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Reverse Mortgage - Die neue Zusatzrente

Title: Reverse Mortgage - Die neue Zusatzrente

Diploma Thesis , 2009 , 77 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Thorsten Kuhlmann (Author)

Economics - Finance
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Summary Excerpt Details

Beschreibende Arbeit zu dem Thema "Reverse Mortgage". Definition, Einordnung in die Rentensystematik in Deutschland, Auszahlformen,Determinanten der Auszahlungshöhe,Kosten, Rechte- und Pflichten, Risiken, Darstellung der potentiellen Kreditnehmer, kurze Darstellung der aktuellen Situation in Deutschland.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Motivation und Zielsetzung

1.3 Vorgehensweise

2 Struktur der Altersvorsorge in Deutschland

2.1 Definition Altersvorsorge

2.2 Heutige Rentensystematik der Bundesrepublik Deutschland

3 Immobilien als Altersvorsorge in Deutschland

3.1 Definition des Immobilienbegriffs

3.2 Heutige Nutzung von selbstgenutztem Immobilienvermögen als Altersvorsorge

3.3 Risiken von selbstgenutztem Immobilienvermögen

4 Reverse Mortgage

4.1 Definition und Begriffsbestimmung

4.2 Zugangsvoraussetzungen

4.3 Rechte und Pflichten

4.4 Auszahlformen

4.4.1 Einmalauszahlung

4.4.2 Rentenzahlung

4.4.3 Kreditlinie

4.4.4 Kombination

4.5 Determinanten der Auszahlungshöhe

4.5.1 Alter des Kreditnehmers

4.5.2 Wert der Immobilie

4.5.3 Der Kreditzins

4.6 Beispielrechnung

4.7 Die Kosten

4.7.1 Veranlassungsgebühr („Origination Fee“)

4.7.2 Versicherungskosten („Mortgage Insurance Premiums (MIP)“)

4.7.3 Servicekosten („Servicing Fee“)

4.7.4 Abschlusskosten („Closing Fee“)

4.7.5 Total Annual Loan Cost („TALC”)

4.8 Die Risiken

4.8.1 Die Risiken aus Anbietersicht

4.8.1.1 Das Langlebigkeitsrisiko

4.8.1.2 Das Zinsrisiko

4.8.1.3 Das Risiko der Immobilienpreisentwicklung

4.8.1.4 Das moralische Risiko

4.8.1.5 Das Prepaymentrisiko

4.8.2 Die Risiken aus Nachfragersicht

4.8.2.1 Das Insolvenzrisiko

4.8.2.2 Das Zinsänderungsrisiko

4.8.2.3 Das Inflationsrisiko

4.9 Klassifizierung der Reverse Mortgage-Nehmer

4.10 Aktuelle Situation in Deutschland und deren Entwicklung

5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit dem Finanzinstrument "Reverse Mortgage" als Möglichkeit der Altersvorsorge in Deutschland. Angesichts sinkender gesetzlicher Renten und der Notwendigkeit, gebundenes Kapital in Immobilien für das Rentenalter nutzbar zu machen, untersucht die Arbeit die Funktionsweise, die Risiken sowie die Übertragbarkeit US-amerikanischer Modelle auf den deutschen Markt.

  • Struktur und Wandel der deutschen Altersvorsorge
  • Nutzung von Immobilienvermögen als Altersvorsorge
  • Funktionsweise und Auszahlungsformen der Reverse Mortgage
  • Chancen und Risiken für Anbieter und Nachfrager
  • Aktuelle Marktsituation und Entwicklungspotenziale in Deutschland

Auszug aus dem Buch

4.1 Definition und Begriffsbestimmung

Die selbstgenutzte Immobilie führt im Rentenalter nie zu Liquiditätszuflüssen. Ihr Vorteil besteht – wie bereits erwähnt – vielmehr in der Verkürzung der Ausgaben (Mietzahlungen). Somit wird das im Rentenalter benötigte Einkommen zu einem Teil durch die ausbleibenden Mietzahlungen (bereinigt um die lfd. Nebenkosten) substituiert. Das zu Grunde gelegte Rechenbeispiel zu Abbildung 6 macht deutlich, das ein hohes Kapital in der Immobilie gebunden ist. Von diesem gebundenen Kapital wird jedoch nur ein geringer Teil durch das Einkommenssubstitut genutzt.62

Es gibt ein Produkt, welches das in der Immobilie gebundene Kapital wieder freisetzen kann und dem Wohneigentümer gleichzeitig ein lebenslanges Wohnrecht gewährt. In den angelsächsischen Ländern ist es unter den Namen Reverse Mortgage oder auch Lifetime Mortgage aufzufinden. Dabei kehrt eine Lifetime Mortgage den Prozess eines klassischen Darlehens um. Bei einem klassischen Darlehen werden die laufenden Einkommen des Kreditnehmers zur Tilgung und Zinszahlung verwendet. Dies geschieht bis zur vollständigen Tilgung des Kredites. Es findet eine Transformation vom laufenden Einkommen zum Eigenkapital statt. Mit jeder Zahlung sinkt der Fremdkapitalanteil und steigt der Eigenkapitalanteil an der Immobilie um den Betrag der Tilgung. Bei einer Lifetime Mortgage wandelt der Kreditnehmer, welcher gleichzeitig auch der Wohneigentümer ist, das in der Immobilie gebundene Kapital wieder in Einkommen um. Mit jeder Zahlung aus einer Lifetime Mortgage erhöht sich der Fremdkapitalanteil, wohingegen der Eigenkapitalanteil an der Immobilie sinkt. In der Literatur wird dieser Vorgang als Entsparen bzw. präziser als Immobilienverzehr bezeichnet. Da sich die Zahlungsströme eines klassischen Darlehens umgekehrt zu denen einer Lifetime Mortgage verhalten, wird diese auch als Reverse Mortgage bezeichnet.63 Die unterschiedlichen Verläufe der cash-flows stellt die Abbildung 8 dar.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problemstellung ein, erläutert die Motivation und Zielsetzung der Untersuchung sowie die methodische Vorgehensweise.

2 Struktur der Altersvorsorge in Deutschland: Hier wird der Begriff Altersvorsorge definiert und die Rentensystematik der Bundesrepublik Deutschland sowie deren aktueller Wandel dargestellt.

3 Immobilien als Altersvorsorge in Deutschland: Dieses Kapitel behandelt die Bedeutung von Immobilien für die Altersvorsorge, definiert den Immobilienbegriff und analysiert die Risiken von selbstgenutztem Wohneigentum.

4 Reverse Mortgage: Der Hauptteil der Arbeit definiert das Instrument Reverse Mortgage, erläutert dessen Auszahlungsformen, Kosten sowie die vielfältigen Risiken aus Sicht von Anbietern und Nachfragern.

5 Fazit und Ausblick: Das Kapitel fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die Etablierungsmöglichkeiten von Reverse Mortgage als Altersvorsorge in Deutschland.

Schlüsselwörter

Reverse Mortgage, Altersvorsorge, Immobilienrente, Immobilienverzehr, Immobilienfinanzierung, Eigenheim, Kapitalfreisetzung, Zusatzrente, Langlebigkeitsrisiko, Crossover-Risk, Rentensystematik, Deutschland, Lebensstandard, Immobilienmarkt, Altersarmut.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Finanzinstrument "Reverse Mortgage" (umgekehrte Hypothek) als eine Möglichkeit für Immobilienbesitzer, das in ihrem Eigenheim gebundene Kapital im Alter zur Aufbesserung der Rente freizusetzen, ohne das Eigentum aufgeben zu müssen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Struktur der deutschen Altersvorsorge, die Nutzung von selbstgenutzten Immobilien als Altersvorsorge, die Funktionsweise von Reverse Mortgage, das Risikoprofil dieses Instruments sowie die aktuelle Marktsituation in Deutschland.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, den Begriff "Reverse Mortgage" systematisch zu erläutern, ihn in die deutsche Altersvorsorgesystematik einzuordnen und insbesondere die Chancen sowie die damit verbundenen Risiken für Senioren und Kreditinstitute aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse, einer systematischen Darstellung der Altersvorsorgestrukturen und der Funktionsweise von Reverse Mortgage sowie der Verwendung von Modellbeispielen zur Veranschaulichung der Zahlungsströme und Risiken.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden Begriffsdefinitionen, Zugangsvoraussetzungen, Auszahlungsformen (Einmalzahlung, Rente, Kreditlinie), die Kostenstruktur sowie eine detaillierte Risikoanalyse aus Anbietersicht (Langlebigkeit, Immobilienpreise) und Nachfragersicht (Insolvenz, Zinsänderung, Inflation) ausführlich analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Reverse Mortgage, Immobilienverzehr, Altersvorsorge, Kapitalfreisetzung, Immobilienrente, Crossover-Risk und das Spannungsfeld zwischen Hausbesitz und Liquiditätsbedarf im Alter.

Welche Rolle spielen die USA in dieser Untersuchung?

Da in den USA der weltweit größte Markt für Reverse Mortgages besteht, dienen die dortigen Produkte und das staatliche "HECM-Programm" als primäre Vergleichsreferenz und Modellvorlage für die Analyse der deutschen Situation.

Welche spezifische Rolle spielt das "Vererbungsmotiv" in Deutschland?

Die Arbeit identifiziert das starke deutsche Vererbungsmotiv als ein wesentliches Akzeptanzhemmnis, da die Mentalität, eine unbelastete Immobilie an die nachfolgende Generation weiterzugeben, im Widerspruch zum Immobilienverzehr durch Reverse Mortgage steht.

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Details

Title
Reverse Mortgage - Die neue Zusatzrente
College
Mangement School Bochum
Course
Diplomarbeit zur Erlangung des Grades "Betriebswirt (VWA)"
Grade
1,3
Author
Thorsten Kuhlmann (Author)
Publication Year
2009
Pages
77
Catalog Number
V123647
ISBN (eBook)
9783640368204
Language
German
Tags
Reverse Mortgage Immobilienrente inverse Hypothek eat your brick Rückwärtshypothek Rente aus dem Eigenheim umgekehrte Hypothek Verrentung der Immobilie asset rich cash poor Zusatzrente aus dem Eigenheim Immobilienverzehr
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Thorsten Kuhlmann (Author), 2009, Reverse Mortgage - Die neue Zusatzrente, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/123647
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