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Die Arbeitswelt im Wandel - Ein Beitrag zum historisch-genetischen Lernen in der Arbeitslehre

Hinsichtlich der Technisierung, Automatisierung und Rationalisierung in der Arbeitswelt

Title: Die Arbeitswelt im Wandel - Ein Beitrag zum historisch-genetischen Lernen in der Arbeitslehre

Bachelor Thesis , 2007 , 53 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Master of Education (M.ed) Jens Schütz (Author)

Pedagogy - Job Education, Further Education
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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit soll einen Beitrag zur Umsetzung des Themas „Arbeitswelt im Wandel“ hinsichtlich der Technologisierung, Automatisierung und Rationalisierung mit Hilfe des historisch-genetischen Lernens im Unterricht der Klassenstufe 9 oder 10 leisten.

Im ersten Abschnitt werden vorab zentrale Begriffe aus den Bereichen des historisch-genetischen Lernens und der Arbeitswelt geklärt. Zunächst handelt es sich um eine Präzisierung des historisch-genetischen Lernens, den Begriff der Arbeit, die Bedeutung der Arbeit in unserer Gesellschaft und eine historische Betrachtung unserer Arbeitswelt hinsichtlich der Technologisierung, der Automatisierung und der Rationalisierung.

Anschließend soll vor dem praktischen Teil im zweiten Abschnitt die Bedeutung der Arbeit im Unterrichtsfach Arbeitslehre und die Implementierung des Themas „Arbeitswelt im Wandel“ in den Rahmenlehrplänen Wirtschaft-Arbeit-Technik der Primarstufe und der Sekundarstufe I des Landes Brandenburgs untersucht werden.

Die oben beschriebene Umsetzung des Themas „Arbeitswelt im Wandel“ erfolgt exemplarisch anhand des Spargelanbaus, der Spargelernte, der Spargelaufbereitung und der Spargelverwertung. Der Anbau des Spargels nimmt im Land Brandenburg immer mehr an Bedeutung zu, was sich zum Beispiel in der Ausbreitung der Spargelanbauflächen und der in Deutschland überall bekannten Marke „Beelitzer Spargel“ widerspiegelt. Der Spargelanbau durchlief im Laufe von Jahrhunderten eine technische und gesellschaftliche Entwicklung, die in der Unterrichtsanregung „Der Spargel im Wandel der Zeit“ aufgegriffen werden soll. Innerhalb dieses Abschnittes werden die Mensch-Technik-Beziehung und die Ersetzung der lebendigen Arbeit durch die Technik hervorgehoben. Für den Lehrer werden dabei alle nötigen Sachinformationen sowie eine mögliche methodische Umsetzung im Unterricht bereitgestellt. Letztere soll keineswegs eine bindende Richtlinie darstellen, sondern eine Anregung von vielen Umsetzungsmöglichkeiten im Unterricht darstellen. Arbeitsmaterialien wie Kopiervorlagen von Texten und Aufgabenblätter ergänzen die methodisch-didaktischen Hinweise, die sich, wie auch die aufgeführten Kompetenzen, an den Rahmenlehrplan Wirtschaft-Arbeit-Technik der Sekundarstufe I des Landes Brandenburgs anlehnen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Abschnitt I: Theoretische Vorüberlegungen und Begriffsklärung

1.1 Historisch-genetisches Lernen – Begrifflichkeiten

1.2 Der Begriff „Arbeit“

1.3 Die Bedeutung der Arbeit in unserer Gesellschaft

1.4 Die Arbeitswelt im Wandel hinsichtlich Technologisierung, Automatisierung und Rationalisierung

2. Abschnitt II: Ein Beitrag zum historisch-genetischen Lernen im Unterrichtsfach Arbeitslehre

2.1 Die Bedeutung der Arbeit im Unterrichtsfach Arbeitslehre

2.2 Aussagen zur Arbeitswelt im Rahmenlehrplan Wirtschaft-Arbeit-Technik der Primarstufe und der Sekundarstufe I des Landes Brandenburg

2.3 „Der Spargel im Wandel der Zeit“ – eine Unterrichtsanregung

2.3.1 Anbau des Spargels

2.3.2 Ernte des Spargels

2.3.3 Aufbereitung des Spargels

2.3.4 Verwertung des Spargels

2.3.5 Kompetenzen

2.3.6 Methodisch-didaktische Hinweise

Resümee und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Wandel der Arbeitswelt unter den Aspekten von Technologisierung, Automatisierung und Rationalisierung, wobei sie das historisch-genetische Lernen als didaktischen Ansatz für den Unterricht im Fach Arbeitslehre (Sekundarstufe I und Primarstufe) nutzt. Das Ziel ist es, Schülern durch ein konkretes, lebensweltnahes Beispiel zu verdeutlichen, wie technische Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen zusammenhängen und wie diese kritisch analysiert werden können.

  • Theorie des historisch-genetischen Lernens und Begriffsdefinition „Arbeit“
  • Historische Entwicklung der Arbeitswelt und deren gesellschaftliche Bedeutung
  • Implementierung des Themas „Arbeitswelt im Wandel“ in den Rahmenlehrplan WAT
  • Unterrichtsanregung „Der Spargel im Wandel der Zeit“ als Fallbeispiel
  • Mensch-Technik-Beziehung und Folgen der Rationalisierung am Beispiel des Spargelanbaus

Auszug aus dem Buch

2.3.1 Anbau des Spargels

Es sind rund 100 Spargelarten bekannt. Doch interessiert hier lediglich der Bleichspargel „Aspáragus officinális“, der, neben dem grünen Spargel, vorwiegend in den Gegenden des Landes Brandenburg angebaut wird.

Der Spargel gehörte früher zu der Familie der Liliengewächse, heute zählt er zur Familie der „Asparagaceae“ und umfasst etwa 120 Arten (vgl. Sulzmann 2005, S.17). Er ist eine mehrjährige Staude, dessen fleischiges, stark bewurzeltes Rhizom (bewurzelter unterirdischer Spross) sich im Boden befindet, dort überwintert und hohe Kältegrade ohne Schäden aushält. Die oberirdischen Teile sterben im Herbst ab und treiben im Frühjahr wieder aus. Die im Frühjahr treibenden Sprosse sind das Erntegut (Spargelstangen), die durch den Erdwall gebleicht bleiben. Nach der Erntezeit, die traditionell am 24. Juni („Johanni“) endet, lässt man die Sprosse treiben, damit sich die Pflanze der Umgebung anpassen und sich für das nächste Jahr kräftigen kann. Die Lebensdauer einer Spargelpflanze beträgt im Durchschnitt 16-18 Jahre. Nach richtiger Kultivierung und Pflege können die ersten Spargelstangen einer Jungpflanze erst im dritten Jahr geerntet werden. Der „Aspáragus officinális“ bevorzugt leichte sandige Böden in frühen Klimaräumen, d.h. in milden klimatischen Lagen mit frühem Vegetationsbeginn, da sich der Sandboden im Frühjahr rascher erwärmt und somit der Austrieb und ein früherer Erntebeginn begünstigt werden. Durch den sandigen Boden wird das Anlegen der Gräben, der Dämme sowie die Ernte wesentlich erleichtert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Abschnitt I: Theoretische Vorüberlegungen und Begriffsklärung: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie das historisch-genetische Lernen und den Arbeitsbegriff, eingebettet in eine gesellschaftliche und historische Perspektive auf die Veränderungen der Arbeitswelt.

2. Abschnitt II: Ein Beitrag zum historisch-genetischen Lernen im Unterrichtsfach Arbeitslehre: Dieser Teil überträgt die theoretischen Erkenntnisse in die Schulpraxis, analysiert den Rahmenlehrplan WAT in Brandenburg und stellt das Spargelbeispiel als konkretes Modell für den Unterricht vor.

Schlüsselwörter

Historisch-genetisches Lernen, Arbeitslehre, Technisierung, Automatisierung, Rationalisierung, Spargelanbau, Mensch-Technik-Beziehung, Wirtschaft-Arbeit-Technik (WAT), Rahmenlehrplan Brandenburg, Berufsorientierung, Innovationsdynamik, Dienstleistungsgesellschaft, landwirtschaftliche Produktion, Erntehelfer, Schälmaschinen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Vermittlung des Themas „Arbeitswelt im Wandel“ im Unterricht, wobei die Aspekte der Technisierung, Automatisierung und Rationalisierung im Fokus stehen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Themenfelder umfassen die theoretischen Grundlagen des historisch-genetischen Lernens, die Bedeutung der Arbeit in der Gesellschaft, die Einbettung in Lehrpläne sowie ein praktisches Fallbeispiel aus der Landwirtschaft.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, ein Konzept zu entwickeln, wie Schüler durch das historisch-genetische Lernen ein Verständnis für den Wandel der Arbeitswelt und den Einfluss technischer Innovationen auf die Gesellschaft entwickeln können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt den historisch-genetischen Ansatz als fachdidaktisches Modell, um technische Entwicklungen (am Beispiel des Spargels) exemplarisch und kritisch zu durchdringen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsklärung und einen praktischen Teil, in dem der Anbau, die Ernte, die Aufbereitung und die Verwertung von Spargel als technisches und gesellschaftliches Fallbeispiel detailliert analysiert werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Historisch-genetisches Lernen, Arbeitslehre, Technisierung, Automatisierung, Rationalisierung und das Fallbeispiel Spargelanbau.

Wie wurde das Beispiel des Spargelanbaus für den Unterricht aufbereitet?

Das Thema wurde in Teilthemen wie Bodenvorbereitung, Ernte und Verwertung unterteilt, die von den Schülern in Gruppenpuzzles oder Portfolios eigenständig erarbeitet werden können, unterstützt durch historisches und aktuelles Bildmaterial.

Welche Rolle spielt die Technik bei der Spargelernte im Wandel der Zeit?

Die Arbeit zeigt den Übergang von schwerer manueller Arbeit (z. B. Spatenarbeit) hin zu hochgradig spezialisierten Maschinen (z. B. Vollernter) und Kühlsystemen, welche die Arbeitsbelastung senken, aber neue Anforderungen an das Personal stellen.

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Details

Title
Die Arbeitswelt im Wandel - Ein Beitrag zum historisch-genetischen Lernen in der Arbeitslehre
Subtitle
Hinsichtlich der Technisierung, Automatisierung und Rationalisierung in der Arbeitswelt
College
University of Potsdam  (Institut für Arbeitslehre/Technik)
Course
Arbeit und Beruf
Grade
1,3
Author
Master of Education (M.ed) Jens Schütz (Author)
Publication Year
2007
Pages
53
Catalog Number
V123597
ISBN (eBook)
9783640291878
ISBN (Book)
9783640291960
Language
German
Tags
historisch genetisches Lernen genetisches Lernen Arbeitswelt im Wandel Wagenschein Spargelanbau Unterrichtsmaterial
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Master of Education (M.ed) Jens Schütz (Author), 2007, Die Arbeitswelt im Wandel - Ein Beitrag zum historisch-genetischen Lernen in der Arbeitslehre, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/123597
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