines Lebenswerkes. Im Anschluß daran können die politischen und wissenschaftlichen Begriffsinhalte seines Denkens skizziert, zum Abschluß die aktuellen und politikwissenschaftlichen Bedeutungen seines Werkes erwogen werden. Zunächst aber zum Lebenswerk, zu dessen Schilderung auf einen am 05. Februar 1998 in Freiburg gehaltenen autobiographischen Vortrag Hennis‘ mit dem Titel „Politikwissenschaft als Beruf“ (PaB) zurückgegriffen wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung – das Lebenswerk von Wilhelm Hennis: Dieses Kapitel führt in das Denken von Wilhelm Hennis ein, indem es dessen biographischen Werdegang und seine Rolle als „Denker gegen den Strom“ skizziert.

2. Der Politikbegriff: Hier wird Hennis’ Kritik am modernen, machtorientierten Politikverständnis erläutert und dem aristotelischen Ideal der Politik als Lebensführung für das Gemeinwohl gegenübergestellt.

3. Der Wissenschaftsbegriff: Dieser Abschnitt behandelt die Definition von Politik als praktische Wissenschaft und deren methodologische Fundierung durch die Topik sowie die Analyse der gegenwärtigen Krise der Disziplin.

4. Schluß – die Bedeutung des politischen Denkens von Wilhelm Hennis: Das Fazit würdigt Hennis’ Beitrag zur Politikwissenschaft und betont die Konstanz seines wissenschaftlichen Wirkens trotz sich ändernder zeitgeschichtlicher Umfelder.

5. Literatur: Dieses Kapitel enthält das vollständige Verzeichnis der verwendeten Primärquellen von Wilhelm Hennis sowie die herangezogene Sekundärliteratur.

Schlüsselwörter

Wilhelm Hennis, Politisches Denken, Politikwissenschaft, praktische Wissenschaft, Topik, Aristoteles, Machtbegriff, Gemeinwohl, Traditionsbruch, Moderne, Wissenschaftsverständnis, politische Philosophie, Regierungslehre, Max Weber.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine fundierte Einführung in das wissenschaftliche Gesamtwerk von Wilhelm Hennis und beleuchtet insbesondere seine kritische Perspektive auf die moderne Politikwissenschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Im Zentrum stehen die Konzepte des Politischen, der Politik als praktische Wissenschaft, die Methodologie der Topik sowie die Analyse der historischen Entwicklung und Krise der Politikwissenschaft.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Hennis' normatives Politikverständnis, das sich an klassischen Vorbildern orientiert, systematisch aufzubereiten und in den Kontext der Politikwissenschaft des 20. Jahrhunderts einzuordnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit angewandt?

Die Arbeit stützt sich primär auf eine textbasierte, hermeneutische Analyse der Schriften von Wilhelm Hennis, um seine Begriffsdefinitionen und theoretischen Argumentationen nachzuvollziehen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des Politikbegriffs, die theoretische Grundlegung der Politik als praktische Wissenschaft sowie eine historische und kritische Auseinandersetzung mit der aktuellen Lage der Disziplin.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Politisches Denken, praktische Wissenschaft, Topik, Gemeinwohl, Politikbegriff, Wissenschaftskrise und Max Weber.

Wie bewertet Hennis die moderne Politikwissenschaft?

Hennis kritisiert die Abkehr der Politikwissenschaft von ihrer praktischen, teleologischen Tradition hin zu einem werturteilsfreien, rein deskriptiven und positivistischen Verständnis, was er als Ursache für ihren Bedeutungsverlust sieht.

Welche Rolle spielt Aristoteles im Denken von Hennis?

Aristoteles dient Hennis als zentraler Bezugspunkt, da dessen antikes Politikverständnis die Politik als eine praktische Wissenschaft begreift, die auf die Lebensführung der Bürger und die gute Ordnung des Gemeinwesens ausgerichtet ist.

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Résumé des informations

Titre
Das politische Denken von Wilhelm Hennis. Ein Versuch über seine Politik- und Wissenschaftsauffassung
Université
University of Rostock  (Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaften)
Cours
Grundkurs: Einführung in die politischen Theorien des 20. Jahrhunderts (II)
Note
1,7
Auteur
Christian Schwießelmann (Auteur)
Année de publication
2000
Pages
20
N° de catalogue
V12356
ISBN (ebook)
9783638182645
ISBN (Livre)
9783638757744
Langue
allemand
mots-clé
Wilhelm Hennis/Klassiker der Vergleichenden Regierungslehre
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Christian Schwießelmann (Auteur), 2000, Das politische Denken von Wilhelm Hennis. Ein Versuch über seine Politik- und Wissenschaftsauffassung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/12356
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