Das Thema Social Media und dessen Auswirkung auf die Gesellschaft ist nicht neu. Jedoch entwickelt sich das Internet und deren Social Media Plattformen stetig weiter. Neue Plattformen erobern den Markt, Alte verschwinden. Social Media dienst zur Selbstdarstellung und bringt Bestätigung durch Likes und Klicks. Je mehr Likes und Klicks, desto mehr Bestätigung bekommt ein Nutzer und das hat auch Einfluss auf den sozialen Status in der Gesellschaft. Mittlerweile kann ein Nutzer auf Social Media Plattformen Geld verdienen - durch Werbung. Der Begriff Influencer taucht auf.
Weltweit nutzen 4,4 Milliarden Menschen Social Media Plattformen und im Durchschnitt verbringen sie 144 Minuten pro Tag dort. In Deutschland ist Facebook, Twitter, Xing, Linkes, Instagram, Pinterest, YouTube, WhatsApp und TikTok vertreten. Wenn Menschen so viel Zeit im Internet auf Social Media Plattformen verbringen in der es um Selbstdarstellung geht muss es eine Auswirkung auf die Gesellschaft haben. Ganze Generationen wachsen mit Social Media auf und ihre Stars sind Influencer.
Allerdings wird Social Media Plattformen auch für Politische Statements genutzt, für ganze Bewegungen gegen Rassismus, wie Black Life Matter, Skandale bekommen ein mehr Aufmerksamkeit und können durch Social Media schneller verbreitet werden. Menschen können sich einer Gruppe Zugehörig fühlen. All das löst etwas in jedem einzelnen
Individuum aus und hat Folgen für die Gesellschaft. In dieser Hausarbeit soll der Fokus auf die Auswirkung der Social Media Plattformen auf die Gesellschaft liegen. Dem nach wird auch die Corona Pandemie im Jahre 2019 eine Rolle spielen, da sie die Social Media Plattformen auf den Kopf gestellt haben. Zunächst beschäftige ich mich mit der Definition von Social Media und kläre die Frage, was Social Media überhaupt ist. Danach soll es um die
NutzerInnen gehen, welche Altersgruppe auf welchen Plattformen vertreten sind, dazu schaue ich mir verschiedene Statistiken an. Daraufhin erläutere ich die Veränderung von dem Internet und definiere das Web 2.0. Dann erkläre ich die Mediensozialisation und was das bedeutet für die Identitätsfindung. Anschließend geht es um die Folgen von der Nutzung der Social Media Plattformen. Zum Schluss schließe ich die Hausarbeit mit einem Fazit ab, indem ich nochmals die Vor und Nachteile abwäge von Social Media.
Inhaltsverzeichnis
1. Definition
2. Wer nutzt es?
3. Web 2.0
4. Mediensozialisation
5. Die Auswirkungen
6. Soziale Bewegungen
7. „Die Vorteile von Social Media und warum wir es alle nutzen“
8. Fazit
Zielsetzung und Themen der wissenschaftlichen Arbeit
Diese Arbeit untersucht die tiefgreifenden Auswirkungen von Social-Media-Plattformen auf das menschliche Individuum sowie die Gesellschaft als Ganzes. Ziel ist es, durch eine soziologische Betrachtung aufzuzeigen, wie die veränderte Internetnutzung (Web 2.0) Identitätsbildung, sozialen Status und gesellschaftliche Mobilisierungsprozesse beeinflusst.
- Entwicklung des Internets und Definition von Web 2.0
- Der Einfluss von Social Media auf die Identitätsfindung (Mediensozialisation)
- Psychologische und soziale Folgen der digitalen Dauerpräsenz
- Die Rolle von Social Media bei der Entstehung sozialer Bewegungen
- Diskurs über das Spannungsfeld zwischen Nutzen und Gefahren
Auszug aus dem Buch
5. Die Auswirkungen
Vorab möchte ich sagen, es gibt viel mehr Auswirkungen durch Social Media auf das Individuum und die Gesellschaft. Jedoch würde es eine weitere Hausarbeit benötigen auf alle Auswirkungen detailreich einzugehen. Ich möchte einen Überblick verschaffen, welche Auswirkungen Social Media auf jedes einzelne Individuum hat und eben auch auf die Gesellschaft. Durch Social Media kann die Nächstenliebe verstärkt werden, allerdings ist das auch nur so, da im Internet schneller vertrauen aufgebraut wird. Im Internet verlieren die User schneller die Hemmschwelle, da sie eine geografische Distanz zueinander haben und die Menschen auch die emotionale Reaktion nicht sehen können. Dadurch werden User mutiger im Internet. Des Weiteren bietet das World Wide Web Anonymität und somit sinkt ebenfalls die Hemmschwelle des Schreibens. Allerdings auch ohne den Menschen vielleicht jemals gesehen zu haben. Unsere natürlichen Warnsignale können nicht einschreiten. Täuschungen werden vereinfacht, was die Cyberkriminalität fördert.
Die Menschen die emotional oder impulsiver sind wie gewöhnlich reagieren oft vorschnell und das eben auch im Internet. Sie sind gefährdet unüberlegte Sachen zu tun im Internet, wie in einem betrunkenen Zustand. Allerdings ist nicht nur der schnelle Zugang und das schnelle Handeln auf Social Media Plattformen möglich und förderlich für schnelle Reaktionen, sie werden im Internet auch gespeichert. Alles was online getan wird hinterlässt digitale Spuren und digitale Abdrücke. Durch die Social Media Plattformen und die viele neuen Möglichkeiten im Internet durch die Digitalisierung, gibt es auch neue Formen der Kriminalität. Die Onlinekriminalität, Hacken, Onlinestalking, Darknet, Cyper Mobbing, Missbrauch durch Onlinekontakte sind alles neue Illegalität, die durch das Internet und die Social Media Plattformen möglich sind.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Definition: Dieses Kapitel klärt das Begriffsverständnis von Social Media und zeichnet die historische Entwicklung von frühen Kommunikationsdiensten bis zu modernen Plattformen nach.
2. Wer nutzt es?: Hier werden statistische Daten zur Social-Media-Nutzung in Deutschland analysiert, unterteilt nach Altersgruppen und bevorzugten Plattformen der jeweiligen Nutzer.
3. Web 2.0: Dieses Kapitel erläutert den Wandel des Internets hin zum Web 2.0, bei dem die Vernetzung und die Partizipation der Nutzer im Fokus stehen, was neue Herausforderungen für die Selbstdarstellung mit sich bringt.
4. Mediensozialisation: Es wird untersucht, wie Medien die Persönlichkeitsentwicklung beeinflussen und welche Rolle Influencer sowie Peer-Groups bei der Identitätsbildung von Kindern und Jugendlichen spielen.
5. Die Auswirkungen: Dieses Kapitel bietet einen Überblick über die ambivalenten Folgen der Social-Media-Nutzung, von der Verstärkung zwischenmenschlicher Kontakte bis hin zu Cyberkriminalität und Suchtpotenzialen.
6. Soziale Bewegungen: Diese Sektion analysiert, wie Social Media zur Mobilisierung von Menschen und zur Koordination gesellschaftlicher Protestbewegungen genutzt wird.
7. „Die Vorteile von Social Media und warum wir es alle nutzen“: Hier werden die praktischen Vorteile des digitalen Austauschs im Alltag und die Möglichkeiten der schnellen Informationsbeschaffung hervorgehoben.
8. Fazit: Das Fazit fasst die Ambivalenz von Social Media zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit der Förderung von Medienkompetenz bei Kindern und Jugendlichen.
Wichtige Schlüsselwörter
Social Media, Web 2.0, Mediensozialisation, Influencer, Identitätsfindung, Selbstdarstellung, Cyberkriminalität, Soziale Bewegungen, Digitalisierung, Onlinekriminalität, Medienkompetenz, Kommunikation, Vernetzung, Gesellschaft, Internetnutzung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit den soziologischen Auswirkungen der Social-Media-Nutzung auf das Individuum und die Gesellschaft im 21. Jahrhundert.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Die zentralen Themen sind die mediale Identitätsbildung, die veränderte Kommunikation durch das Web 2.0, die Rolle der Mediensozialisation sowie die Ambivalenz zwischen positiven Vernetzungsmöglichkeiten und digitalen Gefahren.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, einen Überblick über die gesellschaftlichen Folgen von Social Media zu geben und aufzuzeigen, wie wichtig Medienkompetenz in diesem Kontext geworden ist.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit soziologischer Fachliteratur sowie der Auswertung aktueller Statistiken zur Internetnutzung in Deutschland.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Social Media, die Analyse der Nutzerstrukturen, die Erklärung des Web 2.0, Prozesse der Mediensozialisation, konkrete Auswirkungen auf Sozialverhalten und Kriminalität sowie die Bedeutung für soziale Bewegungen.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Social Media, Mediensozialisation, Web 2.0, Influencer und Medienkompetenz.
Wie beeinflussen Influencer die Identitätsbildung von Jugendlichen?
Influencer fungieren laut Arbeit als neue Vorbilder, die in einer geschaffenen „Scheinwelt“ agieren; durch die geteilten Alltagsinhalte bauen sie eine Bindung zu jungen Followern auf, die deren Selbstverständnis und Identitätsentwicklung maßgeblich beeinflussen kann.
Welche Rolle spielt die Corona-Pandemie für die Nutzung sozialer Medien?
Die Arbeit erwähnt, dass die Pandemie im Jahr 2019 die Bedeutung der Plattformen massiv gesteigert hat, da sie die Art der sozialen Interaktion und Kommunikation grundlegend auf den Kopf gestellt hat.
Warum betont die Autorin die Bedeutung des „Digitalen Abdrucks“?
Der digitale Abdruck wird als problematisch hervorgehoben, da im Internet alles gespeichert wird, was wiederum neue Formen der Kriminalität und neue soziale Belastungsfaktoren ermöglicht.
- Arbeit zitieren
- Laura Reitz (Autor:in), 2021, Die Auswirkung von Social Media auf die Gesellschaft. Eine soziologische Betrachtung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1236359