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Welche Bedeutung hat Partizipation für eine gelingende Offene Kinder- und Jugendarbeit?

Titel: Welche Bedeutung hat Partizipation für eine gelingende Offene Kinder- und Jugendarbeit?

Bachelorarbeit , 2020 , 65 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Larissa Cau (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit als Partizipationsfeld sind ein aktuell häufig angesprochenes Thema, wodurch die Bedeutung von Partizipation sowohl für die Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA), aber auch für Kinder und Jugendliche selbst, verdeutlicht wird. Partizipation bedeutet so viel wie Teilhabe oder auch Beteiligung.

Es stellt sich allerdings die Frage, inwieweit die Akzeptanz von Einrichtungen der OKJA durch Kinder und Jugendliche von der Partizipation derer abhängt. Jugendarbeit hat sich zum Ziel gesetzt, junge Menschen zur Selbstbestimmung und gesellschaftliche Mitverantwortung zu erziehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Offene Kinder und Jugendarbeit

2.1. Selbstverständnis

2.2. Zielgruppe

2.3. Ziele

2.4. Formen

3. Partizipation

3.1. Was ist Partizipation?

3.2. Partizipationsebenen für Kinder und Jugendliche

3.3. Geschichte der Partizipation

3.4. Gesetzliche Voraussetzungen für Partizipation

3.4.1. Internationale Ebene

3.4.2. Europäische Ebene

3.4.3. Nationale Ebene

3.4.4. Landesebene

3.5. Gründe für Partizipation aus der Sicht von Jugendlichen

4. Jugend

4.1. Jugendforschung und die Geschichte der Jugend

4.2. Jugend heute

4.3. Die Jugendphase

5. Partizipation in der Offenen Kinder und Jugendarbeit

5.1. Begründungen für partizipative Offene Kinder -und Jugendarbeit

5.1.1. Demokratietheoretische Begründung

5.1.2. Dienstleistungstheoretische Begründung

5.1.3. Pädagogische Begründung

5.2. Stufen der Partizipation innerhalb der Offenen Kinder- und Jugendarbeit

5.3. Neun Phasen der Partizipation nach Sturzenhecker

5.4. Formen der Partizipation in der Offenen Jugendarbeit

5.4.1. Alltägliche und punktuelle Partizipationsformen

5.4.2. Repräsentative Partizipationsformen

5.4.3. Offene Versammlungsformen

5.4.4. Projektorientierte Partizipationsformen

5.4.5. Medienorientierte Beteiligungsformen

5.4.6. Weitestgehende Bestimmungsmachtformen

6. Die Bedeutung von Partizipation in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die zentrale Bedeutung von Partizipation für eine gelingende Offene Kinder- und Jugendarbeit. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, welchen Einfluss die Beteiligung junger Menschen auf ihre persönliche Entwicklung und die Qualität der pädagogischen Arbeit in Einrichtungen wie Jugendzentren hat.

  • Historische Entwicklung und aktuelles Selbstverständnis der Offenen Kinder- und Jugendarbeit
  • Rechtliche Grundlagen und theoretische Begründungen für Partizipation
  • Die Lebensphase Jugend im Hinblick auf Partizipationsmöglichkeiten
  • Modelle und Phasen einer gelingenden Beteiligungspraxis
  • Analyse verschiedener Beteiligungsformen (von punktuell bis zur Bestimmungsmacht)

Auszug aus dem Buch

3.1. Was ist Partizipation?

Partizipation kann als eine bewusste Mitgestaltung und Mitwirkung an Entscheidungen definiert werden. Diese Entscheidungen betreffen oftmals das eigene Leben, aber häufig auch Entscheidungen, die der Gesellschaft zu Gute kommen. Partizipation betrifft alle Menschen in allen Lebenslagen, es ist also egal, wie alt eine Person ist oder in welcher sozialen Situation sie sich befindet (vgl. MOSER 2010, S. 71). „Partizipation ist ein Querschnittsthema durch alle Lebenslagen“ (ebd.). Geht man auf den Ursprung von Partizipation zurück, lässt sich festhalten, dass das Wort aus dem lateinischen kommt und von „‚particeps‘“ (BOLLMANN/ FUTSCHIK/ LANG/ SWIRZINA 2014, S. 201) abzuleiten ist, dies bedeutet „‚teilnehmend‘“ (ebd.). Oftmals werden Wörter wie Mitbestimmung oder Teilhabe, aber auch Beteiligung als Synonyme verwendet, dies ist auch in dieser Arbeit der Fall. Allgemein lässt sich festhalten, dass unter Partizipation zu verstehen ist, dass alle Bürger und Bürgerinnen ein Recht darauf haben, an Entscheidungen, die die Gemeinschaft betreffen, mitzuwirken. Sie dürfen an öffentlichen Diskussionen teilnehmen, aber auch an politischen oder staatlichen Entscheidungen teilhaben (vgl. MOSER 2010., S. 73).

Partizipation lässt sich in drei Phasen aufteilen. In der ersten Phase werden Informationen zur Verfügung gestellt, mit deren Hilfe die BürgerInnen sich einen Überblick über mögliche Partizipationsmöglichkeiten machen können. Diese sind so zu gestalten, dass sie von jeder Zielgruppe verstanden werden können. Sollten jüngere Kinder betroffen sein, können die Informationen auch beispielsweise durch Bilder dargestellt werden. In der zweiten Phase geht es um die Beteiligung, jeder Mensch kann sich, wie bereits erwähnt, beteiligen. Dies sollte jedoch auf Grundlage der persönlichen Ressourcen geschehen. Da jeder Mensch unterschiedliche Fähigkeiten hat, sollte darauf eingegangen werden (vgl. ebd., S. 73 f.). Nur wenn die Partizipation entsprechend der Möglichkeiten geschieht, ist „demokratische Beteiligung möglich“ (ebd., S. 74). Die dritte und letzte Phase ist die Rückmeldung an die Beteiligten. Diese sollen eine Rückmeldung zu ihrer Beteiligung bekommen, denn nur so können sie sich weiterentwickeln und auch die Partizipationsmöglichkeiten können weiterentwickelt werden (vgl. ebd., S. 74).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der Partizipation in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit ein und erläutert die Relevanz für Jugendliche als auch für die Einrichtungen selbst.

2. Offene Kinder und Jugendarbeit: Hier werden das Selbstverständnis, die Zielgruppe und die verschiedenen Formen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit historisch und inhaltlich dargestellt.

3. Partizipation: Dieses Kapitel definiert Partizipation, beleuchtet ihre verschiedenen Ebenen und historischen Bezüge sowie die gesetzlichen Voraussetzungen auf unterschiedlichen politischen Ebenen.

4. Jugend: Hier wird der Jugendbegriff wissenschaftlich eingeordnet sowie die Geschichte, die aktuelle Situation und die Entwicklungsphase der Jugend detailliert erörtert.

5. Partizipation in der Offenen Kinder und Jugendarbeit: Dieses Kapitel erläutert die verschiedenen Begründungen sowie ein Stufenmodell der Partizipation und die neun Phasen zur praktischen Umsetzung.

6. Die Bedeutung von Partizipation in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit: Hier wird der Nutzen der Partizipation für die Entwicklung der Jugendlichen und die Arbeit in den Einrichtungen abschließend zusammengeführt.

7. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse über die Bedeutung der Partizipation für das Gelingen der Jugendarbeit zusammen und betont deren Rolle bei der Subjektwerdung.

Schlüsselwörter

Partizipation, Offene Kinder- und Jugendarbeit, Mitbestimmung, Subjektwerdung, Demokratiebildung, Beteiligungsformen, Jugendzentren, Soziale Arbeit, Teilhabe, Jugendphase, Mitsprache, Empowerment, Selbstwirksamkeit, Bildung, Sozialisationsinstanz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Rolle der Partizipation innerhalb der Offenen Kinder- und Jugendarbeit und untersucht, wie Teilhabe das Gelingen dieser pädagogischen Arbeit unterstützt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den zentralen Themen gehören das Verständnis der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, das Konzept der Partizipation als Strukturmaxime, die Anforderungen der Lebensphase Jugend sowie die rechtliche und methodische Einbettung von Beteiligungsformen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist die Beantwortung der Frage, welche Bedeutung Partizipation für eine gelingende Offene Kinder- und Jugendarbeit hat und wie sie zur Stärkung der Jugendlichen als eigenständige Subjekte beiträgt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse einschlägiger Fachpublikationen, Konzepte der Jugendarbeit, gesetzlicher Grundlagen sowie bekannter Modelle der Partizipationsforschung (z.B. nach Sturzenhecker).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung von Jugendarbeit und Partizipation, die Analyse des Jugendbegriffs, die verschiedenen theoretischen Begründungsargumente für Beteiligung sowie eine detaillierte Darstellung methodischer Stufen und Phasen der Partizipationspraxis.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist insbesondere durch Begriffe wie Subjektwerdung, Mitbestimmung, Demokratiebildung, Offene Kinder- und Jugendarbeit und Partizipationsstufen charakterisiert.

Warum ist die Unterscheidung zwischen "Objekt" und "Subjekt" für die Jugendarbeit so wichtig?

Die Arbeit verdeutlicht, dass das Bild des Jugendlichen als "Objekt", das erzieherisch geformt werden muss, überholt ist. Ziel der Partizipation ist es, den Jugendlichen als "Subjekt" wahrzunehmen, der sein Leben eigenständig mitgestalten kann.

Warum reicht der "Anschein von Partizipation" (z.B. Alibi-Teilhabe) für eine gelingende Jugendarbeit nicht aus?

Der Anschein von Partizipation führt laut der Autorin dazu, dass Jugendliche sich nicht ernst genommen fühlen. Dies kann zum Verlust der Attraktivität der Einrichtung und letztlich zum Ausbleiben der Besucher führen, da echte demokratische Teilhabererfahrungen fehlen.

Ende der Leseprobe aus 65 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Welche Bedeutung hat Partizipation für eine gelingende Offene Kinder- und Jugendarbeit?
Hochschule
Technische Universität Dortmund
Note
2,3
Autor
Larissa Cau (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
65
Katalognummer
V1236741
ISBN (PDF)
9783346656407
ISBN (Buch)
9783346656414
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Partizipation Offene Kinder- und Jugendarbeit soziale Arbeit Erziehungswissenschaft Jugend Kinder
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Larissa Cau (Autor:in), 2020, Welche Bedeutung hat Partizipation für eine gelingende Offene Kinder- und Jugendarbeit?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1236741
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Leseprobe aus  65  Seiten
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