Beschreibende Arbeit zu dem Thema "Reverse Mortgage". Definition, Einordnung in die Rentensystematik in Deutschland, Auszahlformen,Determinanten der Auszahlungshöhe,Kosten, Rechte- und Pflichten, Risiken, Darstellung der potentiellen Kreditnehmer, kurze Darstellung der aktuellen Situation in Deutschland.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Problemstellung
- Motivation und Zielsetzung
- Vorgehensweise
- Struktur der Altersvorsorge in Deutschland
- Definition Altersvorsorge
- Heutige Rentensystematik der Bundesrepublik Deutschland
- Immobilien als Altersvorsorge in Deutschland
- Definition des Immobilienbegriffs
- Heutige Nutzung von selbstgenutztem Immobilienvermögen als Altersvorsorge
- Risiken von selbstgenutztem Immobilienvermögen
- Reverse Mortgage
- Definition und Begriffsbestimmung
- Zugangsvoraussetzungen
- Rechte und Pflichten
- Auszahlformen
- Einmalauszahlung
- Rentenzahlung
- Kreditlinie
- Kombination
- Determinanten der Auszahlungshöhe
- Alter des Kreditnehmers
- Wert der Immobilie
- Der Kreditzins
- Beispielrechnung
- Die Kosten
- Veranlassungsgebühr („Origination Fee“)
- Servicekosten („Servicing Fee“)
- Abschlusskosten („Closing Fee“)
- Versicherungskosten („Mortgage Insurance Premiums (MIP)“)
- Total Annual Loan Cost („TALC“)
- Die Risiken
- Die Risiken aus Anbietersicht
- Das Langlebigkeitsrisiko
- Das Zinsrisiko
- Das Risiko der Immobilienpreisentwicklung
- Das moralische Risiko
- Das Prepaymentrisiko
- Die Risiken aus Nachfragersicht
- Das Insolvenzrisiko
- Das Zinsänderungsrisiko
- Das Inflationsrisiko
- Klassifizierung der Reverse Mortgage-Nehmer
- Aktuelle Situation in Deutschland und deren Entwicklung
- Die Funktionsweise von Reverse Mortgages
- Risiken für Kreditnehmer und Anbieter
- Reverse Mortgages im Vergleich zu traditionellen Altersvorsorgemodellen
- Rechtliche Rahmenbedingungen und Zugangsvoraussetzungen
- Aktuelle Situation und zukünftige Entwicklungen von Reverse Mortgages in Deutschland
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Diplomarbeit untersucht Reverse Mortgages als neue Form der Altersvorsorge. Ziel ist es, die Funktionsweise, die Risiken und das Potential dieser Finanzierungsform in Deutschland zu analysieren. Dabei wird der aktuelle Stand der Altersvorsorge in Deutschland beleuchtet und die Reverse Mortgage im Kontext der bestehenden Systeme betrachtet.
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung beschreibt die Problemstellung, die Motivation und die Vorgehensweise der Arbeit. Kapitel 2 erläutert die Struktur der Altersvorsorge in Deutschland. Kapitel 3 behandelt die Nutzung von Immobilien als Altersvorsorge und die damit verbundenen Risiken. Kapitel 4 widmet sich ausführlich den Reverse Mortgages: Definition, Zugangsvoraussetzungen, Rechte und Pflichten, Auszahlungsformen, Kosten und Risiken aus Anbieter- und Nachfragersicht werden detailliert dargestellt. Die Kapitel 4.8 und 4.9 beschreiben die Risiken aus Anbieter- und Nachfragersicht und eine Klassifizierung der Reverse Mortgage-Nehmer. Kapitel 4.10 betrachtet die aktuelle Situation in Deutschland und deren Entwicklung.
Schlüsselwörter
Reverse Mortgage, Altersvorsorge, Immobilien, Risiko, Deutschland, Rentensystem, Finanzwesen, Altersvorsorgemodelle, Immobilienfinanzierung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist eine Reverse Mortgage?
Eine Reverse Mortgage (Umkehrhypothek) ist eine Finanzierungsform zur Altersvorsorge, bei der eine Immobilie beliehen wird, um eine Zusatzrente zu generieren, ohne das Haus verkaufen zu müssen.
Welche Auszahlungsformen gibt es bei der Umkehrhypothek?
Mögliche Auszahlungsformen sind die Einmalauszahlung, eine lebenslange Rentenzahlung, eine Kreditlinie oder eine Kombination aus diesen Modellen.
Welche Faktoren bestimmen die Höhe der Auszahlung?
Die Auszahlungshöhe hängt primär vom Alter des Kreditnehmers, dem aktuellen Wert der Immobilie und dem vereinbarten Kreditzins ab.
Welche Risiken bestehen für den Kreditnehmer?
Zu den Risiken aus Nachfragersicht zählen insbesondere das Insolvenzrisiko des Anbieters, das Zinsänderungsrisiko sowie das Inflationsrisiko.
Welche Kosten fallen bei einer Reverse Mortgage an?
Es entstehen verschiedene Kosten wie Veranlassungsgebühren (Origination Fee), Servicekosten, Abschlusskosten und Versicherungskosten (MIP).
Wie ist die aktuelle Situation der Reverse Mortgage in Deutschland?
Die Arbeit analysiert die aktuelle Marktsituation und Einordnung in die deutsche Rentensystematik sowie die zukünftigen Entwicklungspotenziale.
- Arbeit zitieren
- Thorsten Kuhlmann (Autor:in), 2009, Reverse Mortgage - Die neue Zusatzrente, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/123647