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Abhandlung über die Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg

Untersuchung der Hygiene- bzw. Zufriedensheitsfaktoren aufgrund einer empirischen Umfrage

Title: Abhandlung über die Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg

Term Paper , 2008 , 21 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Timo Sperber (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Der heute so geläufige und alltägliche Ausdruck „MADE IN GERMANY“ war Anfang des 19. Jahrhunderts eher ein Zeichen der Diskriminierung als ein Markenzeichen. Er diente v. a. im angelsächsischen Raum als Schutz vor Produktimitationen.
Ende des zweiten Weltkrieges erlebte der Begriff abermals eine Renaissance, da Produkte aus Deutschland besonders gekennzeichnet wurden.
Spätestens nach Einführung der sozialen Marktwirtschaft durch den damaligen Wirtschaftsminister Ludwig Erhard, ist nicht nur die wirtschaftliche Kraft von Angebot und Nachfrage deutlich geworden. Auch das Label „MADE IN GERMANY“ konnte sich immer wieder als sog. Exportweltmeister beweisen.

Die zunehmende Globalisierung macht allerdings auch vor diesem geschichtlichen Hintergrund keinen Halt und kündigt bereits ein enormes Wirtschaftswachstum auf Kosten der westeuropäischen Wirtschaft, in den sog. BRIC – Staaten, an.

Aber nicht nur die Globalisierung stellt die Volkswirtschaften vor eine Herausforderung, sondern auch die zunehmende technologische Entwicklung, der demographische Wandel mit einhergehenden Veränderungen der sozialen Werte und nicht zuletzt die Veränderungen im Arbeitsmarktumfeld sind die größten Herausforderungen in diesem sich fortsetzenden Strukturwandel...

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Untersuchungsgegenstand und Untersuchungsperspektive

2. Motivation und ihre Grundlagen

2.1. Differenzierung der Motive

2.1.1. physische, psychische und soziale Motive

2.1.2 primäre und sekundäre Motive

2.1.3 intrinsische und extrinsische Motive

2.1.3.1 intrinsische Motive

2.1.3.2 extrinsische Motive

3. Motivationstheorien

3.1 geschichtliche Entwicklung

3.2 Arten von Motivationstheorien

3.2.1 Erwartungsvalenztheorien

3.2.1.1 Path-Goal-Ansatz von Georgopoulus, Mahoney und Jones

3.2.2 Gleichgewichtstheorien

3.2.2.1 Balance Theorie von J.S. Adams

3.2.3 Inhaltstheorien

3.2.3.1 Bedürnfistheorie von Maslow

3.2.3.2 Zwei-Faktoren Theorie von Frederick Herzberg

4. Subsumtion der Umfrageergebnisse mit den Grundzügen der Zwei-Faktoren-Theorie

4.1 Motivationsfaktoren

4.2 Hygienefaktoren

4.2.1 Privatleben

4.2.2 Arbeitssicherheit

4.2.3 Beziehungen zu Vorgesetzten

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Relevanz der Zwei-Faktoren-Theorie von Frederick Herzberg in der modernen Arbeitswelt und setzt diese in Bezug zu einer repräsentativen empirischen Umfrage, um zu ergründen, inwieweit Motivations- und Hygienefaktoren heute noch den Anforderungen an ein effektives Personalmanagement entsprechen.

  • Grundlagen und Differenzierung verschiedener Motivationsarten
  • Historische Entwicklung und Einordnung von Motivationstheorien
  • Empirische Analyse der Zwei-Faktoren-Theorie in Abhängigkeit vom Alter
  • Praktische Implikationen wie das Prinzip des vertikalen Job Loadings

Auszug aus dem Buch

3.2.3.2 Zwei-Faktoren-Theorie von Frederick Herzberg

Diese Inhaltsheorie beschäftigt sich nicht mit Bedürfnissen und Motiven der Motivation, sondern mit Faktoren der menschlichen Unzufriedenheit bzw. Zufriedenheit. Wissenschaftliche Grundlage hierfür ist eine empirische Untersuchung über positive und negative Einstellungen zur Arbeit. In einer Befragung von ca. 200 Ingenieuren und Büroangestellten wurde festgestellt, dass das Fehlen bzw. Vorhandensein gewisser Faktoren unterschiedlichen Einfluss auf die Arbeitsmotivation haben können.

Die Zwei-Faktoren-Theorie greift die primäre Unterscheidung der maslowschen Bedürfnispyramide in Defizit- und Wachstumsbedürfnisse auf. Analog zu Maslow geht auch Herzberg von einer festen Anzahl von Grundbedürfnissen aus. Er unterteilt diese in zwei Kategorien:

● Motivationsbedürfnisse oder Motivatoren

● Hygiene- oder Maintenancebedürfnisse

Bei den anfangs erwähnten Befragungen wurde festgestellt, dass das Fehlen gewisser Faktoren zu einer Unzufriedenheit bzw. negativen Einstellung der Arbeitsmotivation führt. Die Existenz dieser Faktoren führte aber nicht zur Zufriedenheit und damit zur Motivation, sondern führen einen Zustand des persönlichen inneren Gleichgewichts - die Nicht-Unzufriedenheit - herbei. Herzberg nannte diese Faktoren „die Unzufriedenheit verhindern, Zufriedenheit jedoch nicht bewirken“, Hygiene- oder Maintenancefaktoren. Diese beeinflussen vor allem die extrinsischen Bedürfnisse bzw. die Rahmenbedingungen der Arbeit, wie z.B. Beziehung zu Vorgesetzten und Kollegen, Entlohnung, Sicherheit des Arbeitsplatzes, Betriebspolitik.

Das Fehlen und der Mangel dieser Hygienefaktoren wird vom Individuum eher bemerkt als das Vorhandensein und die Selbstverständlichkeit.

Das Pendant zu den oben beschriebenen Faktoren bilden die Motivationsfaktoren (z. B. Art der Arbeit, Anerkennung, Leistung, Verantwortung, Beförderung). Die Befriedigung dieser Bedürfnisse rufen eine positive Einstellung zur Arbeit und demzufolge auch eine Zufriedenheit hervor. Sie beziehen sich ausschließlich auf den Arbeitsinhalt und ihr Vorhandensein somit auf die intrinsischen Bedürfnisse des Menschen. Das Nicht Vorhandensein führt nicht zur Unzufriedenheit, aber auch nicht zur Motivation.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Untersuchungsgegenstand und Untersuchungsperspektive: Einführung in das methodische Vorgehen der empirischen Untersuchung von 433 Probanden unter Anwendung der Herzbergschen Theorie.

2. Motivation und ihre Grundlagen: Erläuterung der psychologischen Wurzeln von Motivation sowie Abgrenzung von Motiven wie physischen, sozialen, intrinsischen und extrinsischen Faktoren.

3. Motivationstheorien: Überblick über die historische Entwicklung der Arbeitsforschung sowie Vorstellung von Prozess- und Inhaltstheorien, insbesondere Maslow und Herzberg.

4. Subsumtion der Umfrageergebnisse mit den Grundzügen der Zwei-Faktoren-Theorie: Auswertung der empirischen Daten hinsichtlich Motivations- und Hygienefaktoren mit Fokus auf dem Einfluss des Alters der Arbeitnehmer.

Schlüsselwörter

Motivation, Zwei-Faktoren-Theorie, Frederick Herzberg, Personalmanagement, Arbeitszufriedenheit, Hygienefaktoren, Motivatoren, Intrinsische Motivation, Extrinsische Motivation, Arbeitspsychologie, Maslow, Bedürfnispyramide, Job Loading, Empirische Untersuchung, Personalentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit setzt sich mit der klassischen Zwei-Faktoren-Theorie von Frederick Herzberg auseinander und hinterfragt deren Gültigkeit und Anwendbarkeit im modernen beruflichen Kontext durch eine empirische Erhebung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Grundlagen der Motivation, der Vergleich von Motivationstheorien und die detaillierte Untersuchung von Hygiene- sowie Motivationsfaktoren im Arbeitsalltag.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu analysieren, ob Herzbergs Theorie unter Berücksichtigung heutiger globaler Herausforderungen und demografischer Unterschiede in der Arbeitnehmerschaft weiterhin Bestand hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Kombination aus einer theoretischen Literaturanalyse zu verschiedenen Motivationstheorien und einer eigenen empirischen Befragung von 433 Probanden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Herleitung der Motivation, den Vergleich bekannter Theorien (Maslow, Adams, Herzberg) und die praktische Auswertung der Umfrageergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Herzbergs Zwei-Faktoren-Theorie, Motivationsfaktoren, Hygienefaktoren, Arbeitszufriedenheit und Personalmanagement.

Wie unterscheidet Herzberg zwischen hygienischen Faktoren und Motivatoren?

Hygienefaktoren verhindern laut Herzberg lediglich Unzufriedenheit (z.B. Gehalt, Arbeitsbedingungen), während Motivatoren (z.B. Anerkennung, Art der Aufgabe) aktiv Zufriedenheit erzeugen.

Welchen Einfluss hat das Alter auf die Motivationsstruktur laut der Untersuchung?

Die Studie zeigt, dass sich die Gewichtung von Faktoren wie Arbeitssicherheit oder Beziehung zu Vorgesetzten je nach Lebensphase signifikant wandeln kann, etwa bei Berufsanfängern im Vergleich zu Arbeitnehmern kurz vor der Rente.

Was versteht man unter dem in der Arbeit erwähnten "vertikalen Job Loading"?

Es handelt sich um Methoden der Aufgabenerweiterung, durch die Mitarbeitern mehr Verantwortung und anspruchsvollere Tätigkeiten übertragen werden, um intrinsische Motivationsfaktoren gezielt anzuregen.

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Details

Title
Abhandlung über die Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg
Subtitle
Untersuchung der Hygiene- bzw. Zufriedensheitsfaktoren aufgrund einer empirischen Umfrage
College
University of Applied Sciences Essen
Course
Personalmanagement
Grade
1,0
Author
Timo Sperber (Author)
Publication Year
2008
Pages
21
Catalog Number
V123719
ISBN (eBook)
9783640363629
ISBN (Book)
9783640363513
Language
German
Tags
Abhandlung Zwei-Faktoren-Theorie Herzberg Untersuchung Hygiene- Zufriedensheitsfaktoren Umfrage
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Timo Sperber (Author), 2008, Abhandlung über die Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/123719
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