Überblick über die historische Entwicklung und die Klassierung von Programmiersprachen in Generationen
Inhaltsverzeichnis
1. ALLGEMEINE INFORMATIONEN
1.1. Definition der Programmiersprache
1.2. Einführung
1.3. Schematischer Ablauf eines Programmiervorgangs
2. HISTORISCHE ENTWICKLUNG DER PROGRAMMIERSPRACHEN
2.1. Einführung
2.2. Die erste Generation: Maschinensprachen
2.3. Die zweite Generation: maschinenorientierte Sprachen
2.4. Die dritte Generation: höhere Programmiersprachen
2.4.1. Einführung
2.4.2. ADA
2.4.3. ALGOL
2.4.4. BASIC
2.4.5. C
2.4.6. COBOL
2.4.7. FORTRAN
2.4.8. PASCAL
2.5. Die vierte Generation: nicht-prozedurale Sprachen
3. KLASSIERUNG DER PROGRAMMIERSPRACHEN
3.1. Einführung
3.2. Die Unterscheidung in objektorientierte und wissensbasierte Sprachen
3.3. Die Unterscheidung in imperative, funktionale und prädikative Sprachen
Zielsetzung und Themen
Die Arbeit verfolgt das Ziel, einen strukturierten Überblick über die historische Entwicklung von Programmiersprachen zu geben und diese anhand ihrer qualitativen Merkmale und Anwendungsgebiete zu klassifizieren.
- Entwicklung von Programmiersprachen in Generationen (1. bis 4. Generation).
- Gegenüberstellung von Maschinensprache, Assembler und höheren Programmiersprachen.
- Detaillierte Vorstellung bekannter Programmiersprachen wie ADA, BASIC, C, COBOL, FORTRAN und PASCAL.
- Systematik der Klassifizierung nach objektorientierten, wissensbasierten, imperativen und funktionalen Ansätzen.
Auszug aus dem Buch
2.4. Die dritte Generation: höhere Programmiersprachen
Man bezeichnet die höheren Programmiersprachen auch als problemorientierte Sprachen.
Höhere Programmiersprachen bieten ein hervorragendes Ausdrucksmittel für den Programmierer. Befehle sind meistens englische Wörter oder Ableitungen davon, so dass die Anweisungen an die Maschine auch für Menschen relativ einfach nachvollziehbar sind.
Beispiele: PERFORM UNTIL auswahl = "0" (COBOL), PRINT "Hello" (BASIC)
Die dritte Generation der Programmiersprachen ist erstmals systemunabhängig, obwohl es einzelne Dialekte gibt, die versuchen, die Kapazität eines Rechnermodells besser auszunutzen.
Beispiel: Die Sprache BASIC (vgl. Kap. 2.4.4.) gibt es in verschiedenen Formen: Amiga-BASIC, GW-BASIC, Visual BASIC etc.
Die erste höhere Programmiersprache war der von Konrad Zuse 1944 entwickelte "Plankalkül", der allerdings erst 1972 veröffentlicht wurde. Die älteste höhere Programmiersprache, die breite Anwendung fand war FORTRAN (FORmula TRANslator) aus dem Jahr 1954.
Zusammenfassung der Kapitel
1. ALLGEMEINE INFORMATIONEN: Definiert den Begriff der Programmiersprache als Schnittstelle zwischen Mensch und Computer und erläutert den schematischen Ablauf der Programmübersetzung.
2. HISTORISCHE ENTWICKLUNG DER PROGRAMMIERSPRACHEN: Beschreibt die Evolution der Programmierung von binären Maschinensprachen über Assembler bis hin zu höheren Programmiersprachen und der deklarativen vierten Generation.
3. KLASSIERUNG DER PROGRAMMIERSPRACHEN: Analysiert verschiedene Einteilungsmöglichkeiten, wie die objektorientierte und wissensbasierte Programmierung sowie imperative und funktionale Ansätze.
Schlüsselwörter
Programmiersprache, Maschinensprache, Assembler, Compiler, Interpreter, Algorithmus, Generationen, objektorientiert, wissensbasiert, imperativ, funktional, prädikativ, ADA, BASIC, COBOL, FORTRAN, PASCAL
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der historischen Evolution von Programmiersprachen und der systematischen Einordnung dieser Sprachen in verschiedene Klassen und Generationen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder sind die technische Funktionsweise von Programmiersprachen, ihre historische Entwicklung von der Maschinenebene bis zu hochsprachlichen Konzepten sowie verschiedene Programmierparadigmen.
Was ist das primäre Ziel dieser Arbeit?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie sich Programmiersprachen qualitativ entwickelt haben und welche Merkmale zur Klassifizierung der unterschiedlichen Sprachgenerationen herangezogen werden können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse und strukturierte Einteilung der Programmiersprachen, um historische Zusammenhänge und qualitative Unterschiede zwischen den verschiedenen Generationen darzustellen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden die verschiedenen Generationen (von Maschinensprache bis zu nicht-prozeduralen Sprachen) im Detail erläutert und eine Klassifizierung nach objektorientierten, wissensbasierten sowie imperativen und funktionalen Prinzipien vorgenommen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Programmiersprachen, Compiler, Interpreter, höhere Programmiersprachen, objektorientierte Programmierung, Maschinensprache und Wissensverarbeitung.
Was unterscheidet die dritte von der vierten Generation?
Die dritte Generation ist durch problemorientierte, prozedurale Sprachen gekennzeichnet, während die vierte Generation nicht-prozedurale (deskriptive) Ansätze verfolgt, bei denen man angibt, "was" zu tun ist, statt "wie".
Warum wird heute noch Assembler verwendet?
Trotz der Unübersichtlichkeit und Systemabhängigkeit wird Assembler in Bereichen eingesetzt, in denen eine extrem hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit bei gleichzeitig geringem Speicherbedarf entscheidend ist.
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- WP Markus Pfeiler (Author), 1999, Historische Entwicklung und Klassierung von Programmiersprachen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/123664