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Theorie und Praxis buddhistischer und christlicher Ordensregeln am Beispiel des asiatischen Filmes „Samsara“ (2001)

Titel: Theorie und Praxis buddhistischer und christlicher Ordensregeln am Beispiel des asiatischen Filmes „Samsara“ (2001)

Hausarbeit , 2021 , 30 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Theologie - Praktische Theologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Befolgen der Ordensregeln fungiert sowohl im Christentum als auch im Buddhismus als Grundlage, um einerseits Teil der Gemeinschaft des Ordens zu sein und darauf aufbauend den Weg zum Heil/zur Erkenntnis gehen zu können. Im Kontext dessen wird sich folgende Arbeit mit den Ordensregeln als zentraler Grundlage des christlichen und buddhistischen Mönchtums erst theoretisch und in einem zweiten Schritt „praktisch“ beschäftigen. Als Gegenstand der Betrachtung und einer selbstständigen Analyse dient der das buddhistische Mönchtum thematisierende asiatische Film „Samsara“. An seinem Beispiel sollen die Ordensregeln näher betrachtet werden. Es wird Fragen nachgegangen wie: Welche Rolle spielen die (buddhistischen) Regeln im Leben der (buddhistischen) Mönche? Werden die Ordensregeln (und Einstellungen dazu) explizit in dem Film thematisiert? Und/oder bilden sie implizit die Grundlage für das Leben der Mönche? Oder spielen sie praktisch gar keine so zentrale Rolle, wie ihnen die Theorie andenkt? Welche Regeln werden besonders angesprochen, welche weniger? Werden bestimmte Vorschriften gebrochen und wenn ja, welche Konsequenzen zieht dies nach sich? Welche Elemente des Filmes können als Abbild der Realität des buddhistischen Mönchtums gesehen werden, welche Elemente unterliegen der künstlerischen Facette des Mediums Film? Was würden die christlichen Ordensregeln zum Leben der buddhistischen Mönche sagen?

Um abschließend zu einem Vergleich christlicher und buddhistischer Ordensregeln zu kommen, wird „Samsara“ sowohl aus der Perspektive der buddhistischen als auch der christlichen Ordensregeln betrachtet. Da das christliche Mönchstum verschiedene Orden kennt, die jeweils eigenständigen Regelwerken folgen, wird zwischen den vier bedeutendsten Orden unterschieden. So werden die Regeln der Dominikaner, Benediktiner, Franziskaner und Jesuiten separat in die Analyse miteinbezogen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Ordensregeln des christlichen und buddhistischen Mönchtums

2.1 Mönchtum im Christentum und Buddhismus

2.2 Die christlichen Ordensregeln

2.2.1 Regula Benedicti und die Benediktiner

2.2.2 Die Regel des heiligen Augustinus und die Dominikaner

2.2.3 Franziskus von Assisis Regel und die Franziskaner

2.2.4 Ignatius von Loyola und die Jesuiten

2.3 Die buddhistische Ordensregel

3. Theorie-Praxis-Transfer am Beispiel des asiatischen Filmes „Samsara“

3.1 Umsetzung der buddhistischen Ordensregeln im Film „Samsara“

3.2. Das buddhistische Klosterleben im Film „Samsara“ aus Perspektive der christlichen Ordensregeln

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die praktische Anwendung und Bedeutung von Ordensregeln im mönchischen Leben anhand eines Vergleichs zwischen buddhistischen und christlichen Traditionen. Das zentrale Ziel ist es, die Rolle dieser Regelwerke als Grundlage für das Leben der Mönche zu bestimmen und mittels der Filmanalyse von „Samsara“ zu prüfen, wie theoretische Vorgaben mit der Realität oder der Darstellung von Mönchtum korrespondieren.

  • Vergleich buddhistischer und christlicher Ordenskonzepte
  • Analyse der zentralen Ordensregeln ausgewählter christlicher Orden
  • Untersuchung der buddhistischen Ordensdisziplin (Vinaya/Patimokkha)
  • Transfer der theoretischen Erkenntnisse auf den Film „Samsara“
  • Reflexion über die Vereinbarkeit verschiedener monastischer Lebensformen

Auszug aus dem Buch

3.1 Umsetzung der buddhistischen Ordensregeln im Film „Samsara“

Der 2001 vom tibetischen Regisseur produzierte Film „Samsara“ zeigt einen Teil des Lebens des buddhistischen Mönches Tashi. Im Film spiegelt sich das Alltagsleben der buddhistischen Mönche in einem tibetischen Kloster wider. Wie und ob die Ordensregeln des Hauptregelwerkes der Mönche umgesetzt werden, wird im folgenden Teil der Arbeit beschrieben. Die für den Film wichtigen Regeln werden nach der Reihenfolge des Patimokkha analysiert.

Das Verbot des Geschlechtsverkehrs, als eines der vier schlimmsten Vergehen, ist immer wieder Thema des Films. Es wird deutlich, was für eine zentrale Rolle die Regel für das Leben der Mönche spielt. Tashi kämpft gegen den Drang der Vereinigung mit einer Frau an. Der Mönch, welcher mit ihm das Zimmer teilt, wendet sich von ihm ab, als er seinen inneren Konflikt bemerkt. Der Mönch Apo schickt Tashi zu einem buddhistischen Eremiten, eventuell weil er dessen möglichen Regelverstoß fürchtet und ihn davor bewahren will. Da Sex zu den Parajika-Vergehen zählt, würde darauf der Ausschluss des schuldigen Mönches folgen. Der Eremit redet nicht mit Tashi, zeigt ihm jedoch mehrere Bilder von Geschlechtsverkehr zwischen Mann und Frau. Diese werden, wenn man sie gegen das Licht hält, zu Skeletten. Die Tatsache, dass der Eremit diese Bilder besitzt, zeigt das Enthaltsamkeit ein großes Thema im buddhistischen Mönchtum spielt. Die Verwandlung zu Skeletten spiegelt die Einstellung der Ordensregeln wider: Geschlechtsverkehr ist ein schlimmes Vergehen. Es wird sogar mit dem Töten eines Menschen auf eine Stufe gestellt. Tashi begeht dieses Vergehen nicht und somit kommt es zu keinem Ausschluss.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Das Kapitel führt in die historische und theologische Bedeutung des Mönchtums als Form der christlichen Nachfolge und buddhistischen Erkenntnissuche ein.

2. Die Ordensregeln des christlichen und buddhistischen Mönchtums: Hier werden die theoretischen Grundlagen des Mönchtums in beiden Religionen sowie spezifische Regelwerke wie die Regula Benedicti oder das Patimokkha detailliert dargestellt.

3. Theorie-Praxis-Transfer am Beispiel des asiatischen Filmes „Samsara“: Dieses Kapitel analysiert die konkrete Umsetzung buddhistischer Regeln im Film und beleuchtet das buddhistische Klosterleben aus der Perspektive christlicher Ordensnormen.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt, dass Ordensregeln eine zentrale strukturbildende und identitätsstiftende Rolle im monastischen Leben beider Religionen spielen.

Schlüsselwörter

Mönchtum, Ordensregeln, Buddhismus, Christentum, Patimokkha, Regula Benedicti, Samsara, Askese, Keuschheit, Gehorsam, Armut, Klosterleben, Dharma, Ordensdisziplin, Religionsvergleich.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Bedeutung von Ordensregeln für das Leben von Mönchen und vergleicht dabei die buddhistische und christliche Tradition unter Einbeziehung des Filmes „Samsara“.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder umfassen die Rolle der Askese, die Einhaltung bzw. den Bruch von Verhaltensregeln, das Verständnis von Sexualität, Gehorsam und die Funktion der Gemeinschaft (Orden) als Rahmen für die religiöse Praxis.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie theoretische Ordensregeln in der Praxis gelebt, hinterfragt oder gebrochen werden und inwieweit verschiedene monastische Traditionen sich in ihren Grundanforderungen ähneln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Literaturanalyse der Ordensregelwerke und einer nachfolgenden angewandten Filmanalyse des Werkes „Samsara“.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Erläuterung der christlichen (Benediktiner, Dominikaner, Franziskaner, Jesuiten) und buddhistischen Regelwerke sowie deren anschließende Anwendung auf Szenen im Film „Samsara“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Ordensregeln, Mönchtum, Buddhismus, Christentum, Askese und der Theorie-Praxis-Transfer.

Wie werden Regelverstöße im Buddhismus laut dieser Arbeit sanktioniert?

Schwere Verstöße wie Parajika-Vergehen können zum Ausschluss aus dem Orden führen; andere Vergehen werden durch Sühnehandlungen oder Beichten während der Uposatha-Zeremonie im Rahmen der Ordensgemeinschaft bearbeitet.

Gibt es Parallelen zwischen christlichen und buddhistischen Mönchen im Hinblick auf das Verhalten gegenüber Frauen?

Ja, beide Traditionen fordern ein hohes Maß an Keuschheit und Distanzierung gegenüber dem weltlichen Leben und sexuellen Verlangen, was sich in sehr ähnlichen einschränkenden Regeln gegenüber dem Kontakt mit Frauen manifestiert.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Theorie und Praxis buddhistischer und christlicher Ordensregeln am Beispiel des asiatischen Filmes „Samsara“ (2001)
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
30
Katalognummer
V1235896
ISBN (PDF)
9783346657268
ISBN (Buch)
9783346657275
Sprache
Deutsch
Schlagworte
theorie praxis ordensregeln beispiel filmes samsara
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2021, Theorie und Praxis buddhistischer und christlicher Ordensregeln am Beispiel des asiatischen Filmes „Samsara“ (2001), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1235896
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Leseprobe aus  30  Seiten
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