Die Arbeit mit Kindern, aber auch der Alltag zeigt bei genauerer Betrachtung, dass einige Kinder deutlich schneller und öfter erkranken als andere. Aus diesem Grund wird sich die folgende Hausarbeit mit Gesundheit und deren Förderung befassen. Bereits bei der Definition, was Gesundheit genau ist, gibt es verschiedene Auffassungen. Das weitaus Wichtigere ist jedoch, wie dieser Zustand dann erhalten werden kann. Dazu tragen die Eltern den größten Teil der Verantwortung. Daraus entsteht dann allerdings die Frage: "Wie können SozialpädagogInnen und SozialarbeiterInnen die Gesundheit von Kindern noch zusätzlich fördern?"
Ziel dieser Arbeit ist es also genau diese Frage aufzuklären und ein Bild darüber zu vermitteln, wie viele Faktoren in die Gesundheit mit einfließen, die nicht zufällig auftreten, sondern von außen in hohem Maß beeinflussbar sind.
Dazu wird zuerst eine Definition verdeutlichen was Gesundheit oder Krankheit überhaupt ist. Danach wird es darum gehen, auf welche Weise die Gesundheit erhalten werden kann und wodurch sie überhaupt beeinflusst wird. Hier werden einzelne Faktoren aufgelistet, um einen Eindruck zu bekommen, was sich alles auf die Gesundheit auswirken kann. Anschließend wird der Bezug zur Kindheit gezogen. Dazu wird herausgearbeitet auf welche Bedingungen in der Kindheit geachtet werden sollte und wie speziell in dieser Lebensphase unterstützt werden kann. Folgend wird ebenfalls ein Bezug zur Sozialen Arbeit gezogen, in dem dargelegt wird, was genau Professionelle zur Gesundheitsförderung im Kindesalter ergänzend tun können. Zum Abschluss wird mit Hilfe eines Fazits die Ausgangsfrage beantwortet.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Begriffserklärung
2.1 Gesundheit
2.2 Krankheit
2.3 Gesundheitsförderung
3 Erhaltung der Gesundheit
3.1 Methoden
3.2 Faktoren, die die Gesundheit beeinflussen
4 Bezug zur Kindheit
4.1 Sauberkeit
4.2 Ernährung
4.3 Bewegung und Entspannung
4.4 Ressourcenförderung
5 Bezug zur Sozialen Arbeit
5.1 Förderung durch SozialarbeiterInnen/ SozialpädagogInnen
5.2 Gestaltung der Umgebung
6 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht, wie die Gesundheit von Kindern durch präventive und gesundheitsfördernde Maßnahmen beeinflusst und gestärkt werden kann, wobei ein besonderer Fokus auf der Vorbildfunktion der Erwachsenen und der Gestaltung des Lebensumfeldes liegt.
- Definition zentraler Begriffe wie Gesundheit, Krankheit und Gesundheitsförderung
- Analyse gesundheitsbeeinflussender Faktoren und deren Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung
- Bedeutung von Ernährung, Bewegung, Sauberkeit und Stressbewältigung für Kinder
- Rolle von Sozialarbeitern und Pädagogen bei der Gesundheitsförderung
- Gestaltung von räumlichen Umgebungen als gesundheitsfördernder Faktor
Auszug aus dem Buch
4.2 Ernährung
Ernährung ist auch ein bedeutender Aspekt. Denn es besteht ein Risikofaktor in der Kindheit an Übergewicht zu leiden (Vgl. Baur et al. 2014:434).
Auch das Robert Koch-Institut stellte fest, dass der Prozentsatz von übergewichtigen Kindern zwischen 3 und 17 Jahren bis zu dem Zeitraum 2003 bis 2006 auf 15% anstieg. Bei der zweiten Messung im Zeitraum 2014 bis 2017 ist diese Zahl nicht mehr stark gewachsen, aber mit 15,4 % auch nicht gesunken (Robert Koch-Institut 2018:17ff).
Die Folgen einer falschen Ernährung werden meistens erst im Erwachsenenalter spürbar, weshalb die Erziehung zu einem richtigen Essverhalten von Anfang ein wesentlicher Bestandteil sein sollte (Vgl. Baur et al. 2014:434).
Solche Folgen stellen zum Beispiel anschließende Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes oder Bluthochdruck dar. Außerdem haben diese Kinder und Erwachsenen eine deutlich geringere Lebensqualität und es kann zu Mobbing kommen (Robert Koch-Institut 2018:16).
Das kann sich durch fehlendes Zugehörigkeitsgefühl, wie in 3.2 beschrieben, dann wiederum auf die Gesundheit, insbesondere unter dem psychischen Aspekt auswirken.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert die Beobachtung, dass Kinder sehr unterschiedlich gesundheitlich belastet sind, und leitet daraus das Ziel der Arbeit ab, Möglichkeiten zur gesundheitlichen Stärkung durch Akteure in der Sozialen Arbeit zu beleuchten.
2 Begriffserklärung: Dieses Kapitel definiert die grundlegenden Konzepte Gesundheit und Krankheit sowie den speziellen Ansatz der Gesundheitsförderung als Prozess der Stärkung von Ressourcen.
3 Erhaltung der Gesundheit: Hier werden präventive und fördernde Methoden zur Gesundheitserhaltung vorgestellt sowie Faktoren analysiert, die maßgeblichen Einfluss auf die individuelle gesundheitliche Entwicklung haben.
4 Bezug zur Kindheit: Das Kapitel überträgt die theoretischen Erkenntnisse auf das Kindesalter und beleuchtet konkret die Bereiche Körperpflege, Ernährung, Bewegung, Entspannung und Ressourcenförderung.
5 Bezug zur Sozialen Arbeit: Hier werden praktische Handlungsmöglichkeiten für Sozialarbeiter und Pädagogen diskutiert, insbesondere durch die Rolle als Vorbild, gezielte Wissensvermittlung und die Gestaltung einer förderlichen Umgebung.
6 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass eine erfolgreiche Gesundheitsförderung bei Kindern nur durch ein koordiniertes Zusammenspiel von Eltern und professionellen Akteuren möglich ist, welche das Kind bei der Entwicklung von gesundheitsförderlichen Gewohnheiten unterstützen.
Schlüsselwörter
Gesundheitsförderung, Kindesalter, Soziale Arbeit, Prävention, Ernährung, Bewegung, Resilienz, Ressourcen, Vorbildfunktion, Lebenswelt, Körperwahrnehmung, Psychische Gesundheit, Sozialpädagogik, Wohlbefinden, Lebensstil.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Gesundheitsförderung im Kindesalter und untersucht, wie Gesundheit erhalten und gestärkt werden kann.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Zu den zentralen Themen gehören die Definition von Gesundheit, der Einfluss von Ernährung, Bewegung und Hygiene sowie die Bedeutung des sozialen Umfelds und der Erziehung durch Fachkräfte.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das Ziel ist es, Methoden und Möglichkeiten für Sozialarbeiter und Pädagogen zu identifizieren, mit denen sie die Gesundheit von Kindern ergänzend zu den Eltern aktiv fördern können.
Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und der Zusammenführung wissenschaftlicher Konzepte zur Gesundheitsförderung und -soziologie.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsklärung, die allgemeine Erhaltung der Gesundheit, den spezifischen Bezug zur kindlichen Entwicklungsphase sowie die konkrete Anwendung in der Sozialen Arbeit und Raumgestaltung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Gesundheitsförderung, Soziale Arbeit, lebenslange Lernprozesse, Vorbildfunktion, Ressourcenstärkung und ganzheitliche Entwicklung.
Warum spielt die Rolle der Eltern laut der Arbeit eine so große Rolle für die Gesundheit?
Eltern nehmen die Hauptverantwortung wahr und vermitteln durch ihr eigenes Verhalten (Ernährung, Hygiene, Lebensstil), welches das Kind durch Nachahmung direkt übernimmt, die grundlegenden gesundheitlichen Standards.
Wie trägt die räumliche Umgebung konkret zur Gesundheit bei?
Eine ansprechende Umgebung mit geeigneten Materialien und Bereichen zum Schlafen, Essen und Spielen fördert das Wohlbefinden, hilft bei der Stressreduktion und ermöglicht eine gesunde motorische und soziale Entwicklung.
Welchen Stellenwert haben Rituale für die Kindergesundheit?
Rituale bieten Kindern Sicherheit und Struktur, was essenziell ist, um gesundheitsförderliches Verhalten (wie Zähneputzen oder Entspannungsphasen) langfristig in den Alltag zu integrieren.
- Quote paper
- Anonym (Author), 2020, Gesundheitsförderung im Kindesalter, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1236394